00:00:00: Was GIRN ausmacht ist, dass es sich selbst umbaut sehr stark basierend auf der Aufgabenstellung mit erst konfrontiert ist.
00:00:07: Und wir haben kein anderes Gerät das es in dem Ausmaß macht als es wäre jetzt ein Computer, der so die eigenen Chips umarrangiert wie sie eben benötigt werden.
00:00:15: und das haben wir noch nicht.
00:00:16: in diesem Quantencomputer wird man's auch nicht haben.
00:00:34: Einen wunderschönen guten Morgen lieber Herr Dr.
00:00:35: Völl.
00:00:36: ich freue mich Sie sehr in unsere aktuellen Ausgabe von der SimpliDotox begrüßen zu dürfen.
00:00:41: Guten Morgen.
00:00:41: viel lieben Dank für die Einladung!
00:00:43: Ein super spannendes Buch über unser Gehirn.
00:00:46: Sie sagen ja, dass es der einzige Organ das nicht auf die Werksanstellung zurücksetzen lässt.
00:00:51: somit merkt man, dass das wichtig ist.
00:00:54: Genau ich habe dieses Buch so ein bisschen als gebrauchsanweisung konzipiert und bei modernen Geräten ist es sehr oft so, dass man durchaus drüber nachdenken muss.
00:01:03: kann ich sie einfach jetzt zurückstellen und so wieder einstellen wie ich sie gekauft hab?
00:01:09: Leber oder beim Darm.
00:01:10: Oder bei was auch immer, bei den Lungen könnte man es vielleicht so machen und beim Gehirn nicht ohne die Persönlichkeit zu verlieren und die Erinnerung zu verliert.
00:01:17: Das würde jetzt Elon Musk vielleicht ein bisschen anders auffassen mit seinem nächsten Start-up.
00:01:22: Versuchte wirklich direkt in unser Gehirne einzugreifen
00:01:26: Ja der behauptet aber auch gerne Dinge die dann unbedingt nicht unbedingt zustande kommen.
00:01:29: also ich habe mich schon mal
00:01:31: zehn Jahre später
00:01:32: Na ja Vielleicht Ich weiß ich hab da.
00:01:36: einografisch spricht immer gern viel also von.
00:01:39: Ich sag mal bei der Raketenantriebsforschung ist es glaube ich nicht zu verleugnen, dass da seine Initiativen große Fortschritte gemacht haben.
00:01:47: Bei der Neurowissenschaft sehe ich's noch nicht.
00:01:50: Er hat durchaus Dinge gemacht die beeindruckend sind, die sauber zum Teil einfach schon lang vorher gab und dann eben nur durch dieses Neuralink nochmal eher so in die Öffentlichkeit gepusht worden sind.
00:02:01: aber mal schauen wenns die Forschung weiter bringt bin ich ja generell immer dafür
00:02:06: Ich auch.
00:02:06: Und das ist ja der grundsatzte Forschung, dass die sich immer nach oben irrt.
00:02:12: Wer weiß wo wir noch rauskommen?
00:02:14: Aber was ich bei Ihnen auch super spannend fand es gibt ja unterschiedliche Metapher über das Gehirn.
00:02:20: Das ist ein Urwerk-Computer.
00:02:23: Sie haben da eine sehr interessante Perspektive auf das Gehin gewählt.
00:02:26: können wir das vielleicht aufgreifen?
00:02:28: Sehr gern!
00:02:28: Ja also ich habe den starken Eindruck, dass das Gehirn grundsätzlich mit dem Gerät verglichen wurde, dass eben das komplexeste Gerät ist.
00:02:37: Dass man zu der Zeit vorliegen hat also es war wie sie sagen Uhrwerk.
00:02:41: eine zeitlang war's ein Webstuhl was ich interessant fand was jetzt nachher ein bisschen Alben klingt aber überhaupt nicht so Albern ist weil das einfach das erste gerät war wo man im Grunde genommen ein Programm eingelegt hat das dann durchgeführt wurde und dann gemerkt hat oh vielleicht ist ein Gehirn ja auch so dass es sowas wie Hardware und Software gibt usw.
00:02:57: Dann natürlich Computer momentan redet man drüber oder vielleicht der Quantencomputer könnte es so sein wie ein Geirn.
00:03:03: Meine Perspektive ist, dass diese ganzen Metaphern zwar hilfreich sind aber einfach generell zu kurz greifen.
00:03:11: aus einem Grund.
00:03:13: Das Gehirn was das Gehirnen ausmacht ist, es sich selbst umbaut sehr stark basierend auf der Aufgabenstellung mit der es konfrontiert ist und wir haben kein anderes Gerät als in dem Ausmaß macht.
00:03:23: also es wäre jetzt ein Computer der so die eigenen Chips umarrangiert sowie sie eben benötigt werden.
00:03:29: Und das haben wir noch nicht.
00:03:30: Das haben wir beim Quantencomputerwelt, was auch nicht haben.
00:03:32: D.h.,
00:03:33: das Gehirn ist einfach komplexer als die Geräte, die wir haben aufgrund dieses Umarbeitungsaspekts des Neuroplastizitäts.
00:03:42: Inzwischen hört man den Begriff häufiger und die Leute versprechen sich auch viel davon, auch was Medizin angeht usw.
00:03:48: um Psychotherapie angeht.
00:03:49: aber letztlich ist es einfach nur ganz basic der Prozess mit dem unser Gehirnen lernt.
00:03:53: Es baut sie selbst um und darüber lernt es Und das ist einfach ein anderer Vorgang als wir bei allen Gerätschaften haben, die wir so hatten in der menschlichen Historie.
00:04:02: Aber Sie wählen da trotzdem eine interessante Metapher von Gehirn als Synketin?
00:04:08: In Anlehnung auf LinkedIn für Mutig...
00:04:11: Genau genau ja!
00:04:13: Da habe ich mal einen kleinen Gag erlaubt.
00:04:14: also ich hab dann die Vorstellung entwickelt des Gehirns als ein soziales Netzwerk wo man eben sagt die einzelnen Nervenzellen, die es gibt sind nicht bits und bytes im Computer Sondern kann man sich vorstellen, wie einzelne Personen die eben eigene Entscheidungen treffen und die eigene Verbindungen haben mit anderen Leuten.
00:04:30: Und da habe ich diesen Gagnamen Think In gewählt als, wie sie sagen, als LinkedIn... ...und natürlich macht's das überkomplex.
00:04:37: also unsere Nervenzellen sind nicht so komplex wie ein ganzer Mensch und die machen sich nicht so viel Gedanken wie einen ganzer Menschen.
00:04:42: aber es versinnbildlich ein bisschen mehr diese Idee dass eben jede Nervenzeile einzigartig ist und eben Verbindung zu andern hat und darüber die Kommunikation geschieht und dass man so ein bisschen Dynamiken sieht wie einem sozialen Netzwerk.
00:04:54: Also zum Beispiel, dass manche Personen gern mit bestimmten anderen Personen Kontakt haben aber dann vielleicht irgendwann auch nicht mehr.
00:05:01: oder wenn sie zu wenig Kontakt haben, dann löst sich irgendeine Verbindung.
00:05:05: Wenn Sie zu viel Kontakt haben vielleicht löste ich dann auch eine Verbindung weil einer keine Lust mehr hat, soviel zu reden usw.
00:05:10: Und so ähnliche Prozesse sieht man im Gehirn auf dem Level der Nervenzellen durchaus auch.
00:05:15: Und wenn wir das Gehirnen wirklich verstehen wollen... dann müssen wir halt so eine Perspektive uns annehmen, dass man einfach sehen wie komplex es wirklich ist was da rein vor sich geht.
00:05:24: Es ist auch sehr interessant wenn man ihr Buch anschaut, dann merkt man es gibt sehr viele Mythen oder Erzählungen über das Gehirn die so einfach gar nicht stimmen.
00:05:33: zum Beispiel dass wir nur zehn Prozent unserer Gehirne Leistung nutzen.
00:05:36: und wenn wir jetzt irgendwann vielleicht ein paar Pillen einschmeißen sowie bei Lucy oder bei Limitless Dann geht die Post ab Was halten sie davon?
00:05:46: Also ich bin generell großer Science-Fiction Fan, deswegen finde ich es immer spannend wenn man solche Ideen einfach so ein bisschen schaut wo die hinführen können und was dann für einen Film oder für ein Buch rauskommt.
00:05:56: Aber tatsächlich ist es ganz interessant zu sehen warum das nicht so ist mit diesen zehn Prozent.
00:06:01: also nicht nur dass es einfach nicht stimmt mit den zehn Prozent oder wo's her kommt sondern auch wie wir nachweisen können das wirklich wird derzeit momentan alle von uns hundert prozent des Gehirns nutzen.
00:06:12: Ich komme ursprünglich aus der Hirnforschung, aus der bildgebenden Hirn-Forschung.
00:06:15: Das heißt ich habe Leute in MRT-Scanner gelegt und dann eben auf dem Bildschirm geguckt wo tut sich da was?
00:06:20: Und wenn man diese Bilder sieht... Man sieht ja immer wieder in so Zeitschriften oder so den Magazin dass man so ein Bild von Gehirnen zieht und dann gibt es da eine Stelle oder zwei Stellen die aufleuchten dann zu rote der Gelb.
00:06:31: Da hat man auch den Eindruck ah ok dann sind die Regionen aktiv und der Rest ist nicht aktiv.
00:06:35: Und das ist aber eben irreführend, weil die Bilder sind immer solche Subtraktionsbilder.
00:06:38: Also das zeigt dann wo es besonders aktiv ist.
00:06:40: Aber in Wirklichkeit ist das ein Prozess mit dem das Bild hergestellt wird und wenn man die Leute einfach nur so ins Scanner legt und einfach nur guckt, wo ist dieses Gehirn gerade aktiv?
00:06:49: Dann leuchtet einfach alles auf auf dem Scan.
00:06:51: Also selbst sieht man einfach dass alle Teile des Gehirns die ganze Zeit aktiv sind.
00:06:55: So ist unser Gehirnen einfach gebaut, sonst wäre auch eine Riesenenergieverschwendung, wenn wir nur zehn Prozent davon nutzen würden.
00:07:03: nachweisen, dass das mir in zehn Prozent nicht sein kann.
00:07:06: Ich sehe es inzwischen so ein bisschen einfach als Metapher, dass man sagt wir alle haben nochmal mehr Potenzial, was wir ausschöpfen können.
00:07:12: Das kann künstlerisches Potential sein, kann sportliches Potenzal sein und das uns ein bisschen pushen soll und das so ein bißchen rauszufinden.
00:07:21: Was können wir vielleicht?
00:07:22: Was wir bislang noch nicht entdeckt haben.
00:07:24: Und unter dem Aspekt finde ich eine ganz schöne Metaphe Ganz anregend, aber faktisch gesehen ist es nicht so, dass wir nur zehn Prozent nutzen.
00:07:34: Gibt es weitere Mythen oder Erzählungen, Narrative die einfach an sich falsch sind?
00:07:41: Zum Beispiel Linke und rechte Gehirnhälfe?
00:07:44: Daran habe ich jetzt gerade auch gedacht als Sie gefragt haben... Ja das ist auch sowas!
00:07:49: Also man bekommt oft erzählt, dass eben die linken und rechten Gehirnhälfte abgetrennt voneinander agieren die analytische, sprachliche, mathematische ist.
00:08:01: Und je rechte ist die kreative Seite und gehe ein träumende Seite usw.
00:08:07: Auch das ist mehr so eine Metaphe.
00:08:08: also auch wenn man es als Sinnbild sieht dann kann man sagen gut wir alle haben verschiedene Aspekte unserer Persönlichkeit in uns und die einen ist eben analytischer, der andere ist kreativer und das sollte die beide ernst nehmen.
00:08:19: da stimm ich da absolut zu.
00:08:21: aber auch da wieder vom Gehirn her ist es nicht ganz so einfach.
00:08:24: Ich sehe schon woher das kommt weil tatsächlich Unter den wenigen Dingen, die wirklich sehr stark links oder rechts veranlagt sind im Gehirn ist die Sprache nahezu ausschließlich oder zum Großteil tatsächlich links üblicherweise.
00:08:39: Das ist ungewöhnlich und unser Sprachzentrum ist einfach sehr linkseitig lokalisiert mehr als viele andere Dinge.
00:08:46: Und wenn man jetzt, vielleicht Dr.
00:08:47: Füll, wenn man Linkshände ist oder Rechtshänder dreht sich das?
00:08:51: Oder nicht?
00:08:53: Das macht dafür keinen Unterschied.
00:08:55: Tatsächlich ist das Gehirn von Linkshandeln und Rechtshändern unterschiedlich.
00:08:58: Beziehungsweise vom Gehirne, das ist auch ganz interessant.
00:09:00: Vom Gehirner gibt es eigentlich nicht wirklich Linkshänder- und Rechtshandler sondern Rechtshänder und Beithänder.
00:09:06: Also wenn man jetzt guckt, das Geirn untersucht von Linkshändern und Beidhindern dann zieht sich das sehr ähnlich.
00:09:12: Und das von Rechtshändern ist eben anders arrangiert.
00:09:14: Das heißt rein... Wenn wir nur ins Gehirnglück rein europsylogisch scheinen alle Linkshender eigentlich eher beidhändig veranlagd zu sein.
00:09:20: und da gibt's eben noch die Rechtshände, die rechtshänder sind.
00:09:23: Macht aber fürs weiß ich, ob es für einen praktischen Alltag Unterschied macht.
00:09:26: Habe auch nie nachgeguckt, ob sich das wirklich so zeigt, dass Linkshändler dann zum Beispiel besser in der Lage sind mit einer anderen Hand zu arbeiten ist durchaus möglich oder das weiß ich nicht.
00:09:34: Genau also das macht unterschiedliche Gehirn.
00:09:36: aber für die Sprache, den Sprachzünder macht keinen Unterschied soweit ich weiß.
00:09:41: man sieht es aber normalerweise wenn zb ein Schlaganfall eintritt und dann gibt's ja auch teilweise, dass die Leute dann Sprachfähigkeit verlieren und das kann man dann Hinweis darauf finden welcher Bereich welches Zentrum betroffen sein muss davon.
00:09:55: Und deswegen, daher wird es mit Sicherheit kommen.
00:09:57: Weil die linke Seite eben eher die sprachliche Seite wirklich ist und ich glaube daher kommt jetzt so ein bisschen diese Vorstellung aber sie wird eben überzogen dargestellt weil so einen großen Unterschied macht's nicht.
00:10:08: und ich rede auch im Buch von Personen bei denen sich eine Hirnhälfte überhaupt gar nicht erst entwickelt hat Und das gibt's auch.
00:10:18: und dass die Leute, das trotzdem bis ins Erwachsenenalter überleben.
00:10:22: In manchen selten Fällen auch gar nicht merken.
00:10:24: Das sind wirklich sehr wenige Fälle aber es gab auf alle Fälle.
00:10:27: Dass sie nicht wussten, dass sie nur eine Gehirnhälfte haben.
00:10:31: Dann ist es so, dass die andere Hälfte einfach alles übernimmt.
00:10:34: Deswegen merkt man's nicht!
00:10:36: Und deswegen daran kann man schon feststellen, dass es so streng nicht sein kann mit diesen zwei Seiten.
00:10:40: Weil die Leute sind jetzt nicht irgendwie unkreativ oder sprachlich unbegabt und das zeigte ich da nicht.
00:10:48: Es gab es auf jeden Fall früher mal Mythen, dass Intelligenz von Frauen und Männern unterschiedlich ausgeprägt ist weil die Gehinhälfte näher beieinander sind bei Frauen dadurch sind sie schneller im Denken.
00:11:02: oder ist das alles auch Mythen?
00:11:04: Das ist daran liegt, dass die näher beieinander sind.
00:11:07: Das habe ich tatsächlich noch nicht gehört!
00:11:09: Aber generell gibt es da auch viele Missverständnisse und Fehlernamen wenn's um Intelligenzforschung geht.
00:11:15: Da bin ich so ein bisschen zynisch und nehme so ein bischen... Ich halte den Intelligenzwarschern so ein bißchen die Füße übers Feuer weil also die Intelligenzuforschung IQ-Forschungen lange gesagt hat Männer sind schlauer als Frauen Und irgendwann war klar, dass es nicht mehr haltbar ist.
00:11:31: Irgendwann hat sich die Gesellschaft auch so verändert, dass man nicht mehr nur davon ausgegangen ist, dass Männer automatisch alles besser können und dass man auch gesehen hat Frauen in Führungspositionen machen ihren Job genauso gut oder noch besser als Männer.
00:11:42: Und gemerkt hat irgendwie kann das nicht stimmen, dass Männer grundlegend intelligenter sind?
00:11:47: Dann hat sie die IQ-Forschung auch ein bisschen gewandleich sein.
00:11:49: Ah nee!
00:11:49: Es sind eher die Frauen im Schnitt intelligente aber bei den Männern gibt's eine höhere Varianz.
00:11:54: Bei den Männernen ist dieser statistische Ausschlag größer Und dass man dann kann immer noch argumentieren, ja ja Frauen sind im Schnitt schlauer.
00:12:01: Aber die ganzen Genis sind trotzdem noch Männer und mir kommt es alles sehr kulturell geprägt vor muss ich einfach ehrlich sagen.
00:12:09: Es ist auch keine sehr methodisch super gefestigte Forschung.
00:12:15: also das basiert viel auf solchen statistischen Zusammenhängen die wenig Aussage über die Grundlegende Mechanismen zulassen.
00:12:23: oft nicht immer aber oft Und deswegen sind es so Schlüssefolge, die ich denen nicht ganz abkaufe.
00:12:31: Ich habe den Eindruck, was viele jetzt denken – auch viele in der Forschung einschließlich viele oder einige wichtige Forscher aus dem Bereich Intelligenz ist dass wir das ganze Konzept Intelligenzen ein bisschen falsch aufgesattelt haben.
00:12:45: Ich kann da noch mehr reingehen wenn Sie wollen.
00:12:47: Das heißt,
00:12:48: Herr Doktor, mich würde sehr interessieren weil ich ehrlich gesagt Ja, bis jetzt eine ganz andere Perspektive auf G-Faktor.
00:12:56: Eingenommen hatte.
00:12:57: und wenn man sich mit der psychometrischen Forschung, das ist ich glaube Intelligenzunikuforschung gehört zu dem am besten erforschten Wissenschaftsfeldern der letzten hundert Jahre, wenn ich mich nicht irre.
00:13:09: Das stimmt.
00:13:10: Und ziemlich stabil in den Ausprägungen.
00:13:14: Deswegen war ich so überrascht dass sie da so eine, sagen wir konträer Perspektive einnehmen, was ich total klasse fand.
00:13:21: Ich würde gerne schon verstehen... Ich werfe eine These rein und sie nehmen die auseinander.
00:13:29: Wenn man jetzt die aktuellen IQ-Forschung anschaut, die wirklich sehr häufig repliziert wird, dass man sagt es gibt eine gewisse Korrelation zwischen einem... Zwischen dem IQ-Kozeant im Vergleich zu der Kohorte des Alters und sagen wir kognitive Performance entlang der Lebenslinie.
00:13:52: Und wenn man jetzt sagen Unterschiede im Erfolg, wie immer man Erfolg definiert betrachtet gibt es nur zwei Faktoren sie überhaupt einen signifikanten Einfluss haben.
00:14:04: das ist einmal nach Big Five Conchangesness mit so ungefähr fünf bis acht Prozent Aber IQ-Quads koalziert macht ungefähr, um ca.
00:14:13: zu fünfundzwanzig Prozent aus der Erfolgsunterschiede.
00:14:16: und da das so oft repliziert wurde, warum sind sie da so skeptisch?
00:14:22: Ja also da gibt es tatsächlich eine klare Antwort drauf die aber mit von der Methode her kommt.
00:14:32: jetzt speziell auf diese Frage wie kann das sein dass sich diese Zusammenhänge die wie Sie sagen sich über Jahrzehnte noch länger zeigen dass die nicht ernst nehmen.
00:14:39: Und da ist ganz klar die Antwort drauf, solche Zusammenhänge haben nur dann eine Bedeutung wenn man wirklich ausgeschlossen hat das es nicht an irgendwas anderem liegt was da rein spielt.
00:14:50: ein anderer Faktor der da rein spielt Beispiel ist halt zum beispiel sagt Leute die... Da gab's eine ganz klare Koalation zwischen wie viel Fernsehen man sieht und ob man Übergewicht hat zeigt sich auch immer wieder.
00:15:03: natürlich ist es nicht so dass Fernsehen dick macht.
00:15:07: Sondern ist es, wenn man sagt, man bewegt sich weniger und man hat deswegen mehr Gewicht als andere Leute, die mehr Sport machen.
00:15:13: Was macht nur, dass man sich nicht viel bewegt?
00:15:14: Dann guckt man mehr Fernsehen!
00:15:16: Das heißt der Zusammenhang zeigt sich, er wird sich auch in hundert Jahren noch zeigen Und da wird immer wieder bestätigt werden.
00:15:20: aber er ist nicht das worum's geht.
00:15:23: Man schaut auf das falsche und ich sehe die Gefahr bei der IQ Forschung genauso weil Wenn man jetzt guckt Studien die sehr klar zum Beispiel des Einkommen der Eltern oder auch das Vermögen der Eltern mit einbeziehen.
00:15:36: Die finden keinen so starken Zusammenhang zwischen IQ und Erfolg, da gibt es dann einige die finden gar kein Zusammenhang und einige die findet zumindest einen schwächeren Zusammenhang.
00:15:44: Und das sieht für mich wirkt es eher so... also wie gesagt man könnte bei einem zu Studien reden
00:15:48: usw.,
00:15:49: aber über das Feld hinweg wirkt's auf mich so als würde man einfach messen dass wir in einer Gesellschaft leben wo wenn man reich auf die Welt kommt üblicherweise auch viel Erfolg im Leben hat oder was.
00:15:59: es muss ja nicht reich sein, aber je höher das Einkommen der Eltern war, desto besseren Stand hat man dann selbst erfolgreich zu werden.
00:16:04: Und als ob der IQ-Was wäre dass da mitgeschleift wird?
00:16:07: Da gibt's zum Beispiel auch einen Hinweis darauf wenn man Adoptionsstudien anschaut Wenn ein Kind aus einer niedrigen Einkommensstufe in eine höhere Einkommestufe adoptiert wird Dann springt der IQ automatisch hoch!
00:16:20: Wenn sie vorher nach einem IQ Test machen, dann verändert sich darum sowas die vierzehn IQ Punkte Was ne unrealistisch große Ähm, Veränderung ist.
00:16:30: Dadurch durch diesen...
00:16:31: Wobei Epigenetik kann ja natürlich meine Dernährung macht viel aus, Sport macht viel raus das kann durchaus sein aber bis zum achtzehnten Lebensjahr da gibt es ja glaube keine weitere Sprünge mehr.
00:16:43: Ja genau also ich muss gucken welchen Alters diese Aktionsstudien gab.
00:16:47: Das weiß jetzt nicht mehr auswendig mit den vierzehn Punkten.
00:16:49: Aber ähm Natürlich spielt Epigenetic auch eine Rolle Natürlich spielt die Umgebung eine Rolle, in der sich die Kinder aufhalten.
00:16:56: Aber dann ist die Frage was sagt uns der IQ da noch?
00:16:59: Also wenn das so veränderbar ist... ...wenn wir an einer Person mit niedrigen IQ nehmen können und einfach in ne neue umgebungssetzten und dann wird es zu einer Person im hohen IQ warum messen wir das denn überhaupt noch?
00:17:09: Was macht's denn von der Aussage etwas spätere Leben?
00:17:10: Dann ist es ja auch nicht realistisch dass es wirklich den Erfolg im Leben vorhersagen kann.
00:17:15: Aber genau deswegen ist das immer in Kohorten eingeordnet und ich meine die klassischen wissenschaftliche Bereinigung, der Kausalität und der Korrelation.
00:17:25: Ich meine diese sozialen Faktoren werden ja auch eliminiert.
00:17:29: ansonsten ist so eine Aussage nichts wert.
00:17:33: Ja also diese zahlenfaktoren zu eliminieren ist keine triviale Aufgabe das kann man und es ist auch keine binäre Aufgabe sondern das kann halt besser funktionieren oder schlechter funktionieren.
00:17:41: Und ich bin einfach nicht zufrieden damit wie's gemacht wird.
00:17:44: in aller Regel und wie gesagt ich habe schon Studien gesehen wo ich gesagt hab da bin ich zufriedene mit, da hat sich der Eindruck selbst wirklich gut kontrolliert Und das sind am meisten CD-Zeiten, dass IQ keinen oder weniger Einfluss hat.
00:17:52: Es ist auch nicht so überraschend wenn wir schauen was für ein schwammiges Maß IQ wirklich ist.
00:17:58: Das habe ich im Buch beschrieben, als ich gesagt habe man stellt sich vor es gäbe so einen Quotient für die Sportlichkeit also der Olympiakotient.
00:18:06: und wir sagen wir messen eben Ballgefühl Wir messen Teamgeist Balance, Fähigkeit und so weiter.
00:18:15: Und stellen uns da einen Score zusammen.
00:18:16: Das wäre dann methodisch identisch zum G-Score auf den die Intelligenzforschung beruht.
00:18:22: Und das würden wir uns viel aussagen!
00:18:25: Also es wäre ein guter Predictor dafür wie sportlich die Leute nachher sind mit Sicherheit.
00:18:28: Wir könnten dann sehen wen wir auf dem Fußballfeld schicken können und die Leute würden dann gut performen oder schlechter performen.
00:18:33: Aber das stürzt dann da ein wo wir dann die Leute z.B.
00:18:37: Pferde reiten lassen und wir merken da oh da hilft große Muskelmasse nicht.
00:18:40: Da brauchen wir jemanden, der einen anderen Körperbau hat als das was wir beim Fußball oder beim Basketball suchen.
00:18:45: Und dann merken wir, oh Ballgefühl spielt auch keine Rolle, Teamfähigkeit spielt auch eine Rolle.
00:18:48: Wir messen Dinge die da nicht dazugehören, wir müssten andere Dinge messen.
00:18:52: und dann merkt man vielleicht haben wir gar keinen generellen Sportfaktor gefunden sondern wir haben ein Sportfactor gefunden der einfach präzise auf dass abzählt was wie eben uns so ursprünglichen Konzepten drin hatten.
00:19:05: und dann fällt halt sowas wie Pferde-Chocky oder auch andere Sachen oder Polo oder irgendetwas fällt dann alles raus.
00:19:10: Und das Problem sehe ich auch so ein bisschen beim IQ oder halt grundsätzlich auch.
00:19:14: Wenn das so ist, dann ist es in Ordnung, dass es dann korreliert mit Lebenserfolg.
00:19:18: aber was sagt uns das noch aus?
00:19:19: Was sagt uns dies aus über die Fähigkeit hintersteckt, die sich zum Erfolg führt?
00:19:26: Und ja, ich weiß.
00:19:26: Ich mache mir da keine Freude damit.
00:19:29: Es gibt halt unterschiedliche Strömungen...
00:19:31: Ich finde
00:19:32: es
00:19:32: spannend!
00:19:33: Also meine Kernaussage ist auch... Ich sage auch nicht dass das alles Quatsch ist und alles aufhören soll aber was ich sagen isst wird überschätzt als Konzept.
00:19:42: Und im Buch sag' ich auch so ein bisschen, dass ich auch schon gesehen hab, dass Leute auf Partnerbörsen gesagt haben oh ich such jemanden wie Hauptsache Hauptsache ist intelligent, Hauptsage smart.
00:19:50: Und ich sage dann so, nee das ist nicht richtig, dass du vor Nacht so suchst!
00:19:53: Weil es bringt dir nichts wenn du da jemanden hast der irgendwie Zahlen rein fortsetzen kann und dann aber halt irgendwie herzlos ist oder unkreativ ist oder was auch immer man eigentlich in einer Partnerschaft nicht haben will.
00:20:07: Also damit will ich ausdrücken, dass was da gemessen wird für den Alltag nicht unbedingt das was wirklich für unser Leben einen Ausschlag gibt.
00:20:15: Ja, deswegen Herr Dr.
00:20:16: Földer bin ich absolut bei Ihnen.
00:20:17: Er erklärt das ja nur von zwanzig Prozent des Erfolges und das ist vor allem bei kognitiven Themen, glaube ich relevant.
00:20:26: Ich vermute, dass merkt man auch.
00:20:28: wenn jemand kognitive sehr stark ist wird er einfach zum Beispiel in eine Beratung bin ich mir ziemlich sicher, da wo wir jetzt aktiv sind.
00:20:35: Es ist sehr hilfreich wenn der Prozessor ein bisschen schneller getaktet ist und das merken wie auch ja in Querschnitt, auch in Bewerbungsgesprächen so wenn man weiß ich nicht drei hundert Bewerbsgespräche im Jahr führt.
00:20:48: Da gibt es eine gaussische Normalferteilung.
00:20:50: so ist das auch.
00:20:52: und dass es nicht nur Ausbildung weil wenn das nur Ausbildungen wäre dann würden die genetischen Determinen Determinismus komplett ausschließen.
00:21:01: Das ist ja nicht wahr, wenn man auch die Intelligenz wird zu vierzig bis sechszig Prozent so im Schnitt sind hier Studien mit einer eigenen Zwillinge durch Genetik determiniert.
00:21:15: Ich habe da auch ein bisschen meine Zweifel dran aber da gehe ich jetzt dem Buch nicht drauf rein dann müsst ihr noch mal weiter nachlesen.
00:21:22: Ich sage mal, die genetische Forschung ist auch nicht davor gefeit dass die sozialen Faktoren damit rein spielen.
00:21:27: Das sollte man jetzt nicht meinen.
00:21:29: Man sollte meinen das sind zwei getrennte Themen aber es ist nun mal nichts so.
00:21:33: Zum Beispiel in der Gesellschaft wo in der Leute mit weißer Haut mehr Möglichkeiten bekommen ist es natürlich so dass die Genetik auch mit bestimmt wo man sich sozial aufhält und auch da habe ich den Eindruck das ist nicht immer ausreichend bereinigt.
00:21:47: Aber klar, was ich nicht sage ist wir kommen alle genau gleich auf die Welt und es hängt nur von der Umgebung ab.
00:21:52: Das sag' ich auf keinen Fall.
00:21:54: Jetzt haben absolut rechte gibt's genetische Unterschiede, die bei allen möglichen in der Rolle spielen.
00:21:59: Aber was ich meine is', ich guck mir das an, ich gucke mir die Gesellschaft an, wie auch Wissenschaft berichtet wird und ich krieg einen starken Eindruck, die Leute überschätzen diese individuellen Unterschiede einfach sehr.
00:22:09: Weils auch angenehm ist, weils leicht ist.
00:22:11: man kann sich selbst verbesser halten als für andere wenn man hohen IQ hat.
00:22:15: umso Man kann Leute abtun, die niedrigen IQ haben.
00:22:20: Dass man sagt, um den muss ich mich nicht kümmern, der wird es eh nicht schaffen.
00:22:23: Also psychologisch kann es sich sehr angenehm anfühlen zu sagen wir kommen mit bestimmten Fähigkeiten auf die Welt und die bestimmen wo's hingeht... Und deswegen wird man aber ein bisschen zu verleitet oder kann dazu verleitet werden, dass eben stärker zu bewerten als tatsächlich ist.
00:22:37: Daher ist im Grunde noch meine Aussage also die...
00:22:39: Ich fand es eher befreiend das nur... nur twenty-fünf Prozent durch IQ erklärt werden können.
00:22:44: Fünfundsiebzig ganz andere Faktoren sind ja die kaum messbar sind.
00:22:50: Das war für mich eher ein... eine coole Schlussfolgerung zu sagen, lieber Leute da sind so viele Themen die kann man gar nicht einschätzen.
00:22:59: Ich weiß nicht wie Fortune oder Serendipität man bewerten kann ja die hat ja ich meine in der Forschung Innovationsforschung sie fünfzig Prozent Einfluss häufig deswegen ich fand das super spannend und es gibt hier auch eine andere Perspektive dass alle wie ein leeres Blatt Papier auf die Welt kommt und wie bescheiben sie durch die Umwelt.
00:23:22: Und das ist ja auch absoluter Schwachsinn.
00:23:25: Ja, deswegen meine ich auf diese Seite also da möchte mich überhaupt gar nicht auf die Seite stellen weil damit tut man ja auch Unterschiede ab die einfach anerkannt werden müssen dass es ja auch so ein bisschen dieses... Also wenn die Welt absolut gerecht wäre und wir kommen alle genau gleich auf die welt dann können wir anfangen darüber zu reden okay Was gibt es noch für Unterschiede und so?
00:23:44: Tatsache ist, wir kommen in unterschiedlichen Situationen mit unterschiedlichen Eigenschaften auf die Welt.
00:23:48: Und das ist Wichtiges anzuerkennen – ganz klar!
00:23:51: Deswegen meine ich auch neu ... Ich sage nicht wie's die ganze Forschung dazu ist Quatsch oder muss aufhören sondern würde ich nur dass sich der Eindruck habe im Alltag und wenn man zu drüber nachdenkt und auch in meinen Studien wird das halt zu ernst genommen, wird zu schwer gewogen.
00:24:06: Und wenn wir rausfinden wollen wie die weltwirtlich ist müssen wir da so ein bisschen Schritt zurück machen und überlegen sie in unsere Annahmen auch alle wirklich korrekt mit dem wir da rangehen.
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00:24:32: Fortschritte, wo man komplett neue Erkenntnisse an die Oberfläche gefördert hat.
00:24:38: Die früher ganz anders wahrgenommen wurden oder ausgelegt wurden?
00:24:42: Ja in einem Punkt auf jeden Fall also der erste Nachweis darüber das Phantomenschmerz tatsächlich im Körper stattfindet.
00:24:56: was körperliches ist kam erst so in den neunzigen Jahren mit Bildgebender Hirnforschung.
00:25:03: Man hatte vorher über hunderte oder von mir war es auch tausende Jahre, ich weiß aber wo hundert Jahre nachgewiesen hat.
00:25:08: man Leute die eben gesagt haben wenn ich die Augen zu mache ist die Hand noch da und oder was wo immer sie da genau gespürt haben und man wusste nicht ob die Leute sich das nur einbilden oder nicht.
00:25:20: Der bekannteste Phantom-Schmerzpatient der Weltgeschichte war Lord Nelson.
00:25:25: im britische Admiral Ein Arm verloren hat eben, ich glaube auch im Kriegseinsatz.
00:25:30: Und für ihn hatte er gesagt, dass sein Phantomschmerz und seine Phantomempfindung war für ihn ein Nachweis der menschlichen Zähle weil er gesagt hat wie kann das sonst sein?
00:25:40: Dass der Körper zerstört wird aber noch da ist, noch gespürt werden kann.
00:25:43: Das muss ja heißen es bleibt etwas übrig vor Menschen.
00:25:48: Der Nachweis dafür was wirklich los ist also dass es wirklich daran liegt dass des Gehirn sozusagen einfach für das Gehirnen weiterhin dieser Arm oder dieses Körperteil da ist Prozesse stattfinden, die für die Wahrnehmung zuständig sind.
00:26:01: Das konnten wir erst nachweisen mit funktionellem MRT halt in neunziger Jahren.
00:26:05: Das würde ich schon sagen war so ein Drehen- und Angelpunkt der Phantomschmerzforschung.
00:26:10: Man kann natürlich argumentieren was es den Leuten bringt ist die Frage also die Forschung die denn die Leute mit Phantomschmerzen oder mit chronischen Schmerzen generell hilft braucht das nicht befindet woanders statt?
00:26:22: da geht's drum.
00:26:23: Wie kann man Medikamenteus behandeln?
00:26:24: Wie können wir welche Übungen machen und so weiter.
00:26:27: Da braucht man nicht die Hirnforschung dazu, aber das Verständnis hat sich schon stark gewandelt.
00:26:31: dafür ja.
00:26:33: Sehr interessant!
00:26:35: Sie haben sich mit dem Gehirn aus der Perspektive des physiologischen Organs beschäftigt und sie schreiben, er war ein Brittel der Zeit schaltet sich das Gerät einfach ab.
00:26:45: Wir nennen das Schlaf.
00:26:47: Genau Da auch.
00:26:48: da wollte ich so ein bisschen das Buch als Gebrauchsanweisung für Skeren konzipieren und hab mir dann gedacht, Mensch wenn dessen Produkt wäre dass man auf den Markt bringt.
00:26:55: Das wär ja auch ein Riesen-Skandal, dass es einfach einen Brittel der Zeit nicht bedient werden kann.
00:27:00: Natürlich bis über Spitz gesagt weil unsere Gehirn ist ja nicht abgeschaltet, es tut allerlei Dinge im Schlaf aber wir können's eben nicht bewusst mehr drauf zugreifen und wir verlieren im Grunde das Bewusstsein für... Ja ich habe gesagt ein Brittel des Tages also so acht Stunden im Stitt von vierundzwanzig Stunden.
00:27:17: Und das ist schon spannend, zumal wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mehr darüber lernen wie wichtig der Schlaf tatsächlich ist.
00:27:26: Also speziell wenn es um so Reinigungsprozesse geht die dann stattfinden.
00:27:30: also es klingt wirklich sehr danach wie wenn zu Nachts die Stadtreinigung durchgeht und einfach so die Gehwege freimacht usw dass wir einfach merken es gibt Prozesse die laufen da ab und deswegen ist es gesund wirklich auch ausreichend lang zu schlafen was Nicht immer alle tun ich auch nicht.
00:27:46: Ich habe letzte Nacht glaube ich um die fünf Stunden geschlafen.
00:27:49: das ist glaube ich auch, nicht gesund.
00:27:52: Da muss man auch so ehrlich sein und anerkennen wann man auch selbst als Forscher vielleicht nicht das tut was dir Wissenschaft vorgibt.
00:27:57: aber Genau da lernt ihr mehr darüber und es ist auch faszinierend.
00:28:02: Und wenn man sich jetzt mit dem Schlaf beschäftigt, ich meine das ist ja mit Abstand das beste Biohacking-Instrument dass man so sich vorstellen kann.
00:28:12: Wenn man jetzt die heutige Longevity Forschung mit aufgreift.
00:28:15: schlafen kommt überall ziemlich an der erste Stelle und sich haben wir darüber gespielt, dass die Regelmäßigkeit eine große Rolle spielt.
00:28:26: Und bei mir, wenn man die Schlafträger nimmt dann ist die Konsistenz der Einschlafzeiten und Aufwachzeiten wird sehr hochgewichtet.
00:28:34: wie sehen Sie das?
00:28:36: Also auch da will ich den Konsens ein bisschen anzweifen in dem Sinn dass die die Schlafträger des Kaufs ich denen noch nicht hundertprozentig habe.
00:28:44: Ich bin bei der Forschung nicht ganz drin.
00:28:46: ich hab es auch im Buch jetzt nicht drin mit den Schlaftrackern speziell aber den Eindruck die überinterpretieren da auch schon durchaus.
00:28:54: Generell ist es so, die Regelmäßigkeit hilft halt auch dieses Schlafmaß beizubehalten und hilft auf dem Körper eine Routine zu geben.
00:29:02: Das ist mit Sicherheit was es hilfreich ist aber mit Sicherheit auch etwas das man nicht forcieren muss.
00:29:07: wenn man jetzt jemand ist der oder die einfach natürlicherweise weniger regelmäßig schläft oder auch in den wenigerschlaf braucht oder mehr schlaft braucht da darf man nicht vergessen dass diese ganzen Hinweise immer so über die Gesamtstatistik sind.
00:29:20: Aber es ist durchaus so, dass Leute teilweise Probleme haben zum Beispiel Schlaf zu finden.
00:29:24: Auch wegen dem Stress, den man dann im Alltag hat usw.
00:29:27: und das es da aus der Forschung auch Hinweise drauf gibt für die Schlafhygiene.
00:29:31: wie kann man gut schlafen?
00:29:32: Wie bekommt man das hin?
00:29:33: Und da hat sich halt auch die Regelmäßigkeit als etwas rausgestellt, dass das da hilfreich sein kann genauso wie, dass man eben für die richtige Schlafumgebung z.B.
00:29:42: zeigt was ja auch nicht immer möglich ist wir können nicht alle in einem ruhigen, gekühlten Raumschlafen ununterbrochen acht Stunden abgedunkelt.
00:29:50: Abgedunkelt genau und spätestens wenn die Kinder reinstürmen und wach sind
00:29:54: usw.,
00:29:54: ist dann halt in Wirklichkeit dann rum im Schlafemächten leben.
00:29:57: also es heißt ein bisschen ist da so eine Utopie dabei oder beziehungsweise ist eben Ratschläge dabei wie man's idealerweise machen sollte.
00:30:04: Und da war die Regelmäßigkeit mit dabei, genau!
00:30:06: Mit den Schlaftrakern... Also ich habe mir die Forschung nicht angeguckt dazu.
00:30:09: Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass es etwas ist, das tatsächlich im Einzelfall helfen oder schaden kann.
00:30:14: Weil ich glaube, es gibt bestimmt doch Leute die dadurch eher nervös werden wenn der Schlafträger sagt, das war jetzt keine gute Nacht und dann denkt man, ich habe doch was anderes gemacht wie mache ich's jetzt doch wieder in die Rolle runter machen oder hochmachen und sich davon nervös machen lassen?
00:30:26: Und das hilft ja natürlich auch nicht!
00:30:28: Also da müsste wir tatsächlich die Forschung nochmal nachgucken dazu, was sie wirklich taugen.
00:30:39: Für den schlaf ja weil man ich meine die transparenz im leben veränden das verhalten.
00:30:45: Man wird einfach deutlich sensibler und bewusster im umgang mit diesem Instrument, weil die glaube schlafer so ziemlich am wenigsten beachtete beachtete Komponente des Lebens, weil man sagte, man verschlefft einfach die Zeit und dass es so eine wertvolle Zeit darf.
00:31:03: Man nicht verschlafen hat ja auch nach den Wegen gesucht wie man nur mit wenigen Stunden Schlaf trotzdem fit bleibt.
00:31:11: Und da ist aber die Forschung auch ziemlich eindeutig.
00:31:14: Schlastmangel reduziert die kognitive Performance und entspricht einem, was Alkoholkonsum anbetrifft ein leichtem Promillenbereich.
00:31:27: Ja, auf alle Fälle.
00:31:28: Es ist auch spannend zu sehen was die Vorschläge sind, die die Wissenschaft bringt um wirklich das Gehirn gesund und fit zu halten weil es sind an aller Regel Dinge die mehr oder weniger kostenlos sind.
00:31:43: also wie gesagt wir können nicht alle so schlafen wie wir wollen.
00:31:45: das hängt einfach von der Lebenssituation ab.
00:31:47: aber generell kostet Schlaf erst mal kein Geld und Schlaf ist eben wichtig.
00:31:51: dann Alkohol haben sie gerade schon als Vergleich angesprochen.
00:31:55: Auf Alkoholverzichtnis, gesundes Gehirn.
00:31:58: Auf rauchen Verzichten ist noch besser das Gehirne.
00:32:01: Alles, das kostet auch kein Geld, es spart sogar Geld.
00:32:03: Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig.
00:32:06: natürlich gibt's die auch nicht umsonst aber es ist tatsächlich... Es ist langweilig, da denkt man nicht dran.
00:32:13: ein Biohacking, da denk man nicht daran dass man sagt er ist halt aber zu bisschen Gemüse oder so und genauso regelmäßig Sport machen.
00:32:21: Und wenn man das tut, wenn man sich ausgewogen ernährt, regelmäßig sport macht nicht rauch und nicht dringend und einigermaßen guckt dass der schlaf passt dann hat man im Grunde genommen schon alles soweit abgedeckt was die neuropsychologie einfaches gesunde Gehirn vorgibt.
00:32:34: Ich hätte doch befürchte ich hatte mal über fluide und kristallinintelligenz geschrieben.
00:32:40: ist es auch in bereichte mütten einzuordnen oder tatsächlich sind das Fakten?
00:32:47: Also auf jeden fall macht alle.
00:32:49: jede Aufspaltung dieses IQ-Konzepts, Intelligenzkonzepts macht für mich erst mal Sinn.
00:32:54: Es gibt unterschiedliche Kulturen – einfach red ich auch im Buch drüber, dass ein einer der größten Intelligenzuforscher jetzt inzwischen dazu übergangen ist und gesagt hat er glaubt andere Kulturenen haben besseres Konzept von Intelligenzen wo es dann nochmal aufgespalten wird.
00:33:08: also das eine ist was sie mit Sicherheit auch schon mitbekommen haben emotionale Intelligenz zum Teil dazugerechnen wird, zum Teil nicht.
00:33:14: Und das ist aus meiner Sicht etwas vollkommen anderes als was man normalerweise unter Intelligenzen oder IQ versteht.
00:33:19: Wird aber auch sehr umstritten wahrgenommen dass emotionale, Intelligenze gar nicht so existent ist wie man das darstellt.
00:33:26: ja?
00:33:27: Ist nicht replizierbar!
00:33:28: Ja, kommt drauf an über welche Teile wir widersprechen.
00:33:31: Wie gesagt also ich beziehe es nochmal auf dieses Teil dieser Sportlichkeit.
00:33:35: und wenn jetzt jemand sagt naja dieser Sport-Ecu das Olympia-Kozent existiert so nicht als Konzept.
00:33:40: Ich sag ja gut aber wir haben ja trotzdem Wir wissen es gibt Ballgefühle, wir wissen es gib Balancegefühl.
00:33:44: Also entweder wo man's aufspaltet in kleinere psychometrische Bereiche macht dann irgendwo mehr Sinn.
00:33:49: deswegen Diese Emotionalintelligenz, da weiß ich auch nicht was es dafür ein Gesamtfaktor gibt wie der sich irgendwie zeigt.
00:33:54: Aber mit Sicherheit gibt's einfach Eigenschaften die für so ein emotionales Mitgefühl stehen, die auch testbar sind und die eben ab und zu in dieses Konzept allgemeine Konzepte Intelligenz mit reingezählt werden aber zu nicht.
00:34:06: Und generell denke ich mach das methodisch mehr Sinn von den großen Faktoren wegzugeben und zu sagen wir gucken uns die kleinen Eigenschaft an Das ist zum Beispiel eine Persönlichkeitspsychologie.
00:34:17: Sieht man das auch, dass man sagt es gibt verschiedene ... Ich wollte sagen Persönlichkeitstörungen.
00:34:22: tatsächlich geht man jetzt inzwischen weg von der Idee, dass es Persönlicher Störung gibt.
00:34:25: aber ich sag mal Es gibt verschiedene Persönliches Konstrukte So was wie Narzissmus oder alles mögliche was da gibt.
00:34:33: Und inzwischen gibt's eben die Idee Dass man sagt das macht mehr Sinn auf die Eigenschaften zu schauen Die das für uns ausmachen Also zB dass man wenig mitgefühlt hat und dass man irgendwie mehr auf sich achtet und so dann lasse doch auf die Dinge gucken, die Dinge messen und ein bisschen von diesen Konstrukten weggehen.
00:34:48: Die wir uns da über die Jahrzehnte zusammengestellt haben.
00:34:51: Und ähnlich sehe ich das bei Intelligenz genauso dass also die Aufspaltung kristallin-fluid mit Sicherheit sinnvoll ist weil ich sagen würde tendenziell sollten wir eher noch mehr aufspalten und eher sagen okay aber guck mal dieser Test diese Testeigenschaft die sagt was aus wie die Person dann eine andere Aufgabe lösen kann ohne dass man auf diesen grundlegenden Faktor zurückgreifen muss.
00:35:11: Wenn wir jetzt die Alterung des Gehirns mit aufgreifen, da ist die Frage wie kann man sich dagegen schützen?
00:35:17: Viele empfehlen zu Dokum.
00:35:20: Die anderen empfehle Kraftsport und sagen vor allem Muskelmasse ist jetzt kausal positiv oder korreliert positiv mit fitem Gehirn im Alter.
00:35:33: was denken Sie drüber?
00:35:34: Da kommt
00:35:35: es ein bisschen darauf an wo wir die Gefahr sehen für das Gehirnen im Alter.
00:35:39: also eines eben der normale Abbau der normale Energieverlust zeige ich jetzt mal und das andere ist, dass eben hören alte z.B.
00:35:45: Demenzen usw.
00:35:45: dazukommen.
00:35:47: Und der Schutz den man einrichtet hängt auch so ein bisschen davon ab wogegen sich des Gehirns schützen soll.
00:35:54: Also ich weiß, dass es bei Alzheimer-Demenz meines Wissens ist es so, dass sich da eine gute Korrelation zeigt mit eben solchen Sudoku Style Rätseln oder einfach wie auch welchen Beruf man hatte ob das das Gehirnen sehr gefordert hat usw.. Und deshalb gibt für mich durchaus Sinn, weil die Prozesse... Die Dinge, die das Gehirn unterbrechen und aufhalten wenn so eine Alzheimer-Demenz auftritt sind Dinge um die sich das Geirn ein Stück weit rumbauen kann.
00:36:24: Wenn es die Möglichkeit hat, wenn es flexibel ist
00:36:26: usw.,
00:36:27: wenn es plastisch ist.
00:36:28: Deswegen könnte ich mal schon vorstellen dass der Mechanismus hält und man sagt wer sein Gehirnen im jüngeren Alter gut angestrengt hat, die ganze Zeit eine gute Übung hat Der hat dann ein leichteres Spiel, dass das Gehirn zumindest länger Stand halten kann gegen die Auswirkungen von dieser Demenz.
00:36:47: Ich bin nicht sicher ob es einfach beim altersbedingten Abbau auch so ist aber ich könnte mir gut vorstellen und ich könnte mal auch gut vorstellen, dass Sport tatsächlich hilft... ...ich weiß nicht ob der Kraftsport jetzt besser wäre als zum Beispiel Ausdauersport, aber auf jeden Fall alles was irgendwo den Körper auch so auf der Ebene von wirklich Proteinen, die im Körper sind gesund hält und fit hält und sich umbauffällig hält dass es durchaus wirklich einen Einfluss darauf hat, wie das Gehirn sich auch umbauen kann.
00:37:11: Also da ist unser Körper tatsächlich einfach so ein Stück weit ein Gesamtsystem bei dem man systematische Auswirkungen erzeugen kann ja.
00:37:19: Das wäre immer Ausgewogene, auch hier Komposition der Sporttätigkeiten.
00:37:25: aber die Demeterstudien sagen, dass Kraftsport tatsächlich deutlich und deutlich einprägsame ist.
00:37:32: Und für klassische Alterungsprozesse, da muss glaube ich gar nicht der Mensch sein oder als Heimer in dem Kontext aber einfach dass man fitter bleibt.
00:37:41: Was macht eigentlich ein Handy mit unserem Gehirn?
00:37:46: Ich weiß nicht wie viele Telefonnummer Sie jetzt in den letzten drei Jahren auswendig gelernt haben oder wenn sie letztes mal eine Karte zur Orientierung genutzt haben.
00:37:57: Das ist hier eigentlich Abschalten unseres Gehirns, jetzt kommt noch KI dazu wo man die Texte auch sich schreiben lässt.
00:38:05: was tut das mit unserem Gehirn?
00:38:08: Ja es ist sehr gute Frage.
00:38:10: also tatsächlich ändert sich ja unsere Aufgabenstellungen sehr.
00:38:12: Also mir geht so wie vielen anderen auch ich erinnere mich an Telefonnummer aus der Kindheit von alten Freunden aber Nicht oder sehr wenig an die nummern, die mir jetzt wichtig sind sondern die habe ich eben alle im händi.
00:38:27: Und dann ist die frage ist es gut oder schlecht?
00:38:29: also zum erstes meises jetzt wieder noch Sondern.
00:38:30: das ist einfach eine andere aufgabenstellung als früher war aber die kernfrage auf diese absehnisse.
00:38:35: auch gehen uns da kompetenzen verloren die wichtig sind.
00:38:38: Karten lesen klar wir brauchen kein kartenlesen mehr.
00:38:40: Wir haben alle gps dabei.
00:38:43: Das sehe ich jetzt, da stehe ich in einer Sonderposition weil ich konnte noch die Karten lesen.
00:38:47: Ich bin dann nie damit klargekommen und ich freue mich einfach immer dass ich das GPS dabei habe.
00:38:50: aber insgesamt ist natürlich die Frage gehen uns da kulturell Eigenschaften verloren die wichtig sind?
00:38:56: Und das finde ich nie eine triviale Frage.
00:39:00: Es war ja ein Stück weit schon immer so.
00:39:02: also der technische Fortschritt ist jetzt massiv schneller als es in der Vergangenheit war Aber auch in der vergangenheit wars er schon so dass wir immer Kompetenzen eingebüßt haben und dafür neue gelernt haben usw.
00:39:12: Und ich denke, ein Stück weit in gewissen Maß ist es auch ein normaler Prozess der jetzt nicht unbedingt heißt dass wir automatisch das Gehirn damit überfordern oder nicht.
00:39:21: Das heisst generell bin ich da wenig besorgt aber das heißt nicht, dass ich ganz unbesorgt bin weil man natürlich dann im gleichen Zug schauen muss.
00:39:29: aber was was gewöhnen wir uns denn dafür an?
00:39:32: Was sind die Prozesse die jetzt wichtig sind?
00:39:35: wenn sich Handy sagen denke ich zum Beispiel auch dran wie wir Informationen anders aufnehmen Denke ich daran, dass einfach Informationsvermittlung sehr viel schneller geworden ist als es früher war.
00:39:44: Und auch das ist jetzt nicht etwas wo ich sage, das ist generell schlecht aber wo man durchaus darauf achten muss wollen wir das so und wozu führt es dann wenn halt Information eher snackable geworden ist usw.
00:39:55: und mal weniger in der Tiefe geht?
00:39:56: Und das sag' ich hat's jemanden der jetzt inzwischen schon drei Bücher geschrieben hat wo es laut bei dir ins laute kurze Kapitel gibt.
00:40:01: also ich versuche sie auf snackable zu machen.
00:40:02: Aber er will auch nicht dass diese Eigenschaft des tieferer Analyse irgendwo verlorengeht.
00:40:07: Deswegen denke ich, als ein Auge muss man schon drauf haben was das Handy mit uns macht.
00:40:12: Genau aber mein GPS mache ich trotzdem nicht aus.
00:40:16: Ich kann es nachvollziehen.
00:40:17: Es gibt ja bestimmt einen Co-Ozern für den Orientierungssinn, bin mir ziemlich sicher.
00:40:22: Ja, mit Sicherheit!
00:40:23: Ich bin da auch nichts sehr gut her, kann ich ja... Nicht bekennen.
00:40:26: dazu Herr Dr.
00:40:27: Füll.
00:40:28: Eine andere Frage wenn jetzt also digitalen Medien vor allem beim Lernen etwas mit uns tun.
00:40:36: Man sieht jetzt, dass viele skandinavische Länder sich vom digitalen Lernen entfernen und kehren zurück zu Papierunterricht.
00:40:47: Sie sagen in ihrem Buch es gibt unterschiedliche Lerntypen aber das ist auch zum Teil ein Mythos, dass man unterschiedlich lernen sollte.
00:40:56: Gibt es da halt jemanden gültige Empfehlungen, die sie in heutigen Zeitalter abgeben können?
00:41:02: Ja allerdings tatsächlich weniger Empfehlung als man denkt wenn man wirklich nur guckt was hat sich in der Forschung bewährt.
00:41:08: Also auf jeden Fall gibt's verschiedene Lernstile die einem unterschiedlich liegen können dass man je nach Thema und je nach Situation dann mit dem einen Medium oder beim anderen Medium klar kommt.
00:41:21: aber was tatsächlich der Mythos dran ist die Lernmaterialien speziell vorbereiten muss, um dem Lerntypen entgegenzukommen.
00:41:30: Als dass man sagt, aha diese Schülerin ist ein visueller Typ, diese Schülerin ist ein auditiver Typ und deswegen müssen wir jetzt diese Lern Materialien anpassen auf die jeweilige Person.
00:41:39: Davon ist man ausgegangen das es stimmt davon gehen auch immer noch viele Lehrkräfte aus aber in den Studien zeigt sich das nie.
00:41:46: also es zeigt sich dann kein größerer Lernerfolg wenn man darauf hin die Materialien angepasst.
00:41:51: Das war tatsächlich eine Überraschung, das ist zwar schon eine Weile klar aber es ist noch nicht wirklich bei allen angekommen.
00:41:58: Und was man stattdessen tun kann ist dass man die präsentation der Lernmaterialien eher anpasst auf den Lerninhalt und auf das Lernziel.
00:42:07: also will ich jetzt zum Beispiel Vokabeln pauken damit ich in zwei Wochen oder einer Woche die Klausur bestehen kann und dann ist es mir egal dann habe ich sowieso wieder vergessen dann brauche ich ein anderes Lernen.
00:42:18: Und es kann das Lernziel sein, weil der Unterricht ist darauf ausgerichtet dass er zum Erfolg führt auf die Art.
00:42:24: und wenn das so ist, dann braue ich ein Anderes Lernen als wenn ich sage okay ich will jetzt verstehen was der Einfluss der Philosophie auf den Wissenschaftsbetrieb ist wo man wirklich sagt es reicht nicht einzelne Elemente auswendig zu lernen sondern das müssen Verständnis gefördert werden und dann zeigen sich eben andere erfolgreiche Lernstrukturen.
00:42:41: da kannst du Beispiel mehr Sinn machen.
00:42:43: Ich mache Diskussion in der Klasse oder in meiner Peer Group als dass ich mich jetzt hinsetze und einzelne Texte und Worte auswendig lerne.
00:42:51: Und das scheint einen größeren Einfluss zu haben, also Lerninhalt, Lernziel, scheint ein größerer Einfluß draufzuhaben welches Lernelement, welche, sage man, welche Lernform besser ist oder zum höheren Erfolg führt als dieser individuelle Lerntyp?
00:43:08: Okay!
00:43:09: Was macht künstliche Intelligenz mit uns und mit unserer Zukunft?
00:43:15: haben sie sich da Gedanken gemacht, weil wenn man jetzt die aktuellen Studien anschaut dann haben wir einen absolut ungewöhnlichen Trend.
00:43:26: Früher hat die Technologie meistens die sagen wie einfachen Jobs angegriffen.
00:43:33: so mit Künstlicher Intelligenzen greift man jetzt eigentlich die Top-Tent, Top-Zwanzig Intellektuellsten Jobs an.
00:43:41: Und wenn man bedenkt, dass das auch die Jobs sind, die besonders viel Wohlstand bekommen und auch sehr viel konsumieren will.
00:43:51: Das auch etwas mit unserer Wirtschaft machen, wenn sie wegfallen.
00:43:55: Wie sehen Sie diese Entwicklungen?
00:43:57: Also da muss man vorweg schicken... ...das ist jetzt so für die Wissenschaftskommunikation aus zwei Gründen ein Thema bei dem man vorsichtig sein muss, was man sagt.
00:44:05: Das eine ist, die Wissenschaft bewegt sich sehr langsam.
00:44:08: Diese moderne KI, die wir jetzt haben gibt's noch nicht sehr lang.
00:44:12: Ich sag' ich glaub endes.
00:44:13: Jahrzehntzweiundzwanzig kam JetGPT raus und hat da so einen großen Sprung gemacht oder einen großen neuen Schritt eingeführt.
00:44:18: Das ist für die Forschung nicht so anders als wenn das letzten Freitag passiert wäre.
00:44:22: Also die Studien brauchen immer ein paar Jahre bis sie wirklich gefestigt sind usw.
00:44:26: D. h. da gibts momentan viel Spekulation und viel könnte vielleicht sein usw.. Und das andere ist eben dass KI ein unvorstellbar breites Feld ist.
00:44:38: Ich mache immer den Fehler, wenn ich über G.G.B.T oder große LLMs rede, dass sich dann KI sage und dann kommt jemanden sagt okay aber das trifft doch überhaupt nicht zu auf die KI, die ich verwende und so und es war eben etwas kleineres Spezialisierteres.
00:44:50: Das heißt da muss man uns ein bisschen aufpassen.
00:44:51: Aber ich sag mal bei den großen LLMS, da habe ich tatsächlich einen Auge drauf eine Sache, die mit Besorgnis verfolge ist... ...das was jetzt inzwischen so G. B. T. Psychose genannt wird dass im Umgang mit, also das Leute zieht zum Beispiel einsam fühlen.
00:45:09: Deswegen mit einem Chatbot interagieren und der Chatbot dann dazu führt, dass eine psychische Störung entsteht oder zumindest verschlimmert wird.
00:45:18: Und da ist jetzt gerade so der Stand, auch das ist noch nicht auf Forschungsniveau ausgewertet.
00:45:23: Momentan gibt es so breite Umfragen unter Therapeutinnen die dann eben ausdrücken ob sie da besorgt sind oder nicht wenn es gibt Einzelfälle die journalistisch aufgearbeitet wurden Wo das so was aufgetreten ist, wo man jetzt aber noch nicht sagen kann.
00:45:36: Wie schlimm ist dieses Thema?
00:45:38: Ich weiß auch noch nicht wie gut sind die Barrieren, die die Hersteller einbauen können um sowas zu verhindern.
00:45:43: Da ist noch viel unklar und das war sie mich jetzt aber gefragt haben gegen eine andere Richtung.
00:45:48: Es ging eher wirtschaftlich und Jobabbau usw.
00:45:50: Und da habe ich noch weniger eine Ahnung davon wozu das wirklich führen könnte.
00:45:57: Was ich im Buch so ein bisschen aus, ein bisschen schnippisch sage ist dass ich eben den Eindruck habe die künste Intelligenz ist ähnlich wie die menschliche Intelligenz von der wir es hatten.
00:46:04: Dass sie in ihrem Wesen eher überschätzt wird, dass wir eher zu viel zutrauen und bestimmte Schwächen deswegen eher übersehen.
00:46:11: also einfach tendenziell das wenn man jetzt von dem System erfährt und man probiert's ein bisschen Aus, dass man dann eher einen Fokus drauf hat was gut funktioniert und so ein bißchen übersieht was schlecht funktioniert.
00:46:21: Und das ist sowas ähnliche bei Intelligenzen auch wo.
00:46:22: ich denke Da würde ich mich einfach freuen, wenn die Leute so ein bisschen einen anderen Blick dafür entwickeln und würde sich das nochmal mehr hinterfragen als es vielleicht tun.
00:46:30: Auch mehr sagen, Gerber was bringt mir das wirklich?
00:46:33: Und was ist der Schaden den ich davon habe?
00:46:35: Immer wenn ich mit Leuten über KI-Räder oder bei LLMs rede hab' ich den Eindruck Es ist noch nicht ganz bei allen angekommen Dass die Daten nicht auf dem eigenen Laptop bleiben Oder dass sie eben die eigenen Daten auch für andere Sachen verwendet werden.
00:46:48: Auch diese Idee, dass viele LLM für Designs in einem so ein bisschen nach dem Maul zu reden, ist nicht unbedingt allen bekannt.
00:46:55: Bestimmte Schwächen auch bei den Informationsfindungen sind nicht allen bekannt.
00:46:59: da muss aus meiner Sicht viel Aufklärungsarbeit noch geleistet werden.
00:47:03: Ich fand es ein unheimlich interessantes Fall ich weiß ja ob Sie das gesehen haben mit dem jemals im Internet einen Blogger im Grunde oder YouTuber der ChatGPT gebeten hat die Zeit zu stoppen während er eine Meile läuft.
00:47:15: haben sie das gesehen?
00:47:16: Weil es wird dann so groß, dass tatsächlich bei Sam Altmann beim Open AI Chef gelandet ist.
00:47:20: Also jemand hat JGPD genommen und gesagt also ich laufe jetzt eine Meile und stopp bitte die Zeit!
00:47:25: Und er hat aber sofort darauf gesagt, jetzt bin ich wieder da.
00:47:28: wie lang hat's gedauern?
00:47:29: Die echte Antwort wäre gewesen, akkurat antwort wäre gewesen in ein paar Sekunden.
00:47:33: JGPT hat gesagt sieben Minuten zweiundvierzig Sekunden weil JGDP hat keine Stoppuhr.
00:47:39: was das machen kann isst.
00:47:40: Es kann eine plausible Antwort raus suchen auf die Frage Wie lange habe ich jetzt eben gebrauchte Meile zu laufen?
00:47:44: Da war das eben eine gängige Zeit und deswegen hat es die Antwort gegeben.
00:47:49: Und da hat der Bot jetzt nichts falsch gemacht, er ist halt nur nicht designt, die Zeit zu messen... ...und hat deswegen sozusagen nach seinem System, nach seinem Denken, die beste Antwort rausgebracht!
00:47:58: Und da ist im Grunde nix dran auszusetzen, ich sage jetzt nicht dass GPD schlecht ist weil's keine Stop-Uhr hat aber das Verständnis muss zunehmen, dass man einfach weiß Wenn ich diesen Bot eine Frage stelle, dann ist das die Basis auf der mir die Antwort gibt.
00:48:12: Da wird er nicht die Zeit messen sondern wird behauptend die Zeit gemessen zu haben und wird eben eine plausible Antwort geben basierend auf den
00:48:18: Lerndaten.".
00:48:19: Und da wie gesagt, das sage ich gar nicht dass der bot was falsch macht aber da muss mehr Information an die Leute was er wirklich tut um wie es denken würde funktioniert.
00:48:28: Ich glaube ist es wichtig zu verstehen, dass das keine Intelligenz ist und das in Wahrscheinlichkeitsrechnung die maximale Wahrscheinlichkeit bei der Anordnung der Wörter zusammenbringt.
00:48:40: Und das ist das was unglaublich hilft, das zu entzaubern.
00:48:44: gleichzeitig wird die Wahrscheinlich- rechnung immer besser und vor allem wenn man Annung hat kann man wirklich einschätzen, was daraus kommt.
00:48:54: Und das ist die Gefahr wenn man ohne Ahnung mit ggpc arbeitet kann man die Antworten nicht bewerten und ohne Expertentum wird man da auch ein Problem haben.
00:49:05: dass wie Excel, wenn man Excel nicht richtig benutzen kann, kann man das für den Taschenrechner extrem schnell ausrichten.
00:49:12: Aber man wird nie ein Künstler,
00:49:13: ja?
00:49:13: Ja genau!
00:49:14: Ich habe am Anfang als Systeme neu aufkam sehr viel einfach gewettert im Internet über wie gesagt LLMs generell oder KI-generell und dann hab ich Druck gekriegt aus speziell aus einer Ecke nämlich Leute die es fürs Programmieren verwenden also auch Freunde von mir dem Programmiererbereich sind, die gesagt haben Jens ich verstehe überhaupt gar nicht warst du da erzählt ist stimmt doch alles gar nicht.
00:49:35: Und dann haben wir uns ein bisschen unterhalten, oder wir haben gemerkt.
00:49:39: Im Programmieren ist es einfach noch mal ein viel besseres Tool auch diese großen LLMs weil da sitzen Leute dran die verstehen in aller Regel was das LLM tut, weil es sind Leute die Programmieren kennengelernt haben.
00:49:51: und beim Programmieren is' es auch so dass üblicherweise ein Fehler sehr schnell erkannt wird und auch klar wird wo der Fehler liegt und also dass es einen Fehler gibt und wo er feststellbar ist und dann kann's ein tolles Tool sein.
00:50:03: aber wenn ich jetzt zum Beispiel sage JGPT erklärt mir den Unterschied zwischen Marxismus und Leninismus.
00:50:10: Dann gibt er mir eine Antwort, bei der ich nicht bewerten kann in wie ... Was ist der Wahrheitsgehalt?
00:50:14: Weil ich weiß es ja nicht sonst hätte ich einen Bord nicht gefragt.
00:50:16: Ich selbst weiss die Antwort nicht, sonst müsste ich an dich fragen was JGPD zu denkt Und ich werde eine Antwort bekommen, die definitiv plausibel klingt mit Sicherheit auch ein Stück weit auf Fakten beruht aber ich kann dann nicht beurteilen wo die Fakden aufführen und wo die Halluzination beginnt und das halte ich verwirrtlich gefährlich.
00:50:35: Ja, nachvollziehbar.
00:50:37: In diesem Kontext fand ich auch bei ihrem Buch im Kapitel Ich natürlich die Frage nach dem freien Willen und das ist jetzt das erste Buch dass sich in unserer Reihe über hundertvierzig Folgen was mir tatsächlich dieses Thema nahe gebracht hat weil ich mich vor ein paar Jahren damit auch beschäftigt hatte und aber einen Artikel drüber geschrieben Und fand es total faszinierend Auch wenn man die frage nicht eindeutig beantwortet kann Was schätzen Sie?
00:51:06: Was ist ein freier Wille und gibt es denn überhaupt
00:51:08: den Dr.
00:51:09: Füll?
00:51:11: Im Buch drücke ich mich dann so ein bisschen darüber, weil da halte ich mich auch wieder an das was eben die Neuropsylogie wirklich sagen kann.
00:51:17: Und es gab eben eine Zeit in der die Neurapsylogie als... oder will nicht sagen dass er Konsens war aber also es eindeutige Hinweise aus der Neueropsylogie gab, dass von der Gehirnforschung her wir keinen freien Willen haben sondern unser Lieblingsexperte.
00:51:33: und auch zu den nachfolgenden Studien dazu, die im Grunde genommen gesagt haben.
00:51:38: Es gibt Prozesse in unserem Gehirn auf die haben wir keinen Einführs- und auch kein Einblick und die finden statt bevor wir eine bewusste Entscheidung treffen.
00:51:44: Und deswegen heißt es eigentlich trifft unsere Gehirnte Entscheidungen unter.
00:51:48: ich hink nur hinterher.
00:51:51: Das ist erst mal spannend auch wenn ich überhaupt diese Unterscheidung mache, auch im Buch dieses... das heißt ja mein Gehirntas denken und ich Aber generell.
00:51:56: diese Unterscheidung zwischen Gehirn und ich ist auch was, bei dem nicht alle Leute in der neuropsychologischen Forschung überhaupt mitgehen.
00:52:04: Das sie sagen aber unser Ich isst ja unsere Gehirne!
00:52:06: Und ich sage nein es gibt schon Momente wo wir nicht wissen warum wir etwas erleben, nicht wissen Warum wir etwas auf eine Art empfinden?
00:52:13: Für mich ist das dann eine sinnvolle Unterteilung zu sagen Mein bewusstes Ich ist etwas anderes als was im Gehirnsstart findet.
00:52:20: Und da war es eben so in dieser Forschung, der Liebetforschung, dass diese Unterscheidung noch mal extremer gemacht wurde und gesagt wurde.
00:52:25: Nein unser Körper trifft im Grunde eine Entscheidung und ich kriegts dann nur mitgeteilt.
00:52:31: Das wurde sehr stark entkräftet.
00:52:33: später also man hat sich jetzt einfach nochmal genauer angeguckt.
00:52:37: Man hat gesehen nein, das gibt zwar Prozesse zu unterschiedlichen Zeiten aber nichts davon widerspricht würde ich diesen Konzept der freien Entscheidungen des freien Willens usw.. Offiziell sagt die Neuropsylogie, macht das keine harte Aussage darüber ob wir einen freien Willen haben oder nicht.
00:52:55: Und schiebt es auch so ein bisschen den Ball weiter an die Philosophie, die halt auch so bisschen entscheiden muss wie ist die Welt überhaupt?
00:53:00: Ist unsere Welt deterministisch?
00:53:02: Ist es uns alles vorgegeben?
00:53:03: und so weiter.
00:53:04: Es hat auch immer wieder am Leute was aus der Quantenphysik dazu zu sagen weil sie eben sagen es gibt auf der Quantenebene rein zufällige Prozesse die sonst einer mechanistischen Physik nicht gibt was zu die Grundlage von Freien Willen sein könnte.
00:53:16: Aber das sage ich jetzt für mich ist nichts davon eindeutig genug, ich glaube momentan ist es nur so eine Abschätzung und wenn sie nicht persönlich fragen würde ich sagen mir aus meiner Sicht widerspricht nichts im Konzept des freien Willens und für mich fühlt sich so an als hätten wir frei willen.
00:53:34: deswegen bin ich eher auf der Seite aber rein was der Rheinwissenschaft den seite muss man glaube ich sagen es ist einfach unklar.
00:53:41: Für mich war das die Einordnung zwischen Kompatibilisten und Deterministern.
00:53:46: Es gibt eindeutig Faktoren, sich haben wir ja auch von sozialen Umfeld gesprochen, dass einen prägt oder wenn einer geprägt wird dann werden die Glaubensätzen einen leiten.
00:53:59: Dann ist es nachvollziehbar.
00:54:00: aber trotzdem irgendwann ist die Entscheidung bei einem und wenn man bewusst macht okay mein Vater hätte das jetzt so gestaltet, dass man sagt ich mache das anders.
00:54:09: Und dann ist die Frage, es war vielleicht schon bei dir so einprogrammiert.
00:54:13: Dass du immer dem Vater widersprichst weil du immer widersprechen wolltest.
00:54:16: und dann ist diese Diskussion ziemlich langartig ob es einen freien Willen gibt oder nicht?
00:54:22: Ja es ist schwierig!
00:54:22: Weil im Grunde können wir uns ja nur nachweisen indem man irgendwas tut das komplett unzündig ist dass einem nichts bringt oder sogar einen Schaden anrichtet und das auch nicht auf irgendeiner Grundlage fußt.
00:54:31: und da ist die frage warum würde man das tun?
00:54:33: und selbst wenn man das dann tun würde könnte jemand im Nachhinein argumentieren sein aber du bist ja drauf kommen wegen.
00:54:40: Also es ist schwierig und das geht im Bereich der Philosophie, wo andere Leute sehr viel mehr Ahnung haben als ich.
00:54:47: Und wissen Sie wo Intuition im Gehirn sitzt?
00:54:50: oder sitzt sie im Bauch?
00:54:55: Das ist schwierig zu sagen!
00:54:57: Also auch da, ich sehe den Bauch immer als ein sehr gutes Sinnbild.
00:55:01: Dass man sagt weißt du was?
00:55:03: Das muss in deinem Gehirn stimmen aber dein Bauch musst du ja auch sagen dass es richtig ist.
00:55:07: Tatsache das findet mit Sicherheit im Gehirnsstadt.
00:55:10: Es gibt auch immer wieder Prozesse Denkprozesse und auch Erinnerungsprozese die uns nicht immer unbedingt bewusst sind.
00:55:16: also wir haben solche Dinge wie.
00:55:18: es gibt Beispiele aus der Gedächtnisforschung dass Leute zum Beispiel die bewusste Erinnerungen irgendwas verloren haben an irgendeinem Prozess.
00:55:24: Aber der Körper erinnert sich noch daran.
00:55:26: Man kann das so Konditionierungsexperimente machen, also ein ganz klassisches Beispiel jemanden, der eine antärograde Annesie hat,
00:55:32: d.h.,
00:55:32: es ist jemand, der kann keine neuen Gedächtnisinhalte bilden und den setzt sich dann ins Labor.
00:55:37: D.h.
00:55:37: ich kann das jeden Tag machen, da wird sich nicht dran erinnern weil er eben jeden Tag neu das Gedächnis verliert.
00:55:42: Und wenn ich dem aber dann ne Aufgabe gebe bei der einen Stromschlag zum Beispiel bekommt, wenn er's tut überraschend dann wird er irgendwann diese Aufgabe nicht mehr machen wollen und er wird mir aber nicht erklären können, warum er die nicht machen will.
00:55:54: Weil dieses bewusste Gedächtnis das an Stromschlag bekommen hat ist weg oder wurde nie gebildet.
00:55:58: Aber der Körper erinnert sich noch daran.
00:56:00: Diese grundlegenden Konditionierungsprozesse finden nach wie vor statt weil sie haben einfach nichts mit dem Bewusstenerinnern zu tun.
00:56:06: Das heißt wir haben sozusagen eine körperliche Erinnerung die durchaus die Psyche beeinflussen kann ne Entscheidung beeinflüssen kann und sagen kann, weißt du was?
00:56:14: Mach diesen Test nicht mit.
00:56:16: Wir haben einen Eindruck, ich hab da etwas passiert als Böses wenn du das machst.
00:56:19: Und das ist... Das entspricht aus meiner Sicht durchaus der Definition von Intuition.
00:56:25: Und jetzt war es ein Beispiel.
00:56:26: also aus der Gedächtnisforschung, der pathologisch-gedächtnissen Forschung gefehlt hat aber ist natürlich auch im normalen Leben ein Prozess statt für den gesunden Gehirn.
00:56:35: Dass wir Erfahrungen machen die finden wir gut oder schlecht.
00:56:40: Erinner uns vielleicht nicht mehr bewusst dran Aber das nächste Mal wenn eine Situation kommt ist einfach eine gewisse Grunderinnerung da, dass der Körper einfach sagt weißt du was?
00:56:47: Letztes Mal als die Konstellation so war haben wir die Entscheidung so getroffen und es war fürchterlich.
00:56:52: Und jetzt waren wir lieber anders!
00:56:54: Dann ist uns auch ein Gefühl das man ernst nehmen soll.
00:56:56: Also auch das ist individuell unterschiedlich.
00:56:58: Es gibt Leute die sagen sie laufen immer mit einem grundlegenden Nervosität Level durch die Welt und ihr Körper sagt ihnen immer sie sollen's nicht machen.
00:57:06: Das ist natürlich dann auch schlecht.
00:57:07: aber in manchen Fällen kann es sinnvoll sein zu sagen Ich weiß, rational soll ich das machen.
00:57:13: Aber mein Bauch sagt mir schon, irgendwie das andere ist die bessere Entscheidung und je nach Situation kann es durchaus vernünftig sein so zu
00:57:18: machen.".
00:57:40: Die Unterteilung noch stichhaltig.
00:57:44: und oder gibt es da wieder schon Widerlegungen.
00:57:47: Also Wiederlegungen auf keinen Fall, aber ich hab's mir tatsächlich nochmal angeguckt einfach weil das auch so ein großer Hit war und auch wirklich so eine schöne Erklärung war wie das Gehirn, wie es denken funktioniert.
00:57:58: und dann habe ich was natürlich einmal angeschaut und wollte schauen gibts dann Updates zu?
00:58:02: Und also widerlegt ist es nicht und ich glaube das wird doch nicht passieren.
00:58:06: Aber was so passiert ist dass so eine gewisse Aufweichung stattfindet, dass die Leute sagen – die Forschung jetzt sagt ganz so wild ist es nicht mit diesem schnellen Denken und langsamem Denken oder diesem Kurzschlussdenken und vernünftigen Denken.
00:58:21: Es gibt schon diesen Unterschied.
00:58:23: aber man kann zum Beispiel auch wirklich dieses erste Denken nochmal auf eine Art verbessern das der Unterschied ein bisschen verbessert wird.
00:58:31: Also bei Kanemann ist es auch ein bisschen so, dass man sagt, es gibt Situationen.
00:58:34: Da haben wir Zeitdruck, da haben wir Emotionalendruck und dann treffen wir Entscheidungen die nicht vernünftig sind, die nicht Vernünftig durchdacht sind oder dessen unterschiedliche Denkweise.
00:58:43: Und das Wichtigste zu unterscheiden, all das stimmt.
00:58:46: Neure Forschung sagt aber ja, aber wir können durchaus auch bei diesem ersten Denken schon eingreifen mit dem schnellen Denken und so ein bisschen die Welt um uns rumdesignen und auch unser Denkendesinen auf eine Art, dass es nicht so schlimm ist wenn man dieses erste Denken verfällt.
00:59:01: Ich möchte dafür dieses Beispiel zum englischen measure twice cut once, also zweimal messen um einmal zu schneiden und dass man das als Leitlinie im Kopf behält.
00:59:12: Dass man sagt wenn ich eine Aufgabe mache die ist wichtig und dies vor allem unwiderbringlich lieber noch mal in der Messung einführen.
00:59:18: Und so knips man diese schnelle Denken ein bisschen aus weil das kann man sich so basisch merken, dass es auch dann dieser Gedanke oder dieser Leitspruch dass der auch auftaucht, wenn das erste Denken aktiv ist und wenn ich unter Zeitdruck bin oder emotionalen Druck bin.
00:59:32: Und es sagt dann weiß du was.
00:59:32: aber nein ich mach's trotzdem so.
00:59:35: Und damit weicht man das ein bisschen auf und es hat sich eben gezeigt, dass dieses Debiasing wie es genannt wird also dieses Entfernen von einem Bias den man hat funktionieren kann und damit es dann einfach nicht mehr so schlimm ist, wenn man ins erste Denkungen schnelle denken verfällt.
00:59:50: Ein Problem dabei ist, dass sich auch immer wieder zeigt.
00:59:52: Dass es kein Allgemeines die Biasing gibt sondern das es von Situation zu Situation kommt oder von Problemen zu Problemem man sich das neu erarbeiten muss.
01:00:00: so wie muss ich mein erstes Denken schärfen damit es gut funktioniert?
01:00:04: aber da gibt's paar coole Ansätze wie ich dich fand.
01:00:06: Ich habe was gesehen So eine Liste von.
01:00:10: also hab ja auch ein Buch drin Eine Checkliste von Dingen die man prüfen sollte im Krankenhaus zum Beispiel bei der Behandlung vom PatientInnen wo jeweils der Beistand prüfe das, weil es gibt diesen Bias.
01:00:23: Also so Prüfe überlegt noch mal wer hat mir die Informationen über den Patient gegeben?
01:00:28: Kann ich vielleicht diese andere Person nicht leiden und denkt deswegen oh das ist bestimmt falsch.
01:00:32: also dieses Biases, die man eben bei dem Alltag bei der Arbeit haben kann, sodass man sagt was habe ich von Patient von Eindruck, ist der mir sympathisch oder unsympathisch, weil das kann auch dazu führen dass man Informationen anders wertet.
01:00:43: Und das war eine Checkliste, die ihm auch erklärt hat warum Warum diese Frage des Items drin ist?
01:00:48: Und das kann helfen.
01:00:49: Das kann auch in stressigen dringenden Situationen noch mal auf dieses langsamere, vernünftigere Denken zuzugreifen.
01:00:57: Sehr spannend!
01:00:58: Also so viel wenn man jetzt sich vorstellen würde dass der Buch in Hall of Fame aufgenommen wird und sie dürfen nur einen einzigen Satz darunter schreiben was wäre das für ein Satz?
01:01:09: Da komme ich jetzt mit was ganz anderem um die Ecke, weil es ist auch ein Thema drin über das wir uns noch gar nicht ausgetauscht haben.
01:01:16: Ich habe Kapitel über Hoffnungslosigkeit drinnen.
01:01:19: Es gibt überraschend viel Forschung außer Neuropsylogie über das Thema Hilflosigkeit und Hoffnlungslosigkeit.
01:01:26: Und wenn man's jetzt auf einen Satz runterbrechen soll dann wird es auf jeden Fall eine Erkenntnis aus diesem Kapitel.
01:01:33: Weil es war mir einfach wichtig etwas rein zu machen.
01:01:34: Ich glaube bis hin gerade in einer Zeit... in der viele Leute die Hoffnung verlieren oder auch den Gefahr, sie in der Hoffnung zu verlieren.
01:01:42: Und da war es mir wichtig zu sagen was halt die Hirnforschung dazu sagt.
01:01:45: und im Grunde genommen sagt die Forschung.
01:01:47: das wäre der Satz auf den ich runterbrechen würde bevor du die hoffnung aufgibst.
01:01:52: check noch mal ob's wirklich gerechtfertigt ist oder ob das nur was ist dass dein Gehirntier sagt.
01:01:57: jetzt ein bisschen großer verschachtelter Satz.
01:01:59: aber genau weil.
01:02:01: wir wissen einfach dass wenn eine situation negativ ist wenn die Situation sehr schlecht ist dann kann unser Gehirn uns vermitteln, aha das ist eine sehr schlechte Situation und sie ist zudem auch ausweglos.
01:02:12: Es ist zu dem Unsinnig-Sichte gegenzuwehren und es wird doch immer so bleiben Und es liegt nicht in deiner Hand was dranzumachen.
01:02:18: und es kann natürlich manchmal stimmen aber das muss nicht stimmen und ich habe auch tatsächlich da Leitlinien reingemacht außer psychologischen Forschung von Dingen von Fragen die man sich stellen kann umzuschauen.
01:02:29: in was für einer Situation befinde ich mich gerade?
01:02:32: ist sie nur schlecht Oder ist es zudem auch hoffnungslos?
01:02:35: Wenn sie hofftungslos ist, dann ist es wichtiges Anzuerkennen.
01:02:37: Wenn ich jetzt in einem Beruf bin oder in einer Beziehung bin und ich weiß das wird nicht mehr besser Es wird nur noch schlechter Dann kann's Sinn machen das Anzwerken zu sagen Ich mache jetzt was anderes Also aufzugeben Das ist komplett okay wenns die Situation gewährleistet.
01:02:51: Aber manchmal sind wir halt auch eine Situation Die wir eigentlich regeln können Und dann sagen, nee aber irgendwie eigentlich... Ich glaube nicht dass sich etwas ändern kann.
01:02:58: Ich glaub mich dass von allein besser wird.
01:03:00: also gebe ich lieber auf ohne dass das gerechtfertigt ist.
01:03:03: Und deswegen wäre es mir wichtig, wenn die Leute eine Sache aus dem Buch mitnehmen da sich auf die Forschung zu berufen und zu sagen Lass mich mal nachchecken ob das wirklich auch alles so ist wie ich den Eindruck habe
01:03:13: Oder diese erlerntliche Flosigkeit von Desi Sprechen.
01:03:18: aber vielleicht in diesem Kontext eine andere Frage.
01:03:20: Es gibt ja einen gewissen Streit zwischen linksprogressiven und konservativen Perspektiven, inwiefern man die Eigenverantwortung für das eigene Leben übernehmen sollte und weniger das Systemdesign permanent im Vordergrund schieben sollte.
01:03:37: In diesem Kontex wie Sie gerade eben beschrieben haben dann versuchen CEO des eigenen Lebens zu sein.
01:03:43: ist es so ein günstiger für das Gehirn oder nicht?
01:03:47: Also Das Wichtigste finde ich, die Realität zu anzuerkennen wie sie ist und zu versuchen bei es aus dem Weg zu gehen.
01:03:54: Und deswegen CEO des eigenen Lebens zu sein das klingt total sinnvoll.
01:03:59: und auch das Gefühl der Kontrolle zu haben ist was das dem Gehirn in der Psyche gut tut.
01:04:05: Genau so ein angesprochenes Konzept der gelernten Hilflosigkeit von Zilligmann.
01:04:07: Ziligmann sagt jetzt inzwischen dass es eigentlich ein falscher Begriff ist und dass er sagt es nicht die Hilflossigkeit die gelernt wird sondern die Kontrolle.
01:04:14: Also ich bin dann in einer Situation und ich muss erst mal lernen, gibt es die Kontrolle?
01:04:18: Kann ich hier was dagegen tun.
01:04:19: Und das ist der Lernprozess stattfindet und dass man sozusagen, dass der Default die Hoffnungslosigkeit ist.
01:04:24: Ist auch ein bisschen traurig, denkt aber noch einmal.
01:04:25: Dass man es anerkennt, dass es so isst kann man damit umgehen.
01:04:29: Deswegen CEO des eigenen Lebens zu sein klingt generell erstmal gut.
01:04:34: Aber gerade wenn man's auf eine politische Ebene hebt, ist es auch etwas das gern ausgenutzt wird.
01:04:38: und diese Eigenverantwortung... Ich sag mal, wenn man Eigenverantwortung propagiert dann kann der Grund dafür auch sein dass man sagt man will keine staatlichen Unterstützungssysteme haben.
01:04:50: Und dann wird es so ein bisschen politisiert und vielleicht in Richtung gedrängt, in der es eigentlich nichts verloren hat.
01:04:56: Auch da kommen wir im Bereich der Philosophie wo sich andere Leute besser ausgenannt sind.
01:05:00: Für das Gehirn würde ich sagen Das Wichtigste ist anzuerkennen In welchen Situationen habe ich Kontrolle?
01:05:06: In welcher Situation hab ich keine Kontrolle?
01:05:08: Welche Situation bin ich auf Hilfe angewiesen?
01:05:12: Unter Umständen einfach anders sein als man denkt.
01:05:14: Das kann sein, man denkt mal auf Hilfe angewiesen haben und man kann selber machen.
01:05:17: oder es kann sein man denkt man kann selbst machen und stellt fest das ist nicht so.
01:05:21: Und da würde ich sagen für die Psychi ist die Hauptsache da zu versuchen den eigenen Bayes möglichst zu überwinden und möglichst bei dem zu landen wie diese Situation wirklich ist.
01:05:30: Der Philosophie haben wir mehrmals schon erwähnt.
01:05:32: Ich finde auch ein paar tausend Jahre Erkenntnisse sind hilfreich des Deuzismus So wie in diesem Kontext, sehr hilfreich.
01:05:40: Ja auf jeden Fall ich muss mich nur davon abgrenzen weil es einfach Leute gibt die da viel mehr Bescheid wissen und ich halte mich immer gerne an diese Sachen bei denen ich mich besser auskenne.
01:05:50: Das hilft grundsätzlich vor allem mit der Wissenschaft.
01:05:54: Ich habe in meinem ersten Buch eine Stelle drin wo ich gesagt hab so was wie ah ja wenn man da nicht aufpasst gerät man ganz schnell in den Bereich der Philosophie.
01:06:02: Und dann hat mein Lektor gesagt okay aber so formuliert links ein bisschen negativ würde man besser nicht in die Philosophie reingeraten.
01:06:10: Und ich habe gesagt, genau so war es gemeint, wir lassen das so stehen!
01:06:13: Aber natürlich auch scherzhaft gemeint überspitzt gesagt aber... Tatsache ist einfach nur, da gucke ich einfach nur dass ich mich nicht in Aussagen verleiten lasse, die in der Philosophieklar sind, dass es nicht so ist.
01:06:24: und dann halte ich mich an das was ich gelernt hab.
01:06:26: Herr Dr.
01:06:27: Füll, Sie haben ja mehrere Jahre in Kalifornien verbracht?
01:06:30: Ja, in Florida.
01:06:31: In Florida und gibt es einen Unterschied in der Mentalität Hoffnungslosigkeit zwischen diesen zwei Systemen Deutschland und Florida?
01:06:41: Ja, würde ich schon sagen.
01:06:43: Also ich finde es eigentlich so ungewöhnlich dass etwas von der Kultur beeinflusst wird Und ich glaube bei den Amerikanern generell und in Florida vielleicht noch mal mehr wird diese Eigenverantwortung nochmal höher gewertet.
01:06:58: also auch wenn's um sowas geht wie ob man Geld für gute Zwecke spenden will Dass das deutsche Verständnis eher So ist, dass man sagt.
01:07:09: Ich muss kein eigenes Geld spenden oder ich will auch nicht so viel spenden weil ich der Eindruck habe wir zahlt Steuern von Staat der sich dann drum kümmert das Obdachlose zum Beispiel in der Wohnung haben können und so weiter.
01:07:19: also auch nicht.
01:07:19: ich sage nicht das allgemein bei allen so ist und ich sag auch nicht Das System funktioniert es war die Sack nur Es geht eher Die Einstellungen kulturell eher in die Richtung Und das bei den Amerikaner ehrenrichtung geht.
01:07:29: ich will nicht dass der start ist für mich entscheidet ich will Geld spende.
01:07:32: mir ist wichtig aber das gebe ich mit eigenen Händen an die Stellen wo ich denke dass hilfreich ist.
01:07:38: Und da ist jetzt weder das eine falsch noch das andere, dass es einfach nur so eine Grundeinstellung die sich einfach kulturell so ein bisschen unterscheidet und das ist eben nicht nur beim Geldspenden so sondern bei allen möglichen Dingen, dass man eher sagt in Florida eher sagt im Zweifel will ich in Ruhe gelassen werden von staatlichen Systemen und Deutschland eher sagt ich verlasse mich drauf und ich freue mich dass es diese Systeme gibt die dann eingreifen was schief läuft auch darüber.
01:07:59: wie gesagt es kann eines eine besser passend als andere.
01:08:02: Glücklich ist man, wenn man die Freiheit hat zu überlegen in welchem System man lieber wohnen arbeiten will.
01:08:08: Aber es ist definitiv ein Unterschied.
01:08:10: ja.
01:08:12: Spannend!
01:08:13: Hatten Sie zuletzt ein sehr spannendes Buch gelesen das sie beeindruckt hat oder vielleicht grundsätzlich einen Buch geliesen dass für ihr Leben entscheidend war?
01:08:25: Ja... Also eines, ich lese gerade eins nochmal das sich vor über zwanzig Jahren gelesen habe und mich sehr geprägt hat was Wissenschaftskommunikation angeht.
01:08:36: Und zwar von Carl Sagan.
01:08:37: der ist so der Begründer der zumindest der US-amerikanische Wissenschafts Kommunikation war und es heißt The Demon Haunted World.
01:08:44: Es hieß auf deutscher Drache.
01:08:45: in meiner Garage wird aber nicht mehr verlegt hab ich gesehen und es ist im Grunde genommen jetzt Mitte der neunziger geschrieben kurz bevor gestorben ist so einen Rundumschlag gemacht über warum Wissenschaft wichtig ist und auch bei welchen Bereichen er damals in neunzigern in USA vor allem gesehen hat, dass es ein Wissenschaftsverständnis mangelt.
01:09:04: Das heißt das sind so paar Sachen drin jetzt vielleicht nicht mehr so aktuell sind aber er hat wirklich eine einfach wahnsinnig klare Beschreibung darüber gemacht was es mit Wissenschaft auf sich hat.
01:09:16: War ich nicht Astrophysiker?
01:09:18: Er war Astrophysiker, genau.
01:09:19: Er war unter anderem verantwortlich für manche der Voyager.
01:09:22: Genau, so eine Mission und so weiter ja.
01:09:24: Es gibt hier ein Lehrstuhl in den USA wo eine Österreicherin nachher...
01:09:29: Ja genau, dieser Kaltenecker ne?
01:09:31: Ja
01:09:31: die war bei mir auch.
01:09:33: Hier unter den wenigen Büchern, die ich direkt hier habe weil ich sie immer hier direkt zugruf
01:09:37: haben ist
01:09:37: das Alien Earth von dieser Kalte Ecke.
01:09:39: Ja, total beeindruckende Forscherin genau.
01:09:42: Das stimmt, ich hatte es vergessen aber die ist auf dem Lehrstrahl richtig
01:09:45: Ja, und die war bei uns auch vor, weiß ich, fünfzig Folgen oder was.
01:09:49: Das hat Spaß gemacht.
01:09:52: Vielleicht ... Wenn Sie einen Ratschlag als besten Ratschläge des Liebens bezeichnen würden?
01:09:57: Was wäre das denn noch zu viel?
01:09:59: Ah, das ist eine schwierige Frage!
01:10:00: Also für mich jetzt nicht unbedingt für andere Menschen, sondern was für mich am meisten ...
01:10:03: Wie sie möchten, wie sind flexible?
01:10:07: Ich habe ja einmal den Sprung gemacht.
01:10:09: Ich bin zum einen von Florida nach Deutschland, aber gleichzeitig auch aus der Forschung hinaus in die Wissenschaftskommunikation.
01:10:14: Als seit etwa fünf Jahren bin ich nur mit Wissenschaftskollegationen beschäftigt und nicht mehr in der aktiven Forschung Und da war ich mir unsicher ob ich den Sprung wagen soll.
01:10:24: und ein Freund und ehemaliger Kollege für mich hat mir dann Ratschaft gegeben Macht doch einfach weil dem Weg zurück findest du schon wieder Wenn du versuchst.
01:10:34: doch mal wenn es in einem Jahr auseinander fällt Da findest Du wieder deine Position in der Forschungsforschung.
01:10:38: das kriegste hin Und das hat mir den Mut gegeben, den Schritt einfach zu wagen und es war im Nachhinein die absolut richtige Entscheidung.
01:10:46: Deswegen würde ich sagen für mich persönlich war das wahrscheinlich der beste Radschlag.
01:10:51: Ob ich jemals einen Radschalt bekommen habe wo ich sage okay das würde auch auf alle Fälle an einer anderen weitergeben ist allgemein gültig.
01:10:57: bin man nicht so sicher dafür glaube ich nichts Gutes ein.
01:11:00: Vielleicht dann die abschließende Frage, aber ich habe nur über freien Willen und dann ein Ordnung im philosophischen Bereich gesprochen.
01:11:08: Was ist für Sie denn Sinn des Lebens?
01:11:13: Jetzt ist natürlich die größte vorstellbare Frage und ich glaube philosophisch es vermutlich meine Antwort zu dem Existenzialismus zuzuordnen dass sich sage man das Leben ist das was man für sich selbst draus macht.
01:11:29: Also ich hab Kinder, die erfüllen mich sehr und für mich ist es absolut wichtig da meine Zeit, meine Energie vor allem dafür einzusetzen.
01:11:38: Für andere da zu sein, zu gucken dass es den Leuten in meinem Freundeskreis möglichst gut geht und einfach zu schauen das man Freude hat und das Leben funktioniert wenn man für andere da ist.
01:11:47: also ganz simpel und damit schiebe ich viel einen großen Teil der Frage von mir ab und ich sage nein ich bestimme das für mein Leben was da für mich sinnvoll ist.
01:11:58: Und aber das ist meine ehrliche Antwort darauf.
01:12:02: Wunderbare Abschluss, wir haben mit der Selbstbestimmung und Sio des eigenen Lebens zu sein.
01:12:07: Das passt dir wiederum auch sehr gut dazu.
01:12:09: Ich bedanke mich herzlich für die Wissenschaftskommunikative Übermittlung der Erkenntnisse aus ihrem Buch und bin mir sicher, dass wird auch zur Bestseilern gehören, Herr Dr.
01:12:19: Völl.
01:12:19: Auf jeden Fall lohnt es sich hineinzulesen.
01:12:22: Vielen lieben Dank!
01:12:23: Danke schön für die Einladung.
01:12:24: Es war sehr schön.