00:00:00: Ich glaube das Wichtigste und was Menschen oft gar nicht bewusst ist, ist wir können unsere Selbsterzählungen umschreiben.
00:00:07: Aus diesem gesamten Paket entsteht ja schließlich eine Summe von Erzählungen die unser eigenes Leben so geschrieben hat.
00:00:14: Und da sind tausende von Geschichten!
00:00:16: Alles im Hirn findet über Geschichten statt.
00:00:19: Da zahlen Datenfakten denn in Geschichten umformuliert Tino im Kopf Wir träumen sogar in Geschrichten.
00:00:24: also alles im Hirnen wird in Bildern in Geschicht übersetzt Tausende von Geschichten im Laufe unseres Lebens gewählt und erlebt.
00:00:34: Und das Entscheidende ist, welche wir dann wählen?
00:00:36: Welche unsere Sechserzählung sein sollen?
00:00:55: Liebe Hannah in Modeschön!
00:00:56: Gute Tag und herzlich willkommen der Aktuellen Ausgabe vom SMP Leader Talks!
00:00:59: Ja, grüße Dich!
00:01:01: Grüße auch an die Hörer!
00:01:03: Ja irgendwie haben wir ein super spannendes Thema Dein Buch zum Thema Narrative.
00:01:08: Ich habe mich damit irgendwann beschäftigt, als Harari seinen Buch rausgebracht hat und das hat natürlich damals richtig Wellen geschlagen.
00:01:16: Und wenn wir jetzt Homo Narans sind, werden wir aber als Homo Datensis behandelt – wo liegt das Problem?
00:01:26: Dass wir deutlich mehr über Fakten und weniger über Geschichten geführt werden!
00:01:32: Also Ursprung waren wahrscheinlich irgendwelche Professoren, gelehrte Wissenschaftswirtschaftskorrifeien die den Homo-Ökonomikus erfunden haben.
00:01:45: In ihren gelehrten Stübchen so weit weg vom Schuss.
00:01:49: Den Homo Ökonomikus gibt es nicht.
00:01:52: Wir sind hochemotionale Wesen.
00:01:55: Wir entscheiden uns immer emotional.
00:01:57: Jede Entscheidung beginnt mit einer Emotion, die Emotionen laufen der Entscheidung voraus und wir sind humanarans das heißt wir sind erzählende Wiesen.
00:02:08: Geschichten sind Archive des Überlebens und da sind sie immer gewesen seitdem Menschen am Lagerfeuer zusammensitzen und über ihre Abenteuer und auch über den nächsten Tag und die Zukunft sich unterhalten haben wie uns Geschichten erzählt.
00:02:25: Und diejenigen, die zurückkamen mit den besten Erfolgsgeschichten haben dem Stamm beigebracht wie man im düsteren Wald oder auf der Jagd nach dem Mammut überlegt.
00:02:38: Diese Geschichten waren unglaublich wichtig weil der Stamm, der die besseren Geschichten hatte, mehr Chancen zu überleben.
00:02:45: und letztlich genauso ist das heute auch heute erzählen wir uns Geschichten übers Überleben Erzählen uns aber vor allen Dingen Geschichten, die wir nicht überleben wie der Planet den Bach untergeht.
00:02:56: Wie die Wirtschaft dem Bach runter geht.
00:02:58: also wir haben uns in letzter Zeit daran gewöhnt vor allem die negativen Geschichten zu erzählen und das ist wirklich ein Kraus!
00:03:05: Sehr schön und Geschichten über Leben kann man ja auch als über das Leben auffassen.
00:03:12: und durchaus eine sehr schöne Metaphe in Bezug auf die Lebensgeschichte weil jeder eigentlich ein Buch des eigenen Lebensschreit Kapitel für Kapitel.
00:03:22: Anne, wie würdest du den Zittel für dein eigenes Lebensbuch wählen?
00:03:29: Glückskind!
00:03:32: Aus der Perspektive der genetischen Prädisposition oder aus deiner inneren Einstellung heraus?
00:03:38: Also es kommt natürlich... wenn wir den Wissenschaftlern jetzt wieder zuhören, kommt das natürlich immer auch ein bisschen auf die genetische Disposition an.
00:03:47: Ich sage mal grob, also die Menschen sind alle verschieden.
00:03:50: Aber ich sage mal, grob das ist so in etwa Fifty-Fifty genetische Disposition.
00:03:54: da bin ich mit einem ganz ordentlichen Paket ausgestattet worden.
00:03:59: dann das wird ganz oft völlig vergessen.
00:04:02: es spielt bereits eine Rolle was pränatal passiert Also was uns sozusagen im Mutterleid passiert.
00:04:08: Das gibt schon ein ganzes Stück weit eine gewisse Richtung vor.
00:04:12: Und der Rest ist dann Kultur, kulturelle Prägung.
00:04:15: Also erst im Elternhaus, dann in der Schule, dann später ganz stark unter Jugendlichen in der eigenen Gang, in der Klicke, wo man unbedingt ein Teil der Gemeinschaft sein will und schließlich im Arbeitsleben.
00:04:29: Das kulturellem Umfeld also das Land, die Politik, die Gesellschaft, in die man hineingeboren worden ist all das spielt eine Rolle.
00:04:37: Ich glaube das Wichtigste Menschen gar auf gar nicht bewusst ist, wir können unsere Selbsterzählungen umschreiben.
00:04:47: Aus diesem gesamten Paket entsteht ja schließlich eine Summe von Erzählungen wie unser eigenes Leben so geschrieben hat und das sind Tausende von Geschichten.
00:04:57: Hinzu kommen die Geschichten.
00:04:58: also alles im Hirn findet über Geschichten statt Der Zahlen-Datenfakten, der den Geschichten umformuliert.
00:05:03: Kino im Kopf!
00:05:04: Wir träumen sogar in Geschichten.
00:05:06: also alles im Hirn wird in Bilder und in Geschichten übersetzt Und wir haben tausende von Geschichten im Laufe unseres Lebens gewählt und erlebt und das Entscheidende ist welche wir dann wählen?
00:05:18: Welche unsere Selbsterzählung sein sollen?
00:05:20: Und das entscheidende is' wir können diese Selbsterzellungen umschreiben.
00:05:24: ja wir entscheiden selber welche Geschichte wie du sagst so welche Überschrift über dem eigenen Leben entstehen soll.
00:05:30: Und ich zum Beispiel, ja ich bezeichne mich als Glückskind.
00:05:34: Ich bin also zufällig an einem Sonntag am Muttertag geboren worden.
00:05:38: Ja das heißt mir hat man immer erzählt du bist ein Geschenk!
00:05:41: Ein Muttertagsgeschenk, das fängt ja schon mal ganz gut an und ich habe mich einfach entschieden letztlich ein sehr sehr positives, ein sehr konstruktives ein sehr glückliches Leben auch leben zu wollen.
00:05:53: Ja ich hatte auch meine Höhen- und Tiefen natürlich und die entscheidenden Puzzle.
00:05:57: Das waren die tiefen Puzzles Ja, aber mit dem Abstand und mit dem Rückblick ist es mir immer gelungen daraus etwas Positives zu machen und zu erkennen.
00:06:06: Das waren eigentlich die wichtigsten Lehrstücke in meinem Leben.
00:06:11: aus den negativen Puzzlen habe ich eigentlich am meisten gelernt dass das Ganze sich schließlich immer weiter positiv entwickelt hat.
00:06:18: so das ist meine Lebensgeschichte und jeder schreibt die selbst.
00:06:21: das heißt wir wählen Ja, ob wir ein Tollpatsch sein wollen oder was auch immer über Überschrift wie wir unser Leben haben und wir können das umerzählen.
00:06:31: Wir können uns entscheiden die zehn negativsten Geschichten zu unserer Identität zu machen oder die zehn positiven.
00:06:38: Annen, du bist aber jetzt bei den Selbsterzählungen und Entscheidungen für eine neue Weichenstellung und überschreibende Geschichte bei einer sehr rationalen Rangehensweise.
00:06:48: Wenn das so alles einfach wäre dann würden die Menschen von einem Tag auf den anderen die Selbsterzählung umschreiben können.
00:06:55: Und da wären alle Psychotherapeuten arbeitslos.
00:07:01: Das ist ... Du hast ja auch selbst erzählt eine penatale Erfahrung.
00:07:04: wenn man als Geschenk der Familie geboren wird und schon in Loterie des Lebens mit fünfzig Prozent gut ausgestattet ist, dann ist es einfacher vielleicht die Selbsterzählung des Gluckskins einfach fortzuschreiben.
00:07:20: Wenn man das jetzt zwanzig Jahren unter Druck geboren wurde und den schwierigen Umfeld aufgewachsen als Pechvögel unterwegs war von einem Tag auf den anderen die Entscheidung zu treffen ob dass so einfach geht
00:07:36: Also ich glaube nicht, dass man als Pechvogel auf die Welt kommt.
00:07:41: Man kommt auf die welt mit allen Möglichkeiten.
00:07:44: Das Hirn ist voll mit Möglichkeiten Und wird oder am vollsten im Moment der Geburt und wird dann zurückgebaut.
00:07:53: Use it or lose, würden die Wissenschaftler dazu sagen?
00:07:56: Und das was wir ganz oft benutzen, was wir oft denken, was wie uns oft erzählen, das wird sich realisieren denn unser Hirn hört uns immer beim Erzeilen zu!
00:08:06: Und jede Nacht wird umgebaut.
00:08:08: Ja, jede Nacht werden Millionen Neuronen vernichtet und Nervenbahnen neu aufgebaut oder abgebaut.
00:08:15: Noch eine Plastizität wäre der Fachbegriff dafür.
00:08:18: Das heißt jeden Tag können wir uns neu entscheiden ein Stückchen bald umzuschreiben.
00:08:23: Aber gibt es
00:08:24: Zips dazu wie man das macht?
00:08:26: Anerwallen aus eigener Farben.
00:08:29: Ich weiß wie schwierig es ist Glaubenssätze neu zu schreiben und so ist das mit den Selbsterzählungen.
00:08:36: Ja,
00:08:37: also ich glaube zum Beispiel dass man auch mit einer Sette... Ich weiß mir ist es klar!
00:08:41: Also es ist nicht auch in meiner Familie, ich habe eine Schwester und ich hab einen Bruder und die sind leider bei Weitem nicht so ja mit so einem Wutpaketchen in der Welt gestartet wie ich das bin.
00:08:52: Und dennoch glaube ich, man sagt ja auch so schön jeder ist seines Glückes schmied.
00:08:57: Jeder hat sein Glück selbst in der Hand.
00:08:59: also ein Stück weit es zu gestalten.
00:09:02: und das erste was sich machen müsste wäre, ich brauche noch nicht einmal zum Psychologen gehen.
00:09:08: Also wir sprechen hier über gesunde Menschen.
00:09:10: ja also kranke Menschen das ist eine andere Geschichte da würde ich mich auch gar nicht einmischen dann bin ich auch gar nichts so ausgebildet um darüber sprechen zu können sondern wir sprechen über leidlich gesunde körperlich und seelich gesunde menschen.
00:09:27: Der erste Schritt wäre aus meiner Sicht, so steht das auch in meinem Buch.
00:09:30: Dass ich eben ja auf zum Thema geschrieben habe Narrative für eine bessere Zukunft.
00:09:36: Das erste Tool, dass sich da empfehle ist die sogenannte Selbstrevision.
00:09:43: Ja,
00:09:44: d.h.,
00:09:44: Ich mache einmal für mich Strichliste ganz einfach über eine gewisse Zeit einen Tag Bei einem langen Spaziergang wie auch immer, möglichst auch ohne dass ich da schon andere Menschen um mich habe mache ich selbst Revision.
00:10:00: Wie viele negative Geschichten denke ich?
00:10:02: Wieviel positive?
00:10:04: Wie viel negative Geschichte erzähle ich mir?
00:10:06: Wieviel positive das heißt Ich schaue schon mal wo meine Gewohnheit sozusagen hier sind oder los ist und meine Nervenverbindungen hintrainiert worden sind Und dann kann ich beginnen das neu zu trainieren Wie ich einen Muskeltrainiere oder wie ich einen Sport trainiere, können wir auch unser Hirn bis zu einem gewissen Punkt trainieren.
00:10:30: Aber im Sport ... Kleiner Teil ist Talente, das wäre also das Glückspaket mit dem ich auf die Welt gekommen bin.
00:10:36: Aber ein Stück weit und jeder der dieses Talent auch weiter entfalten möchte muss trainieren und muss eben auch das Richtige trainieren.
00:10:45: da kann auch ein guter Trainer bei helfen.
00:10:47: Also ich glaube durchaus wenn man die Selbstrevision hinter sich hat und vielleicht auch erschreckt feststellt wie oft dann negative Geschichten und Gedanken eine Rolle spielen ja Und man merkt dann, das ist etwas was mich lähnt.
00:11:00: Das ist etwas, was mich blockiert.
00:11:03: Ja weil der ganze Fokus geht eben zunehmend auf das Negative und ich will das nicht und möchte es nicht.
00:11:08: und es gibt mehr im Leben und das Leben ist schön und wir können vielmehr daraus schöpfen.
00:11:15: also was muss ich tun?
00:11:16: Ich beginne eben einfach den anderen Weg zu gehen, die positiveren Geschichten zu sehen zu erkennen, zu sehen.
00:11:24: Sie mir positiv immer wiederzuerzählen um dann so Schritt für Schritt mein Leben umzuschreiben.
00:11:30: also ich benutze es auch als Umschreiben weil Umschreiben finde ich ist ein sehr passender und auch annehmbarer Begriff.
00:11:40: ja wir schreiben ständig um Ja, also wir schreiben irgendein Bericht.
00:11:43: Den schreiben wir dreimal um!
00:11:44: Also dieses Umschreiben bei unserem täglichen Tun der wir kochen was und dass es gibt nicht gut genug und sich tun dann Papelwürze rein oder schmeiß alles wieder weg oder so als im tägliche Leben machen wir das ständig diesen dieses Umscheiben von Dingen Und wir können uns eben auch an gewöhnen unserer Persönlichkeit ein bisschen umzuschreiben Um einfacher besser glücklicher durchs Leben zu gehen.
00:12:07: Das ist das Ziel.
00:12:09: Es klingt auch sehr schön, dass man sagt wir gehen jeden Tag in ein mentales Fitnessstudio wo wir unsere Geschichten muskeln trainieren.
00:12:18: Jetzt ist nur die Frage in der Praxis.
00:12:21: jetzt haben wir die Absprungbasis bestimmt und die Klages Stories von uns aufgelistet ja sagen wir das und habe eine Hitparade sogar gebaut können.
00:12:32: jetzt top ten davon und sagen okay Ja, jetzt wollen wir die Hitparade ein wenig umsortieren und mit neuen Hits bestücken.
00:12:42: Wie geht man denn davor?
00:12:44: Was heißt Muskel trainieren?
00:12:46: Schöne Bilder machst du!
00:12:48: Also ich glaube... Ich habe
00:12:49: gelernt den Storys zu sprechen weil die emotionalen Menschen tangieren als Formelnahans ja.
00:12:56: Und ich glaube, das gehört auch ein bisschen nicht nur gelernt.
00:12:58: Ich habe das Gefühl... Wir kennen uns ja persönlich kennen wir uns ja gar nicht.
00:13:02: aber ich hab das Gefühl dass es auch ein bißchen dein naturell also das liegt ihr auch.
00:13:05: Ich sehe das Blitzen in deinen Augen.
00:13:07: Ich glaub da habe ich gerade einen Volltreffer gelandet!
00:13:10: Also das Bild, ich bleib bei deinem Bild von der Hitparade Und auch das sind wir gewohnt.
00:13:15: Wir haben unsere Playlist und irgendwann stellen wir unsere Play list um oder machen eine zweite und eine dritte, je nachdem wie wir drauf sind und welche Geschichten oder in dem Fall welche Lieder uns da gerade gefallen.
00:13:27: Bei den Geschichten unseres Lebens können wir es ähnlich nehmen.
00:13:30: Es ist sehr gut sich da so ein Bild zu schaffen oder so eine Brücke sich zu bauen.
00:13:35: bei dem Playlist geht Hallo!
00:13:37: Dann geht's vielleicht auch ein bisschen besser bei den Geschichten meines Lebens.
00:13:42: Und dann fange ich einfach an, die zehn besten mir zu suchen aus meinem Leben.
00:13:45: In jedem Leben passieren unglaublich viele tolle Dinge!
00:13:49: Die Frage ist immer wo schaue ich drauf?
00:13:51: Auf das positive oder auf das negative?
00:13:53: Wohin geht mein Fokus?
00:13:54: Was sammelt ich hauptsächlich?
00:13:56: und dann beginne ich eben einfach mal die positiven Geschichten nur die positifen Geschichten zusammen und mache mir davon ein Playlist und dann mische ich das mit der bestehenden Playlist zusammen.
00:14:06: und schon habe ich wieder etwas umgeschrieben
00:14:09: Was mir geholfen hat, die Bedeutung von Conformation bias besser zu verstehen.
00:14:14: Weil viele das ein bisschen negativ aufladen.
00:14:17: wenn man das aber als Tool einsetzt und zum Beispiel jeden Tag die Geschichten aufschreibt als Kitze in deinem geschichten Journal Man stellt fest, man hat auch fünf, sechs tolle Geschichten, die man mitten den nächsten Tag mitnimmt.
00:14:35: Und wenn man permanent in diesem refokussierten Handeln ist, wird man auch konfirmationweise aktivieren können im positiven Sinne?
00:14:44: Eben und das ist der entscheidende Punkt!
00:14:45: Ich kann es immer in negativen oder positiven aktivieren.
00:14:49: Also gehen wir mal ins Arbeitsleben.
00:14:51: Ich stehe vor einer wichtigen Präsentation.
00:14:53: Wenn ich mir nur die drei Präszentationen, die mal völlig misslungen sind vor Augen führe, dann geht meine Energie sofort runter und ich werde mit Zittern und Zagen in diese Präsentation gehen.
00:15:06: Ja?
00:15:07: Und ich kann die beste Präszentation der Welt gebaut haben!
00:15:10: Die Menschen kaufen eben nicht nur das was sie sehen sondern auch das was Sie hören, was sie erleben, meine Gestik, meine Mimik...die kaufen meine Stimme.
00:15:19: und wenn diese Stimme eben Zuversichtlich ist und nicht selbstbewusst ist.
00:15:25: Warum sollte jemand im Unternehmen meine Idee kaufen?
00:15:28: Jeder wird sagen, wenn die Person ja offensichtlich wie sie sich da präsentiert schon nicht an ihre eigene Idee glaubt Wie sollen wir im Unternehmen denn dafür dann gehen können?
00:15:39: Ja Und es hat damit zu tun dass ich mir die allen negativen Präsentationen alles wo was schief gegangen ist vor Augen führe und sofort geht mein Energielevel in den Keller.
00:15:51: Man sieht es schon, wenn jemand zur Tür reinkommt ob der wirklich wirklich authentisch selbstbewusst ist aber sich das Selbstbewusstsein gerade macht oder ob er sich innerlich aufgebaut hat an den treuen Präsentationen die ihm gelungen sind.
00:16:05: und jedem Menschen sind auch Superpräsentationen im Leben gelungen.
00:16:09: und wenn ich mir die vor Augen führe dann gehe Mit der anderen Haltung im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar gehe ich in so eine Präsentation rein.
00:16:18: Das heißt, wir sind selber sehr stark verantwortlich dafür ob die Dinge gelingen oder eben nicht.
00:16:25: Was hättest du dann von der Phrase Faken till you make
00:16:30: it?
00:16:30: Also faken ist nie eine gute Geschichte weil die meisten Menschen haben gute Antennen für richtig und falsch.
00:16:43: Wir können das oft gar nicht sagen, dass ist so eine innere Stimme die manche haben wenn wir ihr denn zuhören wollen.
00:16:50: Manchmal ist es so ein Gefühl, dass einem sagt ich weiß mich so recht ja?
00:16:55: Und wenn ich schon sage ich weiß nicht zurecht dann ist es in geschäftlichen zum Beispiel bei einer großen wichtigen strategischen.
00:17:02: geschäftliche Entschuldigung Ich weiß nicht so recht!
00:17:04: Dann ist es vorsichtshalber eben lieber leicht.
00:17:08: Und ich werde auch manchmal gefragt, woran erkennt man denn den Unterschied?
00:17:11: Also authentische Menschen die nicht faken, sondern in dem Moment das so fühlen.
00:17:18: Auch wenn sie Zittern, auch wenn Sie Lampenfieber haben – Sie glauben doch an den Erfolg!
00:17:23: Sonst hätten Sie sich gar nicht so bemüht diese Präsentation zu machen und die Idee zu entwickeln und den Mut aufzunehmen ist in der Geschäftsleitung zu präsentieren.
00:17:31: Die glauben doch dieser Innovation, die sie da ins Unternehmen tragen wollen.
00:17:38: Also das ist nicht gefickt!
00:17:39: Das ist ein echter Glaube und wenn der sehr stark ist dann ist alles authentisch eine Einheit.
00:17:48: Ja,
00:17:48: d.h.,
00:17:49: was wir glauben, was wir denken ,was wir sagen wollen unsere Stimmung, die Stimme stieg Verstimmung, Gestik und Mimix sind eins.
00:17:59: Wenn wir etwas faken, dann müssen wir die Gästig- und Mimik ja erst noch denken.
00:18:04: Das heißt sie kommt ein Bruchteil später!
00:18:06: Und das ist dieses merkwürdige Gefühl was die Menschen haben.
00:18:09: ich weiß nicht so recht ob der selbst an seine Sache glaubt.
00:18:14: Okay aus der Perspektive hast du Recht?
00:18:17: Ich meinte jetzt dass auch eine andere Perspektiv weil wenn wie außerhalb der Komfortzone sind Und in einer, sagen wir, bleiben wir jetzt nicht in der Panic Zone sondern in eine Wachstumszone reingehen.
00:18:27: Denn im ersten Schritt können wir ja nicht alles und wie wollen das können?
00:18:31: Können aber noch nicht!
00:18:32: Deswegen müssen durch das Haltung genannt... Wir müssen von der Haltung uns so aufrichten auch wenn die Kompetenzlast uns erschlägt dass wir trotzdem überzeugt sind, dass wir da hineinwachsen und in dem Moment, dass es ja diese Transition Phase oder Imposter Phase, das ist eigentlich gut wenn du manchmal vorgibst dass du das hinkriegst auch wenn du das noch nicht kannst.
00:18:55: Ja
00:18:56: und ich finde an der Stelle auch ganz wichtig es im Zweifel auch zu sagen ja denn niemand kennt die Zukunft.
00:19:03: Niemand kann hundert Prozent wissen wissen wir können maximal uns selber sicher fühlen damit aber wir können niemals hundert prozent wissen ob eine Innovation eine Idee neuer Dienstleistung ein Geschäftsmodell neues Produkt ein Erfolg werden wird.
00:19:20: Wir können es nicht wissen.
00:19:22: und der Trick, den ich dann immer gerne empfehle ist wir lagern eine Experimentierphase vor das heißt früher ja früher in Linie so genannten linearen Zeiten.
00:19:33: da hat man noch sehr gut im Voraus planen können.
00:19:35: Da hat man auch aus der Vergangenheit in die Zukunft schließen können.
00:19:39: In diesen neuen Ich nenne die Hypergeschwindigkeits Wildwasserzeiten.
00:19:43: Ist ne Planung unmöglich?
00:19:45: Ja Und das Ganze entwickelt sich exponentiell.
00:19:49: Und deswegen können wir nur im Schritt experimentieren und diese Experimentierphasen ausmachen, ja in der Geschäftsleitung wenn ich am Arbeitsleben bin sage ich auch immer stellt Budget zur Verfügung.
00:20:01: nicht alle Projekte werden gelingen es werden Projektes scheitern.
00:20:05: stellt Ressourcen zur Verfügung vor allen Dingen auch Geld dazu verfügen weil wenn von neun Projekten eins gelingt oder von zehn Projekten eins gelingt und noch entscheidert.
00:20:15: Über dieses Gelingen habt ihr die Möglichkeit in die Zukunft zu kommen, ja?
00:20:20: Und die ganz großen Unternehmen Google mit Google X beispielsweise dem Labor den Zehnmal-Labor haben uns schon vor Jahren gemacht wie das dann tatsächlich auch funktioniert.
00:20:32: Kommen wir vielleicht zu dem Punkt der Narrative aus der Perspektive.
00:20:36: gut oder böse weil Narrative an sich als Konzept neutral.
00:20:41: Die können aber als Propagandel genutzt werden oder auch als ein Aufbruch, Erzählung.
00:20:51: Wie siehst du die aktuellen Entwicklungen?
00:20:55: Wird das jetzt mehr als eine Propaganda-Instrument eingesetzt als etwas Schönes für die Zukunft mobilisierendes oder aktivierendes.
00:21:05: Das kommt jetzt natürlich darauf an, in welcher Gesellschaft wir uns befinden, in welche Wirtschaft wir uns befinden...
00:21:14: In Deutschland zum
00:21:15: Beispiel?
00:21:15: ...in welchem Mindset wir uns finden.
00:21:18: Ich unterscheide zwischen New School Unternehmen und ich unterscheiden Davon dann eben wiederum die Old-School-Unternehmen.
00:21:26: In Deutschland haben wir sehr viele Old School Unternehmen, es gibt einen französischen Philosophen der spricht ja von den heißen und kalten Kulturen.
00:21:34: Und bei den heißem Kulturens da ist man noch nicht am Zenit.
00:21:39: das heißt man sieht immer noch Möglichkeiten Man sieht immer nur Chancen in seinem Leben für sein Land Für die Wirtschaft, für die Gesellschaft.
00:21:46: Ja in heißen Kulturenen haben wir auch sehr viele junge Menschen Die noch das ganze Leben vor sich haben Und diese Gesellschaften sind Machergesellschaften.
00:21:56: Das sind Gesellschaften mit Aufwindnarrativen, das sind auch die Gesellschaften, die ständig Neuerungen in die Welt bringen und seien sie noch so klein.
00:22:06: Jede Neuerung gibt eben die Möglichkeit für das Individuum, die Familie, das ganze Dorf, die Stadt, das Land... besser zu werden und damit eine bessere Zukunft zu haben.
00:22:16: Und dann gibt es eben leider die kalten Kulturen, das sind Kulturene, die schon sehr weit oben in Zenit ihrer Möglichkeiten.
00:22:23: Die waren einmal Weltmarktführer in allem um jedem und die neigen dazu an diesen alten Trümpfen festzuhalten weil sie damit ganz hoch auf die Äste in den tollen Bäumen gekommen sind als Topmanager auf den höchsten Ästen auch sitzen konnten.
00:22:40: und wer schneidet schon gerne an dem Ast, auf den er selber sitzt.
00:22:44: Ja das heißt diese alten Kulturen sind Verwalterkulturen Die halten an bestehenden Fest und diese heißen Kulturen sind Gestalterkulturen, die vor allen Dingen ihre Chancen im Neuen sehen.
00:22:57: Und das muss man ein bisschen unterscheiden.
00:22:59: Das kann man auf dem Land – also ich überlasse das jetzt dem Hörer der Hörerin wie sie Deutschland da einstuft oder wie er Deutschland da einstuckt – dass kann man auch ein ganzes Land auf eine Politik, auf einen Unternehmen ja und auch auf Familien uns sich selbst letztlich übertragen.
00:23:14: Aber es ist ja, kann man auch einfacher sagen gerade der Saturierzeit.
00:23:18: Je satuierter die Gesellschaft ist, desto weniger Druck besteht zu neuen Ufern aufzubrechen.
00:23:26: wie würdest du den USA und China einstufen?
00:23:34: Aber dich haben sehr wenig Kinder und haben eine zentralistische Führung und in den USA ist ja Aufbruch auch zu spüren.
00:23:43: Wo kann man da jetzt das unterscheiden?
00:23:47: Das ist meine Einschätzung der Dinge.
00:23:49: Ich betrachte natürlich, ich betrachte das ganze Land USA auch eine alte Gesellschaft wie in Deutschland.
00:23:56: China war mal auch sehr viele Jahrhunderte führend und ziemlich alt!
00:24:03: Also es ist für jede Gesellschaft natürlich ein Auf und Ab.
00:24:07: Jemand, der oben ist bleibt nie oben und jemand, der aufsteigt wird nie oben bleiben irgendwann sondern das ist so die berühmte gaussche Kurve oder diese S-Kurven, die wir in der Wirtschaft kennen.
00:24:18: Das entscheidende ist wenn man den Zenit erreicht hat dann eben nicht hinten runter zu fallen sondern ein zweites S zu beginnen Und dass ist sozusagen auf einem höheren Niveau ein zweiteres S zu beginn.
00:24:30: Und das ist sozusagen dann auch, dass das Erfolgsgeheimnis.
00:24:34: Ja und diesen Zenit zu erkennen, das ist oft das Schwierigste ja weil jemand es gibt also einen schönen Begriff der heißt Self-Hording ich weiß nicht ob du den kennst man betrachtet so zu sagen die Herde seiner früheren Entscheidungen Und wenn diese frühen Entscheidungen alle mal gut waren und zu Erfolg geführt haben, dann tendiert man dazu diese Herde der alten Entscheidungen.
00:24:59: Also die alten Entscheidung sozusagen weiter Erfolg zu führen weil damals ist man ja damit erfolgreich gewesen.
00:25:07: Ja und in es würde eben bedeuten irgendwann erkenne ich also irgendwann ist dieses Produkt vielleicht nicht mehr am Szene der Möglichkeiten, wenn ich ehrlich mir gegenüber bin und fange eine zweite Kurve an.
00:25:23: Und das ist die große Aufgabe, die jedes klassische Unternehmen heute hat also jedes Oldschool-Unternehmen muss sozusagen parallel zum Alten, dass ja immer noch Gewinne abwerfen muss um das neue zu finanzieren, muss aber etwas Neues beginnen.
00:25:36: In dieser Transitionsphase sind wir jetzt viele Länder, viele klassische Länder, die mal weit oben waren Und Deutschland und Japan, wir sind sozusagen die ältesten Bevölkerungsmäßig, die ältersten Ländern weltweit.
00:25:53: In China haben wir durch die Ein-Kind-Politik eine künstliche Veralterung gehabt.
00:25:58: Aber das Mindset in China ist immer noch ein sehr heißes.
00:26:04: Die wollen nach oben kommen?
00:26:05: Natürlich!
00:26:07: In China hat die Möglichkeit heute noch, also millionär ... zu werden.
00:26:12: Ich weiß nicht, wie viel ... ich habe letzte Zeit gelesen, wie viele Self-Missionäre und Millionärinnen es in China gibt?
00:26:19: Das ist ein bisschen weiter runtergegangen aber das ist gewaltig, das ist gigantisch und hat nichts zu tun mit den wenigen Tech-Milliardären die wir zum Beispiel in den USA haben während beide Teile des Landes also wirklich am absteigenden Ast sind wie anderswo auch wenn wir manche deutsche Fußgängerzonen uns angucken.
00:26:41: Es war auch sehr spannend bei dir zu lesen von so kurzen Narrativen, die in einem Wort extrem viel zum Ausdruck bringen.
00:26:49: Zum Beispiel Wirtschaftswunder.
00:26:52: Das ist ein schönes Narrativ.
00:26:53: Ja ja genau!
00:26:54: Also das bringt uns zur Frage oder mich zu der Frage überhaupt mal zu erklären weil das wäre nicht oft gefragt was ist denn der Unterschied zwischen Geschichte und Narrativ?
00:27:02: Ja also zunächst einmal hast du richtig gesagt dass Narrativ per se ist neutral kann positiv oder negativ sein, genau wie eine Geschichte.
00:27:09: Positiv oder negativ sein, kann oder Manipulation ist neutral.
00:27:13: Viele sagen... Narrative sind manipulativ, auch eine Manipulation ist neutral.
00:27:19: Kann positiv oder negativ sein?
00:27:21: Was die Menschen daraus machen, das macht eben den Unterschied und ein Narrativ ist eine Geschichte mit Bedeutung.
00:27:29: Das ist der Unterschied.
00:27:30: Es ist nicht nur ein kleines Geschichtchen, dass ich mal so zur Erheiterung zum amusement dem Menschen in meinem Umfeld erzähle.
00:27:38: Eine Geschichte, ein Narrativ seine Geschichte mit Bedeutung.
00:27:43: Ich vergleiche das immer gerne mit einem Gebäude, in dem viele Geschichten stattfinden.
00:27:49: Und das Narrativ ist der Deutungsrahmen.
00:27:51: Das ist sozusagen das Framing der Rahmen drum herum, der diese ganze Geschichte- Erzählerei, die da passiert, in eine bestimmte Richtung bringt.
00:28:04: Also das sind Narrative!
00:28:06: Was war der zweite Teil deiner Frage?
00:28:09: Ich wollte jetzt nur das mit aufgreifen, weil das Thema auch Framing, du hast es gerade eben erwähnt.
00:28:15: Und man kann das so oder so nutzen und ich habe dann mir überlegt gibt es jetzt irgendwelche Narrative die sich verändert haben?
00:28:24: Und durchscheibt ja auch extrem viel über die grüne Transformation, die notwendig ist um den Planeten zu retten.
00:28:32: Es war auch sehr spannend!
00:28:34: Es gibt ja diese Untersuchung wie aus Klima Wandel, Klimakrise plötzlich Klimakatastrophe geworden ist und ich dachte okay das ist eigentlich auch.
00:28:44: So eine Art Framing für ein klares Narrativ.
00:28:49: Ja, unbedingt!
00:28:50: Also zunächst einmal jedes Unternehmen ist ein Narrativ es ist die Summe der Geschichten, die das Unternehmen ausmachen.
00:28:58: Jeder Purpose also der Daseinsinn des Unternehmens sozusagen, der Sinn und Zweck dieses Unternehmertums ist eine Geschichte, ist ein Narrativ.
00:29:08: Jede Marke isst einen Narrativ.
00:29:11: Vielleicht da noch ein kurzes Beispiel, ich komme dann gerne zum Thema Grün.
00:29:15: Nehmen wir z.B.
00:29:17: Energy Drinks.
00:29:19: Es gibt Energy Drings bestehend aus neunundneinzig Prozent Wasser.
00:29:24: Also wir kaufen im Grunde genommen teures Wasser in das man irgendwelche geheimen Produkte reingetran hat die falls die Energie nach oben treiben sollte.
00:29:36: Und dann gibt es billige Energy-Drinks und dann gibt's teure Energy- Drinks, ja?
00:29:41: Und der Unterschied ist das Narrativ, dass zu diesem Drink entwickelt worden ist.
00:29:46: Das ist der Unterschied, ja!
00:29:48: Und das macht ein gutes Marketing.
00:29:51: Also da kann man jetzt noch drüber streiten.
00:29:53: Es ist jetzt zum Beispiel der Energy- Drink, der Flügel verleiht... Ist das jetzt was Gutes oder was Schlechtes?
00:30:02: Da kann man drüber streiten.
00:30:04: Aber dieser, ich nenne mal die Namen dem weiß ja eh jeder Red Bull war.
00:30:09: schon.
00:30:10: zu meiner Zeit war das schon narrativ.
00:30:12: Also ich lebte damals in München und damals gab es das Narrativ.
00:30:17: In Österreich gibt's das stärkere Red Bull Was in Deutschland verboten ist noch verboten is.
00:30:23: also wir fuhren wirklich seinerzeit weil wir an dieses Narrativ glaubten Wenn wir in Österreich waren, an die Tankstelle oder ins Lebensmittelgeschäft und kauft so ein Six-Bag oder ich weiß nicht wie viel Red Bull je nachdem, wieviel man davon trank.
00:30:36: Weil wir glaubten damit kriechten wir dann mehr Energie.
00:30:40: Also das sind zum Beispiel Narrative und die machen das Marketing.
00:30:45: Aber es ist vielleicht auch in dem Kontext sehr wichtig dass wenn Storytelling von Red Bull anschaut.
00:30:55: Dann ist es selten das Produkt, sondern dass es die Identität, die man einkauft.
00:31:00: Das beschreibst du auch sehr gut und da sieht man, man möchte einen Teil dieser Adrenalin-Junkie Community sein.
00:31:08: Von diesem, also aus Narratives verleiht Flügel.
00:31:10: Das heißt wir sind eben nicht ein Energy Drink mit ersten, zweitens drittens Inhaltsstoffe in Prozent.
00:31:17: Ja, das wären zahlen Datenfakten die wir im Management immer so gerne haben.
00:31:21: Wenn wir unsere Geschichte verkaufen können wir auch noch mal drauf eingehen sondern das richtige Narrativ das erzählt eben die Geschichte und dieser Energy Drink verleiht Flügel Und Flügeln haben will irgendwie jeder.
00:31:34: ja.
00:31:35: also es gibt ja Menschen die glauben wir stammen vom Engeln ab.
00:31:38: Also so sehr!
00:31:41: So sehr wollen wir letztlich Flüggel haben um mit dieser Leichtigkeit einfach ein erfolgreicheres Leben zu zu haben.
00:31:48: und Red Bull verhilft uns ein bisschen.
00:31:50: Ja, und Red bull hat eben natürlich diese ganze Geschichtenwelt drum herum mit diesen Sportarten ja die alle höher schneller weiter sind also die all dieses Flügel machen repräsentieren in einer Form dass man dadurch fast menschenmögliche Menschen mögliche Grenzen überschreiten kann.
00:32:10: Da werden die gesponsert da werden sie drauf trainiert.
00:32:12: Da müssen viele Jungs dann natürlich da müssen die durch eine harte Schule um diese Narrative zu unterstützen.
00:32:19: Also eine ganze Welt ist entstanden und diese Welt hat den Gründer von Red Bull zur reichsten Person zum reichstem Menschen Österreichs gemacht, ja nur um zu sagen was das Narrativ ein gutes Narrativ bewirkt?
00:32:37: Ja aber sehr viele erfolgreiche Unternehmen werden von einem Narrativ getragen und Haradi sagte ja dass Narrative sind die Infrastruktur der Wirklichkeit.
00:32:47: Wir bilden, ich meine ein Unternehmen einen Staat Geld.
00:32:51: Das ist alles Narrativ oder sind alles Narrative?
00:32:55: Ja,
00:32:56: Konstrukte, Gedankenkonstrukte.
00:32:59: Da gibt es ja die verrücktesten Ideen das wir sozusagen nicht dass es Matrix nicht nur als Film gibt sondern dass wir in einer Matrix leben von irgendwelchen übermenschlichen die da vor Jahr Millionen schon mal bei uns waren.
00:33:12: also Die Wirklichkeit is ein Konstrukt Und die Wirklichkeit kann man umkonstruieren.
00:33:20: Das hatten wir eben, hatten wir das schon bei der Selbsterzählung erlebt und das gilt für eine Marke wie ich gerade erzählt habe und das geht für ein Unternehmen, eine Gesellschaft, die Politik und ein ganzes Land.
00:33:31: Was uns derzeit so schmerzlich fehlt in den klassischen Unternehmen und auch in unserer Politik in Deutschland sind diese konstruktiven Zukunftsnarrative, diese Fortschrittserzählungen begeisterte Fortschutz Erzählungen weshalb Menschen rennen sollten ihre Energie mobilisieren sollten um in diese bessere für uns alle bessere Zukunft zu kommen.
00:33:56: Das wird bei uns und deswegen eiert alles so rum.
00:33:59: Du hast aber davor ja erzählt dass die Menschen tendenziell ihr Überlebenskünstler sind.
00:34:04: das heißt du kannst mit Angstnarrativen Die Menschen deutlich besser mobilisieren und vor allem du kannst die da drauf einschwören, gewisse Erdenbeerungen heute hinzunehmen für eine bessere Zukunft übermorgen.
00:34:20: Und ich glaube es gibt einfach kaum Menschen, die glaubhaft beide Seiten bespielen können.
00:34:26: Weder ist man in einem Untergangsszenario permanent unterwegs ohne eine Lösung aufzuzeigen Oder macht beides einfach unglaubwürdig.
00:34:38: Wobei das Angstnarrativ?
00:34:40: ist es am Ende, es funktioniert eine kurze Zeit.
00:34:43: Es ist am Ende die schlechtere Wahl.
00:34:46: Angst bringt uns dazu natürlich alle unsere Energien für einen Moment zu mobilisieren um schneller laufen zu können jemandem anderen zu erschlagen wie auch immer der Gefahr zu entgehen.
00:34:58: also wir entwickeln Bärenkräfte sagen wir ja auch so schön aber das ist nur für den Moment Und danach fällt plötzlich alles ab.
00:35:07: Wir sehen, es war ein hundert Meter Läufer der mobilisiert alles um unter die zehn Sekunden zu kommen und danach bricht er völlig zusammen und kann nicht mehr.
00:35:17: Das passiert immer dann wenn wir vor etwas davon laufen sollen, funktioniert das für eine gewisse Zeit Aber nicht für immer.
00:35:25: Die Angstnarrative, das ist der Glaube der Mächtigen die so und solange regieren dass sie über Angst regieren können und über Angst die Menschen dazu bringen können großes Zufall bringen.
00:35:39: auf Dauer funktioniert das nicht.
00:35:41: solche Kulturen und auch solche politischen Strömungen Und auch Solches tun im Unternehmen wird längerfristig scheitern.
00:35:54: Was immer funktioniert, ist die Menschen in ihre Kraft zu bringen und über diese Kraft, die dann einfach vorhanden ist.
00:35:59: Diese Energie, wo die Menschen auch Lust haben sie zum Mobilisieren um über diese Energie weitere Fortschritte zu erzielen.
00:36:07: Das funktioniert auf Dauer!
00:36:10: Ja absolut das ist so eine duale Transformation.
00:36:13: man muss sowohl als auch bespielen.
00:36:16: Und jetzt attuierte die Gesellschaft es durch.
00:36:18: schwierige ist die Veränderung weil Angst zu verlieren ist einfach grösses.
00:36:23: Und da ist die Frage, spielst du um nicht zu verliern oder spieltest du zu gewinnen?
00:36:28: Ja also das ist letztlich unsere Hirnarchitektur.
00:36:34: Unsere Hirn-Architekture kennt im Grunde nur zwei mit Wege weg von und hinzu.
00:36:39: ja und unser Fokus geht natürlich zunächst auf das wovor wir uns schützen müssen denn das könnte uns das Leben kosten.
00:36:51: Wie sind diejenigen, die damit durchgekommen sind?
00:36:55: Alle anderen sind nicht ausgestorben.
00:36:58: Nein!
00:36:59: Doch, Evolution sagte, wenn du nicht läufst gerade eben, wenn da jetzt Geräusche sind... dann ist die Gefahr zu groß, dass du nicht überlebst.
00:37:10: Das ist ja im ersten Schritt der Fall gewesen, das du danach dich umschaust und nicht permanent rennst bis du dann umkippst – das ist natürlich richtig!
00:37:18: Das ist ein schmerzende Punkt also direkt in unser Leben.
00:37:22: wir laufen die zehn Sekunden wie hundert Meter in unter zehn Sekünden.
00:37:27: Ja Wir können mit dem Leben davonkommen uns ganz kurz lustig
00:37:31: mobilisieren.
00:37:32: doch Um langfristig erfolgreich zu sein, hat ein Stamm eine Menschengeneration Homosapiens im Vergleich zum Neandertal oder anderen Frühmenschen immer für Fortschritt plädieren müssen.
00:37:51: Und die Menschen, die eher aus der Höhle rausgekommen sind und das Rad erfunden haben dass Feuer benutzt haben, um ein besseres Leben zu haben.
00:38:01: Diese Menschen haben überlebt und andere eben nicht.
00:38:05: Und Feuer ist höchst gefährlich!
00:38:10: übervorsichtige gewarnt hat, mein Gott das Feuer in die Höhle zu bringen was da alles passieren kann.
00:38:16: Ja aber die Menschen haben eben auch gelernt mit Feuer zum Beispiel, Kann ich mich wärmen?
00:38:21: Mit Feuer kann nicht kochen!
00:38:23: Und wenn ich gekochtes esse dann brauche ich nicht mehr so lange fürs Essen für die Grundnahrungsversorgung als wenn ich alle Roh-Rohsfleisch-, Rohs Gemüse essen muss.
00:38:32: Das heißt in der Zeit die ich durch das Feuer gewinne und dieses Wohlfühl sein dass ich mir auf diese Art und Weise mache Da kann ich schon wieder viele neue Dinge reißen.
00:38:43: Also wir sind Fortschrittsmännchen, Evolution heißt in sich ja dass wir immer weiter gehen den Fortsschritt suchen und nur die Generation die den Mut hatte fortschrittlich zu sein um ins Neuland zu gehen, die hat überlebt also langfristig nur die Menschen Gemeinschaft die ins Neuland gegangen sind weil dort größere Chancen waren als im alten Land.
00:39:07: Aber das würde bedeuten, dass Wachstum in uns verankert ist.
00:39:10: Das ist unser inneres Narrativ?
00:39:12: Ja natürlich!
00:39:13: Also Neugierde ist unser größter Treiber.
00:39:16: Neugirde ist etwas, was schon die Einzelner können.
00:39:20: Die können schon weg von und hinzu.
00:39:23: Hinsu ist ja letztlich die Neugierte.
00:39:26: zu gucken, ob es nicht anderswo mehr zu essen gibt oder ob es da wärmer ist oder angenehmer so dass ich mich entsprechend weiterentwickeln kann.
00:39:34: Das ist Evolution die Neugierde der Wissensstores das ist in den Menschen verankert.
00:39:41: In
00:39:41: dem einen mehr und im anderen weniger.
00:39:43: Ja absolut!
00:39:44: Und das ist eben etwas was wir auch beim Unternehmen lernen müssen.
00:39:49: wenn wir zum Beispiel im Unternehmen durch Change Prozesse gehen ja wir wissen ein klassischer Change Prozess, der scheitert zu siebzig-achtig Prozent, weil wir die Change Prozesse noch machen wie im letzten Jahrhundert.
00:40:01: Wir sind aber in ganz neuen anderen Wildwasser über Geschwindigkeitszeiten unterwegs.
00:40:05: das heißt wir müssen auch Change anders sehen.
00:40:08: heute ist immer Change.
00:40:09: also wir können überhaupt keine Change Projekte machen.
00:40:11: ein Projekt hat immer Anfang und Ende.
00:40:14: ja Heute ist eine permanente selbst erneuerung Changeability also dass als Kernkompetenz immer zu können sich zu verändern.
00:40:23: Das müssen wir heute bringen.
00:40:25: Und wenn wir durch so eine Transformation gehen, das ist schon etwas größeres im Unternehmen – es müssen nicht alle gleichzeitig geben!
00:40:33: Die in den Unternehmen sagen immer, dass muss dann auf alle ausgeräuft werden und wir müssen auf den letzten warten damit der auch endlich noch überzeugt wird?
00:40:40: Nein!
00:40:42: Wir haben unter den Menschen ungefähr zehn Prozent, das sind sozusagen diese Vorreiter Ja, das sind diese Innovatoren.
00:40:50: Ich nenne die ja Übermorgengestalter.
00:40:52: Das sind bei unter den Menschen ungefähr zehn Prozent.
00:40:56: also in Deutschland schätze ich ein bisschen weniger weil wir haben die alle.
00:40:59: in diesen großen Auswanderungswellen haben wir die aller Großteils an die USA verloren oder an andere Länder, wo sich die Menschen erhofften, dass es denen dort besser geht.
00:41:08: Und die bleiben, das sind eben die Gesättigten und auch die Ängstlichen und die Vorsichtigsten, die bleiben.
00:41:15: Die anderen gehen in die große Weile der Welt.
00:41:17: Wir wissen das ja alles!
00:41:18: Das ist ja alles gesunder Menschenverstand was ich erzähle.
00:41:21: Wenn wir das jetzt im Unternehmen umsetzen dann weiß ich doch Es müssen nicht alle hundert Prozent durch die Transformation sondern beginnen mit der Vorruf Ja, dumm heißt die auch vor Hut.
00:41:35: Die geht voran dass die anderen sich ein bisschen hüten können für eventuellen Gefahren und die sollen mal ins Neuland gehen weil das sind die mit der meisten Lust auf Fortschritt.
00:41:45: ja mit der größten Neugier, mit dem größtem Antrieb ist irgendwo anders besser zu machen mit der Abenteuerlust wie auch immer man das nennen kann.
00:41:54: Die sollen mal vorgehen und die gehen als erstes in die Transformation Die können noch ein bisschen bleiben.
00:42:01: Die warten, das ist allerdings die Grundvoraussetzung... ...die Vorut muss Leben zurückkommen!
00:42:07: Und dann erzählst du von den Abenteuern und welche Chancen es da alles im Neuland gibt?
00:42:11: Dann gibt's eine frühe Mehrheit der baut man dann Trittsteine und da gibts ne späte Mehrheit, der muss man dann in Brücke bauen.
00:42:18: Und manchmal hat man vielleicht auch noch in Außenposten im alten Land, also die Brücke sozusagen.
00:42:24: Die Brücke zwischen Altem und Neuenland noch ein bisschen aufrechterhalten.
00:42:28: Also dieses Bild von über den wilden Fluss – da bitte bin ich Vorträge halse, dann mache ich immer den wilde Fluss über den man geht!
00:42:36: Ja das schickt man ja nicht alle gleichzeitig durch.
00:42:38: Denn Fluss wie so eine Herde von Genuss.
00:42:42: Sondern man macht das ein bisschen cleverer...
00:42:45: Und wie macht man das jetzt, wenn du sagst die Narrative können auch ein sehr gutes Tool sein für eine Transformation?
00:42:53: Für einen Change.
00:42:55: Wie erzählt man so ein Change-Narrativ in einem Unternehmen vor allem wenn es seinem Unternehmen noch gut geht?
00:43:03: Genau.
00:43:04: Und dann muss der Change eben beginnen, wenn es dem Unternehmen noch gut wird – das ist ein ganz wesentlicher Punkt!
00:43:09: Weil wenn's dem Unternehmen da nicht mehr gut geht, wenn wir also von dieser Kurve schon wieder vom Zinni drunter rasen, jetzt ist ja gar kein Geld mehr da... Und da sind die meisten Unternehmen, es sind überhaupt keine Ressourcen.
00:43:20: Da ist kein Geld da.
00:43:22: Es konzentriert sich jeder aufs nächste Quartal, dass wir das in irgendeiner Form eben rüber retten können und keiner hat überhaupt mehr Zeit.
00:43:30: Den einzigen Change, den die meisten unternehmen jetzt überhaupt noch gehen können, ist KI.
00:43:36: Ja, alles andere.
00:43:37: Jeder andere Change auch der grüne Change werden das eben ja schon mal angedeutet.
00:43:42: Der muss zurückstehen.
00:43:43: jeder andere change weil der einzige der im Moment jetzt angepackt werden kann.
00:43:48: Das ist im Grunde genau in KI so und es müssen aber viel andere Dinge passieren.
00:43:53: Innovationen passieren.
00:43:54: natürlich spielt der KI eine Rolle.
00:43:57: Aber KI soll nicht die... Effizienz ein bisschen erhöhen, weil ein ineffizientes Unternehmen wird durch den Einsatz von KI nicht effizienter.
00:44:09: KI verstärkt das Gute und ist negative.
00:44:11: KI verstirkt im Grunde genommen die Ineffizienz, KI sollte genutzt werden um zum Beispiel grüner aber auch andere Innovationen in die Welt zu bringen ja und das neue in die welt zu bringen.
00:44:21: dafür ist die KI gut nicht um bestehendes schlechtes bestehendes zu scheinoptimieren.
00:44:29: Aber das sind also ganz viele ganz große Baustellen.
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00:44:45: Anna, aber vielleicht nur kurz zum Einstieg deiner Botschaft?
00:44:49: Dass die Unternehmen sich dann verändern sollen wenn sie noch sehr viele Ressourcen haben um so eine Transformation aus eigener Kraft zu gestalten.
00:44:58: Jetzt sind Menschen aber so Dass sie in diesem päventiven Modus der Veränderung gar nicht so einfach zu mobilisieren sind, deswegen sagt er Sense of Urgency.
00:45:09: In einem erfolgreichen Unternehmen wo Erfolg vielleicht das größte Hindernis für den Erfolg der Zukunft darstellt wie mobilisierst du die Menschen?
00:45:20: Also ich glaube zum Beispiel nicht daran dass ein bestehender Erfolg alle ausbremst dazu bleiben, wo sie jetzt sind.
00:45:31: Das ist ein bestimmter Menschentyp aber das sind nicht alle.
00:45:35: es gibt eben diese Vorhut, die so zehn Prozent dieser Übermorgengestellter wie ich die nenne.
00:45:40: Die sieht da noch am Horizont.
00:45:42: Es könnte ja...es ist gut Aber es könnte noch besser sein in welcher Hinsicht auch besser jetzt ist.
00:45:48: Besser in Sachen Mobilität, in Sachen Grün und was auch immer – es könnte sogar noch besser sein!
00:45:54: Und dieses Noch-Besser ist der Antrieb.
00:45:57: Es gibt genügend Unternehmen, die sagen, sie sind doch nur froh wenn endlich auf etwas bestehendes aber zwischendurch veraltet etwas besseres Neues kommt.
00:46:08: Es stimmt nicht mehr, dass die Menschen bei dem, was Sie haben bleiben.
00:46:15: sehr viele Menschen wollen es ein bisschen besser haben oder sehr viel besser haben als in der Vergangenheit.
00:46:21: Ja aber ich kann einfach nur ausseigende Beratungserfahrung sagen und wir sehr viele Unternehmen das eine Veränderung ist häufig eine Funktion der Notwendigkeit ist und nicht eine Function der Einsicht weil da muss der Schmerz von heute größer sein als potenzielle Schmerz von morgen.
00:46:46: Oder das unbekannte Glück ist manchmal schlechter, als das bekannte Unglück.
00:46:55: So und jetzt kommt es drauf an?
00:46:56: Das stimmt bis zu einem gewissen Punkt!
00:46:58: Und jetzt kommt darauf an wie ich die Veränderung verkaufe.
00:47:03: Ja.
00:47:05: Wie macht man das?
00:47:06: Genau und aus meiner Sicht ist das der Knackpunkt.
00:47:10: Wenn ein Management zum Beispiel, ja wir sind jetzt in einem größeren Unternehmen.
00:47:15: Da habe ich einen Vorspann, da hab' ich einen CEO wahrscheinlich und der verkündet jetzt seine neue, seine, seine neue Management-Strategie.
00:47:25: die ist in irgendwelchen geheimnisvollen Strategiemieting.
00:47:28: man blieb unter sich.
00:47:29: nur also die Top of the top die waren überhaupt eingeladen.
00:47:33: das Fußball hatte gar nix zu suchen.
00:47:36: Und jetzt hat er seine Strategie entwickelt und die wird jetzt in den Townhall Mitarbeiterjahres-Event oder vorgestellt.
00:47:45: Wie läuft so eine Vorstellung ab?
00:47:49: Also ich bin Redner, wenn ich dann bei so einem Event bin habe ich die Chance am Anfang einer Veranstaltung eben den Eintragsvortrag eines solches
00:48:00: Vios
00:48:01: zu hören der eben die neue zum Beispiel die neue Geschäftsstrategie vorstellt.
00:48:05: also was macht an?
00:48:07: Er stellt sich hinter auf die Bühne, hinter das Rednerpult.
00:48:13: Das Redner-Pult ist schon mal wie eine Rüstung.
00:48:17: Er verbaut sich sozusagen die Nähe zu seinem Publikum.
00:48:22: Kappersprache ist gar nicht zu erkennen.
00:48:25: Gesicht ist steinern so ein bisschen pro Cafés.
00:48:28: So macht man das eben im Management vor allen Dingen wenn man ein ganz großes Tier eben ist und dann werden an die Wand werden Slides geworfen.
00:48:39: Ja, voll mit Zahlen und Datenfakten, die ab der dritten Reihe sowieso niemand mehr lesen kann!
00:48:46: Ich bin immer baff wenn ich so was sehe.
00:48:48: weil eine gute Präsentation, da reden wir seit zwanzig dreißig Jahren darüber wie eine gute präsentations ist dass ihr als erstes gucken müsst das der letzte in der hintersten reihe dass er das noch lesen kannst was vorne auf meinen Folien steht.
00:49:00: nein viele Topmanager die übertragen ihre Exo-Cheats auf die Folie.
00:49:05: also Dann sage ich natürlich als Zuschauer, was soll das?
00:49:09: Zahlen, Daten, Fakten gehen hier rein.
00:49:11: Gehen da wieder raus!
00:49:12: Ich kann nichts lesen, ich kann nix verstehen... Es macht mich nicht an und das ist der entscheidende Punkt.
00:49:18: wenn es uns nicht anmacht dann gehen wir nicht für die Zukunft.
00:49:22: Wir müssen einen Sinn und Zweck erkennen weshalb es das wert ist sich zu bemühen ja an die Grenzen seiner Möglichkeit zu gehen Und diesen Sinn und Zweck des Vorhabens, des Unternehmensvorhabens zu erkennen, zu erspüren und zu seinem Anliegen machen zu können.
00:49:42: Menschen gehen nicht für Zahlen, die gehen für Anliege in die große Waltewelt und strengen sich richtig an.
00:49:49: Für ein Anliegan das ihnen eine bessere Zukunft verspricht.
00:49:52: was der CEO aber letztlich mit seiner Strategie verkauft sind Die Finanzzahlen fürs nächste Jahr für die nächsten vier Quartale, wie man Marktführer werden kann.
00:50:04: Das ist nichts, was die Mitarbeiter fasziniert und interessiert.
00:50:07: und dann darf man sich nicht wundern wenn so schlecht verkauft wird dann die Story auch nicht gekauft wird?
00:50:14: Und wenn die Mitarbeiter nur noch Dienst nach Vorschrift machen.
00:50:17: Kannst du eine schöne Change-Story, die du erlebt hast oder die du vielleicht irgendwo gelesen hast wo du sagst wow das ist ein Vorbild für seine Transformation.
00:50:30: Also es gibt natürlich sehr, sehr viele solche Geschichten wie auch eben sehr viele Marketing-Stories schon mal kurz angerissen haben eine der schönsten und der plausibelsten und auch sehr einfach zu erklären denn darum geht's ja muss einfach sein Es muss eine einfache Sprache sein.
00:50:49: Wenn ich mich als Manager mit einer komplizierten, mit diesem Basswortgeschwurbeln, mit dem Insider Englisch, wenn ich mich an meine Mitarbeiter wende.
00:50:58: die verstehen ja schon gar nicht was ich von denen will.
00:51:01: Denen sage ich doch die ganze Zeit ihr seid Nieten und ihr seid nichts.
00:51:05: Ihr versteht nicht mal meine elitäre Sprache.
00:51:10: An solchen Dingen scheitert es oft und meine Geschichte ist IBM.
00:51:14: IBM ist ja mehrfach durch diese Szene.
00:51:18: Und dann haben die immer wieder diese S-Groffen in Angriff genommen, haben im Vergleich zu vielen anderen sehr lange überlebt.
00:51:25: und eines Tages schon ein bisschen länger.
00:51:27: her war es mal wieder schwierig bei IBM.
00:51:30: und das kam Luc Gerstner als neues CEO Und der war nicht vom Fach, er war nicht aus der Branche.
00:51:36: Und die ursprüngliche Idee war gewesen, IBM zu zerschlagen, zu kleinen Beibruten zu machen.
00:51:44: und Lucke erst mal sagt bevor ich hier mich einschließe mit irgendwelchen beraternischen hochstrategischen Leuten Ich mache Management by walking and listening around.
00:51:56: und das ist der große Unterschied Nicht Walking & Talking sondern Listening Around!
00:52:00: Ich sag mal gar nichts und höre mir an, ich mache eine Reise durch die Welt von IBM.
00:52:06: Und höre mehr an was die Kunden, was die Mitarbeiterinnen sagen.
00:52:09: Und er hörte immer so Geschichten wie IBM ist ein Dinosaurier, IBM is ein alter, unbeweglicher Elefant.
00:52:19: Und der kam nach Hause und sagt ja wir sind ein Elefante!
00:52:23: Und in der Größe und in der Weisheit eines Elefanten da liegt unsere Kraft.
00:52:29: Wir müssen nur agiler werden und wir werden zu einem tanzenden Elefanten.
00:52:36: Tolles Buch übrigens, kann ich sehr empfehlen!
00:52:40: Und mir braucht es nicht... Ich kriege jetzt Gänsehaut wenn ich diese Geschichte nur höre oder wenn ich sie selber erzähle.
00:52:49: Es braucht nur dieses eine Wort Ja?
00:52:52: Das ist so wichtig.
00:52:53: Ein Wort kann ein ganzes Narrativ in sich tragen und der tanzende Elefant das ist doch was Wunderbares.
00:53:00: Und bei einem tanzenden Elefant will jeder so ein bisschen dabei sein.
00:53:05: Jeder will seins dazu tun, dass der Elefante ins Tanzen kommt.
00:53:09: und diese einfache Geschichte die zeigt den Unterschied zwischen einer klassischen Zahlendaten Faktenlastigen selbst fokussierten Präsentationen und einem Narrativ das ich dem Unternehmen schenke um es in die Zukunft zu führen.
00:53:26: An die aktuellen Entwicklungen weil diesen Purpose-Geschichten Das ist ja so ein bisschen schon vielleicht ein New Marketing Gag und sehr wenig inhaltliche Aufladung, die institutionell verankert sind.
00:53:43: Hast du diesen Trend auch beobachten können?
00:53:45: Ja leider!
00:53:46: Und das ist genau... Schön, dass du das sagst, weil es geht genau in die gleiche Richtung.
00:53:51: Früher hatten wir diese Leitbilder-Visionen wie man die auch immer genannt hat
00:53:56: Wischen,
00:53:58: was auch immer.
00:53:59: Und diese, die sich nicht sagt bleibt man beim Leitbild und ich mach diesen deutschen Begrüß hier zu haben.
00:54:04: und Bild ja, Bild, Leit-Bild der Nordstern sozusagen.
00:54:08: Der war in den klassischen Unternehmen und ist es immer noch selbstfokussiert.
00:54:12: Das heißt wir wollen Marktführer sein.
00:54:15: Wir wollen unseren Gewinn um fünfundzwanzig Prozent steigeln.
00:54:19: Es ist immer selbstzentriert.
00:54:20: Es ist nichts woran Die Mitarbeiter sozusagen erkennen, weshalb lohnt es sich dafür, sich ins Zeug zu legen, dass irgendwelche Einzelnen die schon reich sind noch ein bisschen reicher werden.
00:54:34: So denken die Menschen so und dieser Purpose war ursprünglich ja was ganz anderes.
00:54:40: Ja diese Purpose also ganz massiv auch in die Welt gebracht durch Simon Sinek mit seinem ... mit seinem Why?
00:54:49: Der Purpose ist das wahre Warum eines Unternehmen, sein Daseinszweck.
00:54:55: Ja und bereits in den neunziger Jahren gab es ich habe der Ellington glaube ich du bist sehr gut aber vielleicht sagst du mir gerade den Namen der hat damals diesen Triple Purpose schon entwickelt.
00:55:06: das war in den Neunzigen Jahren.
00:55:08: ja natürlich muss ein Unternehmen profitabel sein um in die Zukunft zu gehen um auch das Gute was es in die Welt bringen will zu finanzieren.
00:55:20: Also Profit ist die Grundvoraussetzung, aber dann braucht es eben auch People-Menschen, die bereit sind alles einzubringen und diese Sache dann groß zu machen.
00:55:32: Und es braucht Planet!
00:55:33: Ja also wir dürfen indem wir Profit machen unseren Planeten nicht zerstören.
00:55:38: ja und das passiert eben leider ist passiert und passiert nach wie vor in sehr vielen großen Unternehmen Die externalisieren, das heißt die Kosten für die Zerstörung des Planeten oder die Kosten, die entstehen auf dem Rücken anderer Menschen Profit zu machen.
00:55:59: Also billige Arbeitskräfte früher aus Laberei heute beim Ladesche zum Beispiel oder Afrika.
00:56:07: Auf dem Ricken anderer Menschen jetzt ihren profit zu sterben.
00:56:12: Und jetzt nennen sie das ganze Profit, aber die Denke bleibt die gleiche.
00:56:15: Und dann ist der Profit fake!
00:56:16: Das ist ein Fake-Profit.
00:56:18: Ja?
00:56:21: Der Purpose dient eben letztlich immer noch dazu selber groß zu werden, Profite zu maximalisieren auf den Kosten von People and Planet.
00:56:31: und dann ist es ein schönes Wort, aber es ist eben kein nicht der richtige Name dafür.
00:56:40: Ja, wir haben auch unser slogan ist profit follows value.
00:56:45: Schaffe den Mehrwert.
00:56:47: und das von außen nach innen denken, das hilft extrem stark!
00:56:53: Und wenn du das lebst dann wirst du auch gut verdienen.
00:56:56: Das ist eigentlich der Grundgedanke des Kapitalismus dass du die Probleme der anderen löst und dadurch belohnt wirst.
00:57:05: und wenn du das besser machst als die anderen, bist du besonders stark belohnd.
00:57:08: Das ist ja eigentlich sehr ethisch.
00:57:10: Ja absolut!
00:57:12: Und auf die Dauer also kurzfristig, wenn wir in der Quartalsdenke verhaftet bleiben dann erkennen wir das nicht, dass es sozusagen wieder dieser Kurzstrecken läuft.
00:57:22: Quartalergebnisse, das ist das erste was ich im klassischen Unternehmen streichen würde weil das die Unternehmen eben daran hindert in die Zukunft zu kommen Innovationen zu entwickeln usw.
00:57:34: Und bei dem Langfristigen und bei all denen, was New School Unternehmen machen.
00:57:39: Das sind eben nicht nur die Start-ups ja sondern das sind junge Unternehmen.
00:57:45: ich weiß nicht wie alt ihr seid aber die deine denke zum Beispiel die eure denke zum beispiel haben Ja die nicht nur maximal raffen wollen Sondern die Mehrwerte schaffen wollen und der Profit der kommt dann am Ende wie von selbst.
00:58:01: Ich weiß gar nicht ob das jetzt.
00:58:04: Ich bin ja von Sprenger sehr stark geprägt und der hat dieses Gedankengutsche vor, wie würde ich sagen, vor dreißig Jahren schon gepredigt.
00:58:12: oder sagt er seinen Buch Mütus Motivation ist das meist verkaufte Wirtschaftsbuch in Nachkriegsgeschichte unter am wenigsten umgesetzt.
00:58:22: Das ist ja das Traurige!
00:58:26: Du hast... Noch ein sehr interessantes Form des Responses erwähnt.
00:58:32: Man ist nicht gewohnt, dass es in einem Unternehmen man sich totstellt oder in Angriff geht oder vielleicht so klassisch flieht.
00:58:43: Du hast ja noch die vierte Form!
00:58:45: mit aufgegriffen Phon, alle Spons.
00:58:47: Kannst du das vielleicht erläutern?
00:58:49: Das ist auch sehr spannend und glaube für die reflektierte Menschen wichtig zu kennen.
00:58:54: Es ist vor allen Dingen auch interessant dass dieses Phon dass es kaum jeder kennt Fight Flight Prease, ja.
00:59:03: Also die drei Fs und das Vorn ist jetzt vierte F... Vorn is des Reh zum Beispiel?
00:59:08: Ja also wo kommt der Begriff her?
00:59:10: Des Reh!
00:59:11: Also diese Unterwürfigkeit dieser geduckten Haltung eines Reh's.
00:59:16: Und wir können einen Unternehmen eben verlassen.
00:59:22: Freit.
00:59:23: Wir können übermorgen Gestalter das Neue Mächtig in Angriff nehmen.
00:59:27: Fight Freeze ist sozusagen, ja wir machen unsere Dienst nach Vorschrift und diese Form wie so Unterwürfigkeitsreaktion das ist die wirklich gefährliche.
00:59:41: Ja und das passiert immer dann wenn wir zum Beispiel Machtkonstellationen haben.
00:59:48: Und die Machtkinstallationen, die haben wir praktisch in jedem klassischen Unternehmen.
00:59:53: Und da fragt man mich immer woran machst du das fest?
00:59:55: Ich sag ich hab dir ein Organi Gramm!
00:59:58: Alle nicken.
00:59:59: Wie sieht das Organigramm aus?
01:00:01: Ja, oben thront einsam ganz oben darunter in Kästchen eingesperrt die brave Gefolgsmannschaft.
01:00:07: Mitarbeiter kommen nicht vor.
01:00:09: Kunden also auf die man sein ganzes Unternehmen hier ausrichtet, die kommen schon gleich gar nicht vor.
01:00:14: aber auch die Mitarbeiter sozusagen die unteren Level wieder die Zopfführungskräfte so gerne sagen dass Fuß rollt um nicht zu sagen der Fuß voll.
01:00:22: Das Kanonenfutter, ja, den man früher wieder.
01:00:25: Die kommen eben gar nicht vor.
01:00:26: eine Selbstverharligungsorge der Top-Führungskräfte.
01:00:31: Das sind Organigramme.
01:00:33: Ja und dann sagt man mir ist ja nur ein Wort!
01:00:35: Und ich sage ein Wort... ...ist ja nur Ein Bild.
01:00:38: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
01:00:42: Was wir in solchen Organisationen Eben ständig haben ist diese Fawn-Response, also diese Unterwürfigkeit.
01:00:48: Letztens sagte mir jemand unser Vorvorstand hat einen Knabenchor um sich gescharrt.
01:00:55: Ist das gleiche Bild?
01:00:57: Ja,
01:00:57: d.h.,
01:00:57: es sind Menschen die sagen zu allem Jahr und Abend.
01:01:00: Ahm!
01:01:01: Wir erleben es... Du hast die USA angesprochen, wer leben müsste quasi täglich in den zwanzig Uhr Nachrichten wenn man ARD guckt noch guckt oder in anderen Programmen erleben wir das tatsächlich, was passiert wenn Menschen um eine mächtige Person herum pushen und nicht ihre eigene Meinung haben sondern sich voll auf dessen Wohlbesonnenheit verlassen um irgendwelche Vorteile zu erlangen.
01:01:29: Und in Unternehmen habe ich das ganz stark ja?
01:01:32: Und der Weiseführer, der weise Unternehmenslenker, der weiß eben Ich muss nicht nur reden, ich muss vor allen Dingen zuhören und der hat eine Weise Beraterschaft um sich geschah.
01:01:42: Und die Übermorgengeschalter spielen eine entscheidende Rolle dabei.
01:01:46: Ja, ich vergleiche sie ja auch mit dem Hof-Narren und der Hof Narren.
01:01:51: Der hatte früher am Hof eines weißen Fürsten immer eine sehr wichtige Funktion!
01:01:56: Er hat immer so ein bisschen ja bunt... Das gehört also zu diesem Wesenszug des Übermorgengestrahlers.
01:02:03: auch ein bisschen, das ist so eine buntes Socke in Österreich sagt da jemand der das Käppifallschirm aufhat.
01:02:10: Also diese Art Mensch und er kann eben Klartext reden ja?
01:02:15: Und er macht es auf ne annehmbare Art und Weise aber es gelingt ihn Klartex zu reden.
01:02:21: Und die besten Hofnahren, das waren früher Berater.
01:02:24: Das waren die Weisen letztlich des Hofes und die Berater des Königs, die eben ...
01:02:31: Isolationsblase durchbrochen haben?
01:02:33: Ja!
01:02:33: Und im Sagen durften was die haben gesagt, der Kaisers neue Kleider hat doch gar nichts an.
01:02:41: um die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen.
01:02:43: Und die brauchen wir alle in unserem Umfeld, aber in so einem machtierahilischen System habe ich ganz massiv eben dieses Unterwürfig sein.
01:02:52: und wenn man ein Unternehmen besucht – es gibt Unternehmen – dann kommt zur Tür herein und man spürt das sofort!
01:03:00: Man spürts das!
01:03:01: Wir haben Antennen dafür, wenn es jemanden im Unternehmen gibt der selbstherrlich ist Diese Unterdrückungsunterwürfigkeitsmerkmale eben benötigt, so wird er im gesamten Unternehmen behandelt.
01:03:17: Und so kommt es im gesamtem Unternehmen auch an!
01:03:21: Früher hat das vielleicht noch geklappt aber die Dinge sind heutzutage so komplex.
01:03:26: eine Person allein kann nie Und selbst wenn es der weiseste Vorstand ist, er kann nie die beste Entscheidung fürs Unternehmen treffen.
01:03:35: Viele Menschen wissen immer mehr als einer allein und das ist die neue Welt!
01:03:41: Und nur in Organisationen, die so denken... Wir sagen das ja alles so schön, die auf Augenhöhe sind mit den Mitarbeitern, die verstehen dass vielleicht der Praktikant Der Frisch im Unternehmen ist, dass der vielleicht die entscheidende Idee mitbringt.
01:04:00: Die jemand aus dem eigenen Unternehmen der dreißig Jahre immer das Gleiche gemacht hat auf die so jemand nie kommen sollte, dass es sowas gibt.
01:04:06: aber der Praktikant war anderswo und bringt vielleicht die neue Idee rein und die jungen Menschen sollten in den Boardroom gehen um das neue junge frische Junge Fortschrittliche auch in die Unternehmen zu tragen.
01:04:18: Und im klassischen System, da habe ich bloß was weiß ich zehn wichtigsten Menschen die Entscheidungen treffen und die können keine guten Entscheidungen treffen weil denen oft schon allein die Sachkenntnis fehlt.
01:04:33: Also ich war selber, wenn ich was sagen darf.
01:04:35: Ich war selber eben bevor ich mich selbstständig gemacht hatte... ...ich war in der Geschäftsleitung eines großen Konzerns und wer traf da die Entscheidung?
01:04:44: Wenn ich Marketingentscheidungen zu treffen hatte!
01:04:46: Ich war CMO.
01:04:48: also damals sagte man Marketingdirektorin heute CMO Und beispielsweise die Kolleginnen vom Einkauf oder aus der Rechtsabteilung, die hat doch keine Ahnung von Marketing.
01:05:00: Solche Leute haben die Top-Entscheidungen des Unternehmens getroffen, die gar keine Ahnung haben aber eine Ständung im Unternehmen haben und aufgrund dieser Stellung und nicht aufgrund der Konkretzentenz hier Entscheidungen treffen.
01:05:13: das passiert in klassischen Unternehmen und wir wundern uns dass nichts vorangeht.
01:05:19: In einigen Unternehmen schon, aber die anderen verlieren den Anschluss.
01:05:23: Ich würde gerne noch mal kurz... ich habe das ja schon davor angesprochen weil mich das auch in deinem Buch bewegt hat dieser Thema des Albtraumnarrativ oder Aufbruchsnarrativen.
01:05:35: und du hast hier sehr viel zurecht, sehr viel Platz der grünen Transformation in deinen Buch gewidmet.
01:05:46: Deine Meinung können, ob wir bei diesem Thema in einem Albtraumnarrativ eher sind oder eben Aufbruchsnarrativ.
01:05:54: Okay also meine Meinung eine ehrliche Meinung Wir stehen an der Abbruchkante ja an der abbruch Kante das heißt wir sind kurz vor dem abstürzen.
01:06:03: wir können uns aber retten Und was uns retten wird, ist nur ein Fortschrittsdenken zu wissen.
01:06:10: In der Zukunft werden unglaublich viele oder können zumindest unglaublich viel Innovationen passieren die uns rettern.
01:06:18: und wenn wir uns die Start-ups angucken, vierzig Prozent aller Start ups arbeiten im grünen Bereich und die entwickeln also ich gucke mir das immer an jeden Tag gibt es unglaubliche Erfindungen Wo wir jetzt reininvestieren müssten in solche Unternehmen, dass es die wirklich auf die großen Wirtschaftsbühnen eben auch schaffen können.
01:06:41: Die Chancen sind da und die sind größer als jemals zuvor!
01:06:46: wenn wir sie benutzen.
01:06:47: Und wir werden KI dafür brauchen, ich glaube das ist eine Grundvoraussetzung.
01:06:50: Wir werden KI dazu brauchen von dieser Abbruchkante in sozusagen eine bessere reiche Grüne im wahrsten Sinne des Wortes grüne Landschaft zurückzugehen.
01:07:03: In einer Landschaft der friedlich ist vor allen Dingen Mit Angst und Druck und Schrecken und Krieg können wir die Zukunft nicht erreichen.
01:07:13: Das heißt wir müssen zu einem kollaborativen, friedlichen Weltgemeinschaft werden.
01:07:18: Nicht im Kampf um Ressourcen sondern in gemeinsamen intelligenten angereicherten Wissen und in den Ressoursen, in denen wir baden könnten mithilfe von KI – da können wir uns eine supertolle Zukunft gestalten!
01:07:36: Ich drücke uns wirklich die Daumen, weil ich das Gefühl habe dass wir in einem Albtraum-Narrativ gefangen sind und diese Verzichtdiskussionen anstelle fortschte Diskussionen.
01:07:48: Sie tun uns allen nicht gut ja... Und
01:07:52: an der Stelle also zum Storytelling zu den Narrativen da gehört auch die Heldenreise?
01:07:57: Ja es ist sozusagen unser Menschheitsnarrativ.
01:08:01: wie als Menschheit befinden uns auf einer großen Heldenreise als Menschheit.
01:08:08: Und bei jeder Helden-Reise gibt es Auf und Abs, ja?
01:08:11: Es gibt Momente in denen wir gar nicht glauben dass es noch weiter gehen kann.
01:08:16: Es gibt unglaublich mächtige Gegenspieler die uns bekämpfen und die uns jede Hoffnung nehmen das es eine bessere Welt dann geben kann.
01:08:26: und ja manche Helden Reisen scheitern Und sehr viele Heldenreisen sind aber auch siegreich.
01:08:33: Ja und die schönsten Helden reißen, die haben ein Happy End?
01:08:38: Nicht immer, aber meistens schon auf jeden Fall für eine bessere Welt.
01:08:42: Du hast ja auch mehrere archetypische Handlungsverläufe oder Archetypen des Storytags in der Dabidin-Goliath oder Aschenputel.
01:08:51: Was ist dein Lieblingserzählungsmuster?
01:08:55: Vönigs
01:08:56: aus der Asche
01:08:58: Fönigshaus der Asche.
01:08:59: Passt zu Deutschland.
01:09:00: aktuell, hat man das Gefühl ja?
01:09:02: Nein!
01:09:02: Das passt nicht oder was nicht zu Deutschland.
01:09:06: Im Moment verfolgen wir das Icarus-Narrativ.
01:09:10: Sind wie jetzt schon im Absturz und dem Aufstieg.
01:09:14: Wir verbrennen uns jetzt gerade, wir sind der Sonne sehr nahe gekommen.
01:09:18: Wir verbrennen uns jetzt grade die Flügel und wenn das Wachstern schmilzt dann werden wir wieder Icarus ins Meer stotzen ja?
01:09:27: Und an der Stücke...
01:09:28: Und dann kommt Phönix aus dem Meer!
01:09:32: Genau Und wir sollten besser wie vötigs aus der Asche werden.
01:09:36: Das heißt, wir müssen durch dieses Tal hindurch, diese Transition hindurch und die Transition ist manchmal eben auch schmerzhaft weil wir Neues lernen müssen.
01:09:46: Das kennen wir auch vom Sport.
01:09:48: Wenn wir einen neuen Schlaf können am Anfang... Klappt das nicht so recht?
01:09:53: Ja und wir müssen durch, fahr durch.
01:09:55: Und wir müssen üben!
01:09:56: Wir müssen den Willen haben, dass es mit dem neuen Schlag besser geht und irgendwann werden wir die großen Matches gewinnen.
01:10:04: Das ist der Vönigs aus der Ärsche.
01:10:06: Sehr schön.
01:10:07: Anna vielleicht hast du ein Buch, das sich in deinem Leben sehr stark geprägt hat?
01:10:14: Jedes Jahr Neues...
01:10:16: Wow, das ist ja schon dreißig Bücher die dich wirklich weitergebracht haben.
01:10:21: Ich brauche nur eins der letzten Jahrzehnte.
01:10:24: Welches
01:10:25: ist Deins?
01:10:26: Der Selbstentwickler von Jens Korsen.
01:10:29: Ja, den kenne ich auch!
01:10:32: Ein Buch, das mein Leben verändert hat.
01:10:34: Ja ja.
01:10:35: Deswegen stelle ich auch die Frage, weil mir das interessiert.
01:10:38: Aber er vertritt der Selbstentwickler.
01:10:40: Er vertritt eben auch das Narrativ, dass wir uns ein großes Stück weit ... Wir haben jeder eine Basisbrind in Haufen, ein Päckchen mit sozusagen hat aber ganz viel die Chance sich selbst weiterzuentwickeln und das auch selbstproposiert.
01:10:54: Ich bin da, ich wollte meinen Narrativ ist.
01:10:59: Das kann man ja auch irgendwie eindampfen auf zum Beispiel CEO des eigenen Lebens.
01:11:06: CEO des eigenem Lebens?
01:11:07: Ja
01:11:08: das ist auch ein schönes Narrativ.
01:11:09: Da sind sehr schönes und mächtiges und großes starkes Narrativ.
01:11:14: oder von dem Narayankand Kashprenger.
01:11:19: Entscheidung liegt bei mir
01:11:21: Ja, okay.
01:11:22: Es geht in die gleiche Richtung.
01:11:24: Aber confirmation bias funktioniert auch hier.
01:11:27: Das heißt man sucht das was einen wieder erfüllt und womit man sehr stark resoniert.
01:11:34: Und da sind so die Themen sie einem sehr mich bewegen und ich freue mich auch durch Teile der Trennen damit zu gehen weil man weiß hinter jedem Tal ist irgendwann ein Berg sonst wäre es kein Tal.
01:11:49: Also ich empfehle auch, du hast zwei Empfolien.
01:11:52: Ich empfehles auch zwei, das sind relativ neue Bücher.
01:11:56: Das eine Buch heißt ganz im Sinne der Storytelling Der Erzählende Affe.
01:12:03: Also das sind sozusagen wir, da wird anhand der Zwölfstation in einer Heldenreise die Reise der Menschheit durch die Zeit ein bisschen aufgemacht mit all den Höhen und Tiefen und Versuchungen und Hindernissen.
01:12:17: Und Gegenspieler und man kommt eben auch zu einem Happy End.
01:12:22: Das ist sehr gut gemacht es ist sehr erzählerisch und gibt sicherlich noch eine Menge Impulse und Ideen rein wie man das in Angriff nehmen kann.
01:12:32: der Erzählende Affe.
01:12:34: Und das zweite Buch heißt KI-Einundvierzig, weil auch bei der KI erzählen wir uns ja die schönsten Große Geschichten.
01:12:43: Bei der KI glauben viele Menschen an das Völlige wegdriften dass wir als Mensch halt eben wegen der KI gar nicht überleben könnten.
01:12:53: Und dieses Buch ist insofern sehr interessant.
01:12:56: Da gibt es einen KI-Experten, der bei Google usw.
01:13:01: gearbeitet hat aus Fernost.
01:13:02: Also frag mich nicht nach den Namen!
01:13:04: Ich könnte die wahrscheinlich ordentlich
01:13:06: auch... Du hast das ja ausführlich in deinem Buch vorgestellt
01:13:11: und ich habe das im Buch vorgestellt und er hat eben erkannt wir brauchen als erstes die Geschichte.
01:13:16: nur wenn wir die Geschichte von der besseren Zukunft haben können wir uns aufmachen in diese Zukunft gehen.
01:13:24: und er erzählt eben, er hat sich einen CIFI-Autoren auch aus Asien hatte sich dazu geholt.
01:13:30: Und der erzählt die Geschichte wie also eine KI, die voraussichtlich im Jahr two tausend einen vierzig Realität sein kann ,wie sie sich ins Leben integriert.
01:13:42: Und nicht alle Geschichten gehen gut aus, aber die meisten tun es.
01:13:45: Wir sehen anhand der Geschichten wie wenig Angst wir uns dann tatsächlich vor den Möglichkeiten einer KI machen wenn wir es selbst gestalten und Steuern in die Hand nehmen.
01:13:56: Wenn wir es nicht tun, dann werden womöglich böse Mächte ihren eigenen Nutzen darin sehen und werden Dinge tun die vielen auf der Welt nicht gutzutun werden aus Ego-Gründen, aus egoistischen Interessen.
01:14:11: Aus einem Eigennutze heraus.
01:14:12: wenn jeder Einzelnen von uns aber zum Mitgestalter wird und seins dazu tut dass die positiven Narrative in die Welt kommen Dann ist etwas wirklich Großes zu schaffen.
01:14:23: Ich habe ehrlich gesagt bei KI nicht die Angst, dass KI uns vernichtet.
01:14:28: Ich stelle mir nur die Frage, wie das eine Berechtigung des Menschen, wenn humanoide Robotik in zehn Jahren auf KI trifft und so ziemlich alles machen kann wo wir dann unser Wozu in diesem Leben finden?
01:14:44: Das ist das was mich mehr bewegt als jetzt nur düstere dystopische Szenarien des Terminators.
01:14:55: Ja gut, also die Menschheit hat eigentlich immer schon düst aber Szenarin entwickelt wenn sich eine neue Technologie manifestierte.
01:15:03: Aber das ist das erste Mal dass eine neue technologie die kognitiven Berufe angreift und sich selbst weiterentwickelt?
01:15:12: Das gab es noch nie in der Geschichte der Menschheit
01:15:14: Genau, aber irgendwann ist auch das Rad neu erfunden worden und das gab es nie zuvor in der Menschheit.
01:15:21: Irgendwann ist die industrielle Revolution gekommen, die gab's nie zu vor in der Mannschaft.
01:15:26: Ist der Buchdruck gekommen?
01:15:27: Ja, da gilt ja als Jahrtausend-Innovation sozusagen.
01:15:33: Damals konnte noch kein Mensch lesen und es gab ganz viele, die natürlich darin Teufelszeug sahen.
01:15:41: Und irgendwo hat jede Technologien ... natürlich auch sein Böses, ja und der Buchdruck hatte sein Böses.
01:15:47: Weil das kommt ein ganz schlimmes Buch gedrubbt werden heißt Hexenhammer und er hat die Hexenverfolgung ausgelöst, ist durch den Buchdruck entstanden, aber vor allen Dingen ist das Wissen das Kognitive.
01:16:03: Das breite Bevölkerungsgeschichten kognitiv zum Erfolg der Menschheit beitragen konnte.
01:16:10: Das ist überhaupt erst durch den Buchtdruck in die Welt gekommen!
01:16:16: Zuversichtlich.
01:16:17: Wie bleiben zuversichtlich?
01:16:19: Man kann nicht aus der Vergangenheit in die Zukunft schließen, aber im Nachgang in der Draufschau hat jede Technologie sowohl Göses gebracht, aber die Menschheit hat immer noch am Ende der Heldenreise das Gute darin gefunden und etwas Besseres aus dem Leben und aus der Umwelt, aus dem Dasein gemacht
01:16:38: finde ich eine wichtige Botschaft.
01:16:40: Anne, hast du auch einen Ratschlag, den du als besten Ratschläge deines Lebens bezeichnen würdest?
01:16:47: Nein!
01:16:49: Mir fällt keiner ein!
01:16:52: Kein Timo!
01:16:53: Also wie gesagt das große Glück gehabt, ich habe diese positiven Narrative mitbekommen und ein Stück weit genetisches Material.
01:17:03: und der Moment meiner Geburt.
01:17:07: Und mein Vater, ja der sehr prägend war in meinem Leben.
01:17:11: Der hat mal diesen Satz gesagt ich bin wie ein... Ja jetzt weiß ich was?
01:17:17: Wie ein Stehaufmännchen!
01:17:19: Ja wie steh auf Rauchen würde, müsste man eigentlich sagen.
01:17:24: Ich fall immer wieder auf meine Füße und das ist so eine Zuversicht.
01:17:29: Immer wenn es mir schlecht geht dann brauche ich bloß an diesem Glaubenssatz die meinen Vater mir geschenkt hat zu denken.
01:17:35: und ich weiß Ich weiß, ich rappel mich auf und es wird danach noch ein bisschen besser sein als davor.
01:17:42: Also ich habe viele gute Geschenke mitbekommen, vier gutes Ausgangsmaterial.
01:17:46: aber ich hab eben auch negative Geschichten erlebt in meinem Leben und hab im Nachgang das Beste daraus gemacht.
01:17:53: Und ich denke, in diesem Sinne kann jeder ein Stück weit seinen Schicksal, dein vermeintliches Schicksaal eben verbessern.
01:18:04: ja?
01:18:05: Da kennst du mein Narrativ!
01:18:07: Wie heißt es?
01:18:09: Siodes eigener Lebens.
01:18:13: Und die abschließende Frage, was ist für dich das sind des Lebens?
01:18:19: Mein Sinn des Lebens!
01:18:20: Ich kann nur von meinem Sinn des Lebens sprechen...
01:18:22: Ich will ja auch nur von deinem Wissen, dass es schwierig genug zu beantworten
01:18:28: ist.
01:18:28: Ja, mein Sinn des Lebens, doch das kann ich genau sagen.
01:18:31: Mein Sinn der Lebens ist ein ewiges Suche umzufinden.
01:18:37: Ja, und wenn ich gefunden habe suche ich etwas Neues.
01:18:39: Ich bin seit fünfzehn Jahren selbstständig, ich hab zwanzig Bücher geschrieben.
01:18:43: also auch das ist eine Findung, eine Findungsreise sozusagen zu immer wieder neuen anderen Aspekten die natürlich ein Stück weit auch mein Leben besser gemacht haben, die aber auch gebend ja als am Schluss suchen um zu finden und zu geben um andere Menschen die Möglichkeit geben zu geben, zu wachsen und stärker an sich zu glauben.
01:19:04: Etwas Besseres aus dem Leben, aus dem Planeten, aus welchen Umständen auch immer zu machen.
01:19:10: Also dieses Gebende... Manche würden so ein Helfer-Syndrom.
01:19:14: Dieses Gebende spielt bei mir eine entscheidende Rolle aber dafür muss man erstmal ganz viel angesammelt haben um dann ganz viel geben zu können.
01:19:23: Ich danke dir, dass es eine schöne Botschaft an die gesamte Menschheit ist.
01:19:27: Dass man mehr geben sollte und dann wird das schon alles gut ausgehen!
01:19:33: Ich danke Dir herzlich für ein schönes Gespräch und wünsche Dir einen schönen
01:19:37: Nachmittag!