00:00:00: Ja genau, das ist auch so ein Grundsatz den wir haben.
00:00:02: Der Umsatz ist der Plaus des Kunden.
00:00:04: Also dass wir schauen, dass wir die Organisationen so denken und so aufstellen, dass genau dieser Punkt immer im Zentrum bleibt.
00:00:12: Das ist genau diese Kundenerorientierung!
00:00:13: Und es gilt organisatorisch zu veranlagen.
00:00:33: Lieber Herr Werner, herzlich willkommen in der aktuellen Ausgabe von SMP Leader Talks.
00:00:37: Hallo Herr Michaelow.
00:00:37: Freut mich sehr bei Ihnen heute sein.
00:00:39: Es freut mich auch sehr.
00:00:41: ich habe so viel von Ihnen gelesen und von Ihrem Unternehmen.
00:00:45: Eine erkenntnisreiche Reise sein wird auch für unsere Zuhörer.
00:00:50: Und zum Einstieg würde ich gerne die folgende Frage aufwerfen, sich hatten ja bevor sie im Familienunternehmen eingestiegen sind einige Stationen in SIF sehr erfolgreichen Unternehmen verbracht.
00:01:01: Also L'Oréal und Glaxo... Was war Ihr Eindruck?
00:01:06: Wo Sie aus einer sehr erfolgreich Führungsstruktur bei L'Orreal in ihre Unternehmen eingestiegen sind, weil sie ja von der Führungsphilosophie einen ganz anderen Ansatz fahren.
00:01:18: War das ein Schock oder eine Bestätigung?
00:01:21: Also ein Schok war es definitiv nicht.
00:01:23: Ich bin ja dem Unternehmen immer schon verbunden dadurch dass mein Vater des Unternehmens gegründet hat und das Unternehmen DM Togarri Markt und seine Überlegungen im Hinblick auf Führung haben so gesehen mein ganzes Leben begleitet, weil ich immer viel den Austausch mit ihm war und mich auch immer dafür interessiert habe.
00:01:40: Insofern habe ich diese Überlegung von DM natürlich gekannt, auch während ich dann in anderen Unternehmen tätig war die börsennockierte große Konzerne waren aus dem FMCG-Umfeld.
00:01:56: Also das so gesehen war jetzt kein ganz großer Schock.
00:02:00: allerdings muss ich sagen als ich dann zu DM tatsächlich operativ gekommen bin zunächst mal so die ersten Wochen eine interessante Erfahrung, weil dadurch dass die Menschen bei DM Tokarimak sehr eigenständig und sehr initiativ die Dinge angehen ist natürlich schnell.
00:02:17: Die Frage als Führungskraftjahr was jetzt eigentlich meine Aufgabe wenn ich da vor Instrukturen gearbeitet habe wo doch mehr die Führungskräfte die Ziele vorgegeben haben Und wenn sie in so einem System gearbeitet haben, kommen dann in ein anderes System.
00:02:30: Dann dauert es einen Moment bis man dann verstanden hat wie's dann in dem neuen Unternehmen läuft um dann wieder Ansatzpunkte zu finden wie man auch seinen Beitrag leisten kann damit wir insgesamt besser werden können.
00:02:42: Aber das was Sie erwähnen ist eigentlich Wunsch jedes Unternehmerlenkers dass die eigeninitiative Selbstverantwortung Unternehmen im Unternehmen im Vordergrund stehen und das es ja meistens in Leitbildern der Unternehmern auch so verankert.
00:02:58: Und das hängt auch an der Wand, man sagt aber, die Führung findet zwischen den Wändenstand nicht an der Wände.
00:03:06: wo unterscheidet sich DM?
00:03:08: Was ist ihnen gelungen was den anderen nicht gelingt?
00:03:13: Ja gut, ich meine jetzt die anderen Unternehmen sind ja nicht unerfolgreich in denen ich auch gewesen bin.
00:03:19: Was für mich immer bedeutet es gibt viele Wege nach Rom.
00:03:22: also letztendlich wenn Unternehmen erfolgreich sind ist jetzt hier die Frage welchen, welchen Maßstab man anlegt um zu sagen Ist das jetzt das was wir uns vorgestellt haben oder reicht es noch nicht aus?
00:03:34: Also ich muss jetzt sagen gerade bei L'Oréal ein Unternehmen welches sehr sehr erfolgreich damals schon war als ich dort gearbeitet habe und auch weiterhin sehr erfolgreich ist glaube ich jetzt nicht, dass da eine prinzipielle Unzufriedenheit ist mit der Führungskultur die es dort gibt.
00:03:50: Die von vielen anderen ja auch als beispielhaft gesehen wird.
00:03:53: Ich glaube am Ende muss jedes Unternehmen sich überlegen welche Zusammenarbeitskultur es pflegen möchte weil sie diesen Weg Ich würde mal sagen, authentifizieren können.
00:04:05: Also sozusagen sich damit verbinden können und sagen ja das genau ist was wir wollen.
00:04:09: Insofern schaue ich auch im Hinblick auf die Art und Weise wie wir es bei DM-Trogarie-Markt machen jetzt gar nicht besser wissrisch oder vielleicht sogar messianisch drauf dass ich sage alle müssen das so machen.
00:04:20: Die wesentliche Frage für mich ist eigentlich immer mich zu fragen Ist denn dessen wie wir's machen?
00:04:26: haben wir da weiterhin zutrauen, dass es der richtige Weg ist um für unsere Kunden und Kundinnen einen Unterschied zu machen.
00:04:31: Für die Kolleginnen und Kollegen in einem Arbeitsumfeld zu bieten wo sie eben über sich hinaus wachsen können und sich auch gerne mit den Aufgaben verbinden und natürlich als Unternehmen zukunftsfähig zu bleiben.
00:04:42: ja und insofern benchmark ich das gar nicht so sehr sondern wir sehen am Ende am Applaus der Kunden durch die Umsätze die wir generieren.
00:04:51: Wir sehen es an betriebswirtschaftlichen Ergebnissen das uns die Puste nicht ausgeht Und wir sehen es an den Bewertungen der Kunden und Kunden in den vielen Marktforschungsstudien, die es ja immer wieder gibt von allen möglichen Verlagen auch.
00:05:03: Ja?
00:05:04: Und Herstellern, die mal wieder schauen wie die Kunden uns jetzt qualitativ wahrnehmen.
00:05:10: Das kann ich gut nachvollziehen nur wenn man davon ausgeht dass das ein Wunsch ist von sehr vielen Unternehmern tatsächlich diese eigene Initiative zu fördern und sie fordern das auch ein das Gefühl, dass wir häufig einfach wahrnehmen, dass es gar nicht so trivial ist.
00:05:26: Und was ist das Erfolgsrezept von DM?
00:05:30: Wie ist es ihnen gelungen die Menschen in so einen Rahmen zu setzen, dass sie diese Entfaltung hinbekommen?
00:05:37: Also ich würde mal sagen vielleicht nochmal zu der Frage also inwiefern gelingt eigene Initiative?
00:05:44: auch da Herr Michaelow ist wieder die Frage ja in welchem Umfang denn?
00:05:49: Also, wenn von Führungskräften die Ziele klar vorgegeben werden und dann Kreativität erhofft wird im Sinne der Eigeninitiative um diese Ziele zu erreichen in den Herausforderungen, die es gibt.
00:06:01: Dann kann das ja durchaus schon als sehr unternehmerisch gesehen werden.
00:06:05: Wenn jetzt weniger die konkreten Ziele vorgegen werden und die Initiative erwacht – die Eigeninitiativen – dann kann sein, dass man sagt, ah, das ist genau das was wir suchen!
00:06:15: Deswegen ist auch die Frage in Unternehmen Welches Führungsprinzip soll denn angewendet werden?
00:06:21: Wie klar sollen denn die Dinge vorgegeben werden.
00:06:24: Insofern ist das sozusagen die Grundfrage und ob man jetzt zufrieden ist oder nicht mit dem Level an Eigeninitiative hängt davon ab, was die Erwartungen sind.
00:06:33: Wenn ich jetzt von der Amtogarima anspreche, ist es so dass wir halt so drauf schauen, dass wir sagen Wir sind in einer Welt, die schwer vorherzusagen isst, in mittelfristigen und langfristigen Zeiträumen.
00:06:48: Naja, zunehmend kann man sich die Frage stellen.
00:06:50: Inwiefern ist das denn wirklich gut?
00:06:52: Vorher sagbar auch und wenn wir... Wenn es unser Anliegen ist dass wir für unsere Kundinnen und Kunden immer den Unterschied machen können weil sie sich sagen A ZDM gehe ich einfach gern, weil die machen das gut und überraschen mich immer wieder positiv dann bedeutet es, dass wir sehr aus der situativen Geistesgegenwarte heraus immer Wege finden müssen wie wir für Kunden und Kunden den unterschieden machen können Und das gelingt halt wenig.
00:07:15: weniger Überzentrale Steuerung weil wir eben mit über zwei Millionen Kundenkontakten jeden Tag in unseren über zwei Tausend Einhundertfünfzig DM-Märkten gar nicht im Einzelnen uns vorstellen können, was da alles passieren kann.
00:07:29: Deswegen ist das, was wir bei uns die unternehmerische Disposition jedes einzelne Mitglieds der Arbeitsgemeinschaft nennen – das Entscheidende damit dann in der jeweiligen Situation dann den richtigen Zugang, dem richtigen Einfall die richtige Vorgehensweise hat um Kundinnen und Kunden eben nachhaltig zufriedenzustellen.
00:07:49: Und dann ist jetzt die Frage welchen Rahmenbrauch es dafür?
00:07:52: Das sind natürlich dann die Unternehmenskultur, die da wesentlich ist.
00:07:56: Aber nochmal wenn wir uns überlegen was macht Unternehmen denn wirklich langfristig erfolgreich?
00:08:02: Ist unser Zugang bei dem das wir glauben sind vor allem drei Dinge die wichtig sind.
00:08:06: Es ist zum einen die konsequente Kundenorientierung.
00:08:10: Die ist so wichtig weil der Die Kunden und Kunden sind ja für uns als Einzelhandelsunternehmen, sind unsere Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern.
00:08:19: Also die geben uns Arbeit und machen uns Arbeit.
00:08:22: Und wenn sie uns keine Arbeit mehr machen und keine Arbeit meer geben also bei uns nicht mehr einkaufen dann geht uns das Benzin aus.
00:08:31: Dann haben wir keine Berechtigung mehr, dann verschwinden wir vom Markt.
00:08:36: Weil es eben darum geht diese Arbeitgebärinnen von uns immer wieder zufriedenzustellen ist es so wichtig, dass wir sie sehr genau beobachten und wenn die sich verändern in ihren Konsumbedürfnissen und ihren Erwartungen.
00:08:48: Dass wir das
00:08:49: merken
00:08:50: und unsere Leistung weiterentwickeln.
00:08:52: Und deswegen ist esso wichtig, daß das sozusagen der Ausgangspunkt ist für die Erkenntnis, für das zweite was wir brauchen von den drei Dingen.
00:09:00: und das ist die Veränderungswilligkeit innerhalb der Arbeitsorganisation weil wenn unsere Leistungen sich verändert muss ich unsere Zusammenarbeit verändern Weil die Leistung ist ja das Ergebnis unserer Zusammenarbeit.
00:09:11: Das heißt, je mehr in einer Arbeitsgemeinschaft deutlich es dass wir uns verändern müssen weil die Leistungen sich verändern muss umso höher ist die Veränderungswilligkeit.
00:09:20: und das dritte was dann auch wichtig ist ist die veränderungsfähigkeit.
00:09:24: Und jetzt wieder eine Frage vom Management den Rahmen auch so zu machen dass auch die Veranderung tatsächlich stattfinden kann.
00:09:30: Das hat etwas damit zu tun inwiefern die Ressourcen allokiert werden Wie auch die Arbeitsmittel sind, wie auch die Möglichkeiten der Fortbildung der Kolleginnen und Kollegen innerhalb des Unternehmens sind.
00:09:42: Und deswegen sind es die drei Dinge also Konsequente Kundenorientierung Veränderungswilligkeit in der Organisation und Veränderung Fähigkeit durch die Möglichkeiten, die geschaffen werden durch die Rahmenbedingungen im Unternehmen.
00:09:54: Ja, wenn und ich glaube das würde ich persönlich unterscheiden.
00:09:56: Das wäre dann höchstwahrscheinlich neun-neinzig Prozent der Unternehmen... ...das auch unterscheiben, was sie zum Ausdruck gebracht haben.
00:10:04: nur man stellt immer wieder fest dass das gar nicht so einfach an zum Beispiel die Kundenzentrierung.
00:10:08: Ich glaube es gibt kein einziges Unternehmen da sagt bei uns in den Kunden nicht im Zentrum.
00:10:14: Die Frage ist warum das sehr viele nie gelingt?
00:10:16: Und ich denke jetzt an ein sehr trauriges Beispiel von Schlecker damals.
00:10:21: die waren ja extrem zentralistisch geführt.
00:10:23: Sie sind hier im Prinzip auf eine andere Achse, wo sie sagen Dezentralität ist ein wesentlicher Aspekt.
00:10:31: Weil die Entscheidungen müssen da getroffen werden und wo die Kundenkontakte auch stattfinden.
00:10:37: Und jetzt ist die Frage das es ja ein Spannungsfeld zwischen Synergiehebung durch Zentralisierung und dezentrale Entscheidungsfindung an der an der Front, ja kann man so sagen.
00:10:48: Eine
00:10:48: Helferie?
00:10:48: Ja genau, subzi-jährige Pläts, ne?
00:10:50: Das ist
00:10:51: eine sehr prinzipische.
00:10:52: Wie finden Sie da das richtige Spannungsfeld?
00:10:54: weil das mit Abstand die schwierigste Abwägung zwischen Zynirgien und Dezentralität?
00:11:02: Ja, es ist genau das Phänomen dass es eben nicht nur ein Prinzip gibt sondern immer die Spannungen zwischen Dingen die sich scheinbar widersprechen.
00:11:12: also das erzeugt Schub Das erzeugt die kreative Spannung und die ist wichtig, nicht zu bekämpfen sondern zu nutzen.
00:11:21: Also man kann so aus der Physik kann man ja sagen plus und minus braucht es damit Strom fließt.
00:11:27: Aber jetzt darum geht das der Strom fliegt brauche ich halt Plus- und Minus.
00:11:30: Jetzt kann ich Ihnen hier sagen ja ich versuchte es zum mitteln was jetzt ja auch nicht geht und so ist es glaube ich auch in sozialen Zusammenhängen dass es immer darum geht Aus den scheinbaren Widersprüchen eine kreative Spannung zu erzeugen, aus der dann Vortrieb entsteht.
00:11:47: Also man kann noch sagen Entwicklung entsteht ja.
00:11:50: Der Fachbegriff dafür ist oft die Ambidextrie also diese Beitändigkeit.
00:11:55: Man muss eben beides verbinden.
00:11:57: das Wort welches wir bei DM Trogariemarkt kultivieren ist die sogenannte Ambigoitätskompetenz.
00:12:07: Die Ambigoitätskompetenz ist das was man als Führungskraft braucht Aber idealerweise natürlich jedes Mitgliederarbeitsgemeinschaft immer wieder versteht, also mit diesen scheinbaren Widersprüchen kreativ umzugehen.
00:12:17: Das heißt jetzt in der konkreten Frage von Zentralisierung und Dezentralisierung oder Zentralisierung und Subsidiarität ist sich klar zu machen was braucht welches von den beiden?
00:12:33: Also wenn es darum geht dass wir beim Kunden den Unterschied machen eingehen können auf den Kunden dann geht's um Subsidiarität.
00:12:44: Da muss Entscheidungsspielraum sein, dort wo die Interaktion stattfindet.
00:12:50: Wenn es darum geht dass wir Synergien nutzen wollen da geht's zum Zentralität und das ist dann sozusagen nicht vorne an der Schnittstelle sondern das ist so zu sagen hinter den Kulissen.
00:13:04: also nicht Front Ends sondern Backend kann man noch sagen und dieses Backend muss immer das Ziel haben den Einzelnen, der eben den Unterschied machen soll in die Lage zu versetzen auch tatsächlich einen Unterschied machen können.
00:13:18: Also wenn wir es mal ganz konkret machen wollen so was wie ein IT-System Warenwirtschaftssystem Informationssystem hat ja alles mit IT zu tun.
00:13:30: Kassensystem das muss zentralisiert sein um effizient sein zu können.
00:13:36: Weil es ist eine sehr, sehr hohe Investition und die rechnen sich wenn sie wirklich dann multipliziert werden können also möglichst viel Anwendung finden.
00:13:42: Skalierung ist da das Stichwort.
00:13:45: Das muss jetzt aber zum Ziel haben denjenigen der dann tatsächlich am Frontend ist in der Interaktion mit den Kundinnen und Kunden oder die wesentlichen Entscheidungen trifft dass ich ihnen die Lage versetzt besser Entscheidungen treffen zu können weil es ihn entlastet von administrativen Dingen oder ihm auch Informationen zur Verfügung stellt, um bessere Entscheidungen treffen zu können.
00:14:07: Und deswegen glaube ich das wichtig ist wenn wir versuchen mit dieser Ambidextrie- oder Ambiguritätskompetenz umzugehen dass wir sehr genau differenzieren.
00:14:16: um was geht es denn hier?
00:14:18: Sollten wir auf zentrale skalierungsfähige Systeme setzen oder sollten wir auf Individualisierung setzen wo man dann eben Skalierung gerade nicht nutzen kann?
00:14:27: und ich glaube wenn man da gut differenziert dann kann man's wieder gut integrieren dass eine tolle Leistung entsteht, die die Kundinnen und Kunden begeistert.
00:14:35: Und gleichzeitig mit einzelnen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft die Möglichkeit gibt auch tatsächlich den Unterschied machen zu können weil dann stellen sie sich unternehmerisch in ihre Aufgabe und dann wird das gesamte Unternehmen unternehmerischer.
00:14:47: Das ist der Zusammenhang den ich sehe.
00:14:50: Ich glaube, was Sie auch sehr gut hier rausgearbeitet haben.
00:14:53: Das ist um Ambiguenz
00:14:54: Kompetenz
00:14:55: und nicht um Ambiguenz.
00:14:57: Toleranz geht weil Tolerant ist zu wenig.
00:15:00: es geht darum dass man tatsächlich eine Kompetenz vorweist diese Gegensprüche und Widersprüchlichkeiten auszuhalten nun auch zu
00:15:08: Managen.
00:15:09: aber wenn was wie häufig in unsere Transformationspraxis erleben das Diese Dezentralität führt natürlich auch dazu, dass die Kundenwünsche möglichst gut befriedigt werden können.
00:15:20: Jetzt wenn ich jetzt auf Ihr Unternehmen das übertrage zum Beispiel Sortimentsfrage Es kann ja durchaus richtig sein um auch hier Skalierung zu erreichen gewisse Sortimente zentral zu führen.
00:15:32: Wenn man jetzt komplett das an die bezentralen Filalen vergibt, würde man einen Wildwuchs erleben.
00:15:39: Wie steuern Sie das?
00:15:40: Weil das ist wiederum auch Widersprüchlichkeit wie viel zentral und wie viel dezentral eingekauft oder bestimmt wird.
00:15:47: Ja
00:15:48: genau also auch da wieder differenzieren.
00:15:49: wenn wir jetzt vom Sortiment sprechen was ja die Kernleistung von der Antrogarie-Markt ist Die Menschen kommen ja zu uns um ihre trokistischen Konsumbedürfnisse bei uns ein Also die Lösung für ihre Konsumbedürfnisse bei uns einzukaufen.
00:16:03: Dann hat Sortiment ja mehrere, mehrere Komponenten.
00:16:06: also da ist einmal die ganz konkrete Zusammenstellung durch den Einkauf also dass sie beschafft wird das ihr durch die Logistik läuft.
00:16:12: Da ist Zentralisierung wichtig um die Skaleneffekte zu haben um günstig anbieten zu können.
00:16:18: aber es gibt auch noch die Dimension des Preises jetzt also des Verkaufspreises.
00:16:23: so Da gibt es schon die Möglichkeit, dass man sagt der Preis wird zentral zwar vorgegeben und kalkuliert.
00:16:28: Aber im DM Markt kann der Preis auch gesenkt werden individuell gesenken werden.
00:16:35: bei uns kann er nicht erhöht werden.
00:16:36: über das was jetzt seitens von Marketing und Beschaffung des ist das Team welches sich um die Sortiments zur Zusammenstellung kümmert.
00:16:45: also darüber kann ich hinaus gegangen werden.
00:16:46: aber es kann abgesenkt werde weil der der die Kollegin der Kollege in dem im dm-markt eine Wahrnehmung von ihrem oder seinem direkten
00:16:55: Wettbewerb.
00:16:57: Dann ist die Frage, wird denn das gesamte Sortiment geführt?
00:17:01: Oder werden vielleicht einzelne Artikel nicht geführt?
00:17:05: bei uns heißt es dann im internen Sprachgebrauch auf Null gesetzt.
00:17:08: also auch da gibt's Regeln.
00:17:10: wenn ein Artikel neu gelistet wird ist es eine Verpflichtung ihn für sechs Monate auf jeden Fall im Sortiment zu haben auch vor Ort.
00:17:21: nach sechs Monaten Erlischt diese Pflicht und dann kann sich der Kollege, die Kollegin im DM-Markt überlegen.
00:17:28: Wollen wir den weiterführen oder wollen wir ihn nicht weiterfüllen?
00:17:31: Weil wir den Platz anders verwenden wollen und er sich bei uns nicht dreht also keinen Umschlag kein hoher Nachfrage ist?
00:17:38: Und dann ist auch die Frage ja welches?
00:17:41: Also bei einzelnen Artikeln?
00:17:43: aber aufs gesamte Sortiment gibt es sogenannte Layout Bausteine mehrere Ausprägungen von dieser Kategorie im Hinblick auf den Platz, den es braucht.
00:17:53: Wie viele Regalmeter damit belegt werden?
00:17:55: Das kann wieder vor Ort entschieden werden in Kenntnis der Besonderheiten der Ladenfläche, der Regalanordnung und auch der Kundenbedürfnisse.
00:18:04: Und dann ist noch die Frage wie wären die Layouten im Laden angeordnet?
00:18:09: Auch das kann wieder für Ort entschieden für die Kunden einen besseren Unterschied zu machen.
00:18:19: Und wo sind die Synergien für die Menschen vor Ort wichtig, um auch preislich ein gutes Angebot zu machen und auch die richtigen Artikel grundsätzlich anbieten zu können?
00:18:28: Das ist genau die Aufgabe von Management – und das ist Ambiguitätskompetenz für mich jetzt!
00:18:33: Weil Toleranz, Ambiguitätstoleranz würde ja nicht bedeuten, ich ertrage es, also ich rebelliere nicht, da gehe ich lasse es zu.
00:18:39: Adjektiv wärst du saktiv.
00:18:42: Genau, wir müssen einen Schritt weitergehen.
00:18:43: Wir müssen sagen aus diesem Spannungsfeld auf der einen Seite günstig anbieten zu wollen wofür wir Skalierung brauchen und auf der anderen Seite für die Kundinnen und Kunden wirklich den Unterschied zu machen wofir wir Individualisierung brauchen daraus eben die richtige Zusammenstellung und Schwerpunktsetzung zu machen damit beiden Zielen gedient werden kann im Sinne einer attraktiven Leistung die wir unseren Kunden und Kunden anbieden.
00:19:08: Und haben Sie auch die Erfahrungen gemacht, dass es eine gewisse Fürstentumbildung entsteht.
00:19:18: Das haben wir jetzt sehr häufig erlebt, Landesgesellschaft durch ein sehr starke Persönlichkeit vor Ort, die durch dezentrale Befugnis einfach unglaublich viel Erfolg hat und irgendwann so stark wird das die zentralen Aspekte beginnt zu vernachlässigen und sagt okay der ist so erfolgreich er kann sich einfach sehr sehr viel erlauben.
00:19:39: Ist das bei Ihnen möglich oder eher nicht?
00:19:44: Also wenn Sie Fürstentümer ansprechen, Herr Michaeloff.
00:19:48: Dann ist es ja schon eine negative Ausprägung von einem zunächst mal wertfreien Phänomen.
00:19:54: also mit anderen Worten Wenn jemand Verantwortung übertragen bekommt dann bedeutet das konkret dass man ihm Entscheidungskompetenzen gibt.
00:20:03: Die er treffen kann ohne Rücksprache halten zu müssen
00:20:06: Absolut.
00:20:07: Die
00:20:07: Verantwortung und Entscheidungskompetenz müssen zusammengehen, sonst gibt es ein Problem.
00:20:12: also Verantwortung ohne Entscheidungskompetenz ist
00:20:15: eine Farce nicht durchgängig.
00:20:16: ja
00:20:17: genau so jetzt wenn ich jemandem Entscheidungs Kompetenz und damit Verantwortung übertrage dann bedeutet das natürlich dass er seinem eigenen Ermessen heraus Dinge macht die andere vielleicht anders gesehen hätten.
00:20:38: Was normalerweise das stabilisiert ist die Unternehmenskultur.
00:20:42: Ja, dass also klar ist und sie Kundenorientierung unter Nehmens Kultur war die Unternehmen Skulptur gewisse Verhaltensweisen
00:20:49: Begünstigt oder günstig
00:20:51: beziehungsweise ausschließt.
00:20:52: ja
00:20:53: Also wenn wir sagen Wir brüllen uns nicht an dann bedeutet es selbst Wenn wir einen Konflikt haben Dass wir anders miteinander umgehen würden wie wenn wir da jetzt keinen kein Code hätten ja kein verhaltendes codex Hätten Wie wir miteinander Umgehen.
00:21:04: Also das stabilisiert normalerweise.
00:21:06: Aber der
00:21:07: dürfen auch die Regionaldirektoren niemanden ansteigen, sonst würde skulturell ein Widerspruch entstehen.
00:21:14: Na ich würd mal sagen je einsichtiger es ist warum es sinnvoll ist sich nicht gegenseitig anzubrüllen umso unwahrscheinlicher ist es dass es passiert.
00:21:24: und wenn es passiert dann bleibt es eine Ausnahme für die am Ende auch jeder Verständnis hat.
00:21:31: also dass mal jemand enorm unter Druck gerät und einfach mal die Nerven verliert, ist ja jetzt was anderes.
00:21:37: Und da ist keiner vorgefeit also ich auch nicht in sie auch nicht.
00:21:41: Keiner der Menschen, die jetzt gerade zuhören.
00:21:44: aber die Frage ist ja wird es als Führungsinstrument genutzt?
00:21:48: Ja das ist der Unterschied.
00:21:50: und wenn jemand mal die Sicherung durchbrennt einfach enorm und also wenn alle schief gegangen ist, ja?
00:21:56: Da wird jeder normalerweise Verständnis für haben.
00:21:59: Wenn es aber natürlich als Führungsinstrument verwendet wird um Menschen einzuschüchtern, um sie sozusagen zu bedrängen dann ist das was anderes deswegen auch da differenziert draufgucken immer wichtig um wirklich beurteilen zu können.
00:22:12: Also deswegen Fürstentümer Das war ja die Frage gewesen.
00:22:15: Wenn wir jetzt von Fürstantümern sprechen so wie's im allgemeinen Sprachgebrauch im Management verwendend wird Dann bedeutet es ja jemand fängt an sich abzuschotten Von den anderen beginnt sein eigenes Zübchen zu kochen.
00:22:27: Und er würde sagen, wenn ich Verantwortung übertrage und Entscheidungskompetenz dann ist es in Möglichkeitenraum dessen was gestehen kann.
00:22:35: Es ist sozusagen das Zerrbild von sinnvoller unternehmerischer Betätigung.
00:22:40: Das heißt im Prinzip bedeutet es eine eigennützige autokratische Struktur wo jemand sich drin einrichtet.
00:22:52: Das sollte idealerweise nicht geschehen.
00:22:54: Jetzt kann ich natürlich sagen, weil ich grundsätzlich keine Fürstentümer möchte, übertrage ich keinen Entscheidungskompetenz.
00:23:00: Das wäre dann so wie bei Kopf für Kopf ab oder damit mir nichts passiert, damit ich nicht in den Verkehrsunfall geraten kann bleibe ich einfach zu Hause, ne?
00:23:09: Kann ich auch machen aber ist vielleicht nicht so sehr sinnvoll wenn ich in der Welt wirksam werden möchte.
00:23:15: deswegen schaue ich immer so drauf und schauen wir bei dem Integrationsmarkt so darauf dass in eine Situation begeben, wo auch Dinge geschehen können die wir eigentlich nicht für richtig halten.
00:23:28: Intern sprechen wir manchmal von Absturz-Zonen mehr, die so etwas hat.
00:23:32: Dann müssen wir damit so konstruktiv umgehen dass wir sagen ja da müssen wir darauf achten das es nicht passiert indem wir uns wahrnehmungsfähig machen und gleichzeitig wenn es passiert dann lernen wir doch unglaublich viel über unsere Organisationen und über einzelne Menschen weil dann kann es adressiert werden und selbst dann Wenn wir beobachten, dass ein Fürstentum entstanden ist.
00:23:52: Es ist ja wieder die Frage was war das Motiv dahinter?
00:23:55: Und ich glaube es ist so einen Grundsatz in der Zusammenarbeit, der so unglaublich wichtig ist.
00:24:00: Wenn es mir darum geht andere Menschen zu verstehen dann muss sich darauf gucken was ihre Motive sind.
00:24:07: wenn ich mich selbst verstehen möchte muss ich auf meine Handlungen gucken und was wir meistens machen is wenn wir uns selbst beurteilen messen wir unseren Motiven und nicht an unseren Handlungen.
00:24:18: Und wenn wir andere Menschen beurteilen wollen, messen wir sie an ihren Taten oder nicht an ihren Motiven.
00:24:24: Wir müssen es genau umdrehen... ...und dann wird's was Konstruktives.
00:24:27: Intention von der Handlung trennen?
00:24:31: Das war für mich auch ein Neuespekt, das habe ich noch nie gehört, dass bei sich man die Handlungen anschauen sollte und bei den anderen die Intention verstehen sollte.
00:24:41: Was ich wollte ist nicht relevant in Bezug auf mich, ist es, was ich getan habe!
00:24:46: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
00:24:49: Und Herr Werner, Sie haben ja mehrmals das Thema Kultur angesprochen, ich glaube vier-fünfmal schon.
00:24:55: Das bedeutet dass das ein enormes Gewicht in Ihrer Organisation hat.
00:25:00: In jeder Organisation?
00:25:02: Ja jetzt reden aber sehr bewusst davor und dass sie von ihrer Kultur – das ist ja auch die nahe der Unternehmung Zum Beispiel Menschenzugewandheit, diese Kundenzugewandheit in ihrem Unternehmen.
00:25:20: Wie kultiviert man das denn der Kultur?
00:25:22: Weil mit Appellen funktioniert das ja nicht.
00:25:25: Sonst würde jedes Unternehmen sehr Kunden und Menschen zugewandt sein.
00:25:30: Das passiert aber nicht!
00:25:32: Wo ist Ihr Volksfaktor?
00:25:33: In Ihrer Frage ist schon die Antwort.
00:25:36: Wenn es Appellennicht sind dann sind es Handlungen.
00:25:41: Ich glaube, wichtig ist zunächst mal das Phänomen Unternehmenskultur sich anzuschauen.
00:25:45: Weil es ist ja zunächst mein Phänomene.
00:25:47: Das sagt jetzt noch nichts darüber aus sozusagen wie die Kultur jetzt qualitativ ist.
00:25:54: Und wir hoffen was das ist?
00:25:57: Ist das unternehmerische fördert oder ob etwas ist, was das Unternehmerische verhindert?
00:26:03: Das sind beides Kulturen.
00:26:05: Deswegen zunächst mal Phänomen der Kultur.
00:26:07: Und da ist Reinhard Karsprenger sehr, sehr hilfreich, weil er hat es wirklich auf den Punkt gebracht in dem er Edgar Schein zitiert und das geht sinngemäß so und ich zitiere sinngemäßig.
00:26:18: Unternehmenskultur ist das konkrete Verhalten der wertsätzenden Persönlichkeit im Konfliktfall welches von den Menschen im Unternehmen mit feinen Antennen wahrgenommen und zu regeln verallgemeinert wird.
00:26:33: Das ist Unternehemskultur
00:26:34: Zuimpliziten regeln.
00:26:38: Die Menschen in einem Unternehmen schauen viel auf die Führungskräfte, wenn es um Zusammenarbeit geht.
00:26:44: Das ist die wertsetzende Persönlichkeit, die das Direktionsrecht hat kann man auch sagen?
00:26:49: Im Konfliktfall, das ist wichtig!
00:26:51: Also nicht, wenn die Sonne scheint, sondern wenn's mal brenzlig wird, wenn mal die Betriebstemperatur steigt... Wie sie sich dann
00:27:00: verhalten?!
00:27:01: Das ist das wo die Menschen sagen aha und so läuft der Hase hier bei uns ist Beispielgebend und daran orientieren sich die Menschen.
00:27:09: Ja, warum auch?
00:27:11: Weil es in der Natur von Organisationen ist, dass natürlich die Menschen mit Direktionsrecht zeichnen sicher dadurch aus, da sie mehr am Rahmen arbeiten als im Rahmen einer Organisation.
00:27:23: Und diejenigen, die den Rahmen gestalten beeinflussen natürlich unmittelbar auch welche meine Entfaltungsmöglichkeiten sind.
00:27:28: Also mein Mitarbeiterverantwortlicher tut durch die Entscheidungen, die er trifft, meine tangieren, positiven oder negativen.
00:27:38: Und deswegen ist das was er denkt und wie er sich verhält für mich natürlich wesentlich.
00:27:43: Das hat also nichts mit Unterordnungen zu tun sondern das ist rein praktisch gedacht.
00:27:48: Deswegen ist sein Verhalten so entscheidend für Unternehmenskultur.
00:27:53: Also mit anderen Worten wenn wir wollen dass ein Unternehmen unternehmerischer wird geht es los?
00:27:58: Mit Führungskräften die sich fragen müssen Wie muss denn der Rahmen sein damit es auch tatsächlich geschieht?
00:28:05: Und wenn die halt Menschen zusammenfalten, wenn die Menschen immer sagen was sie schlecht machen statt auch mal oder vor allem den Fokus darauf zu setzen wo die Potenziale sind.
00:28:19: Wenn Sie mal sagen das gefällt mir, das gefellt mir nicht statt zu sagen das scheint ja bei den Kundinnen und Kunden anzukommen oder nicht dann hat es Auswirkungen schonmal darauf ob wir kundenorientiert sind oder Kunden zentriert wie Sie es vorhin gesagt haben oder ob wir vorgesetzt orientiert sind.
00:28:37: Sie sind jetzt seit Jahrzehnten, glaube ich.
00:28:38: Aber die letzten sechzehn Jahre gab es da die Wusterentscheidungen kulturell ein Baustein weiter zu entwickeln oder zu verändern.
00:28:47: und ist das gelungen?
00:28:48: Und wenn ja wie?
00:28:51: Ja also ich meine dass ist ja dieses Jahr die tägliche Arbeit jetzt im Management immer daran zu arbeiten, da immer konstruktiv unzufrieden zu sein und sich immer zu fragen wo können wir dann noch besser werden und auch in die Arbeitsgemeinschaft reinzuhorchen Fragen, wo klemmt es denn da?
00:29:08: Wo klappen die Dinge dann nicht.
00:29:09: Und wir sind bei sixty-tausend Menschen, die wir bei dem Togarimark in Deutschland sind.
00:29:14: Da gibt's viele Dinge, die klappen nicht.
00:29:16: Ich sage immer wichtig ist das mehr klappt als das misslinkt.
00:29:18: Dann haben wir einen positiven Saldo und der Salto sollte so groß wie möglich sein.
00:29:24: aber das geht ganz in die Details zum Beispiel.
00:29:29: Gebt mal ein Beispiel hier im Einzelhandel ist es relativ verbreitet dass wenn es um die Zweitplatzierung geht Also das, was im Sonderangebot oft ist.
00:29:39: Dass das zentral mit den Herstellern verhandelt wird und dann in die Märkte rausgeschickt wird – der Fachbegriff ist da – wird zugeteilt.
00:29:50: Da wird der Markt jetzt nicht gefragt ob er das haben möchte sondern der kriegt es einfach angeliefert.
00:29:54: Der weiß auch dass es kommt aber er hat ja keine Entscheidungskompetenz.
00:29:58: Er muss sich dann Gedanken machen wie er das möglichst so platziert, dass viele Kunden das sehen.
00:30:07: Wir haben das umgedreht, dass wir gesagt haben ne, das ist nicht richtig.
00:30:10: Wir müssen eigentlich unseren DM-Märkten anbieten was sie in die Zweitplatzierung nehmen könnten weil es mit den Herstellern vorabgestimmt ist.
00:30:18: dann die Bestellungen kommen von den Märkten, dass die sagen ja und dieses Display möchte ich haben und von dem möchte ich zwei haben und das möchte ich bei mir nicht haben.
00:30:26: Und wenn klar ist wie viele Märkte diese Displays wollen, dass dann die bestellung erst finalisiert wird bei den Herstellern damit wir's kriegen hat organisatorisch durchaus Herausforderung, führt aber dazu dass in der ganzen Frage der gelebten und empfundene Verantwortlichkeit für den Erfolg des einzelnen DM-Marktes vor Ort.
00:30:46: Für die Marktverantwortlichen und ihre Teams damit deutlich wird ja Karlsruhe wo unser DM Dialogikum ist also wo diese ganzen zentralen Entscheidungen getroffen werden is dafür da um uns zu unterstützen und nicht um uns Sachen auf's Auge zu drücken die sie halt verhandelt haben.
00:31:05: Und das hat dann schon Wirkung.
00:31:06: und das ist so ein Beispiel, was wir gemacht haben.
00:31:08: Aber da müssen Sie auch mit den Herstellenden Bonistaffeln verhandeln weil wenn der jetzt wenige Märkte abrufen, dann ist es ein anderes Volumen sozusagen.
00:31:17: Da ist Skalierung kein Geschenk dafür aber für Verantwortung ausgeprägte.
00:31:21: So kann man das formulieren.
00:31:22: Genau, da müssen sie jetzt anfangen kreativ mit umzugehen, weil die sprechen sich genau wieder über die Ambiguitätskompetenz, die es da braucht.
00:31:28: Das wird ja nicht von anderen Händlern gemacht, weil ihnen nichts Besseres eingefallen ist.
00:31:33: Sondern das ist soweit sie genau eben gute Konditionen, also gute Rabatte verhandeln wollen durch Nachfrage.
00:31:40: So wie gehen Sie jetzt damit um?
00:31:41: Naja sie müssen es nur weiter denken und müssen sich fragen warum möchte denn den Hersteller so ein Display in einem DMR haben?
00:31:48: ja weil er damit einen guten abverkauft hat.
00:31:49: das heißt je besser wir Zweitplatzierungen verkaufen bei uns und das ist ja über das Data Warehouse auch für unsere Herstellern also unsere Lieferanten einsehbar.
00:32:00: Umso mehr wird er sich anstrengen der Zusammenstellung seiner Produkte und auch in den Konditionen, die ja auch die marktverantwortlichen dann kennt im Hinblick auf die Kalkulation.
00:32:11: Das möglichst viele in den DM-Märkten, die diese Entscheidungen treffen sich für ihnen entscheiden.
00:32:17: also jetzt ist es sozusagen jetzt arbeiten sie nicht mehr durch Druck im Einkauf Sie arbeiten durch sorgter Nachfrage.
00:32:25: Und das glaube ich wieder um Kundenorientierung.
00:32:28: So
00:32:28: und das ist gelebte Ambiguitätskompetenz.
00:32:30: Auf der einen Seite ist dem Märktrecht machen auf der anderen Seite gute Konditions zu haben Und jetzt nicht den Nullachtfünfzehn Weg zu gehen, indem ich einfach möglichst viele Nachfrage generiere und die Märkte dann letzten Endes dazu verpflichtet ist irgendwie loszuschlagen.
00:32:45: Sondern zu sagen wie kann denn der Sog aus dem DM-Märkten so sein dass sich die Hersteller sagen ich muss so attraktiv wie möglich sein damit sich möglichst viele Menschen in den DM-Markten entscheiden diese Displays auch zu bestellen weil dann reden wir nicht mehr darüber das ein Einkäufer da irgendwas Konditionen bolst, wie wir sagen.
00:33:07: Sondern dass wirklich die Nachfrage der Kundinnen und Kunden, also der Verbraucherinnen und Verbrauchern in den Blick gerät bei diesen Verhandlungen.
00:33:16: Und darum geht es doch.
00:33:17: Das macht sich erfolgreich.
00:33:19: Und das ist glaube ich ganz wichtiger als Bezug auf die Anreizkompatibilität weil dann sind die Bonis kompatibel zu dem Markt da draußen quasi zum Kundeninteresse und Kundenbefriedigung.
00:33:34: Ist das bei Ihnen intern, in der internen Steuerung?
00:33:38: Wie sind Sie da aufgestellt.
00:33:39: Weil was wir häufig erleben dass mit Anreizen man die Menschen versucht zu steuern was meistens nach hinten losgeht.
00:33:46: Ja weil die intrinsische Motivation durch die extrinsisch ersetzt wird.
00:33:50: Also alle die
00:33:51: besser
00:33:51: verstehen möchten Mythos Motivations von Reinhard Caspränger Da wird es super beschrieben.
00:33:57: also Wir müssen immer schauen dass die Dinge die wir machen Das Endziel sozusagen in der Strategie auf das Endziel einzahlen.
00:34:05: Und eine Kondition, also ein Rabatt ist so das Händler-Lingo, wenn man so möchte.
00:34:14: Also ein Rabat soll ja dem Ziel dienen die Kunden mehr zu begeistern.
00:34:20: Oft wird gemeint, ein Rabatte ist dafür da damit er einen höheren Gewinn machen kann.
00:34:25: Das ist ne Teilwahrheit.
00:34:27: natürlich günstige Einkaufspreise ermöglichen mir auch einen Rohertrag zu generieren.
00:34:34: Wenn Sie es
00:34:34: nicht weitergeben, weil viele geben das weiter und dann verliert man mehr als Gewinn.
00:34:40: Das ist eben jetzt genau die Kunst der Betriebswirtschaft wie wir das machen.
00:34:43: aber letzten Endes ist es ja wichtig dass die Investition und das ist jetzt ja ein Rabatt.
00:34:48: Ein Rabatt ist eine Investition des Differanten in die Geschäftsbeziehung.
00:34:55: Und wenn diese Investition bei den Kundinnen und Kunden ankommt Und dadurch mehr Kundinnen und Kunden sich entscheiden bei uns einzukaufen, dann haben wir alle miteinander gewonnen.
00:35:04: Dann hat der Kunde – und die Kundin-Kunde hat gewonnen weil sie etwas kaufen was sie begeistert, wo sie sagen das war klasse da gehe ich wieder hin?
00:35:12: Wir haben gewonnen, weil unsere Sortimenzkompetenz dadurch gestiegen ist, weil die Menschen sich sagen aber dem da finde ich es richtige!
00:35:19: Und der Hersteller der Lieferant hat gewon, weil seine Ware, die er hergestellt hat, bei seinem Zielkunden ankommt also beim Zielkonsumenten.
00:35:28: Und das ist genau die Kunst der Zusammenarbeit, immer zu schauen wie gelingt es dass wir die unterschiedlichen Zielsetzungen, die wir haben.
00:35:35: Dass da die Schnittmengen so groß wie möglich sind und dann ziehen wir wirklich bildlich an einem Strang und dann entfalten wir Kraft.
00:35:44: Dann sind wir langfristig erfolgreich.
00:35:46: So einfach ist das!
00:35:48: Wie entlohnen Sie Ihre Mitarbeiter?
00:35:51: Ist das ein Fixum?
00:35:53: Ist eine Beteiligung am Filalergebnis?
00:35:57: oder ist das jetzt Umsatzprokop oder Benotung bei der Kundenzufriedenheitsstudie.
00:36:03: Was ist dein Anreizstruktur?
00:36:08: Ich würde mal sagen Vergütungsstrukturen, also der Anreize... ich möchte mal weiter aufspannen.
00:36:16: es gibt ja die zwei Aspekte das eine ist ein Einkommenbeziehen und das andere ist eine Leistung zu entfalten.
00:36:24: Das wird in klassischen Vergütungssystemen wird es ihnen unmittelbare Beziehungen gesetzt.
00:36:31: Also da wieder Mythos Motivationen lesen.
00:36:33: Da ist es super aufgearbeitet, lohnt sich wirklich!
00:36:38: Und jetzt geht's ja darum und das ist eine der Erkenntnisse die wir haben kann bei diesem Buch von Reinhard K. Sprenger Mythos-Motivation.
00:36:45: Das wenn ich versuche des Verhalten durch Incentivierungsstrukturen über das Einkommen zu steuern dass das Anreizniveau immer höher werden muss weil sich das abnutzt.
00:37:02: Austauschen der intrinsischen Motivation durch die extrinsische Motivations.
00:37:05: Das heißt, die intrinsische Motivertion ist wenn man so möchte das Kostbarste was in einer Arbeitsgemeinschaft lebt.
00:37:15: und die intrinsischen Motivation also mal einfach ausgedrückt es ist das warum Menschen sich sagen daran habe ich Freude.
00:37:22: dass macht Sinn dafür setze ich mich ein einfach weil ich es authentifiziere weil ich sage ja das halte ich für richtig das mache Ich Ja.
00:37:32: da ist wichtig Das so zu bewahren, dass das nicht erstirbt.
00:37:37: Dass es nicht austrocknet und durch extrinsische Motivation verdrängt wird.
00:37:42: Und das gelingt natürlich am besten wenn Selbstwirksamkeit erlebt werden kann.
00:37:46: Die Selbstwirksamkeit darf ich nicht ersetzen durch andere Motivatoren.
00:37:53: Deswegen ist jetzt wirklich die ganz konkrete Frage der Zusammenarbeit über die wir am Anfang schon besprochen haben.
00:37:58: Jetzt die andere Frage ist die der Vergütung.
00:38:02: Die Vergütung muss so sein, dass Menschen sich auf ihre Arbeit konzentrieren können.
00:38:06: Weil über die Vergütungen also konkret was sie auf ihr Konto überwiesen bekommen am Ende des Monats weil sie damit das was sie brauchen um ihr Leben gestalten zu können auch bestreiten können und zwar im Hinblick auf das was ihnen wichtig ist kann man natürlich sagen gut mehr Einkommen sind immer gut stimmt auch.
00:38:23: aber es ist ja immer eine Abwägung die man trifft macht man ja bei jeder wenn man sich bewirbt wohnt hat mehrere Angebote.
00:38:31: Wie kommt man zu einer Entscheidung?
00:38:33: Ambiguenzkompetenz greift hier auch.
00:38:36: Genau, auf der einen Seite sag mal ich hätte gerne
00:38:38: Einkommen
00:38:39: also gut wie möglich.
00:38:40: aber Ich möchte auch ein Arbeitsumfeld haben wo ich mich wohlfühle Also wo ich freue Wo ich mich drauf freue Und wo ich auch Entwicklungsmöglichkeiten für mich sehe Es mag ja sinnvoll sein zunächst Mal mit einem niedrigeren Einkommen Als man sich eigentlich wünscht und wo man vielleicht auch woanders ein Angebot hat wo einzusteigen wenn nicht die Perspektive sehe, dass sie mich dort wirklich weiterentwickeln kann.
00:39:02: Also das sind ja diese Entscheidungsprozesse, die es da gibt und da gibt's alles Mögliche bei natürlich jeder vor seinem ganz individuellen Hintergrund dieser Entscheidung trifft.
00:39:13: also deswegen ist es entscheidende bei einem Einkommen, dass das Einkommen so sein muss, dass Menschen der Fachbegriff ist ein Hygienefaktor, dass er sich auf seine Aufgabe konzentrieren kann und zwar jetzt nicht nur einmal sondern auch im Zeitverlauf.
00:39:25: Deswegen gibt's ja auch Einkommensüberprüfungen, Einkomensveränderung So.
00:39:30: und jetzt ist wichtig, dass ich zunächst mal sage dieses Einkommen muss so sein das es eben diesen Anspruch erfüllt.
00:39:40: Das sind wir bei einem Fix-Einkommen.
00:39:42: Da Maxi noch Weihnachtsgeld geben oder ob sie halt.
00:39:44: aber das gibt's ja sozusagen weil das tariflich beispielsweise vereinbart ist.
00:39:50: also das hat jetzt keine incentivierende Funktion mehr bei der eigentlichen Tätigkeit.
00:39:56: Und dann ist die Frage jetzt noch wenn wir gemeinsam erfolgreich wirtschaften und damit das Unternehmen Erträge erwirtschaftet.
00:40:09: Und die Ertränge dadurch zustande gekommen sind, dass wir gemeinsam uns eingebracht haben.
00:40:13: Dann kann ich sagen, dass sich eine Ausschüttung davon mache weil wir dieses Ergebnis gemeinsam erwirtschaftelt haben.
00:40:22: Jetzt die Frage wie hoch sollte es sein?
00:40:23: Das ist ne Abwägung, die dann auch ne Geschäftsführung treffen muss.
00:40:26: im Hinblick auf den Free Cash Flow dem man braucht, kann man's sagen ja also sozusagen Wie viele Mittel brauche ich zum investieren ins Unternehmen, um zukunftsfähig zu bleiben damit wir uns erneuern können?
00:40:40: Wie viel muss sich auch im Hinblick auf Eigenkapitalquote also auf eine gesunde Finanzstruktur auf ein gutes Rating was ich brauche.
00:40:47: Um auch Kredite bekommen zu können.
00:40:49: wieviel muss ich da auch tesaurieren und was ich nicht ausschütten sozusagen im Unternehmen belassen weil das kann ich als Einkommen ja auch nicht bezahlen.
00:40:57: Was brauchte ich an Eigenkapitals Verzinsung?
00:41:01: weiterhin das Unternehmen gesund dargestellt, also sie aufgestellt ist.
00:41:05: Eigenkapitalverzinsung bedeutet ja Substanzbildung und wieviel kann ich aber auch unter den Menschen die dieses Ergebnis herbeigeführt haben aufteilen?
00:41:16: Und das danach welchen Kriterien?
00:41:18: Deswegen haben wir bei uns grundsätzlich Fixeinkommen und wir haben eine sogenannte Jahresabschlusszahlung die in Abhängigkeit des erwirtschafteten Ergebnisses variieren kann und es legt die Geschäftsführung fest.
00:41:32: Wir haben noch, einfach um das der Vollständigkeit halber zu sagen – das war das große Prinzip was ich gerade gesagt habe – wir haben noch eine Komponente bei uns.
00:41:39: Das ist für die Marktverantwortlichen also die in den einzelnen DM-Märkten, die verantwortlich sind für den DM-Markt.
00:41:46: Da haben wir eine sogenannte Rohertrags-, eine Deckungsbeitragsprovision auch noch und es liegt daran dass wir uns an den Einzelhandelstarifen ausrichten und die auch einzelfertraglich den Menschen in der Arbeitsgemeinschaft zugesichert haben.
00:42:00: Und das ist natürlich, im dem Fall so dass jetzt wir sehr unterschiedliche DM-Markte haben im Hinblick auf die Umsätze, die die machen, auch die Komplexität einen DM Markt zu betreiben.
00:42:12: Wenn man da nur nach Tarifen geht dann wird es nicht berücksichtigt und durch eine Deckungsbeitragsprovision gibt's die Möglichkeit eben die Größe des Unternehmens auch abzubilden.
00:42:25: Hängt jetzt aber nicht von konkreten einzelnen Zielerreichungen ab, was man machen kann.
00:42:30: Also du musst mindestens so und so viele Aktionen machen oder was?
00:42:33: Das sind ja die anderen Komponenten.
00:42:34: Ist also nicht das relativ mechanisch und ist deswegen auch sehr einsichtig.
00:42:39: Man darf ja auch eines nicht vergessen sich haben wir sprechen mehrmals zu Recht erwähnt dass es gibt ja auch in dem Moment wo man ein Ziel mit Anreizen belegt wird zum Selbstzweck und wenn man anzahl der aktionen zb intensiv insensiviert, wie das irgendwann nur in Aktionen laufen und dass es ja für so Unternehmen in Gänze durchaus problematisch.
00:43:00: Also da muss man aufpassen weil man damit mehr Schaden einrichtet als Gewinntamen des Tages.
00:43:05: Ja und das Problem ist, dass die Qualität nicht mehr im Fokus steht sondern die Quantität und die Qualität ist das was uns langfristig erfolgreich macht.
00:43:12: also Quantität ist auch wichtig aber die Quantitet darf nicht vor der Qualität stehen weil sonst bin ich zwar groß aber Tönern Und das bringt nix.
00:43:22: Deswegen, Größe und Stärke ist nicht das gleiche.
00:43:25: Stärke kommt aus Qualität, Gröse kommt aus Quantität.
00:43:28: Wenn Größe aus Stärke folgt, also wenn Quantität aus Qualitet folgt dann ist es substanziell, dann ist nachhaltig.
00:43:36: Wenn ich Quantität ohne Qualität habe, dann is es fragil!
00:43:48: Herr Werner, Sie haben ja eine sehr interessante Konstellation auf der Gesellschaft der Ebene.
00:43:56: Weil sie den FIFTY-FIFTY Anteilsaufteilung kann was häufig als problematisch gesehen wird weil man Paris ist Wie bringen Sie – ich meine das ist für Sie auch eine Aufgabe Stakeholder oder Shareholder Management auf die Ebene?
00:44:10: wie kriegen Sie das hin?
00:44:12: dass da eine gewisse Synchronität der Interessen besteht?
00:44:16: Das ist gute Zusammenarbeit!
00:44:20: Das ist eigentlich egal, was für eine Aufteilung der Geschäftsanteile besteht.
00:44:26: Also am Ende ist es immer wichtig dass die Gesellschafter an einem Strang ziehen und zwar so dass sie sagen das langfristige Wohl des Unternehmens ist unser Kernanliegen.
00:44:38: kann man sich natürlich drüber unterhalten über Strategien wo man mehr Zutrauen hat und diese Diskussion ist auch sehr wichtig.
00:44:44: Oder
00:44:44: Ausschüttungspolitik, das kann ja auch ein Thema sein?
00:44:47: Naja
00:44:47: ausschütte ich, aber hängt mit dem Zukunftsaspekt zusammen.
00:44:50: Je mehr sie ausschüten...
00:44:51: Wirst du weniger Spielräume haben?
00:44:52: ...umso weniger
00:44:52: können Sie investieren.
00:44:53: Klar!
00:44:54: Also um so fragiler werden sie dann auch.
00:44:57: Man kann ja alles ausschützen wenn man will, aber dann ist halt wichtig dass die Gesellschaft da auch bereit sind nachzuschießen natürlich.
00:45:02: Ganz
00:45:02: notwendig.
00:45:03: Und das möchte man vermeiden weil idealerweise hat mein gutes Rating Und Rating ist jetzt ja nicht nur wichtig für die Banken, wenn es darum geht Fremdkapital aufzunehmen.
00:45:16: Im Hinblick auf die Sicherheiten, die verlangt werden und das Zinses der einem berechnet wird – also je höher das Risiko, umso höher der Zins.
00:45:22: Ich denke, dass ist einsichtig.
00:45:24: Sondern es hat auch was damit zu tun.
00:45:26: inwiefern sind den Lieferanten bereits zu investieren in ein gemeinsames Geschäft?
00:45:30: Also man kann's ja ganz konkret sehen, wenn man in eine Insolvenz rutscht, in eine Planinsolvenze wird Waren nur noch gegen Vorkasse geliefert.
00:45:38: Wenn sie ein sehr gesundes Unternehmen sind, sind Lieferanten bereit auch mit langen Zahlungszielen zu liefern.
00:45:47: Was wiederum die Substanz eines Unternehmens stärkt?
00:45:49: Weil Sie dann mit einem negative
00:45:50: Work
00:45:51: and Capital arbeiten können.
00:45:53: Also
00:45:54: deswegen das sind Dinge, die müssen beraten werden und es muss geschaut werden dass man einen gemeinsamen Gesichtspunkt hat und je besser die Gesellschafte an einem Strang ziehen umso stärker ist das Unternehmen.
00:46:07: Deswegen sind ja Familienunternehmen strukturell, langfristig eher erfolgreich.
00:46:13: Als börsenotierte Unternehmen, wo eben die Aktionäre meistens das Unternehmen als ein Teil ihres Portfolios sehen und deswegen die Unternehmensbeteiligung der sekundären Zweck ist – nicht der primäre Zweck!
00:46:26: Und bei Familienunternehmern ist das Unternehmen der primäre Zweck und wird deswegen sorgsamer
00:46:32: begleitet.".
00:46:34: Und langfristiger und nicht nur in Quartalen, wo es um die Ausrichtungsgröße von heute geht.
00:46:40: Das ist die Folge.
00:46:41: dann?
00:46:41: Genau!
00:46:42: Herr Werner ich habe bei Ihnen einen sehr spannenden Spruch gehört, wo Sie sagten singemiss.
00:46:48: man muss jetzt ansehen wie ein Kundeneingang beim Unternehmen aussieht und mit Personaleingang aussieht.
00:46:54: das sagt auch sehr viel darüber aus wie die Wertschätzung für Kunden oder für eigene Mitarbeitende ist.
00:47:03: Wie sehen bei Ihnen die Personalangehende aus?
00:47:06: Ja gut.
00:47:09: Das ist natürlich mehr bei Fabriken, kann man das dann gut sehen.
00:47:13: Bei uns ist eigentlich der Haupteingang.
00:47:14: Es geht durch die Kunden-Eingangstür wenn die Menschen ihre Schicht beginnen, wenn der Laden schon auf ist oder es geht halt durch die Tür in der Regel kommt.
00:47:28: Aber es ist ja auch mehr so ein Bild.
00:47:33: Also die Herausforderung, die man oft in der Diskussion über Wirtschaft und über Unternehmen beobachten kann von Menschen, die da nicht sehr gründlich drauf gucken.
00:47:48: Ist das ja oft gedacht wird zu einem Unternehmen?
00:47:53: Wer so wie es in einer GNV, in einer Gewinn- und Verlustrechnung abgebildet wird... Die Gewinne und Verlastrechnungen ist im HGB festgelegt, ist wichtig für den Jahresabschluss, wie das strukturiert sein muss hat ja auch seine Berechtigung.
00:48:05: Nur darauf darf ich nicht, daraus darf ich mich ableiten wie ein Unternehmen eigentlich funktioniert und dieser Kurzschluss wird oft gemacht.
00:48:13: und was in der Gewinn-und Verlustrechnung halt strukturell zu sehen ist das es geht los mit den Umsätzen Ja?
00:48:20: Und dann kommt sozusagen kommen nur noch Abzüge!
00:48:24: Kommt nur noch ab Züge also danach wird alles nur noch...
00:48:27: War an Einsatz
00:48:28: Genau und dieser hohe Betrag die ich oben habe wird immer weniger Bis am Ende dann eben der Gewinn oder Verlust ausgewiesen wird.
00:48:39: Und da wird jetzt nicht differenziert zwischen unterschiedlichen Dingen, die gemacht werden und man hat den Eindruck also jede Positionen, die ich da habe schmälert mein Unternehmensergebnis.
00:48:50: Da sind die Mitarbeiter Einkommen, die in der Gewinne- und Verlusterichtung als Personalkosten bezeichnet werden, ein Element.
00:48:59: Was gilt es mit Kosten zu tun?
00:49:02: Kostengelder zu reduzieren!
00:49:04: Kostenmanagement.
00:49:06: Also entsteht der Eindruck, Mitarbeiter sind ein Problem weil die
00:49:11: Produktionen
00:49:13: kosten muss sich reduzieren also muss ich Mitarbeiter reduzieren, muss ich Einkommen reduzieren.
00:49:19: dabei ist ja die Wirklichkeit die dass die Mitarbeiter des Unternehmensergebnisses erst herbeiführen durch die Leistung die sie generieren auch wenn Unternehmen natürlich Maschinen hat das was man als Kapital bezeichnen kann letzten Endes, dass es dann tatsächlich zu einer Leistung wird.
00:49:36: Wird durch die menschliche Arbeit erst ermöglicht auf den ganz unterschiedlichen Ebenen also von ganz konkreten Einräumen der Regale bis zum Picken der Kommissionieraufträge.
00:49:47: aber auch die Entscheidungen ein Artikel zu Listen ihn zu kalkulieren das sind ja alles Dinge die Menschen tun und Die schlagen sich nieder in einer Gewinn- und Verlustrechnung als Personalkosten.
00:49:59: So deswegen ist jetzt so wichtig sich das eben klarzumachen.
00:50:02: In Unternehmen ist halt manchmal zu sehen und es ist auch interessant, wenn man mal so die möglichen Pärternitalkulissen zu gucken.
00:50:09: Wie sehen eigentlich die Aufenthaltsräume der Mitarbeiter aus?
00:50:12: In einem Laden sieht er so schön aus wie im Verkaufsraum.
00:50:19: da ist oft zu beobachten dass da gespart wird Und letzten Endes ist es aber und deswegen glaube ich, dass unsere Räume die jetzt in dem Bereich sind wo die Kunden normalerweise keinen Zugang haben.
00:50:32: Dass sie so sind das stimmig ist.
00:50:36: mit unserem Anspruch den wir haben hier bin ich menschlich kauf ich ein.
00:50:40: Auch da ist wieder die Frage was is der Maßstab wie viel muss sein?
00:50:42: Aber das zum Beispiel auch so dass die Kolleginnen und Kollegen wirklich Mitspracherecht haben.
00:50:47: Die Frage ja welche Möbel kommen da rein?
00:50:50: Bei den Küchen gibt es eine oder zwei unterschiedliche Modelle, die man sich aussuchen kann.
00:50:54: Da auch wieder Skalierung und Individualisierung.
00:50:58: Die Wandfarbe kann entschieden werden... Also das ist dann so ein Beispiel, dass man sagt ja also wenn wir das gemeinsam machen müssen wir auch schauen, dass wir miteinander sorgsam umgehen.
00:51:10: Und Herr Wannes ich habe mir relativ spiel den Betriebsrat bekommen glaube jetzt Anfang zweitausend ne?
00:51:16: Was für so eine Unternehmensgröße sehr ungewöhnlich war.
00:51:19: Nicht
00:51:19: so groß!
00:51:21: Echt?
00:51:24: Anfang der Zweitausend waren wir noch deutlich kleiner, aber...
00:51:27: Auch für die Größe was Ungewöhnlich das sie noch keinen Betriebsrat hatten sagen wir es so.
00:51:32: Ich glaube SAP hat nach innen den Betriebesrat bekommen, die waren auch dann überraschend gross.
00:51:37: und wie funktioniert es bei ihnen?
00:51:40: weil mit ihrer Art Menschen zugewandt sein ist eigentlich Die Primäraufgabe des Betriebsrates, die einen Leute zu schützen ist eigentlich überflüssig durch die Filmanphilosophie und die Anthroposophische bei Ihnen.
00:52:00: Ja also zunächst einmal ist es, ob ich ein Missverständnis ne?
00:52:02: Die Aufgabe des Betriebsrates.
00:52:04: Es ist nicht primär die Kollegen zu schützen weil unsere Arbeitgeberinnen und Arbeitgebers sind ja unsere Kunden und Kunden wir sind ja alles Arbeitnehmer.
00:52:12: Das ist eine Frage der Arbeitsorganisation.
00:52:14: so jetzt gibt's für den betriebshalt jetzt natürlich eine rechtliche Grundlage das sogenannte Betriebverfassungsgesetz.
00:52:20: da sind gewisse Dinge geregelt.
00:52:22: als ja die Frage wie gehe ich mich damit um wenn dieses Organ gibt?
00:52:28: Und wo sind denn die Stärke dieses Organs?
00:52:30: Ich glaube, die Unternehmen der Größe, wenn es um organisatorische Fragen geht dann ist es ja nicht so leicht mit allen Menschen darüber ins Gespräch zu gehen.
00:52:43: Also sehr praktisch unmöglich.
00:52:45: und so ein Organ des Betriebsrates hat nochmal eine Perspektive was die Herausforderung der Menschen in ihrer täglichen Arbeit anbelangt wichtig ist, mit einzubeziehen.
00:53:01: Und sie hat auch die Möglichkeit in die Arbeitsgemeinschaft hinein Dinge zu erklären wenn sie angesprochen werden.
00:53:08: also Menschen sind nun mal sehr unterschiedlich.
00:53:10: da gibt es ja selbstbewusste und dann gibt's eher vorsichtige und vielleicht auch verzagte.
00:53:15: nicht jeder traut sich auch wenn er eine frage hat vielleicht mit seinem Mitarbeiter fahren wollen darüber ins gespräch zu gehen.
00:53:21: das mag man jetzt gut finden mag mal schlecht finden ist einfach zu beobachten.
00:53:27: ein Organ gibt, wenn es da einzelne Persönlichkeiten gibt die als Betriebsräte der Ansprechpartner sind und damit so jemandem findet mit dem er etwas besprechen kann.
00:53:37: Der ihm vielleicht auch eine Sache einordnen kann ohne dass er in der Sorge lebt das es vielleicht Konsequenzen haben könnte auf seine Arbeit dann ist es unter mich hilfreich.
00:53:49: deswegen glaube ich dass Betriebesräte eine ganz wichtige Funktion in Unternehmen haben.
00:53:54: Und das Wichtige ist, dass in der Zusammenarbeit mit einem Betriebsrat und der Einbindung des Betriebesrates, die das so gepflegt wird, dass Betriebersräte ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten wirklich konstruktiv nutzen können.
00:54:08: Wenn man sich mal mit dem Phänomen des Betriebrats beschäftigt, das ist jetzt ein bisschen holzschnittartig aber ich glaube es charakterisiert ganz gut dann gibt's drei Typen von Persönlichkeiten, die sich für Betrieberatsarbeit interessieren.
00:54:24: Da haben Sie einmal die Persönlichkeiten, die man als Klassensprecher bezeichnen könnte.
00:54:29: Die kennen wir vielleicht alle noch aus unserer Schulzeit.
00:54:31: Das sind die Menschen, die treten gerne nach vorne weil sie mitgestalten wollen, weil sie einen Gestaltungsimpuls haben.
00:54:36: Weil sie sich sagen Mensch hier gibt es Unzulängigkeit das können wir doch besser machen.
00:54:40: Ja?
00:54:40: Das sind also Klassenspreche wird man ja auch nicht zu verdonnert da meldet man sich führen, ne?
00:54:45: Weil man ein Gestaltungsempuls hat.
00:54:47: Dann haben Sie die Selbstoptimierer, das sind die, die wollen die Privilegien des Amtes haben Und die Privilegien sind Kündigungssch, also ein besonderer Kündigungsschutz, den man zum Beispiel hat.
00:54:58: Es ist auch das Privilegt der Freistellung von der eigentlichen Tätigkeit ja weil dann bin ich da ein bisschen freier ne?
00:55:06: Also das passt besser in mein Lebenskonzept.
00:55:10: Das sind die Selbstoptimiere so.
00:55:13: und dann haben sie als drittes.
00:55:15: Dann haben Sie noch die Menschen, die man bezeichnen könnte als Quero landen.
00:55:24: Pulverdampf berauschen, die einfach so eine gewisse Negativität haben, die gerne die Dinge schwierig machen wollen.
00:55:33: Die vielleicht auch in Geltungsbedürfnisse sein.
00:55:35: bis zur nazistischen Veranlagung gibt es in jeder Gemeinschaft und weil's in jeder gemeinschaft gibt und der Mensch ja bekanntlich ein entwicklungsfähiges erkenntnisfähiges Ergebnis offenes Entwicklungswesen ist, schlummert das in allen Menschen drin?
00:55:54: Und jetzt Kultur der Zusammenarbeit, welcher Typus und welche Eigenschaften von Menschen werden da angesprochen?
00:56:03: Und wenn die Zusammenarbeit gut funktioniert dann ist die Wahrscheinlichkeit dass sich die Klassen-Sprecher dafür interessieren.
00:56:11: Sehr sehr hoch!
00:56:12: Und dann haben sie eine ganz tolle Zusammenarbeit.
00:56:14: Wenn Sie selbst Optimierer nur drinnen haben Dann wird die zusammenarbeit schon nicht mehr so sein wie sie sein könnte und wenn sie ein Kremium voller Quero landen haben.
00:56:23: dann erstarrt ein Unternehmen und diese Unternehmen verschwinden früher oder später vom Markt.
00:56:28: Ich hatte jetzt noch die vierte Kategorie.
00:56:30: Wie sind die?
00:56:31: Ideologen.
00:56:33: Ideologin, ja was zeichnet ihr aus?
00:56:36: Zum Beispiel grundsätzliche Kampf gegen Arbeitgeber- und Unternehmerseite.
00:56:41: Das werden Perulanten jetzt für mich.
00:56:43: Also das sind die Perulenten, ne?
00:56:45: Weil das Wohl des Unternehmens, den geht's einfach um ihre eigenen Überzeugung, die sie durchsetzen ohne Rüststoffverluste.
00:56:51: Dann passt es.
00:56:52: und wie hoch ist Ihre Gewerkschaftsquote?
00:56:54: wissen Sie das?
00:56:56: Die sollte nicht so vorhoch sein oder?
00:56:58: Ist mir nicht bekannt spielt jetzt keine Rolle in dem täglichen Miteinander.
00:57:04: Ist ja positiv.
00:57:08: Ist positiv, kommt es darauf an ob sie mit einem Gewerkschafter sprechen wahrscheinlich oder nicht?
00:57:13: Ja auch seht ihr Perspektive.
00:57:18: Also wichtig ist halt das Wohl des Unternehmens, das langfristige Wohldesunternehmems dass das im Fokus steht und keine Ziele die außerhalb des Unternehmen sind.
00:57:31: Also das geht ja für alle Stakeholder, wenn man so möchte.
00:57:33: Absolut!
00:57:34: Also auch für Gesellschaft ist es wichtig, dass das Wohl des Unternehmens an erster Stelle...
00:57:38: Gemeinsam Erinnern?
00:57:39: Nicht was anderes deswegen.
00:57:40: Das war vorhin hatten mit dem primären Zweck und dem sekundären Zwecke.
00:57:44: Und wenn sie sich jetzt als, will ich mal sagen, als repräsentant um nicht zu sagen handlanger eine Organisation sehen die ganz andere Ziele hat und auch bereit ist das Unternehmen dafür zu opfern Weil sie denjenigen, die diese Funktion übernehmen eine Perspektive geben was ihr außerhalb des Unternehmens dann machen können.
00:58:07: Dann wird das halt sehr destruktiv.
00:58:11: Absolut!
00:58:13: Und ich meine man könnte mal jetzt auch wenn es vielleicht dem ein oder anderen nicht gefällt ne?
00:58:18: Man könnte ja mal die Frage stellen welche Unternehmen mit einem hohen gewerkschaftlichen Organisationsgrad sind langfristig wirklich erfolgreich im Markt gewesen?
00:58:32: Deswegen bin ich bei Ihnen diese Menschen zugewandt und Kundenzugewandte.
00:58:38: Anka, vielleicht der Firmenphilosophie und der Firmankultur sind essentielle Bausteine damit es tatsächlich funktioniert.
00:58:46: Ich würde auch das Partnerschaftliche mit aufgreifen.
00:58:50: Wir haben sehr viel im Lebensmittelbereich gemacht und es gibt einige Einkäufe bei gewissen... Keyplayern, die einfach wirklich sehr schwierig sind und zwar Partnerschaft versuchen auf die anderen zu scheiben.
00:59:07: Aber das ist so eine einseitige Partnerschaft.
00:59:11: von der Seite kann ich das sehr gut nachvollziehen was sie zum Ausdruck bringen.
00:59:15: vielleicht noch eine grundsätzliche Frage in Bezug auf sogenannte Isolationsblase.
00:59:21: Ich weiß nicht ob Sie den Begriff kennen.
00:59:22: wie viel man aufsteigt entlang der Hierarchie, desto schwieriger ist es zu Kundenkontakten und zu den Menschen vielleicht die Distanz zu verkürzen.
00:59:35: Und deswegen sagt man, Isolationsblase wird immer dicker je höher man aufsteigt.
00:59:40: Jetzt sehen Sie so ziemlich oben.
00:59:43: wie schaffen sie es diese Isolation Blase möglichst klein oder dünn zu halten damit sie den Kontakt zu der Realität nicht verlieren.
00:59:54: Ja, also das Elfenbeinturm-Phänomen was ja zunächst mal in der Natur der Sache licht weil man sich halt mehr mit dem Allgemeinen beschäftigt und weniger mit dem Speziellen und das Geschäft wird im speziellen letzten Endes gemacht.
01:00:11: Also wir sind Einzelhandelsunternehmen mit vielen Märkten Und ich glaube was wichtig ist dass die Organisation sich so aufstellt die eigentliche Transaktion stattfindet.
01:00:24: Also wo sie sagen unsere Leistung in Geldwärts sich verwandelt, dadurch dass der Kunde an der Kasse bezahlt.
01:00:31: Das ist also der Moment of Truth wenn man so möchte, das ist der Moment der Wahrheit, wo sich zeigt ob die Qualität der Leistungen die wir erbracht haben tatsächlich resonanzfähig ist beim Kunden.
01:00:43: Ihr Vater sagte oder?
01:00:44: Das Umsatz ist der Applaus der Kunden oder was?
01:00:46: Ja genau das ist auch so ein... Schlagsatz nehmen wir so haben, ne?
01:00:51: So ein Grundsatz den wir haben.
01:00:53: Der Umsatz ist der Erfolg des Kunden.
01:00:57: Ist der Applaus des Kundenschuldigungen.
01:00:59: Also dass wir schauen das wir die Organisationen so denken und so aufstellen, dass genau dieser Punkt immer im Zentrum bleibt.
01:01:07: also das ist genau diese Kundenorientierung Und das gilt es organisatorisch zu veranlagen.
01:01:13: Zunächst mal ein theoretisches Konzept dazu, um sich das klarzumachen und dann die praktische Umsetzung.
01:01:17: Das theoretische Konzept zu ist, dass wir uns einfach mal die Frage stellen wie denken wir in dieses Unternehmen?
01:01:23: Und viele Unternehmen werden gedacht wie Organigramme.
01:01:26: D.h.,
01:01:27: sie wären pyramidal gedacht!
01:01:31: Und jetzt bei einem Einzelhandel zu nehmen wenn wir mal schauen von den sixty-tausend Menschen, die beim DM-Trogeriemarkt tätig sind, sind die allermeisten Menschen im DM-Markt tätig.
01:01:40: Ja...und die wenigsten sind in der Geschäftsführung tätig.
01:01:46: Und wenn wir das mal sozusagen als Organikram denken, dann sind wir automatisch bei der Pyramide.
01:01:52: Dann kommt man zu diesen Gedanken oben wird gedacht und unten wird gemacht und zwischendrin wird operationalisiert und kontrolliert.
01:02:00: Das ist so das Klassische!
01:02:04: Wenn wir uns mal klarmachen, bleiben wir einmal bei dieser Pyramid, dass die Transaktion an der Basis der Pylamide ist.
01:02:11: Also da wird die Leistung für die Kunden ja unmittelbar erlebbar, in einem DMR und zwar wenn er auf ist.
01:02:17: Wenn die Regale gefüllt sind ja?
01:02:19: Wenn die Preise stimmen richtig ausgezeichnet wird Die Menschen auch die Sachen finden, die sie suchen und an der Kasse nicht warten müssen.
01:02:27: Da kristallisiert sich die Leistung.
01:02:30: Und wenn wir uns überlegen wie müssen wir uns denn aufstellen damit genau das was da an dieser Basis geschieht, wenn wir in diesem Pyramidalen bleiben dass das sozusagen in den Fokus rückt Dann kommen Sie eigentlich zu einer Figur, die ist nicht wie eine Pyramide sondern wie eine Kugel
01:02:45: Kugel.
01:02:46: Ja, dass sie sich sagen die Kugeln das ist die Arbeitsgemeinschaft also alles was sozusagen innerhalb des Kuglkreises ist der Oberfläche ist und die Menschen mit denen wir interagieren Also unsere Kundinnen und Kunden sind außerhalb der Kugle Und die Leistung entsteht genau in der Ober-Fläche.
01:03:05: und dann ist Die Geschäftsführung jetzt beispielsweise nicht mehr an der Spitze der Pyramide sondern ist im Zentrum der Kuge Das Charakteristische, das Mittelpunkt des einer Kugel.
01:03:17: Das ist dieses am weitesten von der Präferie weg.
01:03:20: Und dennoch.
01:03:21: Am weitesten vom Präfere weg.
01:03:22: D.h.,
01:03:24: die Frage ist jetzt wie kannst du denn gelingen wenn man am weitest von der präferi weg ist dass mein diese Distanz immer wieder überbrückt.
01:03:32: und es gelingt halt wenn wir uns klar machen dass die Menschen die tatsächlich nah bei den Kundinnen und Kunden sind.
01:03:38: Dass sie unterstützt werden müssen damit ihnen einen Unterschied machen weil die Menschen sozusagen in der nächsten Charlie sind, sich klarmachen.
01:03:46: Für diese Menschen sind wir tätig damit die ihre Arbeit machen können.
01:03:50: und dann bin ich eben auch als Geschäftsführung nicht mehr an der Spitze der Pyramide sondern am meisten meidesten von den Kundinnen und Kunden weg und muss permanent daran arbeiten dass die Menschen, die näher an den Kundinen und Kunden sind tatsächlich exzellente arbeiten können.
01:04:07: das heißt die Prozesse müssen klappen Die Wahrnehmungen müssen mit einbezogen werden Und die müssen unterstützt werden, damit sie auch tatsächlich den Unterschied machen können.
01:04:15: Also dann kommt genau die Frage, die sich jeder stellen muss was möchte mein externe oder auch interner Kunde von mir?
01:04:22: welchen Beitrag möchte ich leisten und welche Voraussetzungen brauche ich um auch meinen Beitrag leisten zu können?
01:04:28: Das ist also sagen das die konzeptionelle Idee dass alles was wir machen oder alles was die Menschen machen die weiter von den Kunden entfernt sind dazu dienen muss dass die Menschen die mehr bei den Kundinnen und Kunden sind den unterschied machen können und sich profilieren können.
01:04:44: Und jetzt die ganz praktische Umsetzung davon ist beispielsweise, dass wir bei DM-Trogeriemarkt, wenn wir auf die DM-Markte gucken, woher genau diese Transaktion stattfindet.
01:04:52: Diese Kristallisierung.
01:04:53: Dass wir schauen das da der organisatorische Abstand zu den Menschen, die vor allem am Rahmen arbeiten und es ist die Geschäftsführung so kurz wie möglich ist.
01:05:03: Deswegen ist bei uns rein organisatorisch die Aufstellung so, dass Wir kein Vertriebsgeschäftsführer haben sondern wir haben Regionen in Deutschland Und jedes Geschäftsführungsmitglied, welches ein zentrales Ressort hat.
01:05:19: Gleichzeitig eine Region in Deutschland hat für wie es verantwortlich ist.
01:05:23: und das heißt, wenn wir mal schauen einen DM an so wie man das kennt, wenn man bei dir am Pokeriemarkt einkauft da gibt's ne Marktverantwortliche, ne Markt-Verantwortliche die wiederum Teil eines Gebietes ist.
01:05:35: Das Gebiet wird verantwortet von einem Gebietsverantwortlichen oder einer Gebietzverantwort... So Mann oder Frau ungefähr so und eine Region besteht aus zehn bis dreizehn bis fünfzehn Gebieten.
01:05:53: Und der Regionsverantwortliche ist ein Mitglied der Geschäftsführung.
01:05:56: Aber heißt das, dass Sie nur drei- bis vier Hierarchieebene haben?
01:06:06: Ja, also wenn es um die Märkte geht.
01:06:10: In anderen Bereichen haben wir eine deutlich höhere Spezialisierung Also in der IT beispielsweise.
01:06:17: Okay,
01:06:18: da sind Teams sonst?
01:06:19: Oder in der Kommunikation.
01:06:21: Aber sozusagen wenn es und ich glaube das ist das Grundprinzip was wichtig ist Wenn zum die Einheit geht wo tatsächlich der Umsatz geschieht Da ist wichtig dass wir nicht zu viele Hierarchiestufen haben Und ich spreche jetzt aus der Perspektive eines vielerlisierten Einzelhändlers.
01:06:36: Das ist auch wichtig für die Hörerinnen und Hörern, die jetzt in anderen Unternehmen sind.
01:06:41: Die müssten sich jetzt fragen dieses Prinzip der Kugel, dieses gestalterische Prinzip?
01:06:47: Was bedeutet das konkret in meiner Organisation?
01:06:50: Das muss dann beantworten... Auch
01:06:52: da ist auch Widerspruchskompetenz genauso wichtig weil man darf nicht Hierarchie abschaffen, man darf aber auch nicht so viele Hierarchiestufe haben.
01:07:02: Dass es hier das richtige Spannungsfeld zu finden Hierarchie
01:07:08: ist ja zunächst mal auch kein Problem.
01:07:11: Aber zu viel
01:07:12: hierarchie schon.
01:07:12: Es hat
01:07:12: ja angeblich heilige Ordnung, ne?
01:07:15: Habe ich mal gehört und habe es nicht überprüft.
01:07:16: nach heiliger Ordnung.
01:07:17: Also in heiligem Ordnung ist jetzt zunächst einmal nichts schlechtes.
01:07:20: Sonst wäre das also nicht heilisch.
01:07:22: Also die Hierarchien hilft Arbeit zu organisieren.
01:07:26: Absolut!
01:07:28: Und jetzt ist aber wichtig dass eben als eine Befähigung hierarchies und keine Kontrollierungs-Hirarchie.
01:07:35: Oder Behinderungs-Hierarchie!
01:07:36: Deswegen nicht Hierarchie als Reuch, es sagt noch nichts darüber aus wie sie wirkt.
01:07:42: Absolut.
01:07:44: Und wenn ich die Haltung habe diese drei Grundfragen der Führung was erwartet mein Kunde von mir?
01:07:50: Welchen Unterschied möchte ich meinem Kunden gegenüber machen?
01:07:54: Dann stelle ich schon mal sicher dass das mir klar ist was der braucht von mir.
01:07:59: und dann muss ich mir die Frage stellen welchen Beitrag möchte ich leisten?
01:08:02: Dass ich abends sagen kann, das war ein gelungener Tag.
01:08:04: Also
01:08:05: welche Handlung kann ich authentifizieren?
01:08:07: Hat wieder was mit Selbstwirksamkeit und die intrinsische Motivation zu tun?
01:08:11: Und die dritte Frage, welche Voraussetzung brauche ich damit ich meinen Beitrag auch leisten kann Bezieht sich ja wiederum auf meinen Mitarbeiter verantwortlichen Der ja auch wissen muss was ich brauche Damit er die frage beantworten kann was erwartet mein kunde von mir?
01:08:26: Ja und so sehen sie dann wie es sich ineinander greift.
01:08:30: Herr Wernemann wir jetzt das Universum von DM verlassen, wo ich unglaublich faszinieren fand dass sie zu sehr wenigen mutigen Unternehmen geführten die für sagen wie Demokratie eine Offenheit und Dialogbereitschaft der Parteien sich eingesetzt haben was einen gewissen Ich würde sagen Shitstorm zur Folge hatte.
01:08:55: Wie gehen Sie damit um?
01:08:56: Aber wie wird das jetzt von Ihren Mitarbeitenden aufgenommen?
01:09:02: Ja also Auch da müssen wir ein bisschen differenzieren.
01:09:06: Es gibt jetzt ja Anliegen, mit denen treten wir nach außen.
01:09:09: Für die setzen wir uns ein.
01:09:11: und es ist vor allem jetzt die Kultur der Zusammenarbeit, die wir bei DM Togarima haben Und das ist eine Kultur, die das Individuum sozusagen als Kreativposten versteht Also nicht als Schräubchen- und Rätchen in einem großen Getriebe sondern als Kreativposten, das ist ein bisschen technisch vielleicht so.
01:09:34: Aber sozusagen als Quelle der Initiative und Quelle des Erkenntnis und Queller auch der Fortentwicklung in der gesamten Arbeitsgemeinschaft.
01:09:45: Und dafür setzen wir uns einen internen, permanentes Arbeiten an den Unzulänglichkeiten.
01:09:53: Da müssen wir auch realistisch sein.
01:09:55: Das ist ein sehr hohes Ziel.
01:09:57: Danach strecken Da gibt es auch immer wieder mal, dass das nicht gelingt.
01:10:01: Glauben Sie mir?
01:10:02: Dann kriege ich auch viel mit, weil bei mir dann landet, wo dies nicht gelungen ist.
01:10:05: aber entscheidend ist für mich, dass wir uns danach strecken und das insgesamt ist uns öfters gelingt als der Saisons Misslink.
01:10:12: Und wir erleben einfach bei uns, dass uns das irgendwann voran bringt.
01:10:17: also dass wir die Diversität bei klaren Unternehmensgrundsätzen, wenn sie so wollen, das sind sozusagen die Werte, und auch klar unsere Ziele, hier bin ich menschelkaufig ein.
01:10:28: Wir machen den Unterschied ne?
01:10:30: Das sind so ganz klare Ziele sagen das wollen wir einlösen da wollen wir hin und wir sind.
01:10:35: Trogerie ist sozusagen unser Kompetenzfeld mit den Kategorien Schönheit Gesundheit Baby Haushalt und rund ums Bild abzug Kopie und was das so gibt.
01:10:50: Also, das ist sozusagen unser Kompetenzfeld.
01:10:52: Und da die Diversität... Da die Debatten auch des Ringen um gute Zugänge und dann die Dinge machen und korrigieren und anpassen usw.
01:11:00: Wie nennt man das kreative Reibung?
01:11:03: Kreativ Reibungen?
01:11:04: Genau!
01:11:06: Genimmt aber nur mit dem gemeinsamen Ziel.
01:11:09: Für
01:11:09: etwas nicht gegen etwas.
01:11:11: Konflikts entsteht immer wenn die Ziele nicht mehr... Kompatibel
01:11:16: sind.
01:11:19: Und jetzt haben wir, also das ist unser Kompetenzfeld da arbeiten wir so.
01:11:24: und wenn wir als Unternehmen oder ich jetzt als Unternehmer der ja nicht nur Vorsitzender Geschätzung von dem Trogariemarkt ist sondern auch noch Bürger diesen Landes, ne?
01:11:35: Wenn wir gefragt werden zu gesellschaftlichen Themen dann äußere ich mich dazu weil ich der Überzeugung bin dass eine liberale Demokratie, eine liberale lebendige Demokratie lebt von der Beteiligung vom Input.
01:11:53: Von den Beiträgen der Bürgerinnen und Bürger.
01:11:57: Deswegen gibt es auch so viele Ehrenamt und so weiter in Deutschland.
01:12:00: Und jetzt bin ich halt aufgrund meiner Funktion bei DM jemanden, der öfters gefragt wird als andere gefragt werden.
01:12:08: Unterhaltig ist schon wichtig dass ich mich dazu äußere.
01:12:12: So kommt es dann halt das wenn äußere zu Dingen, dass das unterschiedlich aufgegriffen wird und manchmal auch zu Kontroversen führt.
01:12:20: Ist aber nicht schlimm weil das führt dann schon mal dazu, dass ein Thema mal ein bisschen ausgeleuchtet wird und wenn es falsch wiedergegeben wird gibt sie immer noch die Möglichkeit das nochmal einzubatmen.
01:12:32: also davon darf man sich nicht schrecken.
01:12:33: aber ihre Frage war ja was hat es für eine Wirkung auf die vielen Menschen bei DM?
01:12:37: Und da ist halt unheimlich wichtig, dass wenn es auch mal so solche Irritationen kommt in gewissen Kreisen der Bevölkerung, möchte ich mal so abstrakt sagen.
01:12:45: Dass wir schauen dass die Menschen im Unternehmen immer gut informiert sind.
01:12:49: Das sie das einordnen können also dass sie nicht plötzlich mit was konfrontiert werden.
01:12:54: Was sie kontextfrei genau und dann sagen was ist jetzt los?
01:12:58: Also das ist unser Anspruch.
01:12:59: Das gelingt natürlich manchmal nicht in der schnell ewigen Zeit in der wir sind.
01:13:02: aber danach trachten wir und deswegen haben wir auch einen Team hier bei uns Welches die intern und externe Kommunikation als Hauptaufgabe hat.
01:13:10: Herr
01:13:10: Mende macht das exzellent?
01:13:12: Ja, genau.
01:13:13: Waren Sie überrascht oder haben sie den Wahlausgang so erwartet wie es kam
01:13:20: in Sachsen-Anhalt?
01:13:21: Sie meinen den Wahlausgang jetzt bei
01:13:23: der Beitragswahl
01:13:23: in Sachsens Anhalt?
01:13:25: Na gut ich meine es gab ja die Demoskopen da vorne, die da schon Prognosen gegeben haben... sich dann letzten Endes zum größten Teil in den amtlichen, vorläufigen Ergebnissen, die es im Moment gibt, bestätigt haben.
01:13:42: Insofern, nein das war jetzt keine Überraschung mehr.
01:13:45: Ja und dass da nicht Wähler von früher so mobilisiert wurden, war auch eine sehr interessante Beobachtung.
01:13:52: Das war ja die höchste Wahlbeteiligung glaube ich seit Jahrzehnten.
01:13:56: Was ja zunächst mal positiv
01:13:59: ist.
01:13:59: Ein
01:13:59: Zeichen davon, dass die Menschen Interesse haben an ihrem Land und das ist ja schonmal gut.
01:14:04: Ja und in gewiss Art und Weise getriggern sind mitzumachen.
01:14:10: Das kann man auch so formulieren.
01:14:12: Also wenn man glaube ich als Partei oder als Land, wenn man sieht, dass es... Dass die Zahl der Nichtwähler immer mehr werden dann muss das Fragen aufwerfen?
01:14:26: Absolut!
01:14:28: Weil eben eine liberale Demokratie, eine freiheitlich-demokratische Grundordnung lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürgern.
01:14:38: In der Diktatur ist das was anderes ne?
01:14:41: Dass es da keine Möglichkeit gibt zu wählen aber selbst wenn es gibt spielt's keine Rolle.
01:14:47: Eine lebendige Demokratie braucht die Bürgerbeteiligung.
01:14:50: Jetzt ist die Frage, gefällt jedem wie einzelne Bürger sich entschieden haben?
01:14:54: Das ist genau die Diskussion... Die geführt werden muss.
01:14:57: ...wird und dies auch wichtig!
01:14:58: Absolut.
01:15:00: Herr Werner vielleicht eine andere Frage.
01:15:02: ich mochte das Bild dass wir mit unserem Handeln eine eigene Geschichte des Lebens schreiben einfach Tag zu Tag.
01:15:12: wenn ich sie fragen würde wie diese Geschichte ihres Lebens Bezeichnen würden, mit welchem Titel versehen.
01:15:21: Was würde Ihnen einfallen?
01:15:22: Zum jetzigen Zeitpunkt Ergebnis offen.
01:15:25: Es
01:15:25: ist gut!
01:15:28: Herr Werner gibt es einen Buch... Sie möchten
01:15:30: nicht nochmal fragen kurz bevor er soweit ist ne.
01:15:34: Aber das wissen wir ja zum Glück weiß.
01:15:37: Ergeben ist offen finde ich gut.
01:15:39: Ja, ja.
01:15:40: Herr Werners gibt es ein Buch da sie in ihrem Leben extrem stark geprägt oder der Influenced hat?
01:15:48: Und wir haben zufällig vorhin jetzt auch erwähnt, Reinhard K. Sprenger.
01:15:52: Ich finde seine Bücher hat ja mehrere geschrieben.
01:15:54: Fand ich alle extrem erkenntnisreich für mich.
01:15:58: das Erste was ich gelesen habe und ich glaube es war auch sein erstes wie mich dafür nicht zu festlegen aber ich glaub ist bei seinen erstes nachdem er dabei bei drei M ausgeschieden war.
01:16:09: Ausgestiegen?
01:16:09: War Mythos.
01:16:10: Motivation und das hab' ich als Student gelesen hatte mein Vater mir empfohlen war dann noch nicht so in den Themen drin.
01:16:20: Das hat mich unheimlich geprägt, ich weiß nicht mit meinem Großvater habe ich da große Diskussion zu gehabt weil der im Außendienst von einem von einem Tochterunternehmen der BASF gearbeitet hat die Farben für Druckmaschinen verkauft haben und dem natürlich sehen wir die Incentivierung gearbeitet.
01:16:33: Und es waren tolle Diskussionen, die ich mit ihm hatte, sondern aus der Lebenspraxis dieser... Ganz
01:16:39: handes!
01:16:39: ...in diese Industrie gesprochen hat und ich glaube für einen jungen Menschen ist das ein Glücksfall ne?
01:16:44: Weil
01:16:45: es
01:16:45: öffnet einfach die Horizonte.
01:16:46: Also das fand ich sehr, sehr anregend.
01:16:49: und ein anderer Autor der mich auch sehr geprägt hat ist Viktor Frankl.
01:16:53: Echt?
01:16:54: Es ist eine wahre Miene.
01:16:57: Trotzdem zum Jahr?
01:16:58: Trotzdem im ganzen
01:16:59: Leben sagen... ...es eines seiner Bücher, aber er hatte noch viel mehr gemacht.
01:17:04: Er hätte noch vielmehr geschrieben.
01:17:05: Das war immer die Frage des Sinnens des Lebens.
01:17:08: Und es ist einfach so ne positive Art, sich ins Leben zu stellen mit den vielen Herausforderungen die uns ja allen wieder fahren.
01:17:15: Weil die größte Gefahr, die wir doch haben im Menschen im Leben ist dass wir als Opfer erleben und den Lebensmut verlieren.
01:17:23: Und jetzt ist ja die Frage warum verlieren manche den Lebensmutter und andere nicht?
01:17:26: Ist ja auch das Thema bei trotzdem ja zum Leben sagen.
01:17:29: ein Psychologe erlebt das KZ.
01:17:32: Das ist ja auch die Frage die ihn da beschäftigt, warum haben manche ganz viele Menschen, die da in diesen KZ waren.
01:17:41: Die haben sich das Leben genommen, indem sie einfach in die Elektrozäune gelaufen sind oder sich so verhalten haben, dass sie von den Wachen erschossen wurden.
01:17:46: Einfach weil Sie... Weil Sie die Lebensung nicht mehr aushalten.
01:17:49: Und das beschreibt er da und ihn hat als Psychologe der davor schon eine psychiatrische Krankenhaus geleitet hatte bevor er interniert wurde und sich viel mit
01:18:00: Freude und Adler...
01:18:01: Ja mit Menschen beschäftigt hat, die Suizid gefährdet waren.
01:18:07: Die Frage, die er eben nachgeht ist warum verlieren manche Menschen jetzt den Lebensmut in schwierigen Situationen, der sprechen hier von klinischen Fällen.
01:18:14: So einen ganz schwierigen Lebenssituation und warum sind andere unglaublich resiliant?
01:18:19: Und das hat was mit eletem Lebenssinn zu tun und deswegen und es natürlich ganz dramatische Zusammenhänge in denen Erdes dann auch da beschreibt, aber auch in seinen anderen Büchern geht er auf diese Frage des Lebens sind.
01:18:35: und wie gehe ich mit Situationen um?
01:18:37: Und wissen Sie als Unternehmer ist es ja immer die Frage eine Situation.
01:18:42: Ist die jetzt Chance oder ist die Risiko?
01:18:46: Das hängt damit zusammen, wie ich drauf gucke!
01:18:50: Da ist für mich auch Viktor Frankl einfach unheimlich praktisch weil dieses Prinzip Zitronen zur Limonade zu machen, bedeutet ja eine schwierige Situation der Ansatzpunkte zu finden wie ich was daraus machen kann.
01:19:01: Deswegen ist es für Lebensunternehmertum einfach unglaublich hilfreich finde ich und deswegen ja Viktor Frankl hat mich auch geprägt.
01:19:09: Interessanterweise wir haben jetzt über hundert siebzehn Gespräche geführt und Viktor Frankli führt die Liste an.
01:19:16: Echt?
01:19:16: Ja das war interessant.
01:19:19: Ich glaube David am häufigsten genannt weil
01:19:23: Total unterschätzt das
01:19:24: Werk.
01:19:25: Aber wenn man sich mit Logotherapie beschäftigt, dann weiß man was... Bekommen Sie sich auch Gedanken gemacht?
01:19:31: Was ist Sinn des Lebens für sie?
01:19:35: Ja gut ich glaube an dieser Frage kommt man ja unwillkürlich vorbei.
01:19:39: also die Frage ist halt jetzt wie intensiv man sich dann dem Raum gibt.
01:19:46: aber ich glaube es gibt keinen Menschen der in dieser Frage nicht vorbeigekommen ist.
01:19:49: Manche lassen sich darauf ein andere lassen sich eher nicht drauf ein.
01:19:53: Das hat wieder was mit der menschlichen Freiheit zu tun, ja.
01:19:55: Aber klar!
01:19:55: Wie ist das bei Ihnen?
01:19:57: Das heißt für mich war... Ich habe aber mit Professor Busch sehr viel darüber diskutiert.
01:20:02: Im ging es ja darum, dass sehr viele die große Frage des Lebenssinnens vielleicht anders auffassen sollten und sich fragestellen, was ist der Sinn im Leben ... des Lebens, ja.
01:20:19: Das ist und für mich war das... ... wenn ich Sie vor einfach gesagt habe, ich möchte gerne mein Potenzial zur volle Entfaltung bringen und meine Umwelt mit diesen Fähigkeiten verbessern.
01:20:30: So hab' ich das für mich definiert.
01:20:32: Ja, das ist auch nah an Frankel wirklich?
01:20:33: ne?
01:20:34: Ja!
01:20:34: Und die ist auch ans Stoizismus und die Frankel hatte ja auch starke Einflüsse erlebt.
01:20:42: und Herr Weiner vielleicht die letzte abschließende Frage was es Ihr beste Ratschlag des Lebens?
01:20:52: Oh, das ist natürlich jetzt eine ganz komische Frage.
01:20:56: Und da ist die Gefahr dem nicht gerecht zu werden.
01:21:01: Ich habe das früher so gefragt was würden Sie Ihrem zwanzigjährigen Christoph empfehlen wenn sie die Chance hat ihm ein SMS zu schicken?
01:21:13: Da gibt es ja einen interessanten Podcast von Joel Kaczmarek.
01:21:17: Fünf mit fünfzwanzig, also sozusagen was sind die fünf Dinge, die ich mit fünf zwanzig schon gerne gewusst hätte?
01:21:23: Das ist auch interessant.
01:21:24: Was da unterschiedliche Menschen sagen habe Ich mich auch damals zu geäußert.
01:21:28: aber Aber Also gerade im Hinblick auf den Lebenssinn.
01:21:34: dann gibt's ja bei Goethe so einige Aus dem aus dem Faust und da gibt es sehr echt ganz ganz tiefe lebenswahrheiten die da drin sind.
01:21:42: das eine ist immer streben sich bemüht denn können wir erlösen?
01:21:45: das ist ja so im prologg im himmel am Anfang.
01:21:48: Das sind so Motive, die sind unheimlich hilfreich.
01:21:51: oder diese Strophe aus der Dichtgeheimnisse von Götig.
01:22:00: Ich weiß nicht ob sie das Gedicht.
01:22:01: Geheimnisse sind ganz schwierig zu verstehen, aber da gibt es ein paar Ferse, die wirklich stark sind.
01:22:08: Jetzt muss ich kurz überlegen wie war der Einstieg?
01:22:12: Moment kommt mir gleich... Wenn einen Menschen die Natur erhoben ist es kein Wunder, wenn ihm viel gelingt.
01:22:23: Man muss in ihm die Kraft des Schöpfers loben, die schwachen Ton zu solcher Ehre bringt.
01:22:29: Doch wenn ein Mensch von allen Lebensproben die Sauerste besteht, sich selbst bezwingt, dann kann man ihn mit Freuden andern zeigen und sagen das ist er!
01:22:38: Das ist sein Eigen.
01:22:40: Denn alle
01:22:41: Kraft
01:22:41: drängt vorwärts in die Weite zu leben und zu wirken hier und dort, dagegen engt und hemmt von jeder Seite Der Strom der Zeit und reist uns mit sich fort.
01:22:51: In diesem Innern Sturm- und Äußern Streite vernimmt der Mensch ein schwer verstanden Wort, von der Gewalt die alle Wesen bindet befreit der Mensch sich, der sich
01:23:02: überwindet.".
01:23:03: Respekt!
01:23:04: Herr Werner ich würde jetzt applaudieren.
01:23:09: Ich glaube da ist so viel an Lebensweisheit drin.
01:23:13: Ich weiß gar nicht, ob meine SMS so viele Zeichen setzen darf.
01:23:17: Aber ich glaube wenn man sich damit beschäftigt dann kann man vieles klar werden.
01:23:24: Von Gütte kann ich nur was reproduzieren und wenn du es nicht kennst dieses Sterb-und-Werde ist ein Trübergast auf diese Erde weil sie ja das Leidem erwähnt hatten und das gehört einfach zu Leben dazu.
01:23:36: Wenn du das nicht hast, das Werden, dann bist du nur ein Trübergast.
01:23:44: Vielen herzlichen Dank.
01:23:45: Ja, vielen dank auf Ihre Zeiten für Ihr Interesse!
01:23:47: Hat mir sehr viel Freude gemacht.