SMP LeaderTalks

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00:00:00:

00:00:39: Professor Smollich, einen wunderschönen guten Tag und herzlich willkommen in der aktuellen Ausgabe von The Simple Leader Talks.

00:00:44: Hallo, ich freue mich sehr hier zu sein.

00:00:46: Sie haben ein wunderbares Forschungs- und Fachgebiet erwischt oder ausgesucht wie sie so schön sagen.

00:00:53: es hat sie gefunden.

00:00:54: Thema Nahrungsergänzungen.

00:00:56: das ist glaube es gibt kaum ein Thema dass so viele Mythen und so viele divergente Meinungen in der Gesellschaft herus sagt wie dieses Thema.

00:01:10: Und ich würde gerne mit einem Punkt von ihnen starten, wo sie sagen Schütting in the dark erst messen dann supplementieren.

00:01:18: Ich muss gestehen, ich war heute morgen im Blutlabor und habe über hundert Marker untersuchen lassen.

00:01:26: Dank ihrem Buch habe ich ein paar Marke ganz anders abgefragt bei Thema B-Zwölf und bei Eisen.

00:01:35: Das hätte ich jetzt nicht gewusst und ein paar Themen muss man gar nicht... Erheben, weil man ja gar nicht braucht.

00:01:41: Aber vielleicht starten wir dort... Warum muss man etwas messen bevor man zu supplementieren beginnt?

00:01:50: Also ich mein im ersten Ansatz ist das sowieso ganz logisch.

00:01:53: Das ist ähnlich wie wenn man ein Auto hat.

00:01:55: da würde ich auch nicht einfach der Öl in den Motor reinkippen ohne vollzugucken.

00:01:59: Wie viel Öl ist dann noch drin?

00:02:01: kann für den Motor schlecht ausgehen und so vereinfacht wäre es beim Körper auch.

00:02:06: Also der ursprüngliche Ansatz, dass man sagt naja erst mal messen ist das man eine Überdosierung verhindern will.

00:02:14: Das geht natürlich jetzt im Detail noch viel weiter.

00:02:16: Das heißt einerseits kann man durch Messen über Dosierungen verhindert und man kann halt alles über dosieren.

00:02:23: aber was ich in der Praxis auch sehe, was ein ganz wichtiger Punkt ist für das Messen, man kann durch Messen auch Unterlosierung verhindern.

00:02:31: Also das ist ja oft so, wenn man sich Nahrungsergänztingmittel anschaut.

00:02:35: Dann gibt es Bereiche wo man sagt üblicherweise da kann man nichts falsch machen weil bis man das überlosieren kann Vitamin C oder sowas dann kann man gar nicht falsch machen würde ich sagen naja man kann schon was falsch machen ohne messen weil man's vielleicht unterlosiert.

00:02:48: also Bei Vitamin D das ist so ein Beispiel.

00:02:53: Aus der Erfahrung wissen wir, manche Menschen da reicht eine Standarddosis andere brauchen eine fünf oder zehnfache Dosis um auf einen guten Wert zu kommen.

00:03:01: aber das finde ich auch nur raus durchmessen.

00:03:03: Das heißt messen für die Veränderung von Überdosierung aber auch für Unterdosierungen.

00:03:08: und dann der dritte Punkt die beim Messen immer noch wichtig finden ist Man muss auch Messwerte interpretieren, deshalb das ist noch ein ganz großes Feld.

00:03:18: Deshalb ist dieses Beispiel mit dem Auto und Öl für Grundverständnis richtig.

00:03:23: aber der zweite Punkt wäre eigentlich unser Körper ist komplizierter als ein Auto wo man Öl anschütten muss und deshalb ist die Interpretation vom Messergebnissen extrem wichtig in diesem Bereich.

00:03:34: Wenn ich jetzt aber mit Leuten rede und dann sagen sie, ich habe ein großes Blutbild machen lassen.

00:03:41: Dann ist alles in Ordnung.

00:03:43: Dann frage ich wie sitzt es mit Vitamin D oder mit Omega-III Index?

00:03:48: Und dafür soll so etwas wird nicht gemessen.

00:03:52: Wie schätzen Sie dieses große Blutbild?

00:03:55: Was sind die essentielle Marke, die man vielleicht noch zusätzlich dazu messen sollte auch wenn man dafür selbst bezahlt?

00:04:04: Also das erste was bei diesem großen Blutbild, dass ist einfach ein Missverständnis in der Terminologie.

00:04:12: Was Leinen denken, was großes Blut Bild bedeutet, ist auch meine Erfahrung die denken große Blut-Bild da wird im Blut alles gemessen was möglich ist und dann weiß ich hinterher komplett wie versorgt bin mit allem Möglichen.

00:04:25: Das ist so mal per se falsch.

00:04:26: also das liegt nicht daran dass der Haus als keine Lust hat sondern wir haben in der Medizin ein kleines Blutbild, wo einzelne Blutzellen angeschaut werden und dann im großen Blut Bild schaut man sich differenzierter Blutzellen an.

00:04:44: Und da geht es ursprünglich darüber, in jedem großen Bluttbild zu identifizieren ob Menschen zum Beispiel eine Leukämie haben oder bestimmte Gerenungsstörungen haben, ob Entzündungsprozesse da sind.

00:04:59: Also großes Blutbild halt überhaupt nichts mit Nährstoffen zu tun ist einfach so.

00:05:05: Das heißt große Blut bild hat in der Medizin Diagnostiken gewissen sind aber halt mit Nähstoffe gar nicht zu tun wird.

00:05:11: Wenn ich mich für den Nährschiff interessiere dann muss ich einen Schritt weitergehen und muss sagen naja ich will einzelne Nährstoffe wissen.

00:05:20: auch da könnte man jetzt sagen einfach von Vitamin A bis Zink alles messen.

00:05:24: Auch da ist wieder der Punkt im Detail, warum das schwierig ist.

00:05:28: Theoretisch kann man fast alles in Blut messen aber dann fehlt halt wieder oft das Verständnis dafür dass viele Sachen davon medizinisch keinen Sinn machen.

00:05:38: also konkret wäre das es gibt Dinge wie Vitamin D oder Vitamin B-Zwölf oder Eisen Da kann man das direkt messen oder Vergleichsparameter die auch sehr sehr aussagekräftig sind.

00:05:49: Und dann haben wir andere Dinge, die man auch sehr gut messen kann im Blut wie Vitamin C oder wie Zink oder wie Magnesium.

00:05:56: Die aber für die Beurteilung meines Nährstoffstatus praktisch komplett irrelevant sind weil das nicht aussagekräftig ist.

00:06:03: und das ist auch nochmal ein Punkt zum Verständnis für viele Menschen was man sich klar machen muss Nicht alles was man gut mess'n kann ist sinnfolger zu mess'nen Weil die Aussagekräfte einfach komplett null ist.

00:06:16: Aber was würden Sie jetzt empfehlen, grundsätzlich zu messen?

00:06:20: Ich meine sie schreiben auch in ihrem Buch das Vitamin D unter Versorgung oder sagen wir.

00:06:26: Verfügbarkeit ist nicht im optimalen Bereich bei siebzig-achtzig Prozent der Deutschen.

00:06:31: und wie hatten die ja?

00:06:33: auch?

00:06:33: ich kenne Dr.

00:06:34: Nels, der hat ja glaube so richtig die Lanze gebrochen.

00:06:37: für die Vitamin D Versorgungen im Deutschland hat es auch dazu beigetragen dass deutlich bekannter geworden ist und daran etwas zu verdienen.

00:06:45: Deswegen mag ich das auch, dass er in keine Supplements verkauft.

00:06:49: Aber wie würden Sie das angehen?

00:06:52: Was würden Sie empfehlen wirklich zum Messen am wenigstens einmal im Jahr?

00:06:59: Bezogen auf Nährstoffe.

00:07:02: Das ist jetzt innerhalb von deshalb frei nochmal nach.

00:07:04: innerhalb Präventiven geht es jeden noch mal einen

00:07:07: bestimmter

00:07:07: Aspekt genau.

00:07:08: also.

00:07:08: das heißt man müsste natürlich auch andere Sachen jetzt Kali-Verskuläre Faktor nochmal messen an dem jetzt nur ein Nährstoff anschauen.

00:07:15: dann wäre es aus der ernährungsmedizinischen Perspektive so, wenn man's wirklich jetzt gut machen möchte.

00:07:21: Dass man auch da erstmal sich einen Menschen anschaut und Menschen anschauen heißt... Wenn ein Mensch zu mir kommt und fragt was soll ich das messen lassen, dann würde ich erst mal fragen wie ist dein Lebensstil?

00:07:33: Wie ernährst du dich?

00:07:34: Das heißt, da würde ich auch immer Ernährungsprotokolle sehen wollen.

00:07:37: Ich würde wissen wollen, wie viel Sport macht der Mensch, raucht der Mensch wie insgesamt der ganze Lebensstiel?

00:07:43: Und wenn man das dann mit einem Ernährungsprotokoll zusammenbringt, also Ernährungsprotokoll klingt so ein bisschen old school.

00:07:48: Aber das kann natürlich auch alles modern machen und dann hat man schon mal eine grobe Orientierung wo man schon sehen kann, ah!

00:07:56: Das geht in die Richtung wo bestimmte Nährstoffe schon sehr sehr kritisch sind oder so um eine grober Abschätzung zu haben.

00:08:03: Dann würde man im zweiten Schritt aufgrund dieser Anamnese, diese medizinische Anamnisse sagen, das und das und dass müssten wir uns mal spezifisch angucken.

00:08:13: dass eigentlich nicht generell sagen, weil das kann man sich halt vorstellen.

00:08:18: Also eine achtzehn-zwanzigjährige junge Frau mit starken Menstruationsblutungen die sich vegan ernährt und ein sechzigjähriger Mann übergewichtet der jeden Tag Fleisch ist und kann Sport machen.

00:08:31: Das sind ja physiologisch so komplett unterschiedliche Situationen.

00:08:35: da kann man nicht sagen jeder sollte von den beiden den und denen und dem Wert haben.

00:08:41: Einschränkend ist natürlich dazu erfahrungsgemäß, weil durchschnittsmenschen gibt es natürlich bestimmte Mehrstoffe die erfahrung gemäß sehr oft im Defizit sind.

00:08:52: Das ist vielleicht das worauf sie auch hinaus möchten sollen.

00:08:54: aber ich will den Disclaimer vorher immer sagen also seriös kann man das nicht pauschal sagen.

00:08:59: wenn man jetzt dann aus der Erfahrung sagt is natürlich Vitamin D als Beispiel ist ja praktisch nicht möglich da einen guten Wert zu kommen aus haben man supplementiert in unseren Bereitengraden aus der Erfahrung auch, gerade bei jüngeren Frauen, Eisen in ganz oft ein Problem.

00:09:18: Und alles andere hängt dann schon wesentlich davon ab wie die Ernährung aussieht so.

00:09:26: Und man sagt ja das bei einer optimalen Ernährungsweise... bis auch Vitamin D fast nicht supplementieren muss.

00:09:36: Und da stellt sich die Frage, was ist eine optimale Ernährung?

00:09:39: Allein das würde jetzt eine Diskussion für russachen bei sehr vielen Menschen weil sie sagen ja auch im Unterschied zu Meusen kann man den Menschen unter Laborbedingungen erforschen und was wirklich richtig ist und was wichtig ist es auch seh individuell.

00:09:57: aber wie würden Sie sich dem nähern?

00:10:01: Ja also grundsätzlich stimmt das so, dass wenn man sich optimal ernährt.

00:10:08: Man abgesehen vom Vitamin D mit allem eigentlich ausreichend versorgt sein kann.

00:10:13: und dann kommt der zweite Punkt ausreichende und optimal aber ausreichender auf jeden Fall nur der erste Gegenpunkt.

00:10:21: da ist natürlich praktisch keiner optimal ernährt.

00:10:26: Und dann haben wir oft die Diskussion auch mit Fachgesellschaften, die sagen näher wie die Menschen sollen dreimal eine Woche Hülsenfrüchte essen und jeden Tag drei Portionen Gemüse und zweimal Obst und abwechslungsreichend Müsse und Beeren

00:10:37: usw.,

00:10:37: wenn man sage ich immer ja das machen sie nicht und dann sagen die anderen nähern sollen die aber so.

00:10:43: Ich bin immer ein pragmatischer Mensch dass man sich anguckt wie ist die Realität?

00:10:47: In der Realität ist einfach so, dass sich sehr viele Menschen sehr schlecht ernähren und ich finde es auch immer gut ernährungsbiplinisch.

00:10:53: Der erste Approach ist immer Food First.

00:10:57: Also ich sage, und nicht aus dogmatischen Gründen kann ich auch sagen, also wirklich über normale Ernährung die Dinge zu decken denn normaler Ernährungen bringt noch ganz viele andere Sachen als wenn ich jetzt Nährstoff in den Kapsel packe so ganz viele anderen gesundheitliche Vorteile.

00:11:12: Und wer man das dann im ersten Schritt nicht schafft dem Bedarf zudecken dann haben wir nach uns ergänztes Mittel absolut ihre Berechtigung.

00:11:21: Das ist schon mal der erste Schritt, und der zweite Schritt ist dann wie man von diesem ausreichend auch vielleicht optimal kommt.

00:11:27: Und das ist halt auch ein ganz großes Feld natürlich aber die ausreichende Versorgung dies mit einer guten idealen Ernährung theoretisch möglich.

00:11:40: Theoretisch?

00:11:42: Genau also ganz klar!

00:11:43: Für die Pragmatiker, aber wenn wir jetzt zum Beispiel das Thema Omega-Drei mit aufgreifen.

00:11:49: Übrigens ich habe eine schöne Geschichte erzählt mit Eskimos, wo man die Korrelation und Kausalität sehr, sehr gut auseinander dividieren kann.

00:11:57: Können Sie alle die Geschichten kurz erklären?

00:11:59: Weil ich finde es auch für die Nichtstatistiker sehr wichtig diesen Unterschied zwischen Korrelations- und Kausellität immer wieder in Rienrung zu rufen.

00:12:08: Ja also... Die Omega-III Geschichte ist jetzt auch ein riesengroßes Thema.

00:12:12: Das ist halt eine lange Geschichte, geht ja auf Studien in sächsiger Jahren zurück wo man festgestellt oder erfasst hat dass die Inuit auf Grönland sehr viel Fisch essen und dass da sehr wenig Herzenfakte auftreten, während in der Vergleichspopulation im Kopenhagen war es.

00:12:30: In anderen bärenischen Städten wurde weniger Fisch gegessen und die hatten viel mehr Herzinfarkte in den Krankenhäusern.

00:12:37: Und man hat diese Korrelation, also man hat festgestellt, viel Omega-III zuvor, wenig Herzinfarkte, wenig Omega-II, viele Herzinfargte, diese Korrektion hat man dann darauf zurückgeführt und hat gesagt, das liegt bestimmt daran, dass sie viel Fische essen.

00:12:53: Das ist aber kein Nachfass von Kausalität, sondern Kausality kann man hinterher ein bisschen entschlüsseln.

00:13:00: Weil man gesehen hat in den kranken Häusern grönländische Krankenhäuser da gab es fast keine Menschen mit Herzinfarkten im Kopenhagen schon und es lag einfach daran dass in Grönland die Distanz von zu Hause bis zum nächsten Krankenhaus hundert Kilometer war.

00:13:14: das heißt da ist keiner lebend mit einem Herzinfakt angekommen diesen vorher gestorben und in Kopenhaagen in der Großstadt war's natürlich anders.

00:13:22: Das heißt, dass es inzwischen stetsistisch widerlegt, das war einfach eine Korrelation die nicht kausal auf Omega-III zurückzuführen

00:13:29: ist.

00:13:30: Gleisert ich aber auch so, dass Omega III Index, wenn ein Nichtoptimal ausgeprägt ist steigt damit auch die Wahrscheinlichkeit Herzkreislauf Erkrankten zu bekommen oder den zu unterliegen?

00:13:46: Ist das inzwischen so?

00:13:49: Ja also da bin Kritik.

00:13:52: dieses Omega-III Index Konzeptes kann ich auch gerne erklären, weil wir da auch eine Koalition und Kausalität haben.

00:13:59: Es ist einfach so das es sehr viele Daten gibt die zeigen bei gesunden Menschen aber auch bei Patienten schon mit Herzvorerkrankungen dass die Prognose wieder menschenbesser ist, dass die Gesundheit dieser Menschen besser ist wenn der Omega-II Index höher ist diese Korrelation, die es seit Jahrzehnten belegt.

00:14:20: Und daraus hat man dann abgeleitet, wenn wir dem Omega-III Indexgetrieb verbessern, dann verbessert sich auch die Prognose und das ist eine Schlussfolgerung, die man in einer evidenzbasierten Medizin beweisen muss.

00:14:33: Das ist eine Hypothese, das ist interessant.

00:14:35: da würde man im nächsten Schritt aber eine Studie machen müssen um zu sagen so ein Omega-II Index ist wirklich ein valider Parameter.

00:14:41: Das heißt wir würden den Gruppen von Menschen nehmen Herz erkrankt oder gesund.

00:14:44: mit einem Omega-III Index von vier, fünf Prozent würden den Placebo kontrolliert.

00:14:50: Die einen kriegen Placebo und die anderen kriegen ein Supplement.

00:14:53: Würden mit dem Supplement den Omega-II Index auf zehn oder zwölf oder vierzehn Prozent anheben und würden dann gucken wie verbessert sich bei denen diese Gesundheit?

00:15:02: Und wenn wir dann sehen, dass die Gesundheit verbessert ist, wissen wir, aha!

00:15:05: Dieser Omega- III Index ist ein sehr guter Serogatparameter.

00:15:08: Wenn wir ihn verbessern, verbessert es sich auch die Gesundkeit der Menschen.

00:15:12: Diese Daten gibt es heute nicht.

00:15:13: Das heißt, wir sind nicht in diesem Interventionsbereich und das unterscheidet den Omega-III Index komplett von anderen validierten klinischen Parametern.

00:15:22: also zum Vergleich wenn wir in der klinisch Medizin LDL Cholesterin Wert haben oder einen Blutdruckwert haben oder beim diabetesen Hb I C Wert oder Blutzucker dann wissen wir, wenn wir das LDL-Cholesterine um ein bestimmten Prozentsatz senken Dann sinkt auch das Risiko für Herzenfakt- und Schlaganfall, also klinisch relevante Endpunkte.

00:15:43: Oder wenn ich den HB Ains C Wert bei Diabetes senke, wissen wir dann werden weniger Füße amputiert?

00:15:50: Und die haben weniger Nierenversagen!

00:15:53: Das sind eben die klinische relevanten Endpunkten – und das haben wir beim On-Gedreiendex tatsächlich nicht.

00:15:58: Aber das gilt für sich sehr viele Themen... wo man an sich so irgendwo hunderteineige Zwillinge bräuchte, die in einem Labor eingesperrt werden für sechs Monate.

00:16:08: Und dann auch bei der Ernährung würde das super funktionieren zu sehen mit gleichem Fitnessniveau und mit gleich im Schlaf erhalten würden sie folgende Unterschiede vorweisen

00:16:19: Genau also ich meine dass ist ja nochmal wenn man das differenziert eigentlich noch ein Bereich bei Nahrungssegänzungsmitteln, den man sehr gut untersuchen könnte.

00:16:27: Weil bei Ernährung ist es ja praktisch unmöglich eine Placebo-Kontrolle zu machen und das über fünfzehn Jahre da im Laborvernehmungen mit einer eigenen Zwillinge unsere zu machen.

00:16:37: Bei Nahrungssägenzungsmittel geht das schon weil da können wir eine Placebokapsel nehmen oder die Substanz in die Kapsel packen.

00:16:46: also das geht vom Versuchsaufbau schon.

00:16:48: Problem.

00:16:48: natürlich die zeitlichen Dinge, das man sagt.

00:16:51: Naja vielleicht so ein Namensergänzungsmittel hat seinen Effekt erst nach vierzig, fünfzig, sechszig, siebzig Jahren.

00:16:57: wenn er es solange einnimmt und solange kamen aber keinen Studie laufen lassen dann würde ich umgekehrt sagen jetzt als Kritiker naja Wenn das namens ergänzung mittel einen stärken effekt hat gesundheitlich Dann kann ich ihn auch schon nach fünf oder zehn jahren messen was ja bei manchen substanzen Der Fall ist, also wir haben ja Nahrungsergänzungen, wenn wir über Vitamin D sprechen bei Kindern oder wir haben Vitamin-Mangelerkrankung.

00:17:21: Da sehen wir sofort innerhalb von Monaten oder Jahren gesundheitlich vor der

00:17:26: Nachteile.".

00:17:28: Und Sie haben hier LDL erwähnt?

00:17:32: Ist das wirklich so, dass wenn man so einen singulären Wert nimmt, dass alleine Absenkung vom LDL wird tatsächlich eine deutliche Verbesserung der Gesundheit, es führt oder ist das so komplex?

00:17:47: Man muss das in der Kombination mit anderen Werten betrachten.

00:17:51: Die Antwort liegt ja schon ein bisschen in der Frage.

00:17:54: Also wenn wir über Herzkreislaufereignisse sprechen, Herzinfarkt-Schlaghanfall sowas, das liegt nie alleine am LDL sondern da haben wir natürlich Patrophysiologisch noch ganz viele andere Sachen drin.

00:18:06: aber die LDL Spiegel ist ein zentraler Punkt da drin.

00:18:11: Aber daneben sind noch viele andere, also es ist ja Liebeprotein, Kleinar und Blutdruck und ganz ganz vielen anderen Parameter die eine Rolle spielen.

00:18:20: aber genau das ist so und deshalb gibt's auch die Daten die zeigen wenn ich in der Höhe des LDL wird sinken.

00:18:26: über einen bestimmenden Risikoprofil singt auch das Risiko für Sterblichkeit wie Herzentakt- und Schlaganfall.

00:18:32: aber das geht nicht auf ein Nullniveau zurück sondern alle anderen Faktoren spielen trotzdem mit rein.

00:18:39: Wenn wir jetzt bei der Ernährung bleiben und zum Beispiel Fleisch an lastige Ernährungsform, die führt ja tendenziell dazu dass LDL Werte ansteigen.

00:18:50: Würde es bedeuten das wenn man sich vegan oder die sagen vegetarischer näher, dass man dadurch diese Menschen jetzt weniger Sport und weniger Wohlstand, wenn man das hier rausrechnet, dass sie tendenzielle gesünder sind Herzkreislauf erkranken haben.

00:19:10: Gibt es da Studien?

00:19:12: Ja, also solche Studien gibt's die sind aber methodisch praktisch nicht aussagekräftig.

00:19:19: Weil jetzt sind wir nämlich wieder in dem Bereich wo es um Ernährung geht und nicht Medikament- und Nahrungsergänzungsmittel.

00:19:24: Also es gibt halt die Studien die zeigen wenn ich einen Medikamenteinsätze ein LDL senker anstattin dann kann ich diese harten Endpunkte Sterblichkeit herzen bei Charcanfall senken.

00:19:37: Das ist aber auch das Starkin, das wirkt dann wie Ziel da drauf und mein Lebensstil ist im Prinzip unverändert.

00:19:42: Wenn ich jetzt mir angucke Menschen die sich vegan ernähren und an wie sie sehr fleischreich ernähre haben ja komplett unterschiedliche Lebensstile in aller Regel.

00:19:54: wie ich gerade meinte, Fleisch auch vor allen Dingen verarbeitetes Fleisch gesetzt.

00:19:57: Jede Fettsäuren haben negativen Effekt auf das LDL-Kroisterin aber das ist trotzdem nur ein Parameter für die ganze Herzpreislaufgesundheit.

00:20:05: also es gibt die Daten die zeigen dass Veganer eine bessere kalte vaskuläre Gesundheit haben als startende Fleischesser.

00:20:13: Aber das kann man auf gar keinen Fall nur auf LDL Kroisterine im Fleisch zurückführen.

00:20:18: dann lasse natürlich der gesamten Lebensstil ja damit rein spielen.

00:20:21: Und was Lebensstil anbetrifft, sich haben die ja in ihrem Buch sehr, sehr treffend beschrieben.

00:20:25: Dass die Daten auf sie auf Sie, die zugreifen können jetzt fünfundzwanzig sechs, sieben und zwanzig Jahre alt sind und seitdem es einiges passiert zum Beispiel deutlich weniger Milch wird getrunken dafür viel mehr Haferdrinks oder ist es zurzeit einen riesen Trend mehr Protein zu essen.

00:20:46: das macht ihr auch etwas mit unserer Zusammensetzung im Körper und Komposition.

00:20:53: Wie sehen Sie das?

00:20:54: Und wie kann man dem entgegenwirken, dass man überhaupt richtig bewertet was optimale Zufuhr an Nährstoffen ist?

00:21:04: Ja also aus diesem methodischen Problem werden wir sowieso nie rauskommen weil man Menschen nicht so experimentell untersuchen kann.

00:21:11: Man kann es in der Epilemologie natürlich auf zwei Arten angehen.

00:21:15: Das eine ist Versucht die bekannten Risikofaktoren bei riesen, riesengroßen Kohorten rauszurechnen.

00:21:21: Also wir wissen wenn es jetzt um Gesundheit geht und Helfspann das Einkommen und Bildung eine ganz große Rolle spielen ob ich rauche oder nicht Und das kann natürlich in Kohortem wo ich hunderttausende Menschen habe so statistisch verteilen dass dann nur noch die Ernährungsfaktoren übrig bleiben.

00:21:41: also kriegt man schon mal immer einen Anhaltspunkt Ergänzen.

00:21:46: dadurch ist auch auf den Kritikpunkt bei epidemiologischen Studien, ja da kann man keine Kausalität nachweisen und so.

00:21:53: Das ist ja nur der eine Punkt dieser epidemiologische Daten wo man statistisch dann strategisiert würde man die ergänzend durch Labordaten, durch T-experimentelle Daten, durch männliche Randomisierung was wir heute haben zum Beispiel Und Dosis Wirkungsbeziehung.

00:22:10: wenn man diese ganzen Daten zusammen nimmt und die zeigen alle in die gleiche Richtung Dann kann man schon sagen, da wird an dieser Ernährungsweise im Guten oder dem Schlechten was dran sein.

00:22:19: Oder in diesem Lebensmittel.

00:22:21: Deshalb, Ernehmungsepidemiologische Studien stehen ja niemals von alleine auf, wenn die Schlagzeilen so sind.

00:22:26: Da kann man nicht alleine daraus die irgendwas ableiten.

00:22:29: und der zweite Punkt wie man epidemiologisch da die Frage beantworten kann ist das nur in das Umrede und sagt wir gucken uns einfach die Menschen an, die besonders lange leben und besonders gesund alt werden.

00:22:39: Was machen sie denn?

00:22:40: Und das sind ja die bekannten Brusons, so und dass man sich anschaut.

00:22:45: Die ernähren sich jetzt ziemlich unterschiedlich.

00:22:47: aber was sind denn die Gemeinsamkeiten?

00:22:49: Dass man dann eben die Sturzfolgung zieht... Naja wir wissen zwar nicht genau was die entscheidenden Mechanismen sind, aber so wie dies machen, das scheint ja nicht ganz schlecht zu sein und dann versucht man daraus abzuleiten, was da ganz gut wäre.

00:23:04: Wenn man jetzt breite Medien nimmt, dann genießen Nahrungsergänzungsmittel ziemlich schlechten Ruf.

00:23:12: Wo liegen die Gründe dafür?

00:23:13: Weil das kein regulierter Markt ist oder was ist Ihre Einschätzung.

00:23:19: Ja, also...

00:23:20: Ist ja Ihr Forschungsgebiet dass so stark unter Druck stehen sozusagen.

00:23:25: Nein ich habe es umgedreht und ich würde es umdrehen aus meiner beruflichen Perspektive.

00:23:29: Ich bin da überhaupt reingegangen weil die Datenlage so schlecht ist und weiß sich keiner seriös mit dem Thema beschäftigt.

00:23:36: Weil genau das Problem ist, dass die mediale Darstellung Sie haben schlecht gesagt, ist jetzt in einer Mainstream.

00:23:46: Stimmt das?

00:23:47: Sehr sehr schlecht.

00:23:47: auf der anderen Seite haben wir aber auch das andere Extrem, dass Nahrungsergänzungen mit komplett unseriösen unregulierten Marketingbehauptung verkaufen werden.

00:23:57: und da sind eben zwei Extreme und ich bin ein differenzierter Mensch und sagen dann muss man sich angucken was davon funktioniert und was funktioniert nicht und ich glaube, das bedingt sich so ein bisschen gegenseitig.

00:24:08: also ... öffentliche Darstellung nach der Gänze.

00:24:13: Wir sind komplett überflüssig, das ist alles nur treuere Urin und keiner braucht was.

00:24:17: Das behut auch darauf, dass ganz viel extrem unseriöses Marketing gemacht wird... ...und darunter leiden natürlich auch die seriösen Hersteller.

00:24:25: Also das muss man halt auch sagen, das will ich auch immer sagen,... ...das ist halt nicht alles Quatsch, sondern man muss sich die Produkte angucken, die Menschen angucken,... ...die Einsatzbereiche anschauen und dann gibt es sehr gute und sehr schlechte

00:24:35: Sachen.".

00:24:37: Ja, und ich glaube mit Social Media Aufstieg... war es noch nie so einfach, etwas zu behaupten und mit einer gewisse polarisierenden Botschaft durch Algorithmen so viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

00:24:51: Und dann eine Studie mit acht Leuten vorzuweisen zu sagen das ist der Heilsbringer.

00:24:56: Das ist natürlich ein Thema.

00:25:10: diesen goldenen Blattzeitschriften, da gab es die neue Antikrebsdialz und so was.

00:25:14: Das gab's auch.

00:25:15: Aber was natürlich jetzt Neues ist?

00:25:18: Die algorithmische Verstärkung von Bullshit.

00:25:21: Und das ist ja im Algorithmus angelegt.

00:25:24: Das sind natürlich Sachen, die polarisieren wie mehr Engagement-Rate erzeugen, die kontrovers sind, dass die natürlich vielmehr verbreitet werden durch den Algorithmos als sachlich aufklärende Informationen.

00:25:38: Da kommen natürlich normalen Dinge rein dazu, also mit Credibility das Leute auch ohne irgendeine fachliche Qualifikation.

00:25:47: Einfach dadurch dass sie fünfhundert Millionen Follower haben da die schon eine Glaubwürdigkeit haben weil so ein psychologischer Mechanismus ist ohne dass man beurteilen kann was da drin steht.

00:25:59: und für mich als Wissenschaftler sehe ich auch einen ganz kritischen Trend sehr schade.

00:26:03: Also ich finde es immer toll auch Claims mit wissenschaftlichen Daten zu untermauern ... ist ja in den letzten Jahren schon so, dass ganz oft auch ins Social Media gesagt wird... ..."Du musst das und das nehmen", weil die uns die Studie hat das gezeigt.

00:26:15: Die blenden dir auch rein?

00:26:16: Das ist ja ganz cool.

00:26:17: jetzt aktuell!

00:26:18: Blenden die kurz zwei, drei Sekunden ein.

00:26:21: aber man könnte sich einen Screenshot machen und kann es dann sich angucken und so.

00:26:25: Aber da mache ich mich auch immer unbeliebter damit, weil das ein bisschen arrogant klingt.

00:26:31: Aber wissenschaftliche Studien sind nicht gemacht, damit Leihendammt irgendwelche konkreten Empfehlungen abgeben sondern sind Diskussionsgrundlagen innerhalb von Fachcommunities.

00:26:43: Und um solche wissenschaftlichen Studien überhaupt bewerten zu können, also da braucht man Jahre an Erfahrung und Studium – das ist nicht so dass man liest ein Abstract und ah, so ist es dann, sondern man muss die gesamte Datenmerke sich anschauen und das führt Leute oft in die Irre, das muss ich halt klar machen.

00:27:00: Auf der anderen Seite Herr Prof.

00:27:01: Smollich, wenn Sie jetzt einen Durchschnittlichen, jetzt in den Führungszeichen durchingen Hausarzt nehmen Der hat sich auch mit Nahrungsergänzungsmittel und der Nährstoff dicht im Körper, sagen wir ja.

00:27:14: Auch sehr wenig beschäftigt und kann auch nicht unbedingt helfen weil dann gegebenenweise alles in Ordnung solange keine rote Lampenden leuchten falls ihr überhaupt.

00:27:23: zu Vitamin D darüber haben wir gesprochen das wird ja selten erfasst um eine Empfehlung abzugeben

00:27:31: Absolut.

00:27:32: Also das ist natürlich ein riesen, riesengroßes Defizit in unserem medizinischen System was ja auch dazu führt dass die Menschen sich ganz oft eben in solchen Medien oder bei irgendwelchen unsyriösen Leuten da ihr Geld lassen und rat holen weil das in dem etablierten medizinischem System überhaupt nicht adressiert wird.

00:27:52: Und es liegt einerseits an fehlendem Fachwissen.

00:27:55: Das ist ja auch etwas was Kollegen und ich natürlich versuchen seit Jahren ins Medizinstudium mehr reinzubekommen, dass auch Ernehmungsmedizin Mikronährstoffe diese Aspekte die sonst in der Physiologie spielt.

00:28:08: Das ist ja schon eine Rolle aber das das auch vielmehr im therapeutischen Bereich da im Medizinstudium verankert wird.

00:28:14: Aber das ist sehr schwierig in Deutschland das da rein zu bekommen und das führt eben dann dazu, dass man hinterher darauf angewiesen ist, sich für diese Thematik interessiert und selber damit beschäftigt.

00:28:28: Aber man kann nicht davon ausgehen, dass das Wissen einfach grundsätzlich da ist.

00:28:32: Und da ist natürlich auch historisch die Perspektive in der Medizin, dass wir uns erst angucken... Wir gucken uns erst Patienten an wenn da klinische Symptome da sind und wer keine Symptom mit da sind dann ist der Mensch gesund.

00:28:45: Mich erinnert das immer so ein bisschen ja wie an die Titanic oder wenn man da Die fährt auf ein Eisberg zu und wenn ich da kein Eisberg sehe, dann ist auch kein Eis berg.

00:28:55: Und heute passiert sowas wie Mitte Titanic nicht mehr sondern heute haben wir ja GPS-Daten und Radar und deshalb sehen die den Eisberg fünfzig Kilometer vorher.

00:29:05: und so müsste Medizin halt auch sein.

00:29:06: also einen Herzenfakt der passiert, der passiert nicht plötzlich mit Fünfzig sondern der Herzinfarkt hat mit zwanzig Jahren angefangen Der hat sich über dreißig Jahre entwickelt, dieser Herzenfakt.

00:29:17: Und das Letzte ist nur der entscheidende Punkt dann gewesen und da muss ich glaube ich im Mindset noch sehr viel ändern.

00:29:23: aber ich will auch immer eine Landsempreichung für die ärztlichen Kollegen in der Praxis.

00:29:28: Das liegt auch am System also das Medizinsystem, dass es als Reparatursystem so angelegt.

00:29:33: Also in einer normalen, kassenärztlichen Sprechstunde wo da irgendwie pro Patient-Anhalt Minuten Zeit sind.

00:29:40: Da ist für wirklich gute Lifestyle... Intervention und Präventivmitziehen ist überhaupt keine Möglichkeit das abzubilden.

00:29:47: Ja, wenn man nur fünf Minuten für ein Gespräch hat da ist weder Empathie noch präventiver Gedanke dabei Was auch dazu führt, dass die Leute sich aktuell mit LLM-Modellen, mit GGBC und Co.

00:30:01: auseinandersetzen?

00:30:02: Und wenn man das richtig präumtet, evidenzbasiert auf Basis der Metastudien, bekommt man – ich muss gestehen – auch ziemlich gescheite Antworten.

00:30:11: Ich weiß nicht ob Sie da die Erfahrung sammeln konnten aber ich finde es total spannend weil sehr viele Themen….

00:30:16: Ich habe dann mit Ihrem Buch abgeglichen, da sind auch sehr ähnliche Feedbacks was mich sehr gefreut hat!

00:30:22: ...

00:30:24: sehe ich genauso.

00:30:25: Ich nutze das auch in den Schauder immer rein, da ist es natürlich sehr interessant.

00:30:28: Ich seh dass... ... ein bisschen zweischneidig.

00:30:32: also erst mal ich finde es total toll und nutze es auch und sehe da auch was für einen riesengroß Potenzial da ist.

00:30:38: auf der anderen Seite... ... ist jetzt natürlich, haben Sie selber gesagt, sie haben da reingeguckt, habe es mit meinem Buch abgeglichen und dann sehen sie ja, es ist relativ ähnlich.

00:30:47: oder wenn ich das nutze?

00:30:49: Ich hab das Fachwissen in einem bestimmten Gebiet sehe diese Antworten da, die daraus kommen.

00:30:55: Die decken sich mit dem, wie ich die Studienlage auch einschätze.

00:30:58: Dann kann das ja noch beurteilen.

00:31:00: Aber wenn wir natürlich irgendwann Menschen haben, die das inhaltlich nicht mehr beurteilten können, die darauf angewiesen sind – Ich muss glauben was da jetzt rauskommt und wenn man sich dann überlegt dass die Datenquelle dafür vielleicht auch

00:31:14: erfunden

00:31:15: ist aufgrund des Prompts nicht optimal ist weil auch die Datenquelle kann natürlich sein je mehr Wulsch ist da draußen rumgeistert.

00:31:23: Wenn das als Datenquelle für LLM-Modelle fungiert, dann kriegen wir da auch irgendwas.

00:31:28: Aber es ist natürlich eine superspannende Entwicklung.

00:31:30: Aber man muss schon sagen, wenn man das geschickt nutzt und auch bis im Background wissen hat, ist das eine fantastische Möglichkeit aktuell daran, auch relativ gutes Übersichtwissen zu kommen was früher praktisch nicht möglich war als Leier.

00:31:45: Ja, auch für die Recherche arbeiten glaube ich.

00:31:47: Wenn man dann sozusagen weitergehende Informationen ... in Form von einem Deep Dive vertiefern kann, dann ist das ja einfacher.

00:31:55: Und da sieht man es Bullshit.

00:31:56: oder es tatsächlich eine Studie in Nature für Röchentlicht, die man aufgreifen kann.

00:32:02: Ja.

00:32:02: Bin ich auch sehr gespannt wo wir noch landen und... Es gibt nichts trotz für eine optimale Versorgung.

00:32:11: so viele Mythen.

00:32:14: was würden sie so Top drei Mythen zu... Übernahrungsergänzungsmittel oder Nahrungsersetzungsmittel?

00:32:20: gibt es ja auch diese Perspektive da drauf.

00:32:23: Was würden Sie sagen, was sind die hartnäckigsten Mythen in diesem Segment?

00:32:29: Ja vielleicht, wir fallen mir so viele ein also kann ich gleich... Machen sie doch fünf!

00:32:36: Also fangen wir mal, das ist vielleicht Vitamin C. Vitamin C ist sowas wo ich jetzt auch aus der klinischen Erfahrung die meisten Mythen sehe extremst overhyped ist.

00:32:49: Also wir haben ja bei vielen Nährstoffen auch eine unzureichende Versorgung in Deutschland, Eisen haben wir schon gesagt, so Vitamin D sowieso aber auch Zinkolmagnesium und Calcium

00:32:59: usw.,

00:33:00: aber Vitamin C Mangel hier das ist in Deutschland es braucht keine haben dass sie so einfach an Vitamin C zu kommen.

00:33:06: Und da haben wir gerade wenns darum geht das soll irgendwie krebspräventiv wirken krebstherapozisch eigentlich.

00:33:14: alle Zivilisationskrankheiten werden oft irgendwie geframed als Vitamin C-Mangelerkrankungen.

00:33:20: Das geben die Daten wirklich überhaupt nicht her, also das ist komplett overhyped so.

00:33:26: Also Vitamin C ohne Vitamin C stirbt man, das stimmt aber das ist eben kein Wundermittel.

00:33:33: Auf einem Schiff ohne Ernährung vielleicht?

00:33:35: Auf einem schiff ohne Ernährung und ich meine da den Vitamin C bedarf damit man halbwegs gut über die Runden kommt.

00:33:41: Da reicht irgendwie eine Drifel Paprika am Tag und wenn noch ne Wurst esse, da ist noch Ascorbinsäure drin.

00:33:47: Also klar, auf die Meis vielleicht ein bisschen mehr.

00:33:49: Aber Vitamin C gerade in der Krebsprävention Therapie absoluter Mythos.

00:33:54: Aber das ist etwas mit antioxidanter Wirkung, dass es da wird häufig ins Fell geführt und mit Immunstärkung aber das ist ja so gering zusätzliche...

00:34:04: Na ja, das wäre der Zweite Mythos!

00:34:06: Zweite Mythos kann ich schon sagen, wenn ich schon Antioxidantin höre.

00:34:10: Weil Antioxidanzien ist.

00:34:11: also erstens, es stimmt Ascorbinsäure, Vitamin C sind Antioxidants aber das ist erstens Dosis abhängig.

00:34:19: Also wenn ich zum Beispiel Vitamin C sehr hoch dosiert nehme und habe gleichzeitig nicht auch sehr, sehr Hochvitamin E dann wirkt Ascorbinensäure prooxidativ, weil der Körper ist halt lebt in Balance.

00:34:31: Das ist ein Redox-Gleichgewicht und wenn ich zu viel von Ascorbinsäuren drin habe, dann ist es prooxydativ.

00:34:38: Also das ist schon mal grundsätzlich schlecht.

00:34:39: und in dem Zusammenhang auch zweiter Mythos Antioxidantien sind total gut.

00:34:45: also je mehr Antioxidanzen, weil freie Radikale sind böse und die machen Eiltrungsprozesse und man kann den ganzen Körper kaputt.

00:34:51: Ich kann gar nicht so viele Antioxidanzien haben wie ich's eigentlich brauche.

00:34:55: je mehr das zu besser an.

00:34:56: Das ist falsch, weil die ganze Körperphysologie, die Energiewinnung, Atmungskette, die hängt auch von pro-oxidativen Prozessen ab.

00:35:05: also ohne freie Radikale, wenn wir nur und ohne oxidative Molekule, da hätten wir keine Atmungskette, da hatten wir keine Autophagie, da haben wir keine Regenation gar nichts.

00:35:16: Also der Körper braucht nicht maximal Antioxidantien, er braucht genug, nicht zu viel oder nicht zu wenig.

00:35:24: Deshalb auch homoestatisch so gut reguliert, und das ist dann immer der Schutz vor diesem tollen Antioxidantien.

00:35:30: Der Körper schützt sich davor, dass wir mit Nahrungsergänzungsmitteln oder irgendwelchen hoch dosierten antioxidantischen Lebensmitteln das komplizierte Redox-Gleichgewicht in unseren Zellen durcheinanderbringen.

00:35:42: Das will ja gar nicht, weil wenn die Antioxidanzien so wirken würden, da würden wir sterben innerhalb von Sekunden.

00:35:47: Deshalb ist die Bio-Verfügbarkeit davon extrem schlecht.

00:35:50: Der Körper schützt sich davor und wenn wir Antioxidant in den Blut haben, die werden innerhalb von Sekunden oxidiert damit die bloß nicht in den Zellen ankommen weil das würde nicht gut geben.

00:36:02: Okay dann waren wir bei zwei Mythen sicher noch drei Schüsse.

00:36:07: Ja was wollen wir noch nehmen?

00:36:08: Also Vitamin D. zum Beispiel haben wir auch schon kurz angesprochen dass es glaube ich auch so ein Feld wo extrem viele Missverständnisse... so herum Geist sein, als würde ich jetzt als Mythos sagen, Vitamin D schützt vor allem.

00:36:23: Wir sollten alle viel mehr Vitamin D, dann gibt es fast keine Krankheiten mehr und keine Herz-Kreisauferkrankungen.

00:36:29: Und wir sollten alle besonders hohe Werte haben.

00:36:32: Das ist von den Daten her schwierig.

00:36:38: Weil als Wissenschaftler muss jeder immer ein bisschen differenzieren was auf mein subjektive Einschätzung von Daten ist objektive Daten hergeben.

00:36:47: Und da gibt es die, gerade im letzten Jahr oder vorletzten Jahr erschienen von der Endocrine Society das ist die renommierteste endokinologische Fachgesellschaft weltweit.

00:36:57: Die hat so eine Klinik für Guide Line rausgegeben wo in die Datenlage für Vitamin D-Supplementation gut ist, wo Evidenz da ist und hat etwas nur gesehen für vier Bevölkerungsgruppen.

00:37:10: Das eine sind Schwangere und Stillzeit.

00:37:14: Kinder, Säuglinge aber von Geburt bis zum achtzehnten Lebensjahr.

00:37:18: Das ist in Deutschland ja auch anders.

00:37:20: da machen wir das bis zu achtzehn Monate.

00:37:22: In skandinavischen Länder das ist anders glaube ich, die dort

00:37:25: anders... Es ist fast auf der ganzen Welt anders.

00:37:28: nur in Deutschland sagen wir bis zum achzehten Lebensmonat und danach müssen sie alleine zurechtkommen.

00:37:33: Als historische Gründe weil man das kommt wirklich vor hundert Jahren, weil damals wenn die Kinder achtzehm Orte waren ein halb Jahre alt, da gab es ja keinen Sonnenschutz dann wurden die raus in die Sonne Da hatten die Sonnenbrand und da gab es keinen UV-Schutz.

00:37:50: Und wenn man das ... Die haben auf dem Feld gearbeitet, die Kinder, ne?

00:37:53: Und die hatten den ganzen Frühling-, Sommer-, Spätherbs so viel Sonnennexpositionen.

00:37:57: Das hat dann mit Vitamin D über einen Winter gereicht.

00:38:00: Und das ist hier natürlich jetzt heute mit den Lebensumständen anders.

00:38:03: Also da kommt diese Geschichte her, dass man gesagt hat, soll klinge Vitamin D supplementieren aber sobald sie laufen können sollen die aufm Feld mitarbeiten und dann kriegen die genug Sonne ab.

00:38:13: So, da kommt das her.

00:38:15: Also deshalb, das stimmt natürlich nicht... also in der Schwangerschaft supplementieren.

00:38:18: Kinder sollten bis zu achtzehn Jahre supplementieren ab für mal siebzig Jahre immer supplementieren.

00:38:25: und Menschen mit Prädiabetes supplementieren.

00:38:28: Und Diabetes auch weil die, weil Vitamin D die Inselinsensitivität verbessert.

00:38:34: Für diese vier Gruppen sagt die Endocrine Society haben wir Evidenz dass die Vitamin-D-Supplementation wirklich einen gesundheitlichen Vorteil bringen.

00:38:42: Das heißt, die haben ja eine Lücke dazwischen zwischen achtzehn Jahre und seventy-fünf Jahre.

00:38:48: Wo die Endocrine Society nicht sagt, Vitamin D ist unwirksam sondern sie sagen aufgrund der Daten haben wir keinen Evidenz das wir sagen können wer würde profitieren?

00:38:59: Und was Sie auch sagen natürlich auch ganz interessant Auf Grund der Daten können wir nicht sagen was der optimale Vitamin D Wert ist Weil da gibt es ja auch ganz viele Diskussionen natürlich, wo der sich reden soll.

00:39:09: Hundertfünfundzwanzig oder fünfzig?

00:39:12: Alles dazwischen so.

00:39:13: und diese Diskussion gibt's auch nur deshalb weil es eben keine harten Daten gibt die zeigen dreißig ist schlechter als Fünfzig oder hundert ist besser als Fünftig sondern das ist alles je nachdem wie man sich das so anguckt.

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00:39:37: versprochen.

00:39:39: Herr Prof.

00:39:40: Smollich, wenn ich jetzt anhygnotische Biobachtungen vornehme, dann fühlt es sich so an, wenn sie Menschen, v.a.

00:39:49: im Herbst beginnen mit Vitamin D zu supplementieren, dass die tendenziellen wenige Erkältungen haben.

00:39:55: Das ist nur die Biobichtung?

00:39:57: Ja.

00:39:58: Das kann schon stimmen auch bei gesunden Menschen!

00:40:01: Genau, das würde ich auch so sehen und deshalb das war ja gerade mal ein Eingangstätten sozusagen.

00:40:06: Dass sich als Wissenschaftler immer differenzieren muss was zeigen wirklich die harten Daten?

00:40:11: Und was ist anektotische Evidenz?

00:40:12: Was ist auch meine Erfahrung, die ich sehe klinisch so von den Grenzwerten und diese persönliche Erfahrung führt dazu dass auch Ich bin auch zwischen Achtzehnundfünfundsiebzig und gesund.

00:40:26: Ich supplementiere auch Vitamin D im Winter halb Jahr.

00:40:30: Aber ich muss trotzdem aus wissenschaftlich Erredlichkeit sagen, es gibt keine Evidenz dafür dass ich da ein gesunder Leben Vorteil habe.

00:40:39: Wenn ich mich nicht irre in der Covid-Zeit gab's ja sehr viele Möglichkeiten unterschiedliche Anwendungsmethode von unterschiedlichen Dingen zu prüfen und da wurde jetzt auch Vitamin D hockdosiert den Patienten.

00:40:57: Ich habe zu supplementiert und da gab es deutlich bessere, mildere Verläufe.

00:41:02: Kennen Sie diese Studie?

00:41:03: Genau,

00:41:04: genau.

00:41:04: Es sind auch zwei verschiedene Sachen.

00:41:06: Das eine ist was sie dann auch sagen das waren vor allen Dingen den beatmet Intensivpatienten die dann hoch dosierte Vitamin D bekommen haben, die dann auch hinterher deutlich bessre Prognosen hatten.

00:41:15: Und das ist durchaus plausibel weil ja nicht nur das Immunsystem wesentlich reguliert wird von Vitamin D sondern wir auch wissen gerade Gefäßgesundheit, Endothel und was ja bei Covid eine Rolle spielt.

00:41:32: Und auch Lungenfunktionen wesentlich mitreguliert von Vitamin D. das kennen wir auch vom allergischen Asthma.

00:41:37: Das kennen wir von COPD-Patienten und eben auch bei Beatmungspatienten.

00:41:43: insofern für diese Intervention gab es da halt schon Daten wo man auch wieder da differenzieren muss welche Subgruppe waren das?

00:41:51: Wann hat man damit angefangen?

00:41:53: aber diese Daten gab's auf der anderen Seite Das war ja die andere Diskussion auch, ob man prophylaktische Vitamin D nehmen kann und dadurch ein geringeres Risiko hat sich überhaupt anzustecken oder preventiv weniger verläuft.

00:42:08: Und das ist durch männliche Randomisierung widerlegt worden.

00:42:12: Also das sind zwei verschiedene Sachen.

00:42:13: Diese männliche randomisierung kann ich sonst auch noch was zu sagen, weil es irgendwie allen bekannt ist dass sie jetzt aus der epidemiologischen Forschung so etwas ganz Neues eigentlich in den letzten Jahren.

00:42:23: Was ist das?

00:42:24: Können Sie das erklären?

00:42:24: kurz, interessiert mich auch jetzt.

00:42:26: Also ich habe vorhin schon mal kurz so erwähnt dass es wirklich in den letzten Jahren eine neue Methode gewesen wo man dieses Problem adressiert hat in der Ernährungswissenschaft immer die epidemiologischen Daten hat, wo man nicht weiß ist das Korrelation oder Kausalität.

00:42:46: Weil man keine Menschenversuche machen kann und menschliche Randomisierung bedeutet.

00:42:50: Wir können uns Nährstoffe anschauen zum Beispiel, die genetisch variabel sind.

00:42:56: also es ist jetzt Vitamindierung bei dem Beispiel zu bleiben.

00:43:00: wir haben ja alle Genvarianten sogenannte Snips die dann dazu führen dass wir genetisch bedingt unterschiedlich hohe Vitamin D-Spiegel haben.

00:43:09: Also wenn jeder von uns gleich leben würde, auch ein eigenes Zwillinge, gleich Ernährung und so aber durch die genetische Varianz, wenn man nicht ein eigener Zwilling ist hat man unterschiedliche hohe Vitaminespiele.

00:43:21: Und das gilt für ganz viele physiologische Prozesse.

00:43:24: Das gilt zum Beispiel auch für Alkohol.

00:43:27: Manche Menschen vertragen halt besser und schlechter.

00:43:29: Das ist bei Vitamin B-II bei Eisen auch so.

00:43:32: Und das hat man jetzt gemacht.

00:43:34: Man kann sich große Kohorten angucken, hunderttausende Menschen und macht da eine Genotypisierung die Daten liegen genetisch vor und sieht dann innerhalb dieser hundert tausenden Menschen haben manche Menschen physiologisch durch ihre Genetik einen höheren Vitamin D-Spiegel als andere.

00:43:53: Dann guckt man sich an wie ist denn die Erkrankungshäufigkeit bei diesen Menschen?

00:43:58: Das ist ja im Prinzip, deshalb heißt es menschische Randomisierung.

00:44:01: Diese beiden Gruppen sind von der Natur randomisiert worden.

00:44:05: Je nachdem, welche Genvariante sie bekommen haben, das ist die männliche Randomisierung.

00:44:10: und da hat man gesehen, die Menschen, die von Natur aus einen hohen Vitamierspiegel hatten, die hatten kein geringeres Risiko für eine Covid-Erkrankung und Infektion als die, die vom Natur aus ein Niederrieges hatten.

00:44:24: Das ist im Prinzip wie quasi die Randomisierung sagen wir, dass es dafür aufschutzreich gewesen ist.

00:44:29: Deshalb kann man sagen Vorsorgliche Solimentation schützt nicht, aber wenn eine schwere Infektion da ist dann kann das einen Vorteil haben.

00:44:36: Und Sie würden denn auch empfehlen so ein genetischer Test machen zu lassen um eigen Genotyp zu bestimmen?

00:44:43: Nein, würde ich...nicht mehr!

00:44:47: Ich bin präventiv unterwegs und will sofort wissen was man besser machen kann.

00:44:50: Ja genau also für die...das ist jetzt für die Identifizierung von Kausalzusammenhängen Interessant.

00:44:58: Also um das auch machen kann, jetzt war Alkohol zum Beispiel.

00:45:01: Welche Rolle spielt Alkohl bei der Demenzentwicklung?

00:45:03: präventiv?

00:45:04: Also können Sie auch in diesen Koorden anschauen Menschen die zum Beispiel Alkhole schlechter vertragen.

00:45:12: wie trinken pro Tag die gleichmengen Alkool.

00:45:14: aber die einen haben dadurch ein höher und längeren Alkhole spiegel als andere mit diese genetische Varianz.

00:45:19: Und wenn das jetzt schlecht für Demenzprävention ist, würde es ja bedeuten die mit dieser Genvariante, die haben höheres Demenzrisiko.

00:45:26: Weil sie treten zwar gleich viel, aber wir haben mehr Alkohol im Blut und diese Daten zeigen ist nicht so.

00:45:32: Also

00:45:32: d.h.,

00:45:33: in diesen unteren Konsummengen hat Alkohl dann keinen nachteiligen Einfluss bei diesem Snitz da gehabt.

00:45:40: Daraus kann man dann präventiv... Empfehlungen abgeben.

00:45:44: Das Gleiche wie jetzt gerade mit Vitamin D kann ich auch präventiv Empfehlung abgeben, nicht vorsorglich zu implementieren weil es hat da und da für keinen Effekt sozusagen.

00:45:51: aber umgekehrt.

00:45:52: für mich individuell kann ich daraus nichts ableiten wenn ich eine Genanalyse mache weil die biologischen Faktoren die bei mir noch ne Rolle spielen sind ja so vielfältig dass das nur ein kleiner Aspekt ist.

00:46:05: also deshalb auch zum Beispiel wenn wir über Vitamin D gesprochen haben Da könnte ich ja auch meine Genvarianten angucken, ob ich eher viel oder wenig Vitamin D im Blut habe.

00:46:17: Das ist aber völlig unsinnig.

00:46:19: da würde ich sagen misst lieber deinen konkreten Blutspiegel weil der Blutspiegel hängt noch von zehn anderen Faktoren ab die ich nicht untersuchen kann.

00:46:28: deshalb bin ich immer ein Freund davon das Entscheidende zu messen und das entscheidend ist dann halt der Blutwert und nicht eine Genvariante.

00:46:36: Wenn ich bei Ihnen die Tabelle anschaue was bei in Deutschland sozusagen häufig ... mit Mangel-Esscheinungen auftreten.

00:46:42: Das waren für mich erst wie überraschend.

00:46:44: zum Beispiel Jodd...

00:46:45: Ja,

00:46:46: ja und wenn man Joddsalz nicht nutzt, das ist glaube ich so ziemlich ... ... Mitabstand der stärkste Mangelmarker, ja?

00:46:56: Genau!

00:46:58: Ich bin auch ein sehr großer Verfechter der Jodden-Thematik weil viele das gar nicht auf dem Schirm haben dass es eben auch was ... ... was ich so erlebe im Patientingespräch ganz viel Fragen halten würde gerade nach Vitamin C und Vitamin D, und Magnesium gegen Wadenkrämpfe.

00:47:13: Und das ist gesundheitlich jetzt auf Public Health Level ziemlich nachrangig.

00:47:20: im Vergleich zu Deutschland is Jodh Mangeland also... Die Geschichte ist ja früher vor hundert Jahren, weil Deutschland und Europa alles Jodh mangelangt.

00:47:29: Dann haben wir im Jodhaals angefangen und das hat das dann behoben.

00:47:34: Und der Trend von Verwendung von Jodharz ist ja rückläufig in den letzten Jahren.

00:47:37: Mit Meersalz?

00:47:38: Unsere coole andere Salze, Himalaya-Salz oder keine Ahnung.

00:47:41: Zum Beispiel die Himalaja und Meersalt.

00:47:43: Also die Himalayasalz, dann denkt man vielleicht noch Himalajah da ist ja kein mehr, wo soll der Jod rein?

00:47:48: aber das ist wenigstens schön farbig.

00:47:50: Aber Meersalz, denkt man das kommt aus Meer der es Jotre.

00:47:53: Mehrsalz ist komplett jotfrei, außerdem macht das hinterher rein und das ist in Deutschland von den Zufilmfehlungen bei Jots also kaum ein Nährstoff, der so schlecht in der Versorgung ist bei Erwachsenen.

00:48:05: Dann haben sie also ungefähr je nachdem welche Alterskorrosse fährt sich Prozent weil Kindern ungefähr dreißig Prozent diese Zuverempfehlung nicht erreichen.

00:48:13: und dass is wirklich dramatisch war von der Physiologie.

00:48:17: Jod ist essentiell für die Synthese von Schädtrüsenhormonen.

00:48:21: Und Schädtrüsen-Hormone steuern bei uns alles, wie Steuern.

00:48:24: Insulinsensitivität, Energiestoffwechsel, alle Wachstumshormone, sexuelle Hormone – alles ist mit Schädttrüsenhomonen reguliert.

00:48:32: und wenn wir gerade in Wachsungsphasen Kindheit und Jugend im Jodmangel haben das ist verheerend!

00:48:38: Das wirkt sich auf den Stoffwechsel aus, auf Aliprositas, Insulinensensitibilität aber auch extrem nachteilig auf kognitive Entwicklung.

00:48:45: also

00:48:46: Ich habe heute das extra abgefragt.

00:48:48: Davor hatte ich das nicht auf meinen überhundert

00:48:51: Marken,

00:48:53: aber es ist gar nicht im Fokus gestanden.

00:48:55: Das ist leider überhaupt nicht in den Fokus.

00:48:57: Aber wir

00:48:57: hoffen jetzt mit dem Gespräch.

00:49:00: wird die Reichweite für Jod steigen oder die Aufmerksamkeit.

00:49:04: Ja,

00:49:05: auf jeden Fall machen also wenn man keinen Jodz als verwendet.

00:49:10: Vielleicht nur eine Verständnisfrage bei den Blutbilden?

00:49:13: Die Kamel ist noch nie dazu bezogen bei Vitamin B-Zwölf.

00:49:16: es reiche nicht aus häufig nur das Spiegel im Bild zu messen.

00:49:20: man muss tiefer gehen.

00:49:21: Bei jord ist das nie der fall.

00:49:23: das kann man relativ einfach feststellen oder muss man da auch auf etwas achten?

00:49:26: Dann muss man besonders tief gehen bis in den Urin, muss man da reingehen.

00:49:31: Also bei Jod ist es so eine Besonderheit.

00:49:34: Jod wird aus dem Sammelurin bestimmt... Es gibt auch solche Versuche, das kann man auch morgens noch aus dem Morgen-Urin machen aber am besten in vierundzwanzig Stunden Sammlerien machen, aber auch Hausarztpraxis und dann wird qualifiziert wie viel Jod da drin ist, sondern weiß ich nicht wie mein Jod-Status ist.

00:49:48: also das wäre ein sehr gutes Beispiel dafür dass eine Blutmessung überhaupt nicht aussagekräftig ist.

00:49:54: Na sehen Sie es, jetzt muss man sich weiterentwickeln.

00:49:59: Was bei Ihnen noch im Buch steht, Vollsäure, Vitamin B neun?

00:50:02: Das ist auch so ein... Vor allem bei Frauen ist das ein Thema.

00:50:07: Ja aber eigentlich war allen bei Frauen das in der Schwangerschaft besonders wichtig weil also Vollsauere ... ist ja besonders viel in grünen Pflanzen, grünes Gemüse enthalten.

00:50:19: Und wer is das schon?

00:50:20: Also natürlich viel zu wenig alle, deshalb haben wir alle viel zu wenige Fohlsäure und normalerweise kommt man damit zur Halbdicht zurecht außer in der Schwangerschaft weil gerade wenn der M-Gryow wächst er braucht extrem viele Fohlsäure.

00:50:35: Wenn da nicht nur Fohlsäuren da sind dann kommen es zu schwersten Fehlbildungen.

00:50:39: Deshalb gerade in der Schwindelschaft Fohlersäure unverzichtbar zu supplementieren.

00:50:43: also dass Seit von allen Nahrungsergänzungsmitteln, wo man sagt, wo ist dann eine wichtige Empfehlung?

00:50:49: Ist Vorsorge im Prinzip auf Platz eins.

00:50:53: Vielleicht zu ein paar Fenzin-Nahrungsergänzungsmittel wenn ich da ein paar Fragen vielleicht Warenworte von ihnen bekomme.

00:51:01: Michelin Blau das ist ja geistert durch alle Influenzer Das ist ja eigentlich ein Zickstilfarbstoff, glaube ich.

00:51:12: Was vor über hundert Jahren für Malerie als Bekämpfung in Maleria eingesetzt wurde erfolgreich und dann in Vergessenheit geraten ist und jetzt wird es wieder belebt?

00:51:23: Was halten Sie davon?

00:51:25: Also muss man auch mal nutzend Risikoabwägungen machen wenn man da medizinisch korrekt ist so.

00:51:31: Und äh ehrlicherweise jetzt unter uns muss man sagen von den Anwendungen die empfohlen werden sind ... praktisch keine Risiken belegt, so.

00:51:40: Also das ist da... ... nicht dass es da irgendwie jetzt akuten Intoxikationen gibt oder schwere Verläufe irgendwie durch ... ... Imituläum-Blaue-Überdossierung, das ist ja bei... Nur

00:51:51: blaue Zunge?

00:51:52: Blaue Zunge so.

00:51:53: aber das ist... ... hat der auch dazu beigetragen, dass er so viral war, waren das tolle blaue ... ... Zunge in TikTok Videos zeigen kann.

00:52:01: und dann denke ich, oh wie toll!

00:52:03: Wenn ich eine Kapsel schlucke, die nichts macht, ... ... soll dann kein tolles Video zeigen.

00:52:07: Das hat damit zu beigetragen.

00:52:08: Von den Daten her, ein gesundheitlicher Vorteil ist davon komplett nicht belegt.

00:52:13: also das ist ein Beispiel einfach dafür dass es jetzt nicht empfiehlt überhaupt nicht weil auch das könnte man überdosieren und so.

00:52:20: aber es ist schwierig Aber eben kein Vorteil da.

00:52:24: Und die Geschichte kommt neben dieser blauen Zunge was dann fancy aussieht Einfach auch.

00:52:29: daher war's auch.

00:52:30: ein typischer Fehler ist gerade wenn zum viele diese Gänzungen geht dass Dinge abgeleitet werden, aus Zellversuchen, aus Organitversuchen manchmal sogar aus Tierversuchen und dann wird gesagt das funktioniert da, deshalb funktioniert es auch beim Menschen.

00:52:46: Das ist bei mir zu leben blau auch so und das funktioniert beim Menschen nicht, aber das ist was komplett anderes.

00:52:52: Und im Rahmen der Longevity... Social Media Entwicklung ist es ja jetzt Healthspan und alles Mögliche.

00:52:59: Ohne Nahrungsergänzung können sie auf jeden Fall nicht ihr Healthpan verbessern, so sieht das jetzt aktuell aus.

00:53:05: was aktuell

00:53:06: hoch

00:53:07: gepusht wurde ist Kreatin.

00:53:09: dass ich das nehme auch und ich habe Musse gestehen auch den Unterschied gemerkt auch kognitiv.

00:53:14: man ist wie viel nehmen

00:53:15: Sie denn?

00:53:16: Ich nehme sieben bis acht Gramm Wenn man schlägt geschlafen hat, dass es glaube ich gibt Studien.

00:53:24: Aber jetzt wiederum kleinere, dass man so bis zu zwanzig Gramm nehmen sollte in der Nacht und dann spürt man den Unterschied weniger aber bei mir sieben acht Gramm das funktioniert relativ

00:53:35: gut.

00:53:36: Genau also das ist bei Kreatin jetzt wenn es um kognitive Effekte geht überlegt kurz weiter auch so differenzieren möchte.

00:53:49: Also das eine ist Risiken sind praktisch ausgeschlossen.

00:53:53: Also wir haben nicht praktisch nichts was so gut erforscht ist, das würde immer schon mal pragmatisch dafür sprechen sollen.

00:53:59: Nutze-Visikoabwägung dann von dem was man einen positiven Effekt hat.

00:54:05: Anscheinend die Datenlage ist da nicht wirklich überzeugen für die kognitiven Effekte in jedem Dosisbereich?

00:54:11: Schon!

00:54:12: Das war was wir gerade auch meinten.

00:54:13: wenn man zum Beispiel Cellulientrauma hat oder Kognitive Ja, Pathologien oder mal zum Beispiel schweren Schlafentzug und ist dann bei fünfzehn, zwanzig, fünfundzwanzig Gramm pro Tag.

00:54:24: Dann hat man auch eindeutige Effekte.

00:54:26: aber das wird auch dauert ziemlich teuer und eine Hintraumatologie, da möcht'n wir auch nicht haben.

00:54:32: Sollte

00:54:32: lieber schlafen, das wäre meine

00:54:34: Idee.

00:54:35: Und dann sind wir in diesem mittleren Bereich und da sind die Daten nicht so ganz eindeutlich so.

00:54:39: Da würde ich dann immer auch pragmatisch sagen wenn kein Risiko da ist, aber ich habe der subjektive Gefühl dass tut mir gut spricht jetzt von der Substanz her nichts dagegen dazu machen.

00:54:49: Also ich bin da kein Dogmatiker so, was sich trotzdem als Disclaimer dazugeben würde.

00:54:54: und haben sie auch schon gesagt wir schlafen.

00:54:57: Ich kenne auch Menschen die sagen ja toll jetzt habe ich Kreatin Jetzt brauche ich nur noch sechs Stunden Schlaf statt acht Stunden.

00:55:04: Und dann würde ich auch aus nicht public health aus präventiv-medizinischer Sicht immer sagen Wir haben extrem gute Evidenz wie wichtig Schlaf ist.

00:55:17: vielleicht ein Hauch von Evidenz, Hinweise darauf dass Kreatin die Schäden von Schlafmangel ein bisschen reduzieren könnte.

00:55:26: Wenn man das gegeneinander abwägt so immer schlafen statt Kreatinen nehmen.

00:55:31: aber wenn man das weiß und berücksichtigt für sich und sagt jetzt möchte ich es aber trotzdem nehmen und sie schlafe ja auch schon acht neun Stunden Ich möchte aber trotzdem noch Kreatien drauf nehmen.

00:55:40: Vielleicht bringt er es hier noch einen Benefit spricht jetzt nichts dagegen was zu machen?

00:55:45: Dann der zweite Werkstoff, der so gehypt wird.

00:55:48: von Sophilien des NMN oder NDA plus minus keine Ahnung.

00:55:52: Da gibt es so viele Bezeichnungen und was halten Sie davon?

00:55:54: Da gibt's ja glaube ich gar keine Forschungsergebnisse auf Menschen.

00:55:59: Genau!

00:56:00: Also da kann ich auch noch mit dem Kopf schürzen.

00:56:02: Das ist auch

00:56:03: super teuer.

00:56:04: Wenn man über Kreativen noch etwas sagt dann ist das Peanuts dagegen.

00:56:08: Dann ist das Peanutz aber dann... Das sind ja die Daten auch ganz eindeutig.

00:56:12: Wenn es teurer ist, dann wird's auch wirksamer sein, ne?

00:56:15: So ist die Wirksamkeit erwartet... Da Zebotechnik schon!

00:56:17: Da Zebo-Technik ist schon.

00:56:18: also wenn ich da sechshundert Euro für eine Infusion bezahle, dann ist die Virg-Erwartung eine andere als wenn nicht kreativ für irgendwie zwanzig Euro das Kilo kaufen.

00:56:28: Also so von den Daten her.

00:56:31: wie vielleicht zwei Punkte dazu sagen kann man eigentlich ganz kurz machen.

00:56:36: Fysiologisch spielt natürlich NAD plus NADH eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel völlig unstrittig.

00:56:43: Nur daraus kann jetzt überhaupt nicht ableiten, dass eine Supplementation beim Menschen irgendeinen gesundheitlichen Vorteil bringt, das ist in vielerlei Hinsicht auch überhaupt nicht plausibel, dass es überhaupt irgendein Effekt haben würde.

00:56:57: Deshalb würde ich da komplett von abraten, weil es einfach gar keinen Wirksamkeit nachweisend irgendeiner Form gibt.

00:57:05: Ich würde sogar vielleicht noch einen Schritt weitergehen, das ist der zweite Punkt, den ich dazu meine.

00:57:09: Das ist ein sehr gutes Beispiel für gerade wenn es um Long Jevity geht, für so Over Simplification.

00:57:16: Also das kennen dann alle dieses Bild da ist Mitochonrin, Mito Chonrin da ist NADH und wenn das nach unten geht, so muss man das drauf machen, dann läuft das Mito-Chonrin wieder schneller und so.

00:57:26: Das kann ich dir immer so vorstellen dass es wie so Mobilee eine Zelle aus zehn Milliarden teilen Und dieses NADH, das ist in der Mitte ein Teil was schon relativ wichtig ist.

00:57:38: Aber wenn ich jetzt da das drauf supplementiere... ...das hat hunderttausende Nebeneffekt und es gegenreguliert und sowas überhaupt nicht absehbar ist.

00:57:46: also dass es nicht A macht B macht C sondern dass sie so vereinfacht wie Stoffwechsel funktioniert.

00:57:54: Das kann man für Marketing nutzen aber nicht für reale Effekte.

00:57:57: Das ist ja auch der Grund warum man überhaupt klinische Studien machen muss weil Die Leute sagen, die Physologie ist alles bekannt.

00:58:06: Das kann daraus ableiten, biochemisch.

00:58:08: Wenn das so wäre, bräuchte man keine klinische Studien.

00:58:11: Sondern man nimmt Menschen wie im Biochemibuch und sagt wenn ich den Rezeptor aktiviere dann passiert das das.

00:58:18: Ups in der Realität sehen wir es passiert als Gegenteil weil einfach menschliche Organismen viel viel komplexer sind als ein kompliziertes Biochemiebuch.

00:58:27: Und da sind bei NDR

00:58:28: genauso.

00:58:29: Die Menschen lieben einfache Rezepte weil man dadurch so eine simplifizierte Lösung für alles erbleiten kann oder für ein Thema.

00:58:36: Also

00:58:36: ich finde, da gibt es auch Untersuchungen dazu.

00:58:40: Vielleicht ist vielen nicht klar, die nicht in dem Bereich sind und ich habe ja auch pharmacologisch-toxikologisch jahrelang selber mit Tieren forschen müssen.

00:58:48: also ich hab auch TXO im Tellerfahrung und viele denken nach wenn was in der Fruchtkirche funktioniert und in einem Wurm und in dem Schwein und in einer Maus dann wird das bei uns auffunktionieren.

00:58:59: Und die Daten dazu sind, dass fünf neunzig bis achtneusig Prozent der Dinge, die in der Maus funktionieren, dem Menschen nicht funktionieren.

00:59:07: Das ist auch ein Säugetier und man denkt naja das ist so wie genetisches Neuneuwsprozent identisch mit einer Maus was wir haben.

00:59:15: aber trotzdem funktioniert es nicht weil der Schritt so groß unterschiedlich ist.

00:59:21: Dann dritte Wert oder dritte Substanz.

00:59:25: Man trinkt zwei Liter Fahinger um Lithium-Wert von einem Komma fünf Milligramm pro Tag zuzuführen.

00:59:35: Was halten Sie davon?

00:59:38: Muss man auch differenzieren, also da würde ich sagen das ist... ...von den Daten, die wir jetzt haben, da geht es ja um Lithium vor allen Dingen Demenzprävention und kollektive langfristige Gesundheit so.

00:59:50: Von den Daten her würde ich das sagen als eine der spannendsten Entwicklungen datentechnisch und physiologisch dies in diesem Mikronährstoffbereich in den letzten, weiß nicht, zwanzig-dreißig Jahren gab.

01:00:03: Die Thematik ist halt in vielerlei Hinsicht kompliziert weil die ja auch in der Vergangenheit sehr überlagert wurde, sage ich mal durch verschwörungstheoretische Erzählungen das gesagt wurde Lithium also Demenz Demenz-Entstehung ist eigentlich nie zu im Mangel.

01:00:21: Das wissen die Regierungen aber und unterdrücken dieses Wissen, damit die Menschen schneller dement werden und besser führbar sind und damit die dümmer sind.

01:00:32: So das ist was, was man kommunikationspsychologisch trennen muss von den harten Daten.

01:00:38: Und die harten Daten zur Lithium sind extrem interessant.

01:00:41: da haben wir eben in der Vergangenheit Epidemiologische Beobachtungen, wo gezeigt wurde das in Regionen, wo mehr Lithium und Trinkwasser drin ist.

01:00:49: Dass da viel weniger Demenzerkrankung

01:00:51: war.

01:00:51: Und weniger Suizide?

01:00:52: Und weniger suizide tatsächlich!

01:00:54: Das ist halt ein Hinweis haben völlig gesagt, Epidemologie aber dass nur eine Hinweise und dann kamen Zeltversuche dazu, Tierversuche die auch in den gleichen Richtungen gezeigt sind.

01:01:04: und dann ist es so, dass Lithium ja auch eine Substanz jetzt als Medikament hochzusiert eingesetzt wird.

01:01:09: Aber für

01:01:10: siebzehn bis achtzig oder das ist hier

01:01:12: Faktor siebzig Ja, noch höher.

01:01:14: Das fängt an...

01:01:14: Siebenhundert?

01:01:16: Genau!

01:01:17: Bei drei Hunderts ist so eine Staatslosierung und dann geht man so hoch bis siebenhundertausendzweihundert Milligramm pro Tag also viel viel viel höher.

01:01:25: aber jedenfalls die Menschen, die das bekommen haben hier hatten auch weniger Demenzen und weniger Suizide.

01:01:30: damit waren ja auch kranke Menschen.

01:01:32: Aber trotzdem wenn wir die gesamten Daten zusammennehmen sollte das schon da darauf hin.

01:01:36: Und daraus hat man jetzt ja auch mechanistisch im letzten Jahr gab es einen großen Nature Publikation dazu Mechanismen abgeleitet, wo man postulieren kann, dass bestimmte Demenzformen durchaus auch kausal vielleicht mit dem Lithium-Mange zusammenhängen.

01:01:52: So ist die Datenlage und jetzt wäre der nächste Schritt zu sagen, sollten wir deshalb Lithium supplementieren vor sich zahlbar?

01:02:00: Ist ja verboten in Deutschland als Supplement?

01:02:02: Es

01:02:03: ist verboten, aber man kann natürlich jeder kaufen, der das möchte, man kann auch nachgucken, wo er sonst drin ist und irgendwie also man kommt ja dran sage ich so muss ich sagen, als evidenzbasierte Medizin würde ich nicht empfehlen das jetzt zu machen weil die Datenlage da nicht dazu ist.

01:02:19: Toxikologisch ist es so dass bei den Dosierungen über die wir hier sprechen also ungefähr ein Milligramm pro Tag auf Trinkwasser Niveau was er erreicht war ist realer Gesundheitsrisiko praktisch ausgeschlossen.

01:02:35: aber ich kann das jetzt natürlich vor der Datenlage die da jetzt da ist nicht empfehlend das zu machen.

01:02:42: Aber so ist halt die toxische Einschätzung.

01:02:44: Herr Prof.

01:02:45: Smolli, gibt es ein Supplement wo Sie Ihre persönliche Einschaltung in den letzten zwanzig Jahren revidiert haben?

01:02:56: In eine oder andere Richtung?

01:03:00: Das ist interessant.

01:03:02: also vielleicht Magnesium.

01:03:07: Deutschland ist ein Magnesium-Fan oder so würde ich sagen?

01:03:10: Ja, aber ein

01:03:11: Falschaf-Fen.

01:03:12: Also Deutsche ist vor allem deshalb Magnesiom-Fän weil das gegen Wadenkrämpfe helfen soll was es ganz klein nicht tut.

01:03:20: also auch im Sport wird ja ganz viel Magnesum eingesetzt interessanterweise vor allen Dingen in Deutschland und Sport in anderen Ländern die brauchen gar kein Magnesuum hat sich so weiß ich nicht woher kommt Aber jedenfalls genau, dass Deutschland hier super Magnesium fällt.

01:03:35: Aber die Daten für Magnesum wenn es zum Beispiel um Schlafqualität geht würde ich sagen da haben wir schon aus den letzten Jahren relativ gute Daten die zeigen das eine gute Magnesumversorgung auf die Schlaf Qualität verbessern kann was hier wieder kritisch steht, dann kommen die Diskussionen welche Magnesium formen und so weiter.

01:03:58: Wollt

01:03:58: ihr gerade sagen sind acht oder neun?

01:03:59: Ich weiß nicht wie viele Formen da jetzt

01:04:01: angepriesen

01:04:02: werden und Tionat als super...

01:04:05: Genau!

01:04:06: Kann ich auch etwas zu sagen?

01:04:07: also haltig für Quatsch.

01:04:10: Also ist es einfach so.

01:04:11: Also Magnesiom ist wenn man Magnesiums schluckt im Magen, löst sich das auf und wir haben dann im Blut Magnesum zwei Plus.

01:04:19: Das ist ein Cation und das ist egal was vorher dran gebunden war.

01:04:23: Magnesium-Treonat ist nicht als Treonat im Blut und Glycinat, sondern das ist Magnesium II Plus.

01:04:29: Das geht dahin wo es benötigt wird also da hat kein Etikett, worauf steht ich ins Gehirn?

01:04:35: Und ich gehe ins Gelenk und ich gehe in die Muskel irgendwie sowas.

01:04:38: Aber die Verträglichkeit ist unterschiedlich.

01:04:41: Also Magnesum Oxid zum Beispiel hat eine relativ städtliche Bioverfüllbarkeit macht dann stärker Durchfälle als ein anderes Magnesiom was stärker aufgenommen wird im Körper.

01:04:51: Wenn es jetzt zum Schlaf geht, dann spielt sie auch Magnesium-Glycinat so eine Rolle.

01:04:55: Und da ist es sogar so dass die Daten zeigen das Glycinath als zweiter Bestandteil des Komplexes der kann sogar einen eigenen gesundheitlichen Effekt haben.

01:05:04: möglicherweise also dass die schlaffördernde Wirkung von Magnesum-Grycinath nur zum Teil am Magnesuum liegt Aber möglicherweise auch an mindestens diesen drei, vier Gramm Glitinnat, was damit kommt mit der Dolis.

01:05:17: Und das ist eine andere Geschichte.

01:05:18: Das liegt jetzt ja nicht am Magnesium an sich, weil Magnesum ist Magnesium.

01:05:22: Herr Prof.

01:05:22: Smollich ernst vielleicht eine privat gerichtete Frage an Sie?

01:05:27: Wie kümmern Sie sich um Ihre Gesundheit?

01:05:29: Also das ist ja immer spannend bei den Ärzten zu hören, was die Ärzte machen.

01:05:33: Ja, ob wirklich die besten Schuster ihre Schuhe gestalten.

01:05:41: Ich bin immer großer Fan der Basics, dass man keine Mikromanagement macht auch in der Ernährung.

01:05:46: Also ich rauche zum Beispiel nicht.

01:05:47: Ich zwinge sehr wenig Alkohol und bewege mich jeden Tag viel.

01:05:50: Ich achte darauf, dass die Ernährungsabwechslungsreich frisch für Gemüse, Hülsenfrüchte beendet ist.

01:05:56: Bin aber nichts dogmatisch da.

01:05:58: also ich trinke auch zwischendurch Alkohl und zwischndurch esse ich auch einen Tiefgliedpizza weil wenn die Basis stimmt das verkraftet unser Körper als biologisches System.

01:06:09: Also das sind die entscheidenden Sachen, ich achte auf Schlafqualität wie es möglich ist.

01:06:14: Ich habe Kinder und einen stressigen Job aber das ist natürlich wichtig der Schlaf zu priorisieren weil deshalb Bewegung, Schlafregionationen und die normalgesunde Ernährung ist einfach die Basis.

01:06:26: Und wie oft lassen Sie Ihr Blut auswerten?

01:06:30: Ein bis zweimal im Jahr hier an dem ich es schaffe weil ich kenne natürlich auch meinen Körper und meine Ernährungsgewohnheit und weiß worauf ich achten muss.

01:06:37: Es ist aber so, eigentlich reicht es einmal im Jahr wenn man nicht viel verändert.

01:06:43: Also meist Menschen auch ich, ich ernähre mich relativ gleichmäßig.

01:06:46: Ich mache nicht jeden Monat ne andere Crashdi-Ed oder sowas sondern wenn das Körpergewicht relativ gleiches Bewegungsmuster, Arbeitsstil, Ernährungsverhalten dann muss man nicht alle drei Monate irgendwelche Blutwerte messen weil warum soll sich das ändern?

01:07:00: Und womit supplementieren Sie...

01:07:03: Ja, auch individuell muss ich dafür immer sagen.

01:07:05: Wenn ich jetzt was sage, das soll keiner nachmachen weil für mich ist das okay und für andere ist es nicht so.

01:07:11: Also bei mir ist Vitamin B-Zwölf, weil ich sehr wenig Fleisch esse, aber das ist einfach gemessen.

01:07:16: Ich habe sonst Vitamin B zwölf Mangel, wenn ich es nicht supplementieren würde, supplementiere Eisen.

01:07:24: Weil ich halt auch sonst Serumferritin viel zu niedrig hätte und im Winter supplementiere ich Vitamin D. Herr

01:07:34: Prof.

01:07:34: Smollich, wenn Sie sich vorstellen, dass Ihr Buch in Hall of Fame aufgenommen wird und sie dürfen nur einen einzigen Satz drunterschreiben, welche Satz wäre es?

01:07:52: Konzentriert euch auf die Basics, gesunde Ernährung.

01:07:55: Achtzig Prozent sind die Basicks und nicht die Energie am Micromanagement verschwellen.

01:08:03: Sehr sehr schön!

01:08:04: Gibt es ein Buch das Sie in den letzten Jahren wirklich sehr beeindruckt hat oder für eine Weichenstellung im Leben gesockter?

01:08:15: Tatsächlich, in dem Bereich mich...

01:08:17: Ja grundsätzlich.

01:08:18: Im Lebensbereich das muss gar nicht an die Gesundheit heranreichen, einfach grundsätzlich.

01:08:26: Eigentlich zwei so dass eine ist von Annie Enoe, der französische Literaturlobalprasträgerin hat in den letzten Jahren viele Bücher geschrieben.

01:08:36: da ist es vor allen Dingen Der Platz, ein Buch was so sehr autobiografisch von ihr ist.

01:08:43: Was ich sehr beeindruckend fand.

01:08:45: und das zweite ist... Ich lese sehr gerne japanische Haiku und da habe ich verschiedene Entdeckungen gemacht in den letzten Jahren Dinge aus dem sechzehn-sebzehnten Jahrhundert die bis jetzt noch gar nicht so bekannt waren und das ist super spannend.

01:09:01: Herr Prof.

01:09:02: Smolle gibt es einen Ratschlag den Sie als besten Ratsschlag Ihres Lebens bezeichnen würden?

01:09:07: Den ich gebe oder die bekommen habe.

01:09:09: Sowohl

01:09:09: als auch, ne?

01:09:15: Also bekommen würde ich sagen mach nicht das irgendwie was vielleicht andere Leute von dir erwarten sondern macht worauf du Lust hast und wo du denkst dafür brenn dich weil das ist aufs Leben gesehen das wofür man irgendwie dann hinterher so viel Zeit investieren wird.

01:09:34: da sollte man das machen worauf war richtig Lust hat und nicht was irgendwie andere vielleicht sagen, das ist sinnvoll oder dass es nicht sinnvoll.

01:09:43: Genau!

01:09:43: Und als... eigentlich würde ich das auch sagen, dass ja umgekehrt genauso also als Ratschlag, wenn das geben würde.

01:09:50: Also ich habe das oft mit Studierenden die dann sagen sollen ich das machen?

01:09:54: Oder soll ich das Projekt machen?

01:09:56: Irgendwie kann mich nicht entscheiden.

01:09:57: Da sage ich immer halt wie man, wie man's macht.

01:10:00: Man machts richtig.

01:10:02: Man hat zwei Varianten und nicht eins ist richtig, eins ist falsch sondern Man muss sich entscheiden und das was man macht, man entscheidet sich dass es das Richtige

01:10:09: dafür ist.

01:10:10: Ja das Leben hat dann kein AB-Testing.

01:10:13: Das funktioniert leider nicht ne?

01:10:15: Und ich mag diese philosophische Perspektive wenn man lebt vorwärts verstehen tut man sowieso alles nur rückwärz und deswegen weiß wofür etwas gut war ja.

01:10:25: Und das

01:10:25: Leben wird vorwärt gelebt oder rückwert verstanden?

01:10:28: Genau genau!

01:10:30: Die letzte Abschließende Frage Herr Professor ist mollich Was ist für Sie der Sinn des Lebens?

01:10:37: Der Sinn des Lebens ist der, den man ihm gibt.

01:10:39: Also da bin ich ganz existenzialistisch, Kamu, ein großer Kamü-Fan, der ja auch sein ganzes Leben auf die Suche war und gesagt hat, den Sinn des Lebens, den gibts nicht von außen sondern dem muss sich jeder Mensch selber geben und genau so ist

01:10:59: das.

01:11:01: ein wunderbares Abschlusswort.

01:11:02: Ich bedanke mich herzlich für sehr, sehr, erkenntnisdichte in Gesprächsstunde hat mir sehr viel Freude gemacht.

01:11:11: Ich danke Ihnen herzlichst!

01:11:12: Dankeschön.