SMP LeaderTalks

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Transkript

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00:00:00: Also vor allem beim Schlafen, ich glaube viele von uns kennen das.

00:00:04: Es ist eine große Herausforderung weil in der Nacht dass die Fold Mode Network wenn es aktiv wird oder der Affe im Kopf wird aktiv hört man ihn als sehr laut an weil alles andere leise ist und vor allem weil es so geht gegen dem was wir uns wünschen an den Moment nämlich dass wir schlafen.

00:00:18: Und das, was viele von uns tun ist die gehen im Gespräch mit dem auf und sage eh jetzt nicht ich sollte eigentlich jetzt schlafen.

00:00:25: Und wenn ich jetzt weiter irgendwie mich beschäftige mit meinen Gedanken dann schlafe ich nicht genug Dann wäre es morgen noch schlimmer.

00:00:31: und so weit und sofort.

00:00:48: Einen wunderschönen guten Morgen liebe Frau Dr.

00:00:50: Notterwert!

00:00:51: Es ist mir eine große Freude sie in der aktuellen Aussage aber von der Sempelier Talks begrüßen zu dürfen.

00:00:55: Sehr schön gute Morgen und schön dass ich heute dabei bin

00:00:59: Wenn jemand sich mit dem Thema Wissenschaft des Wohlbefindens und Glücks beschäftigt.

00:01:05: Und das ist für uns immer eine exzellente Anlaufstelle, für ein Gespräch.

00:01:09: Ich hatte auch vor ein paar Jahren mich mit dem Thema beschäftigt und da hatten wir glaube den gleichen Ansatz aufgegriffen mit Sonja Lybomirski die sagt dass vierzig Prozent unseres Glücksempfindens in unserer eigene Hand liegt.

00:01:25: Und was mich damals ehrlich gesagt Ihr befreit hat, dass fünfzig Prozent davon genetisch predisponiert sind und zehn Prozent vom Umfeld und Umständen abhängt.

00:01:39: Und wie wenig die Umstände ausmachen und wie viel Bedeutung dem weimessen – das ist das was für mich damals sehr beeindruckt hat.

00:01:52: Das ist natürlich etwas ganz Spannendes.

00:01:53: da, was Sie gleich ansprechen bringt glaube ich auch unglaublich viel Freiheit zur Forsch, auch wissendet das mein Glück nicht komplett abhängig ist von externen Umständen.

00:02:04: Das bedeutet dass auch wenn die Umstände jetzt nicht so günstig sind, dann kann ich mich sehr zufriedenfühler und wenn die umstände perfekt sind sozusagen bedeutet es nicht unbedingt dass sich zufrieden bin.

00:02:17: Ich finde das ein unglaublich befreiender Gedanke weil es auch bedeutet dass ich selbst auch genau wie sie sage sehr viel im Griff habe

00:02:25: Rational.

00:02:26: Emotional, nicht immer!

00:02:28: Wie verstehen ja diese Häufe, dass es nicht günstig ist um drei Uhr nachts aufzuwachen und zu sagen wie schön das ich jetzt... Rational weiß, dass das eigentlich nicht gut ist.

00:02:39: Dass ich jetzt wach bin.

00:02:40: Ich will schlafen und dann schläft man.

00:02:42: Nein so funktioniert es an nicht immer.

00:02:47: Also ich denke es gibt ein großer Unterschied zwischen unsere eher emotionale Tendenzer Und wie sie es auch schon angesprochen habe Es gibt ja emotionale tendenzen.

00:02:56: mit denen sind wir auf diese welt gekommen.

00:02:59: Das heißt es gibt tatsächlich menschen die auf diese welkommen und die haben eine etwas größere tendenz um Wäre Emotionen zu entwickeln, so wie Stress oder Angst oder Frustration.

00:03:11: Und dann gibt es Menschen die kommen auf diese Welt und haben eine viel kleinere Tendenz um genau diese Emotion zu entwickeln.

00:03:19: Und auch wenn es so ist, dass sie sage ich bin jetzt ein Mensch und ich reagiere auf Situationen ziemlich schnell mit Stress oder mit Angst.

00:03:26: Auch wenn ich weiß das es nicht das Richtige ist heißt es nicht, dass sich mich sofort auch anders fühle.

00:03:31: also es gibt genau wie Sie sagen große Unterschied zwischen meine Emotionen die spontan da sind, die ich meistens nicht vermeiden kann und dann wie ich weiß, dass er sein sollte.

00:03:44: Die Emotionen haben einen riesen Einfluss auf uns und auch unser Glück, aber vielleicht treten wir den Schritt zurück.

00:03:50: Und werfen die Frage auf was ist eigentlich Glück aus Ihrer Perspektive?

00:03:54: Weil ich meine da haben sich paar tausend Jahre Menschen Gedanken gemacht wie man das richtig definiert.

00:03:59: Wie würden Sie es definieren?

00:04:01: Ja also jetzt ist es so dass wir reden öfter über das Thema Glück obwohl was Ich eigentlich betrachte und worüber ich schreibe und geforscht habe ist das ganze Thema Zufriedenheit Und Glück ist eher so das Flüchtige.

00:04:16: Zum Beispiel ich bekomme ein Geschenk und es freut mich riesig, und ich habe das Glücksgefühl oder bin frisch verliebt – ich hab große Glücksfühle!

00:04:25: Aber das geht vorbei.

00:04:27: Und Zufriedenheit ist etwas, was mir etwas Tabileres ist.

00:04:31: Das ist eine Grundlage die auch kultivieren kann mit der ich quasi die Welt da draußen betrachte und auf die Welt daraus auch reagieren kann.

00:04:41: Und von daher, das ist vielleicht noch mal wichtig.

00:04:43: Es geht in meinen Büchern nicht so sehr darum wie kann ich das Glück vor allem steichern?

00:04:47: Aber eher was kann ich tun für meine Zufriedenheit diese eher stabile Komponente die ich mitnehme in den Alltag?

00:04:54: Ja!

00:04:55: Ich finde es auch... Die deutsche Sprache ist eine wunderbare Sprache weil man in den Begriffen so viel Aufladung bekommt.

00:05:02: und wenn sie sagen zur Friedenheit da finde ich auch ein schöner Botschaft Wie finde ich zum inneren Frieden zufrieden finden.

00:05:10: Und das ist aber in heutiger Turbulente nicht immer eine frene volle Zeit, eine sehr große Herausforderung.

00:05:18: Und im Weg der Frankel wird ein sehr berühmtes Zitat zugeschrieben – auch wenn es nicht von dem stammt – zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum und wie ich den Raum betrete?

00:05:31: Das ist meine letzte Freiheit!

00:05:35: Da greifen sich glaube ich diesen Gedanken jetzt nicht impliziert Metaphorisch schon auf, oder?

00:05:41: Richtig.

00:05:42: Es ist eigentlich genau das, also der Reiz da draußen kann ich nicht beeinflussen.

00:05:47: Also manchmal kann ich ja schon mein Umgebung gestalten keine Frage.

00:05:50: aber es gibt Situationen wo ich den Reiz daraus nicht beeinflussen kann.

00:05:55: Aber dann die Haltung mit der ich quasi diesen Reiz begegne Das kann ich auch schon beeinflussern.

00:06:01: Und natürlich Viktor Frankel hat er natürlich auch extreme Umstände erlebt.

00:06:06: Er war in einem Konzentrationskampf und die Umständes sind absolut traumatisierend, sind dramatisch.

00:06:14: Nichtdestotrotz hat er immer das Gefühl auch gehabt wie ich am Ende mit meinem Inneren damit umgehe?

00:06:20: Das kann nicht beeinflussen und das bringt mich dann auch gleich zu meinem Forschungsgebiet.

00:06:25: Das ist das Thema der Selbstregulation und es ist genau die Selbstregulation die mir erlaubt um meine innere erste Tendenze Reaktions-Tendenze auf eine bestimmte Reaktion zu erkennen und zu regulieren, damit ich quasi eine Reaktion auswählen kann die für mich am besten passt.

00:06:46: Und das anhand von einem ganz konkreten Beispiel weil es jetzt vielleicht einmal ganz abstrakt klingt also vielleicht ein Beispiel was wir alle schon mal kennen.

00:06:53: Also lasst uns mal sagen bei der Arbeit Wir haben eine Präsentation gehalten oder einen Bericht geschrieben und wer bekommt unerwartet sehr negatives Feedback?

00:07:04: Denn ist es ganz normal, dass spontan die erste Reaktionstendenz, die hoch kommt, ist.

00:07:09: vielleicht ich fühl mich enttäuscht.

00:07:11: Ich fühle mich wütend!

00:07:12: Vielleicht spüre ich den Impuls zu unterbrechen und meine Meinung zu verteidigen?

00:07:17: Aber am Ende erlaubt dieselbs Regulation bis mehr um genau diese ersten Reaktionstendenzen, um davon ihren Abstand zu nehmen.

00:07:28: Wie möchte ich dann eigentlich reagieren?

00:07:30: Möchte ich wirklich wie du reagierst oder möchte ich quasi mit Frustration reagieren.

00:07:36: Und das genau ist diese Selbstregulation, wie kann ich diese emotionale Tendenze regulieren, damit ich meine Reaktion auswählen kann.

00:07:44: Das ist genau das Thema.

00:07:45: zwischen Reiz und Reaktionen gibt es einen Raum – das ist meine Entscheidungsfreiheit!

00:07:49: Mit Selbstreglation kann ich diesen Raum quasi auf größere Gestalten.

00:07:55: Aber da sind wir jetzt wieder auf der rationalen Ebene und es ist die Frage, wie ich diese Selbstregulation trainiere.

00:08:01: Man kann ja auch... ...wird mir das ein bisschen abschichten und die Frage aufwerfen.

00:08:06: Ich habe einen Vortrag gehalten, bleiben wir in ihrem Beispiel.

00:08:09: Und es gab zehn exzellente Feedbacks!

00:08:13: Dann kommt eine einzige Botschaft, die sagt, da hast du drei Mal aber dich vielleicht gar nicht so präzise geäußert.

00:08:26: Das ist zwar keinem aufgefallen, aber ich fand das nicht ganz gut!

00:08:30: Und die ersten zehn positiven Botschaften sind auf einen Schlag weg und da bleibt diese Botschaft hängen.

00:08:40: Da gibt es ja auch evolutionsgetriebene Mechanismen, die das befeuern... Aber vielleicht können Sie das erläutern?

00:08:46: Weil da greift die Selbstregulation besonders stark ein.

00:08:52: Also ein schönes Beispiel, das mit dem Feedback.

00:08:55: also wir bekommen zehnmal positives Feedback oder zehnteile positives Feedbacks und einen Teil oder zwei Teile negativ.

00:09:01: Und das was wir uns merken, dass was uns beeinflusst ist vor allem das Negativer.

00:09:06: Das Beispiel was ich jetzt angebracht habe hat sehr viel zu tun mit.

00:09:10: auf Englisch nennen wir es den Negativity Bayeris.

00:09:13: Oder ich denke frei übersetzt ist die Negativitätsverzerrung und hat vor allem damit zu tun vor allem in der Vergangenheit die Sachen, die wirklich eine Gefahr bedeutet habe was mit einer eher negative Stressemotion zusammenhängt.

00:09:30: Genau die Dinge waren wichtiger für das Überleben als die positive Sache.

00:09:34: Also, das Beispiel was manchmal gebracht wird ist damals wir stehen in einem Wald also ein Mann steht in einem Wald es gibt eine unglaublich attraktive Frau und gleichzeitig geht sein Tiger.

00:09:44: sie werden ja weg rennen.

00:09:45: Ja weil der Tiger ist natürlich viel wichtiger fürs überleben.

00:09:48: Das ist eine Gefahr wie rennen weg Und das haben wir jetzt noch immer in uns.

00:09:53: Das heißt, dass die Dinge mit einer negative Emotion verknüpft sind, die werden etwas schneller gesehen werden und etwas stärker emotionaler Reaktionen auslösen als die Dinge, die mit eher eine positive Emotion zusammenhängen.

00:10:07: Und das macht natürlich, dass sie Selbstregulation da wirklich sehr gefragt ist oder herausgefordert wird würde ich mal sagen.

00:10:14: Also man kann hier sagen, wir sind eigentlich Evolutions-Sieger.

00:10:19: Weil die Leute, die zu sich sehr gefreut hatten über acht Teile Positiven und Feedbacks sind eigentlich ausgestorben oder?

00:10:27: Ja da sind dann vielleicht auch die Menschen, die weniger wegrennen würde wenn es echt eine Gefahr gibt.

00:10:33: also von daher hat absolut Sinn gemacht das wir so reagiert haben.

00:10:38: Und wenn man diese Selbstregulation in dem Kontext aufgreift, wäre ein passender Begriff als Alternative was vielleicht ja man gut einsetzen kann eigentlich Frustrationskompetenz.

00:10:52: Ja das ist weil wir werden ja permanent frustriert und wir müssen die Frustration irgendwie weg regulieren.

00:11:01: und jetzt stelle ich die Frage Wie macht man das eigentlich, wenn man es aus dem rationalen im verinnerlichten Zustand zufrieden finden will?

00:11:13: Also hier gibt's einen ganz großen Unterschied in der Forschung zwischen kochnitives Elabregulation und non-kochnitiven Elab Regulation.

00:11:22: Das klingt erstmal kompliziert, aber ich werde das versuche so leicht wie es geht auch zu erklären.

00:11:27: Aber die Kognitive... Sie können

00:11:28: auch anspruchsvoll erklären, wir haben eine super Publikumfrau geworden.

00:11:32: Die verstehen alles.

00:11:33: Super sehr gut ja!

00:11:34: Also die kognitiven Selbstregulation bedeutet dass sich rational versuchen meine Gedanke so neu zu strukturieren damit ich eine Situation an das wahrnehmen werde und damit auch eine andere Emotion verursachen.

00:11:49: Das heißt Wenn ich zum Beispiel morgen ein sehr schweres Meeting habe und mich schon mit Stress heute reagieren, könnte ich versuchen das gleiche Meeting auf eine andere Weise wahrzunehmen.

00:12:02: Zum Beispiel ist es eine tolle Chance, das ist eine toller Herausforderung und damit diese Wahrnehmung quasi zu einer neuen schönere Emotion führt.

00:12:11: Das ist die kognitive Selbstregulation.

00:12:17: braucht eine Gehirnstruktur, die eine limitierte Kapazität hat.

00:12:21: Also wenn ich viel mentale Kapazitäten habe hier im Moment zur Verfügung dann klappt das super mit dieser Neustrukturierung von meinen Gedanken.

00:12:31: allerdings die Gehirnsstruktur hat ein Limitär der Kapazitäter.

00:12:34: Das heißt Ich brauche auch etwas anderes.

00:12:37: Wenn ich zum Beispiel mental sehr müde bin oder wenn die Emotion so stark ist, brauche ich etwas anderes als reiner Leine zu sagen.

00:12:45: Jetzt werde ich die ganze Situation manuell bewerten und belachte auf eine positive Art, damit es mir besser

00:12:50: geht.".

00:12:51: Und dann kommen wir in den Bereichen – für mich ist das wirklich ein wahnsinnig wichtiger Bereich!

00:12:56: Das ist der Bereich der non-kochnitiven Selbstregulationen.

00:13:00: D.h.,

00:13:00: es geht nicht darum meine Gedanke neu zu strukturieren.

00:13:04: Es geht darum eine Emotion Auch wenn es ganz schwer ist, wenn ich mich sehr frustriert fühle.

00:13:10: Die Emotionen zu reduzieren auf eine Art und Weise ohne dass sich quasi mein mentales Speicher benutze oder mich anfange gedanklich auseinanderzusetzen über die Situation.

00:13:22: Frau Dottelberg, aber jetzt kommen wir kurz zum ersten Punkt Kognitive Selbstregulation, sie sprechen ja von dieser mentale Kapazität.

00:13:31: Ist das was Ego-Depletion auch ist?

00:13:35: Wo man einfach irgendwann die Reserven, die bei einem vorhanden sind erschöpft und dann einfach deutlich kürzer angebunden ist und eine Zündschnur hat diese viel viel schneller abbrennt.

00:13:52: Ja

00:13:52: genau es ist genau dass.

00:13:55: also In diesem ganzen Bereich der Selbsregulation, vor allem wenn es geht um Frustration sowie Sie angesprochen haben gibt's zwei Gehirnregionen die Hauptrolle spielen würde ich mal sagen.

00:14:06: Also die erste Gehirnegion das sind die sogenannte Amichtela und die Amichtala sind sehr klein stecken tief in den Gehirnen.

00:14:14: Die sind super wichtig für das Überleben.

00:14:17: Also wenn es echt eine Gefahr gibt, dann werden die sofort eine Fight-Flight oder Friesreaktion in Gang setzen und ich werde kämpfen oder wegrennen.

00:14:26: Aber in Situationen wo es keine echte Gefahr ergibt zum Beispiel ich bekomme negatives Feedback da werden sie ja auch aktiv und dann verursachen die ein Gefühl der Frustration.

00:14:37: Und diese amichte Aktivität, die kann mich dann blockieren in eine komplett andere Gehirnstruktur.

00:14:44: Die ich ja brauche für meine Sellups-Regulationen und für meine kognitive Fähigkeiten.

00:14:48: Und die andere Struktur der zweite Hauptspieler ist der Prefrontal Cortex.

00:14:54: So wie das Wort sagt, es ist eine Gehirnsstruktur, die ganz vorne ihr meinem Gehirnen liegt, also prefrontal.

00:15:00: Diese Struktur hat eine limitierte Kapazität.

00:15:03: Deswegen habe ich gesagt, mentale Speicher.

00:15:06: Manchmal vergleiche ich das mit einer mentalen Batterie und diese mentale Batterie brauche ich natürlich um eine Situation neu zu bewerten und auf vielleicht eine positive Art und Weise zu betrachten.

00:15:19: Aber wenn diese mentale Speicher sehr herausgefordert ist oder vielleicht leer ist nach einem schweren Tag, dann fällt uns das gar nicht mehr so leicht um eine Situation neu zu betrachten und dann werden die Amichtele einfach präsente.

00:15:32: Und dann spüre ich vor allem Frustration und wenig Freiraum, um überhaupt mit dieser Emotion

00:15:38: umzugehen.".

00:15:39: Wenn wir bei der kognitiven Selbstregulation bleiben und bei diesem mentalen Speich oder bei dem mentalen Batterie, da gibt es ja zwei Wege damit umzugehen.

00:15:48: Sie können die Batteriegröße machen von der Kapazität und sie können das immer besser oder langsamer lehren.

00:15:58: Und was sind die mögliche Ansätze quasi schon kognitive Ressourcen so zu gestalten?

00:16:05: Ich würde vermuten Ernährung, Schlaf, Sport Die helfen uns, da bestimmt auch besser unterwegs zu sein.

00:16:14: Ja genau!

00:16:15: Es gibt ja unglaublich vieles was wir tun können.

00:16:18: also vor allem das was ich angesprochen habe so Ernährungssport schlafen und so weiter... genau non-kochnitiv, weil ich mich nicht unbedingt mit meinen Problemen auseinandersetze.

00:16:28: Aber rein alleine wenn ich diese Aktivitäten integriere in mein Alltag, was wird passieren?

00:16:34: Der Prefrontal Cortex die Mentaler Batterie wird nicht so schnell gelehrt.

00:16:40: Nicht dass sie größer wird... Ich weiß auch nicht was Sie vorhin dazu sagt.

00:16:43: Ich denke nicht man kann sie größermachen aber man kann sich stärken indem wir sie anders benutzen und indem wir die Amichterleaktivität reduziert behalten.

00:16:56: Weil die Amachterler-Aktivität ist quasi der größte Energiefresser von meiner mentale Batterie, und wenn ich die Amrichterler im Griff bekomme mit anderen Strategien – non-kochnitiven Strategien dann habe ich viel mehr mentaler Batterie verfügbar für andere Aufgaben Und diese Strategien, die ich anwenden kann.

00:17:15: so wie Sie schon gesagt haben Schlaf ist absolut das eine.

00:17:19: Die Forschung dazu hat schon so viel gezeigt.

00:17:22: Gute gesunde Schlaf ist extrem wichtig, sondern für uns alle brio-nummer eins sein und es gibt soviel was wir tun können.

00:17:31: Ernährung, Sport auch Bewegung in der Natur also Natur.

00:17:36: da war ich auch als ich dahin die Forschung reingeschaut habe sehr überrascht in was für ein große Erholungseffekt Natur auf uns hat.

00:17:45: Das war mir nicht so bewusst, dass es also Willforschung dazu gibt.

00:17:50: Aber das wo ich vor allem geforscht habe und was sich auch extrem spannend findet ist das ganze Thema der Achtsamkeit.

00:17:57: Weil Achtsimmigkeit noch immer – wenn man die Forschung anschaut – eine der größte Dinge ist quasi, die ich benutzen kann oder integrieren kann in den Alltag um die Amnichterlektivität zu reduzieren.

00:18:10: Aber die Achsamkeit verstehen Sie nicht im Sinne der vierzig Minuten Meditation, sondern Sie begreifen das im Sinne gegen den wandenden Geist unterwegs zu sein oder?

00:18:22: Beider.

00:18:23: Also Achsamheit besteht aus Meditation und besteht auch als Qualität quasi in unserem Alltag.

00:18:33: Und wenn wir jetzt das Meditation betrachten dann geht es wirklich darum dass wir eine bestimmte Übung durchführe, wo wir sitzen.

00:18:41: Das kann fünf Minuten sein, kann ja auch vierzig Minuten sein.

00:18:44: aber die Achtsamkeit besteht auch als Lebensqualität und Achtsammkeit bedeutet hier mit einem nicht bewertenden Geist quasi unselbst und auch die Welt draußen betrachten Und dazu ist Akzeptanz zum Beispiel ganz wichtig.

00:19:03: Akzeptans vom Hier und Jetzt Ja, so auch wenn ich hier und jetzt zum Beispiel eine Frustration erfahren würde.

00:19:10: Rein allein dass sich dieses Gefühl anerkenne und sage okay, ich fühle jetzt die Frustation und das ist ok.

00:19:17: Rein alleine damit schon wird die Früstration auch sich reduzieren.

00:19:22: also es geht wirklich in beide Richtungen als Lebensqualität und auch als Meditation.

00:19:28: Wenn Sie schon in Ihrem Buch die Forschung sagt ja, dass wir ungefähr fünf bis siebzig tausend Gedanken am Tage haben Und diese Gedanken sind die größten Gegner der Achtsamkeit vermute ich.

00:19:40: Ja, es ist... wie soll ich das sagen?

00:19:43: Wenn ich jetzt keine Gedanke hätte, würde vielleicht die Achtsamtkeit schwer zu beschreiben sein, würde ich mal so sage.

00:19:50: Aber das Gehirn produziert genau, wie Sie sagen, unglaublich viele Gedanken – die ganze Zeit!

00:19:55: Das können wir nicht vermeiden.

00:19:57: und es gibt vor allem In unserem Gehirn ein Netzwerk, was eine sehr dominante Rolle spielt in dem Triggeren von meinen Gedanken.

00:20:06: Und dieses Netzwerk heißt auf Englisch das Default Mode Network und das ist so quasi ich würde sagen unsere Standard-Einstellungen die sind...die versuchen ständig zu aktivieren und die versuchen meine Gedanken zu tricken.

00:20:20: Das merken wir wenn wir ne Pause machen oder wenn wir nicht schlafen können Die Gedanken die Trainers hochtouren.

00:20:27: Und bei Achtsamkeit ist es ja so, dass wir in unserem Gehirn ein anderes Netzwerk aktivieren.

00:20:33: Was ist der Netzwerk?

00:20:34: Das nennen wir das Direct Experience-Netzwerk also das direkte Wahrnehmens oder direkte Erfahrungsnetzwerk und sehr wichtig dabei ist, dass diese beiden Netzwerken in unserem gehirn können nicht gemeinsam aktiv sein.

00:20:52: Das heißt, entweder oder.

00:20:56: Genau und das ist wirklich ganz wichtig weil das bedeutet dass wenn wir das Direct Experience Netzwerk, wenn wir dieses Netzwerk aktivieren in unserem Gehirn mit Achtsamkeitsübungen automatisch deaktivieren werden das sehr dominante Netzwerk ausständig meine Gedanken triggert.

00:21:13: also von daher die Achtsamtkeit.

00:21:16: oder das ist der Kern von Achtsammkeit.

00:21:18: hier und jetzt spüre ich etwas ohne Bewertung zum Beispiel mein Atem oder meine Körper, oder meine Hände, meine Füße.

00:21:27: Und dann geh hin ist nicht in der Lage gleichzeitig zu spüren und zu denken.

00:21:32: Das heißt Achtsamkeit.

00:21:33: dabei geht es darum hier und jetzt zu spühlen.

00:21:37: Urteil ist frei!

00:21:39: Natürlich die Gedanken kommen wieder.

00:21:40: das ist das Default Mode Network oder ich nenne das auch der Affe im Kopf, der ständig wieder aktiv wird.

00:21:46: Und das ist okay.

00:21:48: also es gibt da nur ein Regel mit dem Affe kämpfen wir nicht weil lässt du mehrere mit meinem Affekämpfer, desto lauter wird er.

00:21:56: Also wenn der Affe kommt einfach anerkennen und geht auf wie es da ist ja okay?

00:22:01: Und das ist der Moment wo ich wieder meine Aufmerksamkeit zum Spüre bringe.

00:22:08: Ich wollte nur das aufgreifen was Sie jetzt beschreiben.

00:22:10: Wenn man jetzt unser Beispiel drei Uhr nachts man wacht auf Da kommt der Affee Ich bin wieder da und so der innere Kritiker, der sich mit sie auseinandersetzt.

00:22:24: Und du sagst naja weißt du was?

00:22:26: ich fange jetzt mit meinen Füßen an die spüre ich jetzt?

00:22:29: So wie geht es denn?

00:22:31: und wie kann man mit ihm tanzen und nicht kämpfen mit dem Affen?

00:22:36: damit ist funktioniert.

00:22:39: Also vor allem beim Schlafen, ich glaube viele von uns kennen das.

00:22:44: Es ist eine große Herausforderung weil in der Nacht das Default-Mode-Network wenn es aktiv wird oder der Affe im Kopf wird aktiv ist, da hört man ihnen das sehr laut an, weil alles andere leise ist und vor allem weil es so geht gegen dem was wir uns wünschen an den Moment nämlich dass wir schlafen.

00:23:00: Und das, was viele von uns tun ist die gehen im Gespräch mit dem Affen und sagen eh jetzt nicht ich sollte eigentlich jetzt schlafen.

00:23:08: Und wenn ich jetzt weiter irgendwie mich beschäftige mit meinen Gedanken dann schlafe ich nicht genug Dann wird es morgen nur schlimmer usw.

00:23:15: Das heißt eigentlich kämpfen wir mit dem affern aber das ironische ist dass der Affe dann lauter wird.

00:23:22: das nennen wir auch in psychologie the ironic rebound effect also day ironische Rückgrüpplungseffekt, was vor allem in der Nacht dann aktiv ist.

00:23:31: Ich versuche mein Affe zu leise zu bringen und ich versuche zu schlafen aber das Umgekehrte

00:23:36: passiert.".

00:23:37: Das Denken nicht an rosa-roten Elefanten hilft

00:23:39: nicht,

00:23:40: nicht an den rosa roten Elefanzen zu denken?

00:23:42: Das ist ja kein Mythos, dass es tatsächlich die Realität...

00:23:45: Absolut, absolut.

00:23:47: Ja das würde auch sehr stark erforscht weil das genau kennen ist von ganz vielen psychischen Problemen.

00:23:52: Menschen die mit störende Gedanken zu tun haben und diese störene Gedanke reduzieren wollen Das ist das erste.

00:23:58: was man eigentlich sagt ist nicht zu kämpfen mit diesen Gedanken oder mit diesen Gefühlen.

00:24:03: Und auch in der Nacht ist es viel besser dass sie sagen Ey ich schlafe jetzt gerade nicht und das ist total okay Das ist viel besser dann werde sich viel schneller einschlafen als wenn Sie sagen würden Sollte jetzt doch schlafen und das geht so nicht.

00:24:17: Und wieder diese Gedanke, und sag ok Affe du bist ja da ist okay ich schlafe jetzt nicht.

00:24:22: Ist jetzt halt so.

00:24:23: Rein allein eins dieser Situation zu akzeptieren.

00:24:26: Beruhig das ganze System.

00:24:28: zweites dann genau wie sie sage was helfen kann is den Körper zu spüren.

00:24:33: Ich spür zum Beispiel keine Art von Body Scan tun.

00:24:36: So ich spüre meine Füße, meine Beine, mein Bauch, meinen Rücken, meinem Kopf und ich spüre einfach den Atem.

00:24:43: Und beim Spüren alleine wird das Default-Mode-Network oder der Affe im Kopf sich langsam beruhigen, dann ist die Chance die Größe dass sie am Ende auch wieder

00:24:52: einschlafen.".

00:24:56: Wir haben hier darüber gesprochen, dass evolutionsbedingt diese affependenziellige Negativ an gehaucht ist weil er uns schützen möchte.

00:25:05: Er hat ja extrem positive Absicht.

00:25:07: Er will uns nicht kaputt machen, er will uns helfen zu überleben.

00:25:11: So muss man das ja auffassen.

00:25:13: Jetzt können wir diesen Affen trainieren so dass er vielleicht in unserem Fokus nicht so negativ wird weil so viele Tiger da draußen sind ja nicht mehr.

00:25:26: Vielleicht können wir ihm das erklären.

00:25:29: gibt es da Möglichkeiten ihn auszubilden?

00:25:33: Ja Definitiv, ja.

00:25:35: Also nicht zu einem gewissen Level wo wir keine Aufmerksamkeit für die Probleme mehr haben werden.

00:25:41: das wird noch immer der Fall sein und vielleicht mal zuerst bevor ich dann auch erzähle wie es im Prinzip geht ist.

00:25:48: die Forschung hat gezeigt dass wenn wir viel an mich der Laktivität habe das heißt viele Gefühle von Stress oder Frustration wird das Default-Mode-Network noch mehr unsere Gedankenträgerinnen, die uns erinnern an unsere Sorgen.

00:26:04: Und diese Gedankendrägerin dann wieder um die Amichtella mehr?

00:26:08: Dann kommen wir so in einem widerkehrenden Kreis zurecht und das ist natürlich...jede weiß was es ist, so dieser widerkeherende Kreis.

00:26:16: Also eins, was wichtig ist damit wir auch unsere Aufmerksamkeit ändern können, ist zuerst mal aus diesem Kreis herausgehen Und dafür lohnt sich Achtsamkeit super.

00:26:27: Weil Achtsamtkeit, was tun wir?

00:26:29: Wir spüren hier und jetzt und diese ganze Kreisbewegung wird einfach rausgeschaltet.

00:26:33: Also wenn ich jetzt Teller abwasche, dann wasch' ich Tellerab.

00:26:37: Genau!

00:26:37: Dann spüre ich das Wasser, spüre Ich das Glas usw.

00:26:43: Genau, sehr gut.

00:26:44: Und natürlich das klingt jetzt einfacher aber das ist es wie Sie wissen nicht.

00:26:47: also sehr wahrscheinlich kommt der Affe noch tausendmal dazwischen.

00:26:51: Aber das ist den Moment wo die wieder sage okay Affe ich habe dich gerührt aber jetzt spüle ich einfach die Teller und Zigeht bringen ihre Aufmerksamkeit wieder drücks und spülen zum Spülen.

00:27:00: Also reine Leine das macht dass wenn ich das regelmäßig tue dann werden meine Amnichteller weniger aktiv automatisch weniger meine Aufmerksamkeit lenke auf meine Probleme und auf alles da draußen, was schlecht läuft.

00:27:15: Also das ist erstmal wichtig!

00:27:17: Also zuerst mal schauen wie kriege ich die Amichteleaktivität runter?

00:27:21: Achsamkeit hilft, Natur hilft Bewegung hilft Schlaf hilft.

00:27:25: Das erst ist mal wichtig.

00:27:27: Und dann was helfen kann Ist es sich ganz bewusst meiner Gedankelenke auf Was gut ist in meinem Leben Und jeden Tag passieren im meinem Alltag Tausend tolle Sachen.

00:27:39: Und das erste ist, ich bin heute aufgewacht und ich habe weiter geatmet.

00:27:43: die Sonne hat geschehen, zwar frische Luft draußen Es gibt tausend schöne Sache Die wir nicht mehr wahrnehmen Aber dass können wir trainieren und eine einfache Art Das zu trainieren ist aufzustehen und schon bewusst zu schauen.

00:27:58: Ich nenne mich zum Beispiel man drei sache worauf ich mich freue und ich hab näher als drei sachen worauf Ich mich freu.

00:28:04: ja und wenn man das regelmäßig tut dann merkt man, dass das nicht komplett zu einem Automatismus wird.

00:28:11: Aber man wird viel schneller.

00:28:12: denke an die positive Sache, die auch ablaufen und das hilft!

00:28:16: Und das kann man definitiv trainieren.

00:28:19: Am Anfang fühlt sich das ein bisschen künstlich an weil man denkt da ich gehe gerade durch eine mega große Krise und jetzt soll ich noch mal erzählen auch auf welche Sache ich mich freue.

00:28:28: aber auch da geht es ja Es gibt immer etwas worauf wir uns freuen können oder die gut sind in unserem Leben.

00:28:34: Deswegen funktioniert auch die Dannbarkeit-Journale so erfolgreich, weil viele Dinge, die wir haben, haben sieben Milliarden Menschen nicht.

00:28:44: Das heißt alleine das zu verstehen hilft einem und auch die Gesundheit ist etwas, was ein Privileg darstellt und einen gesunden Mensch hat tausend Wünsche, ein kranker Mensch hat nur eins oder ein Problem oder nur einen Wunsch.

00:29:00: Das sind Themen wo man sehr, sehr viel draus machen kann.

00:29:04: Ich bin sehr stark von Jens Kossen, die einflusst worden und der hat folgendes Labeling vorgeschlagen für den Affen wenn man nachts aufwacht und vom Affen kommen ja immer wieder so die ähnlichen Botschaften und er sagte man könnte vom Affe so die zehn Lieder als Hitparade aufstellen und sagt, aha heute spielen wir Nummer drei ab.

00:29:34: Und dann bekommt man so die emotionale Distanz zu diesem Lied der negativen Botschaften und dadurch wird es auch entspannt.

00:29:43: Ja total schönes Beispiel weil das auch ein bisschen eine humorvolle Art und Weise ist umzugehen mit den Botschaftern die mein Affen mehr immer wieder gibt und das kann ich mir sehr gut vorstellen dass das dann so eine emotionelle Distanz führen kann

00:29:59: Und ich habe hier über die deutsche Sprache gesprochen, viele beschweren sich sehr viel.

00:30:05: Was sie dabei nicht merken, dass Sie sich beschwären.

00:30:09: Sie machen sich schwerer und Sie schlagen vor, das man so ein Jammerfasten als Instrument nutzt?

00:30:18: Was ist ein Jamma-Fasten, Frau Dr.

00:30:20: Nottenberg?

00:30:22: Ein Jammerfasten ist eine Phase wo man ganz bewusst darauf achtet Nicht zu jammern.

00:30:28: Es geht dabei nicht darum, dass man nicht über die eigene Probleme reden sollte.

00:30:34: Also es ist durchaus auch gezeigt worden in Wissenschaften das wenn wir Probleme haben und wir reden darüber mit einer Person, dass dieses Ausspreche meiner Emotion, dieses Kurzteilen – das hilft auch um die Emotionen zu regulieren.

00:30:48: im sozialem Kontext aber eine Geschichte ständig wiederholer reaktiviert jederzeit wieder meine Amnihtel-Aktivität.

00:30:57: zum Beispiel, wenn ich im Supermarkt bin und die ... Ich hab super lange gewartet an der Kasse.

00:31:02: Und da ist alles schief gelaufen!

00:31:04: Ich komme zu Hause an... Was mache ich?

00:31:07: Ich erzähle meinen Mann das, ich erzähle meine Kinder das.

00:31:09: Ich bin später am Telefon mit einer Freundin wiederholen, dass meine Freundin noch mal.

00:31:13: Und was

00:31:13: passiert?!

00:31:14: Ich habe vier oder fünf Mal mein eigenes Gift getrunken weil ich mit meinem Jammeren jedes Mal meine Amiddelaktivität habe und damit hat sich an der Situation im Supermarkt ja gar nichts geändert.

00:31:28: Und das ist das Jammerfasten, und was ich auf jeden Fall auch mal empfehlen würde an alle die zuhören, ist Frage mal an Menschen mit denen sie zusammenwohnen?

00:31:39: Jammere ich dann eigentlich viel?

00:31:40: Beschwerde ich mich viel?

00:31:42: Ich bin sehr überrascht worden.

00:31:43: Ich habe meine Kinder auch mal gefragt und die haben natürlich sofort gesagt, so ja Mama!

00:31:47: Natürlich du Jammerstag viel und du beschwerst dich auch und ich bin mir davon bewusst geworden dass das an viele Stelle ein Automatismus ist um genau die negative Sache anzudeuten und darauf zu achten in so einer jammerfasste Pause und auch wenn wir das Bedürfnis haben nochmal eine Geschichte zu erzählen Einfach mal sein zu lassen und erzähle etwas Schönes.

00:32:11: Weil Leute fragen, wie geht's dir heute?

00:32:13: Und sie wollen gerade eine Geschichte erzählen über was schief gelaufen ist.

00:32:18: Einfach nur kurz innehalten und denken, nee vielleicht erzähl ich es, was gut gelaufen war.

00:32:23: Das Gespräch verläuft Ander so und sie fühlen sich definitiv auch besser dabei.

00:32:28: Aber jetzt sind wir wieder bei den mentalen Desserts.

00:32:31: Präfrontale Cortex muss dann noch gut aktiv sein dass wir zwischen System Eins und System Zwei unterscheiden können.

00:32:39: Das ist das, was ich glaube von Karnemann nicht aufgreifen.

00:32:44: Können Sie das vielleicht erläutern?

00:32:45: Und vor allem die Frage beantworten wir wie System zwei trainieren um nicht sofort in diesem Modus der Beschwerde unterwegs zu sein weil dass es ja ein Automatismus ist.

00:32:57: Ja genau also das Modell von Kernemann ist im Prinzip sehr stark ähnlich oder gehört zu dem ganzen Thema der Selbstregulation.

00:33:08: Also wir haben System eins und wir haben system zwei, also wie ich das jetzt in den Buch betrachtet habe, ist er so das neurowissenschaftliche Betrachter.

00:33:16: System Eins – dass was spontan aktiv wird, das sind eher die emotionale getriebene Reaktionstendenser.

00:33:25: Also wieder, ich nehme das gleiche Beispiel.

00:33:28: Ich bekomme negatives Feedback und mein Essay-Impuls wäre vielleicht... ...ich unterbreche und die vertreide ich in meiner Meinung.

00:33:34: Ja, das ist mein System eins.

00:33:35: Mein emotionales System, was sofort aktiv wird und mich versucht zu dieser Handlung rübergehen zu lassen.

00:33:43: Dann haben wir System zwei, was eher über meinen Prefrontal Cortex läuft.

00:33:47: Was dann sagt?

00:33:48: so?

00:33:48: Moment mal!

00:33:49: Das läuft hier gerade ab.

00:33:53: Gibt es keine andere Reaktion, die vielleicht sinnvoller ist?

00:33:55: Vielleicht mal kurz abzuwarten.

00:33:57: Vielleicht mal schauben.

00:33:57: Vielleicht geht's deinem Chef gerade nicht gut oder eine ganz andere Reakktion.

00:34:03: Aber wir haben alle schon mal gespürt dass in emotionalen Situationen ist dieses System eins extremst dominant weil System zwei läuft über den präfrontal Cortex und der Präfrontalkortix hat eine limitierte Kapazität ist wie eine mentale Batterie.

00:34:20: Und wie trainiere ich jetzt die Beider?

00:34:22: Da kommen wir wieder zum Thema Selbstregulation.

00:34:25: Eins, um dieses Emotionaler zuerst mal Raum zu geben – also es gibt einige Tricks, die wir anwenden können.

00:34:32: Achtsamkeit hatten wir schon gesehen.

00:34:34: Wenn ich regelmäßig Achtsamtkeit praktiziere dann wird System eins sich sowieso beruhigen und dann bekommt es mehr Raum für System zwei dann wird meine negative, emotionale Reaktion nicht so groß sein.

00:34:48: Weil die an mich da lasse ich beruhigen durch die Erksamkeit-Praxis.

00:34:52: aber das was auch gerne empfehle ist dass in Situationen wo wir das Gefühl haben System eins und zwei sind ein großen Konflikt und System eins ist wirklich sehr groß und ich kann es nicht bewältigen einfach kurz nichts tun Auch wenn das nur zehn Sekunde ist mal kurz abzuwarten.

00:35:13: Das ist sehr schwer, weil System eins kann sehr dominant sein und sagt sofort reagieren, sofort kämpfen.

00:35:20: Aber glauben Sie mir?

00:35:22: Ihre Reaktion wird qualitativ viel, viel besser sein wenn sie mal kurz abwarten.

00:35:29: Weil die Ermittlungen... Ich meine

00:35:30: jetzt physische Zeitpunkt zwischen Reizung und Reaktionen einfach nicht nur den Raum zu betreten sondern zuerst vor der Tür zu stehen.

00:35:38: so sagen wir warten jetzt zehn Sekunden.

00:35:40: Genau.

00:35:41: Und Wenn alle Menschen auf diese Welt kurz warten würden, wenn sie von Amichtela-Aktivität getrieben sind.

00:35:48: Ich verspreche es ihnen die Welt würde ganz anders aussehen und ist sehr selten so dass ihre Reaktion sofort da sein muss.

00:35:58: Problem ist es fühlt sich anders an weil die Amichtelern sagen kämpfen oder wegkennen oder laut werden.

00:36:04: aber da kurz zu warten das ist am Ende unsere Entscheidungsfreiheit Und damit kommt eine sehr große Kredibilität.

00:36:13: Es gibt so ein Spruch, a wise man once said nothing dieses Mal kurz nichts sage an dem Moment wo wir emotional sind.

00:36:22: Wir brauchen uns sogar nicht eine bessere Aktion zu überlegen.

00:36:25: einfach kurz nichts tun, kurz abzuwarten

00:36:29: Durchatmen

00:36:31: Genau und das ist super wichtig und dass es am Ende sich leicht zu merken.

00:36:36: ich sag nicht das ist leicht umzusetzen Aber mir braucht es nicht, kurz abzuwarten.

00:36:41: Und Ihre Reaktion wird definitiv eine bessere

00:36:43: sein.".

00:37:08: Ego-Deplition.

00:37:09: und er hat noch einen Areal im Gehirn hervorgehoben, das auch sehr wichtig war Hippocampus.

00:37:18: Wie ist die Reinschaltung dazu?

00:37:19: Und welche Rolle spielt dieses Areal?

00:37:24: Also der Hippocompus ist ein Teil von unserem limbischen System.

00:37:29: Wir haben tief in den Gehirn eine Versammlung von Gehirnsstrukturen, die gemeinsam das limbische System ausbilden.

00:37:38: Und die Amichtela sind auch Teil davon!

00:37:40: Ja?

00:37:40: Die Amichtel, so wie ich schon erklärt habe, wichtig für unsere Emotionen vor allem Angst, Stress, Flucht und so weiter... Aber ein Teil dieses limbisches Systems ist auch der Hippo-Compus Und der Hypokampus spielt eine wesentliche Rolle für die Verarbeitung zum Beispiel von spaziale Informationen, also wie kenne ich mein Weg aus?

00:38:01: und so weiter.

00:38:02: Aber zweitens ist es auch extrem wichtig für das Gedächtnis.

00:38:07: Wenn man die beiden Strukturen in sich anschaut, dann sieht man, dass diese beide Strukture anatomisch nebeneinander sind – die arbeiten stark zusammen!

00:38:16: Das heißt, wenn meine Ermichterler aktiv werden, dann aktivieren sie auf meinen Hypokampfes.

00:38:22: unter Hippokampus wird sich dann draußen merken, was gerade los ist.

00:38:28: Und das führt dazu dass wir sehr oft auch die Dinge, die für uns emotional wichtig sind, dass wir sie uns leichter merken als die Sache, die uns nicht emotional wichtig ist.

00:38:40: Zum Beispiel wenn es eine große Gefahr da draußen gab, lass uns mal sagen bei ihnen im Dorf gab's einen unglaublich großen Brenngefahr an einem Punkt zum Beispiel, dann merken sie sich unglaublich viele Sachen ab.

00:38:53: Zum Beispiel was die Getragabe von Klamotten mit wem Sie diese Nachricht erfahre habe obwohl das für das Event selbst nicht wichtig war aber nur weil der Hippocampus an dem Moment auch getriggert worden ist.

00:39:06: Also funktionierte die Arbeiten sehr stark zusammen.

00:39:10: allerdings ist es so dass wenn wir sehr vieler Michtelaktivität haben über eine sehr lange Zeitspanne der Hypokompys beeinträchtigt und bekommen wir Probleme mit dem Gedächtnis.

00:39:22: Und das merke viele Leute, dass sie Probleme haben sich Dinge zu merken wenn sie unter großem Stress stehen.

00:39:29: aber das Schöne ist, dass die Forschung auch gezeigt hat, dass wenn die Amitalla wieder runter geht zum Beispiel mit Achtsamkeit, dass das Gedächten sich auch wieder verbessert.

00:39:41: Die Punkte, die Sie jetzt auch erwähnt hatten bezog zum Beispiel auf schöne Ereignisse oder intensive Reignisse.

00:39:48: Und dass die Schlussfolgerung könnte ja sein um ein gutes Leben in Einführungszeichen gut weil das für jeden etwas anderes bedürscht.

00:39:59: aber wenn wir ein schönes Leben führen möchten brauchen wir sehr viele intensive Erfahrungen und Eindrücke.

00:40:08: Deswegen ist zum Beispiel Reisen, neue Orte so viele Pringieren... ...so wichtig ist um ein Leben lebenswertes Leben zu führen wo man sich noch dran erinnert weil viele sind in einem Hamster Rad gefangen was immer im gleichen Modus Operandi abläuft wo diese intensive Erlebnisse gar nicht mehr entstehen.

00:40:33: Ja es ist ja so dass das Also warum unsere Emotionen so wichtig sind ist das Gen, was es die ganze Zeit tut.

00:40:42: Es versucht vorher zu sagen, was passieren wird und wenn etwas davon abweicht dann entsteht bei mir eine Emotion positiv zum Beispiel Überraschung oder Freude oder negativ.

00:40:54: Zum Beispiel ich bekomme negatives Feedback hatte ich ja auch gar nicht erwartet.

00:40:58: Also das ist so die Funktion von unserer Emotionen.

00:41:00: Die geben uns die ganze Zeit Signale, da draußen passiert etwas was abweicht von... ...was ich mein Gehirn gerade vorher gesagt habe und das genau macht auch neue Erfahrungen mit uns.

00:41:11: also wie Sie sagen so zum Beispiel wenn ich reise dann passiert die ganze zeit passieren neue Dinge die vor allem mit eine sehr tolle Emotion verknüpft sind Und das sind dann auch die Erfahrungen die wir uns leichter merken weil sie genau diese Emotion auch verursachen.

00:41:27: Super spannend.

00:41:28: Und es gibt ja Gefühle und Emotionen, man kann ja sagen Emotionen im Betriebssystem unseres Lebens.

00:41:36: Da will man natürlich bessere Emotion haben und bessere Gefühlen.

00:41:43: Bestätige nicht Gefahr in so einen Kipppunkt zu geraten wo man sich das Leben schöner redet als es ist?

00:41:53: Ja die Gefahr besteht natürlich immer Das passiert.

00:41:58: An der andere Seite, ich glaube es wird zu einem Gefahr wenn wir dadurch reale Probleme nicht mehr sehen und ignorieren und damit zum Beispiel das eigene Leben in Gefahr bringen würde.

00:42:11: Ich glaube dann sprechen wir... Wenn man

00:42:13: nicht handelt sozusagen?

00:42:15: Ja genau!

00:42:16: Dann wird tatsächlich problematisch.

00:42:19: an der anderen Seite denke auch Wir alle kennen die Menschen rund um uns, die immer alles positiv sehen und betrachten.

00:42:26: Und manchmal können das sogar näher.

00:42:28: von wo man denkt siehst du da nicht dass es jetzt gerade nicht so schön ist oder wie auch immer.

00:42:33: aber ich denke dann auch wenn diese Person damit das eigene Geleben nicht in Gefahr bringt und noch immer irgendwie das Leben auf eine konstruktive Art und Weise gestalten kann, dann finde ichs auch schön, dass die Person irgendwie da in ihrer Realität Unterwegs ist.

00:42:48: Und die Frage ist, wer mehr zufrieden findet?

00:42:53: Richtig!

00:42:53: Richtig genau.

00:42:54: Das ist das woran man eigentlich dann gemessen wird und ich habe mich auch mit dem Thema Energien beschäftigt, das kann ich aber erwähnen.

00:43:03: Sie auch, dass es Leistung im Leben ist ja auch irgendwann abseits der Störungen möglich und diese Emotionen und negativen Gedanken können auch stören sein, vor allem wenn man jetzt im Tennis oder in Golfen ist.

00:43:18: Das ist halt da wo der Unterschied gemacht wird und sich haben ja sehr viele spannende psychologische Tools.

00:43:26: Wir haben über Akzeptanz gesprochen, wir haben die Überachsamkeit gesprochen aber es gibt hier auch bei ihnen der Ansatz dass man die negativen Gedanken benennt und dadurch die schwächt.

00:43:41: können sie ein paar Beispiele nennen damit man das greifen kann?

00:43:44: Ja, es ist ein super spannendes Forschungsfeld.

00:43:48: Also das ist so eine einfache Strategie aber die unglaublich kraftvoll ist und ich kann mich noch sehr gut daran erinnern als ich ja also für fünfzehn Jahre oder so in der Forschung in diesem Thema geforscht habe aktiv.

00:44:02: Ich hatte neulich damit angefangen.

00:44:04: dann waren wir auf einer sehr große Konferenz meinen Forschungsteam Und dann kam die Botschaft raus von dem Professor, der das auch entdeckt hatte.

00:44:13: Ist wenn wir unsere Emotionen benennen, dann werden sie weniger aktiv und wie alle waren wow ist es so leicht!

00:44:21: Und tatsächlich isst es so leicht und das ist unglaublich wichtig hat auch viel mit Akzeptanz zu tun.

00:44:27: aber um einfach meinen Beispiel zu geben Wenn Sie jetzt morgen unterwegs sind zu einer Person und Sie haben eigentlich keinen Lust auf dieses Meeting sagen sie zu sich selbst ganz bewusst, es ist total okay dass ich jetzt keine Lust habe.

00:44:40: Ist total ok.

00:44:42: und dieses sage Es ist okay das ich gerade das fühle Ich hab keine lust oder ich fühl mich gestresst Das kurz auszusprechen und so sage hey das ist okay Dass ich die emotion erfahre das macht schon dass die Emotionen sich tatsächlich auch beruhigt Und das ist etwas was wir sehr oft auch spontan tun.

00:45:03: Ich weiß nicht, ob sie das schon beobachtet habe.

00:45:05: Aber wenn zwei Menschen sich anfangen zu streiten, dann sagt die eine Person, ich bin gerade so gewütend!

00:45:13: Ja?

00:45:13: Das ist gut, weil die Person an dem Moment kurz sagt... Das ist hier gerade mein

00:45:17: Gefühl.

00:45:19: Und ich denke tatsächlich dass die Natur da uns das schon mal vorgibt was da gut ist um einfach nur zu sagen, ich fühle mich gerade mega gestresst ja.

00:45:28: und dann zu sage und das ist okay Das ist nun mal ein wichtiger zweite Schritt.

00:45:34: Aber meistens machen wir das auch spontan, dass wir kurz unsere Emotionen benennen und auch in Interaktion mit anderen Menschen ist das sehr wichtig sei es jetzt mit Kindern oder sei das jetzt mit Kollegen und vielleicht mit dem Chef.

00:45:46: nicht so sehr weiß ich nicht so gut wie das ankommen wird.

00:45:49: aber wenn ein Kind voll frustriert ist Und dann mal kurz zu sagen ich sehe dass du dich gerade wütend fühlst Ich sehe dass das gerade für dich schwer ist.

00:45:59: Die Chance ist größer, dass die Emotionen bei deinem Kind sich beruhigt.

00:46:03: Als wir sagen würden, reist dich doch jetzt mal zusammen.

00:46:06: Schaffst du schon?

00:46:07: Kurz zu sage ey!

00:46:08: Seid positiv.

00:46:10: Genau.

00:46:10: Kann man sagen und jetzt fangen wir mit Jammerfasten an.

00:46:13: Wichtig,

00:46:16: richtig.

00:46:18: Das wird sehr gut ankommen.

00:46:20: Vielleicht noch eine andere Frage zum Thema Multitasking.

00:46:22: Sie sind aber kein Freund davon.

00:46:25: Warum ist das so gefährlich?

00:46:31: Was meine ich mit Multitasking und warum das dann negative Auswirkungen hat?

00:46:36: Wir können unsere Aufmerksamkeit nur eine Aufgabe widmen.

00:46:41: Was ist Multitasking?

00:46:42: Das heißt im Prinzip, ich wechsle die ganze Zeit meine Aufmerksamkeit zwischen zum Beispiel... Ich schreibe gerade eine E-Mail und es kommt ein Nachricht rein über mein Handy.

00:46:51: Und ich schau mal kurz drauf!

00:46:52: Das alleine ist schon multitasking weil wir ständig unsere Aufmerksamkeit wechseln.

00:46:57: Switchen.

00:46:58: Genau.

00:46:59: Und diese Switching von Aufmerksomkeit ist unglaublich anstrengend für unseren Prefrontal.

00:47:06: Cortex unter Prefrontalkortex hat schon eine limitierte Kapazität.

00:47:11: Und diese limitierte kapazität ist so wertvoll, die gut zu benutzen.

00:47:17: aber wir verbrennen unglaublich viele Kapazitäten in denen wir ständig wechseln zwischen Aufgaben und ich glaube das heutzutage in dieser Welt wo wir alle ein Handy habe uns ständig draufschauen.

00:47:28: Ich glaub es ist eine sehr große Herausforderung geworden

00:47:33: Und Frau Dr.

00:47:34: Notterwerte, es gibt hier auch sehr viele Experimente die aufzeigen dass diese mentale Schöpfung bei jedem Auftritt und es gibt glaube ich sehr sehr eindrucksvolle Experimence oder nicht?

00:47:45: so zwei Menschen Beobachtungen mit den Richtern Die Urteilshärte je nach Kungegefühl oder je nach Uhrzeit sehr stark variieren.

00:47:59: Können Sie das vielleicht erklären und dann vielleicht etwas empfehlen, wann wir die wichtigen Entscheidungen treffen sollen?

00:48:06: Ja.

00:48:06: Genau!

00:48:08: Also es ist ja so dass der Präfrontalkotix – ich spreche mal kurz für Morgenmenschen.

00:48:13: Das sind Menschen, lass uns mal sagen, die früh aufstehen.

00:48:17: Lass uns sagen um sieben spätestens stehen, die auf von da drüber aus….

00:48:20: Das ist kein Mythos.

00:48:21: Und Sorinini, das ist kein mythos.

00:48:23: Es

00:48:24: gibt unterschiedliche Menschen.

00:48:25: Es

00:48:25: gibt morgenmenschen, es gibt Abendmenschen und es gibt auch noch mal Menschen zwischen ihnen.

00:48:30: aber abhängig von was für ein Typ sie sind werden Sie Ihren Prefrontalkodex auch anders einsetzen.

00:48:38: Und deswegen sage ich mir ganz konkret jetzt spreche ich mal kurz für Morgenmenschen das sind Menschen die lassen uns sagen spontan aufwachen irgendwann zwischen sechs und acht würde ich mal sagen wachen die Menschen spontanauf Die haben die meiste kognitive Fähigkeiten Meister Energie, um gute Entscheidungen zu treffen.

00:48:55: Morgens!

00:48:56: Also lasst uns mal sagen zwischen acht und zehn, acht und elf vielleicht.

00:49:01: Dann gibt es so einen Moment und das Beispiel was ich angewohlt habe von Richtern die irgendwie an einem Punkt Hunger bekommen und die schon erschöpft sind vor dem ganzen Vormittag arbeiten.

00:49:10: dann merkt man dass die mentale Batterie am Ende des Vormitteils sehr niedrig geworden ist und dass die Qualität der Entscheidungen absolut runtergeht.

00:49:19: Und wichtig ist erstmal dass Menschen für sich schauen, okay bin ich eher ein Morgenmensch oder eher Abendmensch.

00:49:26: Wann habe ich quasi meine meiste mentale Energie?

00:49:29: Ich glaube die meisten Menschen können das schon sagen.

00:49:31: wann am Tag gar nicht mich am besten konzentrieren und die wichtigste Entscheidungen dann einzuklernen.

00:49:38: Und für Menschen wie morgenmenschen sind es eigentlich sowieso keine wichtige Entscheidungen nach vier oder fünf Nachmittags.

00:49:44: Ja dann ist die Qualität der Entscheidungen schon eine andere als wenn wir das Vormittagsein planen.

00:49:50: Und für die Arbeitswelt würde ich sagen, weil wir da eine Mischung haben von morgen Menschen, Abendmenschen und noch mal eine Mischen zwischendurch.

00:49:57: Denke ich wirklich die wichtigste Momente wo man Entscheidungen treffen kann, lass uns sage ist zwischen zehn und elf.

00:50:03: also ich denke die wichtigsten Meetings am Tag für ein ganzes Team sollten diese Uhrzeit stattfinden damit die meiste mentale Energie auch verfügbar ist.

00:50:15: Ja, ich glaube das hilft auch.

00:50:16: und jetzt genervt die wichtigen Entscheidungen zu treffen wäre auch ungünstig.

00:50:21: Lieber so wie sie sagen Abstand nehmen abwarten und es ist ja selten so dass man auf Zack entscheiden muss sondern man kann sich auch ein bisschen Zeit gönnen und sagen okay ich komme jetzt zur Ruhe bevor ich hier meine Impulskontrolle verliere weil Impulskontrolle korreliert negativ mit der Schöpftengeschirm.

00:50:39: Absolut

00:50:40: absolut!

00:50:40: Und ich denke auch das ist etwas was Jede kennt das.

00:50:44: Ja, ich kenne dass sie kennen das alle Leute die zuhören, die kennen das diese mentale Erschöpfung.

00:50:49: und trotzdem bleibt es finde ich zu viel tabu.

00:50:52: Und ich find's auch total okay Dass man das in Unternehmen noch anspricht und dass wir sehr offen sage im moment bin Ich halt mental erschöpft ich treffe die entscheidung erst nicht weil Es für mich eine wichtige Entscheidung ist.

00:51:06: ich treff Sie zum Beispiel erst in einige stunde oder ich tref sie am nächsten tag.

00:51:10: Für wichtige Entscheidungen finde ich, sollte das offen angesprochen werden können.

00:51:16: Damit wir wissen, wer treffe nicht mal inklusiv eine Entscheidung wo wir dann später negative Konsequenzen

00:51:21: haben.".

00:51:24: Und Sie erwähnen auch diese Studie aus Harvard, glaube ich die, dass sie die Studie am längsten läuft vermutlich über achtzig Jahre schon.

00:51:35: und da gibt es einen gemeinsamen Nenner für Woll befinden und glücklich sein, zufrieden zu kommen.

00:51:43: Das sind gesunde Beziehungen.

00:51:47: Wenn man Alfred Adler zuhört könnte man auch wie folgt formulieren alle Probleme sind Beziehungsprobleme.

00:51:56: das heißt die Beziehung können eine Quelle des Glücks sein aber auch des Unglugs.

00:52:03: Jetzt ist die Frage weg Wie geht man mit den Menschen um?

00:52:07: Die einem nicht gut tun?

00:52:11: Die Studie, von der Sie reden.

00:52:14: Das ist die Studie... ...die tatsächlich schon sehr lange läuft und die gefunden hat.

00:52:19: eine der wichtigsten Faktoren sind diese bedeutsames soziale Beziehungen.

00:52:24: Und wir vergessen glaube ich zu oft wie wichtig soziale beziehungen sind in positive auch wie negative Sinne weil fast jede Emotion würde nicht bestehen wenn es keine sozialen Beziehung gebe.

00:52:36: Also es gibt immer dieses soziale Genau, weder negative noch positive.

00:52:40: Wie wissen wir das was Liebe ist wenn es keine anderen Menschen gibt?

00:52:44: Oder wie wissen wir zum Beispiel dass Frustration ist oder Scham, wenn es jetzt keine andere Menschen gäbe?

00:52:50: Also unsere Emotionen sind eingebettet quasi in einem sozialen Kontext.

00:52:55: und wie gehen wir jetzt um mit den Menschen die mit negative Emotion verbunden sind?

00:53:03: Es ist die Frage muss die Person wirklich ein Teil sein von unserem Leben?

00:53:07: Ja, das darf man sich ruhig fragen.

00:53:09: Also ich finde auch wenn es eine Person gibt die unglaublich stark negativ Auswirkungen hat auf uns dürfen wir auch mal sagen Ich will die person einfach nicht mehr in meinem Leben.

00:53:18: Das ist okay.

00:53:19: Wir müssen nicht mit aller befreundet sein Wir müssen nichts mit allen aktiven Beziehung haben.

00:53:24: Das braucht es nicht zu geben.

00:53:26: Wie ich die Beziehungen dann beende?

00:53:27: Ist natürlich ne andere Sache sollte ja auf einer respektvollen Erdenweise geschehen.

00:53:31: aber man darf ruhig auch sage diese Person geht's halt nicht.

00:53:35: und sonst.

00:53:36: Es gibt natürlich – und das kennen wir alle auch – Menschen, die Teil sind von unserem Leben, die wir nicht wegdenken können.

00:53:42: Die sind ja da!

00:53:44: Und die sind für viele von uns eine Quelle von großer Frustrationen.

00:53:48: Und so habe ich in meinem Buch eine Person eingeführt, die heißt Tante Gertrude.

00:53:53: Unter die Tante Ger Trude steht Symbol für eine Person oder manchmal Situation, die mit einer ganz stark negative Emotion zusammengeht aber die wir nie vermeiden können.

00:54:04: Und das, was wir dann tun können ist zum Beispiel mit einer Tante Gertrude.

00:54:08: Was könnte helfen?

00:54:10: Ist es dass wir uns die bewusst die Fragesteller will ich überhaupt zu eine Person werden wie Tante Ger Trude?

00:54:18: Nee sehr wahrscheinlich nicht!

00:54:19: Könnte sein, dass die das Verhalte von Tante Gehr Trude zu tun hat mit ihrer eigene Unsicherheit oder ihre eigenen Themen?

00:54:26: Ja ganz klar ja.

00:54:28: warum würde ich mich denn überhaupt noch sorge mache über Tante im Moment, wo man Ruhe hat eine ganz andere Perspektive betrachten.

00:54:38: Und einfach sagen okay das ist jetzt eine Person die es da hat eine Berichtung dazu sein und es vielleicht auch als Herausforderungen anzunehmen um die eigene Gefühlswelt zu entdecken?

00:54:49: ja also ich will nicht werde wie sie warum denn nicht?

00:54:52: Ja was ist genau bei Tendekir Tröte was mich stört?

00:54:55: Vielleicht sind das ihre Werte ja und dann gibt das mir Informationen über meine eigene Werte Und diese Informationen, die machen das ich mich selbst nur besser entdecken kann und vielleicht in der Zukunft auch nur bessere Entscheidungen treffen kann.

00:55:10: Also benutzen Sie Ihre Tante Gertrude einfach als Forschungsprojekt.

00:55:15: Als Reflexionsfläche?

00:55:17: Genau super sehr schönes Wort!

00:55:18: Die Reflexion Fläche genau.

00:55:20: Das ist super ja weil wir daraus wieder so viele Informationen ziehen können, die uns dann an in anderen Bereichen mit Sicherheit helfen.

00:55:27: Freut Dr.

00:55:28: Mottobert.

00:55:28: haben sie mal schon solche Menschen angetroffen?

00:55:31: Sie von dem fliehen, von dem Fliehen.

00:55:34: Weil sie sagen das tut mir alles nicht gut weil das alles ungerecht ist und sie finden sich aber immer wieder in den gleichen Situationen.

00:55:43: Wollten vielleicht die Frage aufwerfen deren Fokus und deren Wahrnehmungsmuster sind immer identisch und sie versuchen etwas in der Außenwelt zu verändern ohne zu verstehen dass sie zuerst in der Innenwelt deren Denker verenden müssten, um anzukommen und zufrieden zu finden.

00:56:07: Ja ich denke es gibt glaube ich ganz viele Menschen genauso wie sie das beschrieben habe dass sie versuchen alles im Aus- und so zugestellten zu ändern, zu manipulieren statt mal zu schauen im Inneren selbst.

00:56:21: okay was kann ich da tun?

00:56:23: Wie kann ich dort anfangen.

00:56:26: gleichzeitig finde ich's auch schwer einzuschätzen ob die menschen das vielleicht nicht tun weil wer weiß, was dahinten den Kulissen dann auch spielt.

00:56:35: Aber ich denke definitiv und ich denke auch, dass genau mit solchen Themen das, was wir gerade heute besprochen haben wie kann ich mit meiner innere Welt umgehen?

00:56:45: Wie kann ich da Zugang finden oder damit umgehen?

00:56:49: Ich kann mir sehr gut vorstellen es gibt manche Menschen die das niemals im Leben tun werden die dazu willagt auch nicht die Fähigkeit habe, ohne das niedrig zu sprechen.

00:56:59: Also manche haben vielleicht auch nicht diese Selbstregulation mitbekommen und werden es vielleicht auch nie richtig

00:57:04: entwickeln.".

00:57:07: Und in diesem Kontext war ja genau dieser Aussage und diese Forschung von Sonja Lybomirski so spannend, wo zehn Prozent unseres Wollbefindungs- und unseres Glücks von äußeren Umständen abhängen?

00:57:23: Vierzig Prozent sind in unserer Hand.

00:57:25: Ich glaube, wenn man das so auffasst ist es einfach extrem wertvolle Botschaft um das vielleicht in die Prioritätenliste so einzutragen wie er sich hingehört weil mit den genetischen Predispositionen kann ich wenig anfangen.

00:57:41: dann ist meine Neurozismus sehr stark ausgeprägt und dann habe ich Pech in Lotterie des Lebens.

00:57:49: aber vierzig Prozent liegen noch in meiner Hand

00:57:52: Genau.

00:57:54: Wenn Sie sich vorstellen, dass Ihr Buch in Hall of Fame aufgenommen wird?

00:57:59: Welchen einen Satz würden sie drunterschreiten?

00:58:06: Weniger denken und mehr fühlen...

00:58:12: Das werden wir aber im System eins, oder?

00:58:14: Ist das nicht gefährlich?

00:58:16: Nein, vielleicht würde ich so ein Ende in weniger denken und mir wertfrei spüren.

00:58:24: Sich selbst wertfreiespüren!

00:58:27: Ich denke, dass wir versuchen in unserer Gesellschaft viel zu viel alles was wir als Probleme wahrnehmen mit unseren Gedanken zu kontrollieren.

00:58:36: Während manchmal geht es nur darum den Körper zu spüren und so akzeptieren und damit gibt viele Emotionen werden von alleine schon reduziert und entsteht wieder ein Handlungsraum.

00:58:48: Sehr schön!

00:58:50: Haben Sie in Ihrem Leben einen Buch gelesen das sie unglaublich stark geprägt hat?

00:58:57: Ja, das Buch heißt vom Ende der Einsamkeit.

00:59:01: Das ist wirklich meine Lieblingsbücher von Benedikt Wells.

00:59:05: Ich habe es zweimal gelesen und plus hierweise habe ich zweimal das Ende des Buches auf eine Zugfahrt gelesen an meiner Münche in Berlin.

00:59:14: Und ich hab zweimal unglaublich geweint weil es so berührend ist!

00:59:19: Und das ist ein Buch was für mich unglaublich viele Kindheitsemotionen beschreibt Und wir alle haben die Kindheit Emotionen in uns stecken.

00:59:30: In diesem Buch werden die Kindheitsemotionen sehr schön angesprochen und ich habe mich davon unglaublich berühren

00:59:37: lassen.".

00:59:39: Das klingt ein sehr faszinierender Projekt.

00:59:42: Sie sind eigentlich ein Emotionsprofi, wenn sie jetzt ihr eigenes Leben der letzten fünf Jahre reflektieren.

00:59:50: Sie haben ja sehr viel geforscht, sehr viel trainiert, sehr viele geschrieben.

00:59:56: Schätzen Sie sich jetzt auf eine Skala von null bis zehn.

01:00:01: Zehn, ich bin bei meinem Zufrieden angekommen oder ich habe noch viel Potenzial obwohl ich so viel weiß?

01:00:11: Das ist keine leichte Frage!

01:00:15: Ich bin hier und jetzt zufrieden also hier und jetzig.

01:00:18: im Moment spüre ich eine zehn aber gleichzeitig ist noch unglaublich viel Potential da.

01:00:23: ja also die Zufredenheit die spüre Auch wenn ich zum Beispiel durch eine Krise gehe, auch wenn nicht alles läuft wie ich mir das wünsche.

01:00:34: Aber ich habe tatsächlich gelernt um viel mehr loszulassen und vielmehr bei mir selbst zu schauen.

01:00:41: hier und jetzt ist es also okay.

01:00:43: ja wir haben ein tolles Gespräch Ich hab etwas zum Trinke hier, ich habe etwas gegessen, ich hab wunderbar gut geschlafen.

01:00:49: Hier und Jetzt bin ich voll auf meine Zehen aber gleichzeitig gibt's nur unglaublich viel Potenzial.

01:00:59: Gibt es einen Ratschlag, den Sie als besten Ratschläge des Lebens bezeichnen würden?

01:01:09: Ja ich glaube mit einer größere akzeptierenden Haltung sich selbst gegenüber durch das Leben zu gehen.

01:01:19: Weniger String sein mit sich selbst.

01:01:21: Selbstersteptanz.

01:01:22: Genau die selbsterkteptanz ist sehr wichtig.

01:01:25: Ist es nicht die Gefahr dass man dann das eigene Potenzial unterschätzt und nicht entwickelt weil man sich so wie man ist akzeptiert, ohne zu sagen ich mag mich selbst aber ich will trotzdem mein Potenzial entfalten.

01:01:40: Ja gleichzeitig kann man auch... Ich habe zum Beispiel einen unglaublich großen Treib vieles zu lernen und vieles zutun, vieles erleben zu wollen.

01:01:50: und es ist auch weilig das Akzeptiere dass ich auch gleichzeitig viele Möglichkeiten sehe das Zutun.

01:01:56: Also ich denke, es geht nicht zu sehr darum sich nicht weiterzuentwickeln oder nicht das Potenzial mehr frei zu setzen aber eher zu schauen was sind so die Treibe in mir und da mit einer akzeptierenden Haltung damit umzugehen.

01:02:09: Genauso wie es Menschen gibt, also ich gerne auch so sorge Menschen, die sagen eh weißt du ich finde es total cool ist lebe dass ich gerade habe und alles läuft.

01:02:17: Ich hab keine Lust da irgendwie etwas zu ändern Und das ist ja auch okay.

01:02:21: Auch wenn die Gesellschaft vorsagt, wir müssen uns immer weiterentwickeln, dass manche sagen alles ist ok so wie es gerade ist.

01:02:29: Wir müssen nur sterben haben wir gehört.

01:02:30: Alles andere ist eine freie Entscheidung.

01:02:32: und Steuer bezahlen.

01:02:34: Das ist auch eine freien Entscheidung.

01:02:36: Sie können nicht zahlen sie landen im Gefängnis aber...

01:02:39: Stimmt!

01:02:39: Sterben werden sie dann sowieso.

01:02:43: Sehr sehr schönen Produkten.

01:02:44: Die abschließende Frage die es zugeben, was ein bisschen anspruchsvolle.

01:02:48: Was ist für Sie der Sinn des Lebens?

01:02:52: Ich habe mir tatsächlich schon mal öfter darüber Gedanken gemeint.

01:02:56: also der Sinn das Lebens für mich hat damit zu tun, was hinterlasse ich wenn nicht mehr da bin.

01:03:03: Damit ich irgendwie dem Leben einen Sinn gegeben habe.

01:03:08: ja und für mich besteht Sinn des Lebens in dem Sinne was hinterlace ich wenn ich nicht mehr darin sind denn ich dem leben weitergebe?

01:03:16: Bei mir hat das sehr viel zu tun mit meinen Kindern, also weil ich weiterleben werde durch meine Kinder.

01:03:23: Ich versuche bestimmte Haltungen und bestimmte Wertungen an meine Kinder weiterzugeben – also das Leben, das mir wichtig ist, weiterzugegeben.

01:03:32: Und gleichzeitig auch die Einsichte, die ich aus Erforschung gewählen konnte von denen ich wirklich glaube dass es eine Gesellschaft verbessern würde, dass sich die weiter geben kann.

01:03:46: Und ich denke, dass dieses Weitergeben von dem was mir wichtig ist sei es durch meine Kinder, sei das jetzt durch Bücher oder Bücher angewandte Wissenschaftler.

01:03:56: Das ist für mich mein Sinn dieses Lebens hier.

01:03:59: Das war doch eine wunderbare Botschaft zum Abschluss des Gesprächs.

01:04:02: Ich bedanke mich herzlichst!

01:04:03: Für selten reguliertes Gespräch hat Spaß gemacht und hat mich sehr gefreut sie gern gerne zu haben.

01:04:09: Ja ebenso vielen lieben Dank.