SMP LeaderTalks

SMP LeaderTalks

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: wenn

00:00:00: du toxische

00:00:01: Momente hast in der Organisation, wo Mobbing passiert.

00:00:04: Wo die Leute eben destruktiv in der Organization wirken.

00:00:08: Wo wenig Energie da ist und Resignation und Zynismus oft das Signal entsteht.

00:00:15: Zynismus ist das Gegengift für jede Transformation.

00:00:18: Und ich kenne viele Organisationen.

00:00:20: Das sind die Menschen vor allem zynisch.

00:00:21: Weil die Führung eben ... Die Leute können viele negative Nachrichten akzeptieren, wenn man sie gut vermittelt oder integriert und involviert.

00:00:45: Herzlich willkommen in der Aktuellen Ausgabe von der Sempeliedertox.

00:00:48: Es ist mir eine große Freude, dich endlich bei uns begrüßen zu dürfen.

00:00:51: Ja danke für die Einladung!

00:00:52: Ich nehme jetzt viele Einladungen an aber...

00:00:55: Deswegen freuen wir uns besonders.

00:00:56: ja wie wissen das und ich habe hier heute noch eine Veranstaltung und mich haben ein paar Leute angerufen sagen dürfen wir auch meinen Sohn mitbringen oder mein Kollegen?

00:01:05: alle wollen Professionele war in der Leben, weil man so viel von dir liest.

00:01:09: Soviel mitkriegt und einige die sich mit dem Sport beschäftigen.

00:01:13: Inzwischen auch deine Dokumentation gesehen haben, die ich sehen fehle ja von der Seite aber du bist ein absoluter Experte für Leadership.

00:01:21: das ist worüber spricht man mit so einem Experten?

00:01:23: natürlich über die Führung.

00:01:24: wenn ich jetzt die Anzahl den Mythen aufgreifen würde die im Raum Führungen existieren dann würde ich sagen dass es ziemlich Führend, auch bei der Anzahl der Mythen.

00:01:37: Fangen wir damit an.

00:01:37: was ist für dich eigentlich Führung?

00:01:39: Also Anzahl Der Mythen finde ich schon mal spannende Frage.

00:01:42: es gibt tatsächlich... Ich hab gedacht du fragst mir erstmal was für Mythen ich kenne.

00:01:46: das kommt vielleicht noch

00:01:47: Es kommt doch.

00:01:47: aber ich kenn zum Beispiel ein Mythos als Lieder muss man immer stark sein Never let yourself go in public also lass Dich nicht gehen in der Öffentlichkeit.

00:01:57: Das ist zum Beispiel eine große Mytho.

00:01:58: es ist sogar kontraproduktiv.

00:02:00: Und das bringt mir dann auch zu dem, was du gefragt hast eigentlich.

00:02:03: Was ist gute Führung?

00:02:05: Gute Führungen heißt einfach dass man im Anzahl von Menschen oder Individuen dazu befähigt Leistungen so erzielen die größer sind als sie gedacht sein können und dass man da eine Umfeldschaft ermöglicht und entabelt und vieles schon geschafft wenn wir die Demotivation dabei verhindert.

00:02:24: Ja!

00:02:25: Und warum ist es so schwer?

00:02:27: Ich meine das klingt ja sehr eingänglich.

00:02:29: mach einfach

00:02:31: Du, es ist nicht so schwer.

00:02:33: Wie viele gute Führungskräfte hast du erlebt?

00:02:36: Prozentual!

00:02:39: Ich meine das ist dein Job die Leute, Führungskräfte besser zu machen.

00:02:42: somit gibt's der Bedarf aber...

00:02:44: Ich kann nur die beurteilen, was es gibt, die bei mir in die Seminare oder in die Vorlesung gehen.

00:02:49: Die sehe ich dann einen Tag vielleicht zwei oder drei Tage.

00:02:53: Das kann ich nicht beurteilten wie sie im Job wirken.

00:02:56: weißt du?

00:02:56: Ich konnte das beurTeilen, mich coachen auch einige Führungskräfte und da konnte ich schon glaube ich mir ein Urteil erlauben, wie Sie die dann entwickeln und wie viele die dann sozusagen annehmen verbessern und umsetzen.

00:03:08: Und da würde ich schon meinen, dass dort mehr wie fünfzig Prozent diese Dinge entwickeln.

00:03:13: Aber das ist natürlich auch eine Auswahl weil zu mir kommt ja noch jemand, wer Interesse hat und wer lernen willig ist und wer nie sieht.

00:03:22: Da kommen zwei Dinge Lernbereitschaft und Lernfähigkeit zusammen und dann haben wir schon ein gutes Chance als siebzig-achzehprozenten zu schaffen.

00:03:30: aber um die Frage zu beantworten es gibt tatsächlich mehr schlechte Führungskräfte wie gute Führungskräfte.

00:03:34: Das ist auch gut, sonst hätte ich keinen Job.

00:03:38: Warum ist es so schwer?

00:03:39: Das ist echt eine gute Frage, weil ich glaube das vieles gar nicht probieren.

00:03:43: Das geht schon mal los.

00:03:44: Dass viele gar nicht diesen Job als Führungskraft ernsthaft annehmen, weil es eben nicht ein Titel oder eine Funktion ist sondern eine Verantwortung.

00:03:54: und wer die Verantwortung sieht der arbeitet an sich.

00:03:56: und viele denken das ist eine Funktion und ich muss dann sagen wer was zu tun hat und sehen aber nicht das Befähigen und das Enabling in der Rolle und diese Verantwortung die man hat.

00:04:05: Aber ist es nie das Problem wie man zu einer Führungskraft wird?

00:04:09: Dass man im Messenger meistens aufgrund Fachlichen-Eignung befördert wird, weil man zu einem besseren Experten wird und sagt okay der kann jetzt auch führen ohne richtige Führungsausbildung bekommen zu haben.

00:04:21: Ist das nicht ein Thema?

00:04:23: Doch absolut, absolut.

00:04:24: Also wem wir befördern und befähigen als Lieder... Das ist oft falsch oder?

00:04:30: Der beste Arbeiter wird Vorarbeiter, der beste Arzt wird Oberarzt, der beste Ingenieur wird Oberingenieur, der Beste Assistent an der Uni wird Oberassistent.

00:04:40: Und wir beföhren Expertise wie du sagst und nicht Führungsfähigkeiten.

00:04:43: Oder

00:04:44: wie bilden die danach nicht aus?

00:04:45: Weil sprich ja nichts dagegen einen Experten zu befördern aber man muss ihn befähigend.

00:04:49: das zu... Richtig

00:04:50: richtig!

00:04:51: Und Du musst auch die Leute fragen Also ein Problem ist auch, dass wir zu wenig Expertenkarriere haben.

00:04:55: Wirklich gute Expertenkarrieren weil viele Menschen würden

00:04:58: ohne degradiert zu werden.

00:05:01: Viele Menschen würden dann sagen ja na ich will keine Führung übernehmen!

00:05:04: Ich bin nicht so der der Menschen aktiviert oder inspiriert sondern ich bin mehr der der halt inhaltlich arbeiten will und er soll genauso gut bezahlt werden wie eine Führungskraft.

00:05:13: aber in unserer Gesellschaft es hat wie viel menschen fürst du?

00:05:16: fünf ist gut Fünfzig ist besser, fünfhundert ist toll.

00:05:19: Fünftausend ist überragend und das ist falsch.

00:05:22: ja weil wir kennen mit Leuten die führen überhaupt keine Menschen und haben viel mehr Impact auf unsere Gesellschaft wie die die fünftausend führen.

00:05:28: Und wenn du jetzt dir vorstellst dass jemand befördert wurde und eher ein Experte woran erkennte dass es sich weiterentwickeln muss gibt's so ein paar Hex oder ein paar Choristiken woran man erkennt dass man Handlungsbedarf hat sich weiter zu entwickeln und ausgebildet zu werden.

00:05:48: Das Offensichtlichste ist, wenn ich merke dass meine Ziele oder meine Entwicklung in der Organisation nicht so gut wie das umfällt.

00:06:00: Also wie Referenzgruppe die ein ähnliches Setting hat.

00:06:04: Wenn sie die besser entwickeln wie ich, dann liegt es meistens an meiner Führung.

00:06:08: Zweitens ist – und das ist ja offensichtlich wenn du toxische Momente hast in der Organisation wo Mobbing passiert, wo die Leute eben destruktiv in der Organization wirken, wo wenig Energie da ist, wo Resignation und Zynismus oft des Signals entsteht.

00:06:27: Zynismus ist das Gegengift für jede Transformation Und ich kenne viele Organisationen, das sind die Menschen vor allem zynisch und...

00:06:35: Aber es ist ja erst Ausfrustration hier raus.

00:06:37: Weil die Führung eben nicht.

00:06:39: Die Leute können viele negative Nachrichten akzeptieren wenn man sie gut vermittelt, wenn man sich gut integriert und involviert

00:06:44: und vielleicht ehrlich ist?

00:06:45: Ja genau!

00:06:47: Was wir auch beobachten dass es ein gewisser Wandel ist.

00:06:50: du beschreibst in deinem Buch von transaktionale Führungen zu Transformativen.

00:06:56: Wo sind da die Unterschiede und wo sind die Notwendigkeiten?

00:07:00: Na ja, man muss sagen alles hat seine Zeit und ich will nicht sagen dass die Menschen schlecht geführt haben oder dass sie auf dem Holzweg waren.

00:07:10: Es war heute eine Zeit wo transaktionale Führung sehr effektiv war.

00:07:14: also ich sag dir was zu tun ist und du gibst mir... Du kriegst dafür einen Lohn, also Austausch, Transaktion, Austausche.

00:07:22: wenn dann, wenn dann Effizient.

00:07:25: Es führt dazu Leistung, aber es führt nicht so extra Performance.

00:07:28: und das führt auch nicht zum Umdenken und zum Neudenken weil ich warte natürlich ständig was kriege als Input was zu tun ist und wenn ich das gut abarbeite krieg ich etwas Belohnungen Bestärfung oder was immer So, jetzt hat sich aber die Welt dramatisch verändert über die letzten zehn Jahre, fünfzehn Jahre.

00:07:43: Wo wir immer mehr Richtung Elektromobilität, AI Digitalisierung Themen anders denken müssen.

00:07:50: und das brauche ich auf einmal Mitarbeiter, die nicht einfach ausführen sondern die mitdenken, die die neue Welt auch mit erschaffen, die in Zweifel auch mehr wissen wie die Führungskräfte weil sie oben in der Basis oft mehr Wissen haben neueres Wissen.

00:08:04: Also muss ich meinen Führungsstil anpassen an die neue Situation und das ist eben die transformationale Führung oder die empauernde, oder die positive Leadership-Philosophie.

00:08:15: Wo man die Stärken der Leute sieht und die Stärke aktiviert im Interesse der Unternehmensziele.

00:08:21: Und wen stehen in diesem Kontext die Ziele?

00:08:23: Das ist glaube eine der wenigen wichtigsten Aufgaben der Führungen dafür zu sorgen dass der Rahmen steht und auch narrativ für die Zukunft da ist!

00:08:33: Die Ziele müssen natürlich auch da sein.

00:08:37: Ich sage immer, die Geschäftsleitung braucht eine Vorüberzeugung wo die Reise hingeht.

00:08:41: was der Purpose der Firma ist darüber reden viele Organisationen nicht mehr.

00:08:45: es geht nur um Profit es geht nicht um Sinn und Zweck.

00:08:49: aber Was auch immer ein Profit für gewisse Menschen kann, das möchte ich nicht in Abrede stellen oder negativ darstellen.

00:08:56: Es ist schon für viele Menschen bedeutsam Gewinn zur Wirtschaft und die Gewinne dann sozusagen auch Einzusetzen für das Wachstum des Unternehmens.

00:09:05: Aber es fehlt oft diese Auseinandersetzung – was ist eigentlich unsere Ambition?

00:09:09: unser Vision, unser Purpose.

00:09:11: Und da braucht zur Vorüberzeugung der Geschäftsleitung und im nächsten Schritt sollte das dann mit möglichst vielen sozusagen partizipativ weiterentwickelt werden diese Vorabzüge weil dann wird es zu den Zielen der Menschen.

00:09:23: Und in Purpose Diskussion war glaube auch ein bisschen ... oberhalb in vor einigen Jahren.

00:09:30: Du betonst aber trotzdem, dass es extrem wichtig ist... ... nur vielleicht in unterschiedlichen Ausprägungen.

00:09:35: Du sagst ja, es gibt für diese Diskussion fünf unterschiedliche Interessenspfade,... ... das Beitrag im Gemeinschaft.

00:09:44: kann du das ausführen?

00:09:45: und wo Purpose von einem Marketing-Gag zu einer echten Mobilisierung mutiert?

00:09:53: Du bist da vorbereitet?

00:09:54: Ein wenig!

00:09:56: Wenn man mit Profis arbeitet, will man nicht komplett abfallen.

00:09:59: Ja,

00:10:00: Respekt!

00:10:00: Respekt ja.

00:10:01: Nee also tatsächlich... Also ich bin nicht der Fan von Purpose ist sozusagen das Allheilmittel für alle unsere fremden Probleme und Weltrettung und wir müssen alle irgendwie die Welt morgen am besten einen besseren Platz machen.

00:10:17: Wie vorher schon gesagt habe, glaube auch dass es berechtigtes Anliegen ist einfach mal Profit zu machen.

00:10:23: aber Man muss als Unternehmen auch verstehen, dass Menschen Motive haben und Menschen verschiedene Antreiber haben.

00:10:31: Und wer das als Führungskraft oder als Chefsleitung versteht, kann die Menschen natürlich anders aktivieren.

00:10:36: Da gibt es in der Forschung verschiedene Streams.

00:10:38: also was uns Menschen antreibt ist einerseits Utility.

00:10:42: Es heißt Nutzen orientiert.

00:10:44: Das heißt ich arbeite um ein gutes Leben zu leisten, um Luxus zu leisten.

00:10:51: Was ja immer also Utility-Nutzen orientiert und dieser auch zum Beispiel zum Thema Profit oder Bonus oder sowas sehr empfänglich.

00:11:01: Dann gibt es die Statusorientierung das heißt Menschen über Macht, Über Einfluss aktiviert werden können.

00:11:06: Das ist für sie etwas ein großer Aufstieg.

00:11:10: eigener Parkplatz, Business Class Fliegen.

00:11:14: Also ich will keinem zu neudreten aber wird es meinen viele Politiker sind weniger Nutzen orientiert mehr Status orientiert Profisoren vielleicht auch Ich weiß es nicht Aber das und jeder hat ja verschiedene Treiber und unterschiedliche Treiber in seinem Leben Aber das ist auch ein rechtigter Treiber.

00:11:32: Und jetzt stellen wir eben fest dass in vielen Organisationen Das Thema Utility Bonus verteilen ist immer so einfach wenn du kaum Gewinne mehr ziehst Beförderungen zu vergeben in flacheren Hierarchien und mehr Schwarmaktivierung ist auch nicht mal so leicht.

00:11:47: Das heißt, das waren transaktionale Aktivierer, die wir früher verwendet haben.

00:11:51: Und darum kommt jetzt immer mehr diese Purpose-Diskussionen auf.

00:11:55: In Purpose ist halt auch wieder dreigleisig.

00:11:58: Du kannst dann gesellschaftlichen Purpys verfolgen.

00:12:01: Das healt the world also die Gesellschaft besser machen, feed the world, heal.

00:12:08: Das geht in diese Richtung, das heißt Enability zum Beispiel.

00:12:14: Das andere ist eine persönliche Purpose.

00:12:18: Du wirst besser in Dingen die dir relevant sind.

00:12:20: Das ist sehr erfüllend für Menschen.

00:12:22: Du bist einfach besser indem du Dinge, die du gerne machst, besser machst!

00:12:29: Ja, also du Beratung oder ich Coaching oder ich Crossfit.

00:12:34: Das ist sehr erfüllend für Menschen einfach besser zu werden in dem was du gerne tust und dafür sind die ja bereit mit wenig Lohn zur Arbeit.

00:12:42: Und die dritte Perspektive ist... Ich muss sich selbst kurz mal überlesen.

00:12:47: Der selbste

00:12:48: gemeinsame Beitrag zum Leistern.

00:12:52: Von Gesellschaftlich?

00:12:52: Und Identität.

00:12:54: Zu Gemeinschaft zugeschön.

00:12:56: Genau!

00:12:57: Sehr gut Gemeinschaft ist der dritte Treiber, also das heißt wir erfahren Erfüllung in der Zugehörigkeit zu einer gewissen Gruppe und da kommen Organisationen immer stark arbeiten.

00:13:11: Die Familie ist oft der größte Antreiber.

00:13:13: ich mache es für meine Familie, ich mach's für meine Kinder.

00:13:16: Ich fühle mich verpflichtet meinem Team oder meinen Kunden.

00:13:20: Also das sind so Gruppen die man uns zugehörtig fühlen wollen Und die uns auch sehr viel Erfüllungen geben.

00:13:28: Wenn Unternehmen so denken, warst du nicht nur Status und Utility sondern auch gesellschaftlich.

00:13:34: Was ist unser Beitrag eigentlich?

00:13:35: Viele Unternehmen haben einen gesellschaftlichen Beitrag und nutzen den zu wenig mit den Mitarbeitern was es die persönliche Wachstumsfade die wir für die Mitarbeiter anbieten können damit sie besser werden in Dingen die für Sie relevant sind.

00:13:46: Und das dritte ist eben diese Gemeinschaft zu fördern.

00:13:48: So eine Bande sag ich immer wenn Du sich fühlst hey wir sind der Bande hier und ich möchte dazu gehören im Positiv

00:13:54: Nevisileffekt

00:13:56: dann hast du diese Gemeinschaft aktiviert.

00:13:58: Was mir bei dir sehr gut gefallen hat, du unterscheidest sehr klar zwischen warum und wozu?

00:14:04: Auch wenn Nietzsche sagte ich kann bei einem Warum jedes wie ertragen Dann sagst du trotzdem ist es sehr wichtig zu unterscheiden.

00:14:12: Kannst du das vielleicht erläutern?

00:14:14: Ja warum is kausal oder?

00:14:17: Warum bist du schwanger?

00:14:19: weil wir nicht verhütet haben?

00:14:20: Wozu bist du Schwanger?

00:14:23: gibt da die Antwort auf Tiefagenten sind, weil wir uns leben glauben.

00:14:27: Weil wir was weitergeben wollen und weil wir Werte haben, die wir denken oder übergeben können.

00:14:38: Also wozu ist es eine ganz andere Dimension?

00:14:41: wie warum?

00:14:41: Warum ist es kausal?

00:14:42: Wozu ist existenziell oder gesellschaftlich?

00:14:45: Es ist viel tiefergehender!

00:14:47: Das ist eine sehr gute Unterscheidung, weil warum auch ein bisschen Rechtfertigungs-Touch in deutscher Sprache hat.

00:14:52: Wozu hat jetzt zielorientiert ein Touch?

00:14:55: Deswegen fand ich das auch ein wertvoller Impuls.

00:14:59: Ich durfte einmal mit der deutschen Nationalmannschaft arbeiten und damals schon lange her als die da im eigenen Land diese Weltmeisterschaft im Jahr war.

00:15:07: ja... Wozu braucht es diese Nationalmannschaft?

00:15:14: Wir wollen die Menschen im Land begeistern.

00:15:16: Wir wollen, dass wir Begeisterung auslösen und Freude am Fußball vermitteln.

00:15:24: Das war dieses Wozu.

00:15:25: Wozu spielen wir eigentlich Fußball?

00:15:27: Und was ist das dann?

00:15:30: warum oder so?

00:15:31: Wir wollten Weltmeister werden!

00:15:33: Weltmeisters wie Hicke dafür, dass du dieses Wo zu bedienen kannst.

00:15:37: Und hast du in der Wirtschaft ein paar Unternehmen, wo du sagst dich haben einen sehr klaren Purpose?

00:15:43: Wozu sehr gut erkennen bei ist.

00:15:47: Hast du jemanden angetroffen?

00:15:49: Ja, also ich gibt halt die, wozu oder diesen Purpose auf die Homepage kleben und das gut argumentieren.

00:15:59: Und es gibt die, die anfangen intern Dinge anders zu machen um diesen Purpice wirklich auch mit Leben zu füllen.

00:16:04: und das führt dann dazu dass sie vielleicht Lieferketten überdenken, dass Sie vielleicht Kunden darüber denken, dass sich Dinge einfach anders machen im Interesse

00:16:13: dieses

00:16:14: Claims.

00:16:19: Aus meiner Sicht, das dürfte ich ein bisschen begleiten.

00:16:21: Das ist die Tallangsgruppe, die sich damals übrigens partizipativ sich überlegt hat für was stehen wäre oder wozu braucht es?

00:16:30: Das

00:16:30: ist der Sicherungsbereich für die, die nicht in die Gruppe kommen.

00:16:32: Genau, so kann man halt die IGH dazu.

00:16:34: Die Tallangs-Gruppe eben... Wozu brauchts uns eigentlich als Versicherer?

00:16:38: und so weiter?

00:16:38: Und da gab's ja eine Projektgruppe und die hat sich damit beschäftigt und dann kam eben raus Together We Take Care For The Unexpected Also ein Forster Entrepreneurship, das ist ein Nebensatz.

00:16:49: Aber wir achten darauf, dass es Unexpected irgendwie gesichert

00:16:55: ist.

00:16:56: Was für schön irgendein guter Satz erstmal ist und die Führungskräfte haben das sehr schnell dann auch irgendwie als Irrclaim anerkannt.

00:17:03: aber Proof of the Pudding kam dann als Corona-Kam.

00:17:07: Unexpectative!

00:17:08: Aber sowas von... Oder?

00:17:10: Ja Und dann Es waren natürlich viele Restaurantbesitzer, Hoteliers und so weiter mit der Unexpected.

00:17:17: Und es waren versichert bei Talangstunden.

00:17:21: Dann hat man sich entschieden als einer der allerersten Versicherungsgruppen auszuzahlen ohne da vor Gericht zu gehen und sagen das war ja höhere Gewalt und gab's ja einige die sich auch geweigert haben und haben da Milliarden ausbezahlt.

00:17:33: Natürlich eine große Hypothek für diese Versicherung zu nehmen.

00:17:38: Aber im Nachhinein hat es unglaublich Kraft gegeben, weil die Kunden gesagt haben, schauen wir mal auf die Kompassier verlassen.

00:17:43: Es ist wirklich

00:17:43: authentisch?

00:17:44: Es ist authentisch!

00:17:44: They take care of the unexpected und haben unheimlich zulaufen.

00:17:48: Das glaube ich war ein Grund für diesen Erfolg.

00:17:50: Wir haben ziemlich vor einem Jahr hier mit Dieter Lange gesessen und er hat eine sehr spannende Metapher zu diesem Thema wozu oder warum.

00:17:58: Er sagt jeder Mensch schreibt eigenes Buch des Lebens.

00:18:04: Kapitel für Kapitel sterbe, wird das Buch zu Ende.

00:18:11: Wie würdest du dein Buch zur heutigen Zeitpunkt übertiteln oder betiteln?

00:18:17: Dein Buch des Lebens?

00:18:21: Ein Satz oder wie?

00:18:22: Ja, so... Wie man auf einem Buch bestselle bei dir gewohnt ist, findende Hüde.

00:18:31: Mein Buch wäre.

00:18:33: ich hoffe, dass er mein Buch dann bei anderen relativ schnell der Titel einfällt weil sie und nicht mehr arbeiten konnten oder weil sie mich erleben durften.

00:18:46: Aber wenn die was sagen sollten, am Ende wäre es schön, wenn die sagen, Mensch er hat uns geholfen besser zu werden, er hat geholft um Places of Work into Places Of Joy in Performance zu verwandeln.

00:18:59: Er hatte uns gehofft das nie zu spät ist seinen Träumen zu folgen und uns gehorfen zu verstehen dass man mit den Fünfzig noch zu dem Besten in der Welt, dem Crossfit oder was er immer hören kann wenn man wirklich an sich arbeitet und seine Träume glaubt.

00:19:17: Das sind so Paar.

00:19:17: aber ich glaube das Erleben nicht eine Titelzeile haben kann sondern ein Leben hat verschiedene Facetten.

00:19:23: und wenn da einige von diesen Ideen die da gerade genannt habe in den Köpfen verhaftet bleibt dann würde mich freuen.

00:19:30: Aber was treibt dich denn an?

00:19:31: Du hast ja sehr viel... Ich auch crossfit für die Leute, die das nicht kennen.

00:19:35: Das ist so eine Nahtoderfahrung bei jedem Training damit du weiter kommst.

00:19:39: Das erfordert unglaublich viel Schmerztoleranz oder Schmerzkompetenz vielleicht in dem Kontext und gleichzeitig ein eigenes erfolgreiches Unternehmen aufbauen einen Leadership viel forschen führende Magazine zu schreiben dass es ja erfordet extrem viel Selbstüberwindung.

00:19:57: was treibt dich dann im Inneren an?

00:20:03: oder fünf Klang war das ja nicht nur die Welt zu retten, manchmal ist es etwas zu beweisen.

00:20:11: Manchmal ist das soziale Aufstieg, unterschiedliche Gründe.

00:20:16: Also was mir antreibt ich bin wahnsinnig neugierig und ich habe nie aufgehört zu träumen und das ist schon etwas, was tief in mir drin ist dass wenn ich irgendwas mache dann möchte ich's richtig gut machen Ich möchte da exzellent sein in dem, was ich mache.

00:20:32: Und ich glaube, ich habe den Mut auch zu sagen – das passt jetzt nicht mehr zu mir!

00:20:36: Ja, ich hab einen neuen Traum.

00:20:38: Ich bin zum Beispiel aus der Uni rausgegangen, als ich Ende Vierzig Anfang Fünfzig habe gesagt, ich gehe aus der uni raus und hatte ein Lehrstuhl.

00:20:45: Das ist etwas, was viele erleben lang ... Es

00:20:48: ist vielmehr abgesichert vor allem, dass man es vorbereitet hat.

00:20:52: Aber das war eine schöne Zeit und das wäre ich nicht vermissen.

00:20:55: Das hat mir auch unheimlich viel ermöglicht, aber ich habe dann gespürt, dass ich kein Professor mehr bin im klassischen Sinn.

00:21:01: Ich bin eigentlich jemand der coached und gerne mit Unternehmen oder Teams intensiv arbeitet und mit Sportlern und so.

00:21:09: Dann bin ich da rausgegangen und hab gesagt, wenn ich das mache, dann mach' ich das richtig gut als Coach und habe dann entschieden, dass sie selbst nochmal Hochleistungen erzielt und voll auf CrossFit gesetzt.

00:21:21: Also ich glaube das zeichnet mir schon aus, dass ich immer auf neue Ziele mehr ersetze.

00:21:26: Immer neue Ideen entwickeln und dann da Exzellenz versuche zu entwickeln.

00:21:32: Aber das fasst eben auch.

00:21:33: du musst Opfer bringen.

00:21:35: Du kannst nicht auf allen Ebenen top sein.

00:21:38: Du konntest nicht der beste Partner sein, der beste Familienvater Der beste Coach, der beste Athlet.

00:21:46: Du musst abstriche

00:21:48: Abwägungsmanagement Und du hast ein extrem gutes Bild gezeigt.

00:21:53: In deinem Buch sind sowieso sehr viele visuelle Metapher, die sehr schön sind zum Beispiel auch wie man die Führung von heute von der Haltung her betiteln kann.

00:22:03: Du sagst das Expeditionsleiter, ihr mutig jetzt um Puppenspieler.

00:22:07: wenn wir jetzt zwei Polen nehmen, transaktionale Führungen so Puppenzpiele, der bestimmt jetzt wie die Bewegungen von einzelnen sind und dann sagst du okay daran, Expeditionsleiht ist ein schönes Bild.

00:22:19: Was ist dann für dich, was macht so ein Expeditionsleiter?

00:22:24: Wie kann es sein Schwarm führenden.

00:22:27: Der Expeditionsleiter ist auch neugierig und vielleicht hat mir das so angesprochen, der führt Leute die Lust haben auf diese Expedition.

00:22:36: Das ist natürlich wichtig!

00:22:37: Du brauchst in deinem Unternehmen Leute die lust haben auf das was du da machst und auf dieser Expedition.

00:22:41: Und der Expeditionsleader hat natürlich eine Idee wie der Weg geht aber versucht vor allem die Leute eben immer wieder zu enablen diesen Weg gemeinsam zu gehen.

00:22:52: und er hat auf seiner Expedition verschiedene Experten die dann mal den Weg besser finden der die Gefahren einschätzt, der Dritte, der vielleicht Brücken bauen kann.

00:23:02: Und so versuchen wir immer wieder gemeinsam auf diese Expedition sich und das Team weiterzubringen.

00:23:08: Aber der Expeditionsleiter ist manchmal taff und sagt es ist zu gefährlich.

00:23:11: Wir können nicht mehr weitergehen.

00:23:12: Wir müssen jetzt alle hier bleiben!

00:23:14: Du darfst es nicht dessen machen was du dir gerade so wünschst.

00:23:17: Also er hat auch diese Taffnis in kritischen Situationen einmal durchzugreifen.

00:23:22: Das finde ich schönes Bild von Führung dass man sagt wir sind auf der Expedition, wir entwickeln uns gemeinsam weiter.

00:23:29: Aber es gibt ja Rahmenbedingungen und es gibt da irgendwie Grenzen.

00:23:33: Und so eine Expedition zu jeder Change, jede Transformation – und das gibt jetzt unterschiedliche Betrachtung wie viele Transformationen tatsächlich scheitern, dass diese Seventich-Prozent sein wollen nicht empirisch evident aber man kann ja schon sagen sehr viele change-initiative scheittern.

00:23:51: Was sind denn die Gründe, wenn alles schon seit sechziger Jahren relativ gut erforscht ist?

00:23:56: Warum kriegt man das nicht übersetzt und in der operativen Steuerung zum Erfolg geführt.

00:24:03: Georgi, das ist eine sehr gute Frage!

00:24:05: Ich erlebe es oft jetzt in Organisationen nahezu Thema AI.

00:24:11: Die Leute geben unheimlich viel Geld aus für AI-Schulungen.

00:24:14: Wie promptet man, was kann die Technologie?

00:24:17: Wir führen die Leute an diese Möglichkeiten heran und was passiert?

00:24:22: Die Leute sehen das!

00:24:24: Und ich hab's erlebt... ...die grün Angst.

00:24:27: Ich habe erlebt, da gab es Leute in so einer Schulung, die haben angefangen zu weinen weil sie gemerkt haben

00:24:32: wie mächtig das

00:24:33: ist und was sie seit zwanzig Jahren gemacht und gelernt haben in zwei Jahren von der Führmaschine übernommen wird.

00:24:40: Und dann gehen die zurück aus dieser Schulung und machen zu.

00:24:44: Und sagen können wir nur so viele Schulungen machen?

00:24:47: Ich werde kein Teil davon sein!

00:24:48: Kein Teil davon, weil ich bin in der Identitätskrise.

00:24:53: Weil das was du bist zeichnet zum großen Teil das aus was du machst.

00:24:59: Wenn du zwanzig Jahre was gemacht hast auf einmal kann eine Maschine das schneller billiger und ohne Pausen, dann hat es ein Problem.

00:25:04: also machen sie zu ja Und darum ist es kein sachlogisches Problem, sondern ein psychologisches Problem.

00:25:12: Und drum scheitern eben bei AI das jetzt ganz dramatisch viele von diesen Changes in den Siefen, weil die Geschäftsleitung sagt sie müssen wir's einsetzen, werden wir produktiver und kosteneffizienter.

00:25:20: Mach mach mach!

00:25:21: Und die Teams auf der Basis erkennen was da für eine große Gefahr damit einher geht und machen zu.

00:25:27: Also was ist die Antwort?

00:25:28: Die Antwort ist du musst die Menschen aktivieren im psychologischen sicheren Umfeld dass du sagst zum Beispiel Die nächsten drei Jahre gibt es einen Job-Garantie.

00:25:39: Lass uns gemeinsam Orte und Räume definieren, wo wir experimentieren gemeinsam.

00:25:43: Wie wird denn AI einsetzen können?

00:25:45: Dass man mehr Kunden gewinnen, mehr Prozesse machen kann.

00:25:48: Nicht Leute rausnehmen!

00:25:50: Und wenn man das authentisch und ehrlich mit den Leuten bespricht dann öffnen sie sich.

00:25:54: Das heißt nicht dass die sofort anwenden aber dann wird der Change möglich und jeden Schritt weiter.

00:25:59: Und so passiert es mit Elektromobilität war da gleiche... Die Leute haben sich Angst gehabt ja, dass sie diesen Change selbst in Probleme bringt.

00:26:07: also warum soll ich das annehmen?

00:26:08: dann kommt natürlich auch die Komfortzone dazu.

00:26:11: Das sind die Themen, aber das sind immer wieder psychologische Gründe und nicht sachlogische Gründen, warum Change scheitert.

00:26:17: Und dafür hat man kein Geld, psychologischen Unterstützungen aufzubauen, psychologie Räume zu kreieren, hat man auf keinen Zugang sondern hat KPIs und OKRs.

00:26:28: und dann hat man Druckdruckdruck und dann machen die Leute noch mehr zu.

00:26:32: Und du sagst auch in deinem Buch Art Change Story benötigt, so ein Narrativ um einfach die Menschen noch psychologisch zu aktivieren.

00:26:41: Es gibt ja aus deinem Perspektive zwei Wege das es Drachen jagt und einen Drachentöten oder die Prinzessin retten.

00:26:49: ich fand das sehr eingängig.

00:26:51: kannst du die Unterschiede aufzeigen und vielleicht auch die Frage beantworten was ist günstiger für den Erfolg?

00:26:58: Oder sind sie gleichfertig?

00:27:01: Das ist ein Modell von meiner Kollegin Heike Bruch, das Modell der Prinzess und Dragon.

00:27:06: Und man sagt eben Menschen kann man aktivieren.

00:27:10: über positives Bild der Zukunft winning the princess also bei deutschen Nationalmannschaft wir wollen Weltmeister werden, wir wollen Champions League gewinnen also bei Teams...

00:27:19: Menschen begeistern ja!

00:27:20: Menschen begeistern, Kunden begeisteren.

00:27:22: Die Welt retten und so weiter.

00:27:25: Also das sind positive Bilder.

00:27:29: Das andere wäre Slaying the Dragon oder Killing The Dragon ist die Idee, wenn wir jetzt nicht aufwachen dann ist es bald vorbei hier.

00:27:39: Und den Drachen möglichst plastisch machen mit den Konsequenzen für den Einzelnen aufzuzeichnen würde auch helfen die Leute zu bewegen.

00:27:50: Was ist nachhaltiger?

00:27:51: Das kann man ja wirklich ein bisschen abschichten, vermute ich.

00:27:54: Also über Aufwachen und Angstaktivierung kurzfristig vermutlich viel erfolgreicher langfristig vielleicht nicht.

00:28:05: Genau, das hast du schon richtig gesagt!

00:28:06: Ich meine wenn die Leute in der Komfortzone sind... Wenn die Leute wirklich gewisse Trägheit haben und immer aufwachen wollen dann ist natürlich der Drache schon hilfreiches Tool.

00:28:19: Bloß die Leute wollen nicht lebenlang gegen ein Drachenkämpfen.

00:28:22: Die Leute wollen eigentlich was kreieren und wachsen, darum ist es gefährlich über lange Zeit den Drachen immer wieder zu thematisieren.

00:28:31: Was viele Organisationen im Moment machen ja auch China und AI und alles gefährlich.

00:28:36: Und wenn das so weitergeht dann ist es bald vorbei.

00:28:40: Wenn es zu lang geht dann machen die Leute zu und sagen lasst mich sterben.

00:28:44: Wie

00:28:44: obachtest du es?

00:28:45: Nicht!

00:28:45: Es gibt irgendwo aber jetzt einen Bericht Top-Siebzig Technologien der Zukunft und China führt bei neunzig Prozent der Technologin.

00:28:55: Und die USA, bei den restlichen Zähnen Europa, bei keiner einzigen Technologie das es macht schon in gewiss Art und Weise kein schönes Bild für die Zukunft.

00:29:06: auch industrielle Basis in Deutschland.

00:29:11: Ja, ja.

00:29:11: Das ist

00:29:12: schon ... und ich verstehe auch viele diesen Drachen dann mit so Statistiken untermalen und sagen schau mal Bloß, wenn die Leute eben über Jahre schon versuchen den Drachen zu bekämpfen und dann nochmal zahlen.

00:29:28: Und nochmal irgendwie Angstsszenarien ohne Empathie weißt du?

00:29:32: Dann machen sie halt zu!

00:29:33: Die Kunst ist wirklich... den Drachen so zu zeichnen, dass er die Leute motiviert und nicht abschreckt.

00:29:42: Das schaffst du nur wenn du ein empathisches psychologisch-sicheres Umfeld hast wo die Leute gemeinsam Lösungen finden und vor allem mutig werden.

00:29:51: Wir brauchen Mut wir brauchen Zuversicht in unserer Gesellschaft.

00:29:54: ja wir brauchen nicht Zweckaktionismus oder Mut Und einfach mal wieder was trauen.

00:30:01: Einfach mal wieder vorangehen, und zwar auf allen Ebenen in der Geschäftsführung sondern auf allen Ebene die Leute empowern diese Mut zu leben.

00:30:11: Ich glaube wir haben zu viel Wut und zu wenig Mut.

00:30:15: Und vielleicht auch zu wenig Demut?

00:30:19: Weiß ich nicht.

00:30:20: Demut ist...

00:30:22: Also nie das Gefühl dass Unternehmer sie in der Vergangenheit extrem erfolgreich waren Nicht unbedingt sehr offensin für Neue Orientierung für die Zukunft, weil die Rezepte der Vergangenheit häufig das größte Hindernis für den Erfolge der Zukunft sind.

00:30:38: Ja, aber auch ist es nicht?

00:30:39: Doch, doch ganz genau!

00:30:40: Also ich will bloß nicht sagen dass Deutschland oder Schweiz oder Österreich oder wer immer hier demütig ist gibt's viele demütige Menschen.

00:30:48: aber man muss schon aufpassen dass die Erfolgen der Vergangenheit man nennt das den Circle of Arrogance dass die Erfolge der Vergangenheit uns nicht das Demut nehmen, weil was Erfolgel führt dazu, dass man stolz wird.

00:31:03: Und Stolz ist eine gute Eigenschaft und wenn man sich den erarbeitet hat kann man es sein, bloß Stolze führt dann eben auch oft zu einer Selbstüberzeugung Also von einer großen Selbstüberzeugung.

00:31:16: Und

00:31:16: es

00:31:18: führt dann dazu, wenn was Neues passiert im Umfeld, hey wir müssen uns jetzt um überarbeiten die Erfolg der Vergangenheit bringt uns nicht in die Zukunft Dann führt das aber diese Pride also dieser Stolz und diese Selbstüberzeugung führt dann oft dazu dass die Leute eben in eine Bestätigungsverzerrung sind Also es passiert was Neues, das ist ein Confirmation-Bias und sagen da gibts doch sicher einen Professor der unsere Übermeinung bestätigt.

00:31:42: Der

00:31:42: findet das, was ich sowieso schon denke.

00:31:44: dann bestätigte der Politiker, der Professor oder der Experte des und dann haben wir wieder eine Bestätigung unserer Vorüberzeugungen.

00:31:51: und dann führt es nur noch mehr Pride.

00:31:53: und das ist dieser Circle of Arrogance.

00:31:55: Und deswegen gibt's den Zwergkel auf Grows & Learning und er beginnt eben genau wie du sagst mit Demut weil Demut also Confident Humility Demut mit Selbstvertrauen führt dazu, dass man Zweifel hat.

00:32:08: Ist der Vergangenheit der Erfolge der Zukunft jetzt Zweifeln?

00:32:11: Man wird so ein bisschen paranoid im positiven Sinn und diese Zweifels führen dann zu Neugierde.

00:32:17: Und die Neugierte führt dazu das du die neuen Technologien ausprobierst, schaust was die Konkurrenz macht und das sofort in dein neues System integriert und dann neue Entdeckungen machst!

00:32:27: und neue Innovationen.

00:32:28: Und die führen dann wieder zu, dass du demütiger wirst weil du sagst Mensch wenn ich mit Demut nicht begonnen hätte, hätte ich nie dieses alles gelernt.

00:32:34: das heißt immer immer demütig bleiben.

00:32:37: Demut sagt Sokrates ist ja der größte, the biggest of all, The greatest of all Virges Die größte aller Tugenden Weil sie hilft uns selbst besser und objektiver zu sehen.

00:32:46: Sie hilft uns wertschätzender gegenüber anderen zu sein und sie hilft sich offener gegenüber neuen Informationen zu sagen

00:32:54: Mit jedem Abo Wechseln Sie Podcast und Topgäste sagen noch schnelle zu.

00:32:59: Abonnieren sie unseren Kanal, aktivieren sie die Glocke so kritisch ist, um wirklich echtes Bild zu zeichnen.

00:33:31: Der Realität was auch vielleicht mit Demut und Neugier durchbrochen werden kann.

00:33:36: aber hast du da die Beobachtungen oder vielleicht auch ein paar Empfehlungen wie man dort mit dieser Isolationsblase umgeht?

00:33:43: Ja du hast alle Spitze erstmal einsam.

00:33:48: an der Spitze Gisst man oft, gerade nach einer gewissen Zeit, dass das was an dich herangetragen wird nicht auf die Realität ist.

00:33:57: Und dass die Meinungen, die an dich herumgetragen werden, oft nicht die wirklichen Meinungen der Menschen.

00:34:03: und viele Führungskräfte denken immer, also ich habe viele erlebt... Die Denknisse sind wahnsinnig lieblich und nahbar!

00:34:13: Weil man denkt immer noch oder?

00:34:15: Ich bin immer noch der Wolfi

00:34:18: Weil die evolutionäre Entwicklung sehr langsamer ist.

00:34:21: Richtig, richtig!

00:34:22: Und du bist da vor mir CEO oder was auch immer.

00:34:24: Superstar, Professor keine Ahnung was.

00:34:27: und dann auf einmal... Du fühlst immer noch, du bist ja der Wolfi und ich rede ja ganz normal mit dir und du bist doch so nahbar zugänglich.

00:34:35: Zugänglich?

00:34:36: Und du hast aber allein durch das dass du CEO bist oder Professor hast du Macht.

00:34:42: Ja und die Leute sehen die Macht im ersten Moment nicht den Wolfi Und die sehen, wenn der irgendwie in der Menge gut gesonnen ist habe ich vielleicht Probleme am Institut oder in der Organisation.

00:34:55: Ich krieg mein Projekt nicht durch... Also verfälschen die!

00:35:00: Den Zugang.

00:35:01: und mein Tipp wäre eben, sich immer daran zu erinnern wie befürchteinflößend man eigentlich ist in dieser Position.

00:35:08: In der

00:35:08: Rolle.

00:35:09: Und es reicht nicht.

00:35:10: Anna hat einen Schliessort mir mal gesagt, was soll ich fangen?

00:35:12: Also das Problem hab' ich nicht!

00:35:13: Ich bin immer lovely and approachable und außerdem habe eine Open-Door-Policy.

00:35:19: Weißt

00:35:19: du?!

00:35:19: Und dann habe ich gesagt gleich schau mal allein, dass Du Open-Door-Politik zeigst.

00:35:22: ja zwei Dinge erstmal, Du hast die Tür und zwar sie müssen zu Dir kommen und das reicht nicht, die einzuladen.

00:35:28: Du musst auf Sie zugehen, Auf Augenhöhe immer wieder über deine Fehler reden, über deine Verfehlungen.

00:35:35: Wer du wirklich bist und diese Demut auch zeigen, dann lässt du sie ein, auch selbst zu teilen und ihre wahren Gesichter zeigen.

00:35:45: Du hast ja am Anfang noch einen Mythos erwähnt zum Thema verletzt!

00:35:49: Verletzlichkeit zeigen.

00:35:50: Da gibt es auch unterschiedliche Perspektiven jetzt die neuste Forschung aus Stanford, die sagen man muss aufpassen mit diesem verletzlich sein dass man die Menschen nicht für unsichert sondern einfach in eigene Fürunsicherung die Optionen aufzeigt.

00:36:08: aber ich sage ich weiß nicht wie es weitergeht ja?

00:36:11: Sondern das man da auch nicht... wir haben sie gesagt nicht unbedingt Mut zur Nacktheit so ein Mut zu Klarheit Zeigen.

00:36:20: Wie siehst du das?

00:36:21: Wo fängt es an, wie verletzlich man sich zeigen darf?

00:36:24: Ja,

00:36:24: was ist immer interessant.

00:36:26: also sobald ein neues Thema wie Verletzlichkeit kommt gibt's immer Gegenströmungen.

00:36:30: Es gibt sofort Auuu.

00:36:31: aber Achtung, Achtum, Auchtum und das ist auch richtig.

00:36:34: weiß ich will dem Vorstand da nicht zu nahe das ist absolut richtig Blut.

00:36:38: Wir sollten doch jetzt mal anfangen dieses Thema zu leben bevor wir schon wieder darüber reden was also solche Disclamers sind wenn wir zu viel machen.

00:36:45: Es

00:36:46: ist ja logisch, jede Bewegung im Extrem hat gefahren.

00:36:50: Und ich glaube nicht dass die Leute so blauäugig sind und sofort nackt machen in der Organisation wenn sie sich zwanzig Jahre versteckt haben.

00:36:58: Die Idee von Verletzlichkeit ist einfach wie du sagst Klarheit, Echtheit.

00:37:02: Was denke ich wirklich?

00:37:03: Was fühle ich wirklich?

00:37:05: Wer bin ich

00:37:05: wirklich?!

00:37:06: Und nicht die ganze Zeit sich zu maskieren und sagen wie geht's gut Wie war der Urlaub?

00:37:10: top Kinder!

00:37:12: Eins A Ja wir sind alle super oder?

00:37:14: Und wie läuft dein Projekt?

00:37:17: Und dann plötzlich diese Wassermedone.

00:37:19: Auf einmal ist alles rot und alles schrecklich, wir brauchen mehr Real Talk!

00:37:25: Das ist mein Credo – wir müssen uns mehr trauen um unsere echten Befindlichkeiten zu zeigen ohne dass man durch Seelenstüttes machen.

00:37:33: Ja,

00:37:34: aber du warst sehr mutig in deiner Dokumentation.

00:37:40: Auch wenn du über deine Kinder sprichst und die später bekommen hast bei dir kommen Trennen oder wenn du den Vater erzählst über die Kindheit.

00:37:49: Da zeigst du dich sehr verletzlich.

00:37:52: Wie waren die Reaktionen?

00:37:53: Waren die Leute überrascht, dass du dich so ehrlich und so offen zeigest?

00:38:00: Ja, ich war natürlich schon auch nervös als die Doku dann im Fernsehen ausgestrahlt wurde und ich sie dann anschließend auf YouTube aufgeschalten habe.

00:38:11: Da war ich schon nervös weil ich wusste nicht was sich weint da in der Doku ab und zu und red halt sehr persönlich über warum mache das und was meine Kinder mir bedeuten.

00:38:21: Aber es waren ganz überwältigende Leute, die haben gesagt dass ist endlich mal eine echte Doku eine aus dem Leben, menschlich.

00:38:29: Nicht irgendwie mit der Story-Line.

00:38:31: hier geht es los und beim Peek hört er auf.

00:38:34: ich höre dann auch einen Formpeak auf.

00:38:37: das fanden die Leute einfach glaube ich gut.

00:38:40: Ich glaube, würde ich über ein Glauben machen.

00:38:43: Und das habe ich bestätigt dass das Verletzlichkeit im Sinne von.

00:38:47: ich zeige wer ich wirklich bin und spiele nicht den tollen Professor oder den tollen Coach der jetzt auch nur Toil CrossFit kann sondern Ich zog halt an meine Unzulänglichkeiten, die jeder Mensch hat und es war schön.

00:39:01: Habe mir gut getan.

00:39:03: Und du hast ja als Crossfitter vor allem rund sechs Jahre gebraucht um bei diesem Top-Dreißig anzukommen?

00:39:09: Ja ich sehe hier immer wieder die Beobachtung dass dem Menschen wenn sie so ein Riesenziel erreicht haben das sie in so einem Vakuum der Lehre hineinfallen.

00:39:19: Hat sofort einen neuen Traum oder ein neues Ziel dir gesetzt?

00:39:22: Neun Berg Avisiert?

00:39:26: Nein, gute Frage.

00:39:26: Also das war tatsächlich so.

00:39:30: Ich habe ja zehn Jahre da hingearbeitet.

00:39:32: Ich bin da schon im Mitte Ende vierzig aufs CrossFit gekommen und habe festgestellt dass ich schon mal Fitter war und dass ich Kinder hab mit denen ich gern spielen würde die aber so jung sind.

00:39:43: und dann habe ich es schon einmal gemerkt wenn sie wieder aus Trampolin gingen dann schau lieber zu Und dann habe ich angefangen, CrossFit zu machen.

00:39:53: Und wie vorher schon gesagt habe, wenn ich was mache, mache ich es gescheit.

00:39:55: Ich habe auch gemerkt, das ist eine Chance meine Kinder anzuzeigen, dass der Papa etwas kann!

00:40:02: Was sie sehen?

00:40:04: Ein Professor können Sie nicht sehen.

00:40:06: So ist es.

00:40:06: Das ergreift

00:40:06: auch bei Vorträgen irgendwo oder in der Schule.

00:40:09: Das sieht ja mein Kind nicht aus.

00:40:11: Und das haben sich gesehen, dass den Papa am Abend in die Garage geht und da trainiert.

00:40:14: Egal wo's ist...

00:40:15: Und doch er findet mal die Woche zwei Stunden ... Und das ist CrossFit.

00:40:20: Das sind mal die Woche, zwei Stunden... In

00:40:22: dem Alter?

00:40:23: Richtig weh!

00:40:24: Ich habe da mit Fünfzig auf einmal Handstand gehen gelernt.

00:40:26: Ich konnte immer ein ganzes Leben lang nicht.

00:40:29: Also mit Fufzig kannst du an den Handstamm gehen.

00:40:30: Ja Musselab,

00:40:31: es muss man auch können.

00:40:32: Mussel

00:40:32: ab, Ringmussel ab.

00:40:35: Handstand Push-Ups, Doppel anders.

00:40:37: also was man halt so alles machen muss und das ist schön am CrossFit.

00:40:39: Du hast hundert verschiedene Movements, die du nie alle perfekt konzentrieren, aber die du immer wieder lernen kannst.

00:40:44: Auf allen Fällen, was ich erzählen will, ist ja eigentlich Diese zehn Jahre, das war eine lange Journey.

00:40:50: Und dann habe ich irgendwann mal gesagt, ich möchte nochmal den Top-Fünfzig in der Welt hören und da musst du halt irgendwo Wettkämpfe machen.

00:40:57: Auf einmal ist es so wirklich ein Mission und die erfüllt dich.

00:41:03: Du wirst besser und du merkst, du wirst stärker wie je zuvor.

00:41:07: Aber jede Mission kommt irgendwann zu seinem Ende.

00:41:12: Es war dann so, ich habe es geschafft und war wahnsinnig glücklich.

00:41:16: Aber ich habe damals schon gesagt, ich muss aufhören weil das eine gesund ist wenn du das Leben lang machst.

00:41:20: Es ist nicht gesund!

00:41:21: Das ist die gute Balance zwischen Anspannung und Entspannungen.

00:41:24: Ich habe dann das letzte Jahr vor allem intensiv auf dem Wettkampf hintrainiert und dann habe ich loslassen und bin ja auch in einem Tag gefallen.

00:41:32: Und das ist schon nicht leicht, weil du identifizierst dir mit dem was du machst Einmal Crossfit, dann wärst du ein bisschen dicker.

00:41:42: Dann wär's ein bisschen unfitter.

00:41:44: Das machst dann auch was mit deiner Psyche und ich wollte da nicht sofort ein neues Ziel haben aber nichts Neues gefunden.

00:41:52: Aber jetzt muss es dann so einen Jahr gedauert werden wenn ich wieder auf einem guten Track bin.

00:41:56: Machst du High Rocks jetzt?

00:41:58: Nein!

00:41:59: Ich mach ihm

00:41:59: das bewusst nicht, weißt du wie?

00:42:01: du weißt... Du hast ja immer die Sohle im Körper, wenn du so extremen.

00:42:06: Und das ist eine Überseuer der Dekor.

00:42:07: Es ist

00:42:07: auch über Strapazierung des Körpers.

00:42:10: ausbalanciert das Sport treibern.

00:42:12: Ja, und dann bist du übersäuert und ganz ans Seuren produzierst auch Krankheiten in dir also von Demenz über Krebs.

00:42:19: alles kannst du da wenn du das extremen machst.

00:42:21: Und ich bin halt kein Athlet wie jetzt ein Sportler der mit dem vor zwanzig das macht er dann eine Masseur hat einen Physiotherapeutin und der dann am Nachmittag zwei Stunden schläft

00:42:30: wo der Job den Körper ist.

00:42:31: ja was

00:42:32: siehst du genau?

00:42:33: Also musst du da auch sagen, nein.

00:42:36: Das hat etwas gedauert aber jetzt habe ich das Ziel über Singlehandicap im Golf.

00:42:40: ein

00:42:41: bisschen langweilig.

00:42:42: Aber trotzdem viele Schritte und frische Luft?

00:42:45: Richtig!

00:42:46: Und eine Tour ja.

00:42:46: Ja genau, genau.

00:42:48: Ich mache jetzt wieder ein bisschen Crossfit so dreimal die Woche, sodass ich mein Fitness-Level halten kann und vielleicht greife ich mit der Sechzig noch mehr an.

00:42:56: Okay, weil du hast ja mit neun, sechsundfünftig glaube ich gemacht.

00:43:00: Jetzt musst du mit einen oder mit sechzig da bist du in bis fünf und Sechzig an der Osten.

00:43:04: Das ist günstig, mathematisch.

00:43:05: Du musst immer der jüngste sein

00:43:08: altes Gruppe sein!

00:43:10: Und was für dich natürlich vom Vorteil war dass du sehr authentisch High Performance Spottler auch Coaches in Contest, weil du selbst weißt wie viel Schmerz und Überwindung dahinter steht um zu der Spitze zu gehören.

00:43:25: Aber für mich war immer die Frage wenn du solche Leute wie Klitschko-Coachs

00:43:29: oder

00:43:31: Olympiasieger in einer Disziplin oder anderen, wie funktioniert das?

00:43:36: Was erwarten sie von dir auf dem Niveau?

00:43:39: was kannst du denen geben?

00:43:40: oder wie läuft das ab?

00:43:41: ist das eine Gesprächssession, kannst du dir die Bilder mitentwickeln lassen?

00:43:46: Wie funktioniert so ein High Performance Coaching auf persönlicher Ebene.

00:43:50: Ja also entscheidend ist es gibt ja nicht einen One Fits All Approach und alle meine Coaches kriegen den gleichen Behandlungen sondern ich gehe natürlich sehr individuell vor und der eine braucht vielleicht mal ein Denkmodell weil er mental in einer Krise ist Und der andere braucht vielleicht ein Hinweis, wie er Disziplin halten kann.

00:44:12: Der Dritte kann mit Ängsten umgehen.

00:44:19: Mein Ziel ist immer als Coach die Menschen in dem was sie tun besser, glücklicher und erfolgreicher zu machen.

00:44:27: Glücklich ist vor allem wichtig.

00:44:29: Und dazu stellen die mir halt Fragen und schaffen Raum, ein Raum des Vertrauens mit dem sie mit keinem anderen haben weil ich können mit ihrer Partnerin oder mit einem Partner nicht so drüber reden gibt es auch gewisse Dinge die man nicht daheim besprechen will.

00:44:44: mit deinen Trainer kann das nicht so besprechen.

00:44:46: also brauchst du einen neutralen Ort wo du mal sozusagen dich selbst kalibrierst und dann je nachdem was gerade an Problemen Themen anliegt, habe ich natürlich einen wissenschaftlichen Fundus wo ich die Leute dann unterstütze.

00:45:01: Und das funktioniert sehr gut, man hat nun ja in der Dokumentation gesehen dass die Leute für dich die Stimulierung abgeben und auch für dich eine sehr schöne Resonanz, auch eine Bestätigung, dass die Menschen zu den Leistungen stehen, dass sie da

00:45:15: rausgehen.

00:45:16: Es gibt ja viele gute Coaches da draußen sicher auch inhaltlich noch bessere Coaches wie mich.

00:45:22: Aber ich glaube, du musst einen Fit haben mit der Persönlichkeit die dich coacht und B muss die Coach eine Glaubwürdigkeit haben.

00:45:30: Und gerade weil ich viel mit Athleten arbeite gut dabei bin körperlich, ich sage dir der Typ, der weiß was es heißt fünfmal die Woche zwei Stunden zu trainieren.

00:45:39: Der weiß was das heißt wenn der Körper schreit, trainiere nicht und du gehst trotzdem trainieren, er weiß was ist was gut zu schlafen sich gut zu ernähren und der weiß etwas ist was irgendwo auch im Wettkampf zu stehen.

00:45:52: Alexander Armut Kilde hat ein Back Squat von zweihundertdreißig PR also zweihund dreißig Kilo Back Squats, da hast du ganzen Kniebeugeln wieder auf.

00:46:02: Und dann war ich mit ihm da.

00:46:04: Dann hat er gesagt, ich soll ihn mal ein bisschen aufladen und dann habe ich eine Hundertseptis geschafft.

00:46:09: Er

00:46:10: hat rausgekippt.

00:46:11: Hat

00:46:12: er geschaut!

00:46:14: Weil das schaffen einige Skirenläufer nicht.

00:46:19: Also ist nur ein Beispiel.

00:46:20: aber ich glaube ich hab da halt auch die physische Kompetenz aufgebaut wo die sagen der Typ der labert nicht nur sondern der hat irgendwo etwas was zu bieten.

00:46:29: Und wenn du sagst vorallem glücklich sein, wo sind die größten Hindernisse für deren Glück?

00:46:38: Ja auch wieder unterschiedlich.

00:46:39: Aber ich versuche immer den Athleten zu vermitteln dass die Reise eigentlich das Erfüllende ist und die Reis ist viel schöner wie... ...de

00:46:50: Weg!

00:46:51: Wie das Ziel zu erreichen.

00:46:54: und Leute erinnern sie dann oft am Ende Zwar in die Goldmedaille, aber der Weg dorthin ist das was sie als Persönlichkeit schäbt und was sie auch weiterbringt.

00:47:04: Und wenn Sie diese Reise genießen können, dann kommt es ja viel schneller ans Ziel!

00:47:08: Wenn die Reise ein Muss ist und er zwangend ist, dann werden sie ... Und dann werden sie auch nicht locker.

00:47:15: Das ist wie Muskeln, weißt du?

00:47:16: Muskeln wenn die... ...kontragieren,

00:47:19: ja.

00:47:19: Ja, dann ein bisschen... Ich

00:47:20: verkrampfe der Gefahr.

00:47:21: Dann

00:47:21: kannst du eine ganze Übertragung hinkriegen.

00:47:23: und genauso mit unserem Geist, wenn er locker ist, wenn der frei ist oder glücklich ist, kann er ganz anders performen.

00:47:32: Du weißt ja unglaublich viel, wie man den anderen Menschen hilft.

00:47:37: Und du siehst ja auf die Ergebnisse.

00:47:39: Du siehst das mit dir selbst weil Zu wissen reicht nicht aus, um bei sich selbst das anzuwenden.

00:47:46: Meine Erfahrung!

00:47:48: Ja, das ist so...

00:47:50: Wie gehst du damit?

00:47:50: Hast du auch einen Coach, der dir hilft?

00:47:53: Ich hab verschiedene Coaches und es war ein Prozess.

00:47:56: also ich seh' jetzt so dass ich von Anfang an alles wusste sondern du fährst ja gegen die Wand und dann musst du lernen.

00:48:02: Und da ist es wichtig im Leben.

00:48:04: Also ich glaube nicht, dass jemand vom Anfang an alle sozusagen so aufgebaut hat, dass es perfekt funktioniert.

00:48:09: Man hat gewisse Themen auf einmal und dann musst du schnell reagieren.

00:48:15: Ich habe einen Schlafcoach, ich habe ein Ernährungskochsch.

00:48:19: Und ich habe auch einen Trainer der natürlich mit begleitet hat aber auch einen Mental-Coach.

00:48:26: Aber das sind immer nur Bereiche... Also das ist nicht so für Leben lang sondern immer wieder

00:48:31: für die Phasen.

00:48:33: Für die Phassen!

00:48:34: Und ich glaube schon dass sie da weil ich das immer wieder gegen Wände gelaufen bin, besser übersetzt kriege wie früher.

00:48:43: Also ich würde nicht sagen, dass ich immer das gelebt habe was ich da unterrichtet hab.

00:48:47: Und gibt es einen Unterschied zwischen High Performance Coaching bei einem Supersportler und bei einem CEO?

00:48:55: Du hast ja auch sehr viel CEO gecoacht, auch auf dem absolut höchsten Niveau DAX Konzerne und Co.

00:49:01: Gibt's da Unterschiede im Menschensein?

00:49:06: Ne, das sind beide ambitionierte Spezien.

00:49:09: Das verbindet sie auf jeden

00:49:10: Fall?

00:49:11: Die wollen alle am Top sein oder bleiben und beide Kategorien müssen halt Hochleistungen bringen.

00:49:19: Eine im Job, sagen wir mal Corporate Athlete in der Organisation, eine andere im Sport.

00:49:28: Da gibt es sehr viel Parallelen.

00:49:29: aber ich glaube dass im Sport Diese Sportler habe ich erlebt, dass sie sich schneller für Feedback öffnen.

00:49:37: Weil Sie natürlich gewohnt sind als junger Mensch immer wieder trainern zu arbeiten aus der ersten Mannschaft rausgenommen geworden zu sein ein Kampf verloren zu haben und viele solche Dinge.

00:49:51: Und dann kommt der Trainer und sagt, das war nicht gut.

00:49:53: Das ist ganz gut!

00:49:54: Da fiel er mir ein Klitschgarten an und ich sagte mir mal, was für ein Feedback ist Breakfast for Champions?

00:49:58: Ich war mit ihm unterwegs und dann hat er meine Rede gehalten und wir haben gemeinsam so einen Talk gehabt.

00:50:03: Dann hat er seine Assistenten gefragt wie er denn war und die erste gesagt hat er Deutsch war nicht sehr gut.

00:50:08: Die andere hat gesagt ja du warst nicht on point.

00:50:11: und dann habe ich gedacht jetzt gibt es dann bei der dritten gibt's zu ärger.

00:50:16: Warst du frisch aus seinem Vortrag vor den Leuten?

00:50:17: Ja sofort.

00:50:18: Es ist schon nicht leicht.

00:50:20: Und dann habe ich dann zwei, drei Mal mit ihm erlebt.

00:50:23: Dann habe ich immer gesagt, ich werde mir nicht nervt, wenn du da sofort ... Das will ich auch!

00:50:27: Da sagt er ja das will ich und das bin ich gewohnt seit ich ein kleines Kind bin.

00:50:30: Mein Vater hat mir immer Feedback-App, Feedback ist Breakfast

00:50:32: und der Bruder auch für den Motto.

00:50:37: Im Vorstand gibt es auch Ausnahmen, aber im Vorstandskreisen ist das nicht so selbstverständlich.

00:50:41: Aber die bekommen auch keine Kriege?

00:50:43: Wir haben sofort einen Privileg mit einem Coach ein echtes Feedback zu bekommen, weil Untergebenen geben sie kein echtes feedback, weil das ist doch hierarchisch nicht angebracht oder schwierig.

00:50:56: Und darum ist das für mich dann manchmal schwieriger.

00:50:59: Du musst ja als Coach die richtige Tonlage finden, dass sie es annehmen können und wenn du zu drastisch reingehst, dann nehmen wir sofort ab bei Sportlern, kann ich das mehr direkter platzieren.

00:51:09: Zum Abschluss jedes Gesprächsfolge stellen wie unseren Gästen immer drei Fragen, die würde ich auch gerne stellen.

00:51:16: Gibt es ein Buch, das dich in deinem Leben sehr stark geprägt hat oder für eine gewisse Weichenstellung gesorgt hat?

00:51:22: Eines, was mir geprägt hat ist Peter Streckelli.

00:51:35: Der war ein schönes Café

00:51:36: am

00:51:36: Ende der Welt.

00:51:38: Das ist genau das, was du vorher gesagt hast mit dem Buch wo du am Ende deines Lebens sagst okay was ist der Titel von dem Buch?

00:51:47: und er hat es mit diesen Stories.

00:51:50: Also, jeder

00:51:50: Tag in diesen

00:51:51: Bildern.

00:51:52: Jeder Tag hat ein Bild und statt davor am Ende deines Lebens siehst du einen Collage mit Bildern.

00:51:57: wie wirst du gelebt haben?

00:51:58: Wie höchst du gelebte haben?

00:51:59: Stellt mal die Collagen... Ja der hat mir geprägt.

00:52:01: und dann Adam Grant liest ich ganz gerne.

00:52:04: Welches Buch von ihm gibt es so etwas?

00:52:05: Rethinking?

00:52:07: Als Wissenschaftler denken das hilft.

00:52:08: Ja

00:52:09: ja es hilft.

00:52:09: ja Rethinking ist also das eine was mich geprägzt hat.

00:52:16: Ja glaube Adam Grant und das andere.

00:52:21: Und wenn du jetzt einen Ratschlag aussuchen würdest, den du als besten Ratschläge deines Lebens bezeichnen würdest.

00:52:27: Gibt das etwas was du besonders hervorheben möchtest?

00:52:31: Ja eines von Försterhandel steht so dass die Zahl der Handlungsoptionen steigt und er zinkt gerade in schwierigen Situationen

00:52:41: bei Unsicherheit.

00:52:42: Bei Unsicherheiten musst immer schauen dass deine Möglichkeiten größer werden und kleiner werden.

00:52:49: Das hat mir damals geholfen, zum Beispiel als ich nicht wusste was ich studieren soll.

00:52:51: Bei BWL zu studieren weil du nicht breit bist.

00:52:54: Als ich am Ende nicht wussten was ich nach einem BWl Studium genau machen soll und nur wusste dass ich die Firma von meinem Papa die Dachdeckerei nicht übernehmen

00:53:02: will oder kann.

00:53:02: Du bist kein guter Dachdäcker, richtig?

00:53:04: Ja, sehr

00:53:05: untalentiert!

00:53:06: Dann war die nächste Option ja jetzt mache ich Doktorat dann habe immer noch Möglichkeiten.

00:53:11: also so das hat mich schon geholft mit vielen vielen Lagen.

00:53:16: Und abschließende Frage, die ist ein bisschen anspruchsvoller.

00:53:19: Was für dich sind das Lebens?

00:53:23: Das sind das Leben.

00:53:23: Es ist das Leben anzunehmen so wie es ist und das Leben zu leben und dazu beizutragen oder dass das Leben ein Stück weit dazu da war sich selbst auch zu entwickeln und andere zu helfen, sich zu entwickeln.

00:53:46: Das ist so, aus meiner Sicht das Sinn des Lebens zu leben.

00:53:50: Es macht keinen Sinn darüber nachzudenken, wozu bin ich hier und was soll am Ende dann vielleicht für tolle Gebäude stehen oder was soll für toliche Firma daraus entstehen?

00:54:00: Ich glaube man muss das Leben annehmen wie es ist und jeder Tag ist ein neuer Tag und jeder Moment ist ein neuem Moment.

00:54:05: und jeden Tag können wir Dinge zum Bessern verändern und wer das wirklich lebt, das ist schon eine riesen Challenge aber eine Riesenerfüllung.

00:54:14: Dann wird der Weg das Ziel.

00:54:17: Das ist ein Weg des Ziels und das Leben annehmen, ja?

00:54:21: Nicht verurteilen, egal was passiert, egal in welchen schwierigen Situationen uns das Leben abbringt.

00:54:28: Immer wieder neu denken, immer weiterdenken!

00:54:30: Ich danke dir für dein inspirierendes Gespräch, liebe Volgang.

00:54:33: Hat mir sehr viel Freude gemacht.

00:54:34: Danke mir

00:54:35: auch!