SMP LeaderTalks

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00:00:00: Also die Selbstoptimierung ist eher anstrengend und nicht so günstig, während aus meiner Sicht die selbst Entwicklung einen noch mehr Erleben erschafft.

00:00:12: Weil ich mir wage und weil ich reflektierter bin und dass sich nicht alles mitmachen muss was die Masse macht.

00:00:35: Herr Kossen herzlich willkommen in der aktuellen Ausgabe des Willi der Talks.

00:00:40: Ich freue mich, Sie das zweite Mal dabei begrüßen zu dürfen und die Leute, die das erste mal schon sie genossen hatten wissen dass ich weiß nicht wie viele Fanboys sich haben.

00:00:50: Ich bin ja nicht nur ein Fanboy sondern jemand der ihr Konzept verinnerlicht inhaliert und ich muss massen mehr an zu sagen.

00:01:00: ich lebe das seit über zwanzig Jahren.

00:01:03: Wir haben uns aber so ausgetauscht dass wir versuchen ein paar Themen aufzugreifen diese vielleicht nicht jedem Interview aufgreifen.

00:01:10: Und das...

00:01:11: Ist nicht dein Ihn, dann?

00:01:12: Ja den Druck verspüre ich auch aber nicht sehr großen weil ich sie so schätze dass wir bestimmt eine sehr gute Lösung können.

00:01:20: Herr Kossen vielleicht eine grundsätzliche Frage diese drang der Menschen ein gelingendes Leben zu führen für spüren die seit mehreren tausend Jahren es gibt so viel Literatur von Stoizismus bis Jens Kossen.

00:01:37: Wir haben höchstwahrscheinlich kein Wissens- und keine Erkenntnisproblem, weil es so viel schon existiert.

00:01:43: Wo sehen Sie das Problem der Menschheit ein gelingendes Leben zu führen?

00:01:48: Das gelingene Leben ist von Ihnen schon eine Interpretation.

00:01:51: Das haben sie von meinem Freund Gerhard Hüter.

00:01:54: Weil er redet immer vom gelingenem Leben was ich sehr besser finde als ein erfolgreiches Leben.

00:02:01: Also ich glaube dass unser Gehirn eher auf Erfolg drauf ist als auf diesen Prozess des Gelingens.

00:02:08: Und wenn der Mensch das Gefühl hat, dass er all under control hat dann ist es für ihn ein gelingendes Leben glaube ich, ne?

00:02:18: Dass man nicht dich in Ohnmacht gefühlen verliert in der Kinderwelt oh Gott oh nein oh nein, sondern dass man auch einen Werkzeug hat Das weiß sich ja über den Selbstempfiggler Ja, auch Predige oder vielleicht nicht Predigen aber Verbreite.

00:02:39: Dass wenn man ein Werkzeug hat und mit den Dingen des Lebens der Schwerkraft, der Fliehkraft das wir sterben müssen, dass alles fließt, panterrät.

00:02:50: Wenn man ein ein Werkzeuge hat mit diesem Leben was ja ungewiss ist umzugehen dann hat man das Gefühl, dass es ein gelingendes Leben ist.

00:03:02: Und klingt nachvollziehbar?

00:03:04: Jetzt welches Werkzeug und ein werkzeugreicher nicht aus, man muss ja auch das Werkzeug handwerklich richtig einsetzen können.

00:03:13: Das habe ich als Verhaltenstherapeut immer wieder gesehen dass sich am Anfang Tools vermittelt haben Werkzeuge.

00:03:20: aber wenn der Mensch verstimmt war also eher nörglich unterwegs oder gegen das Leben war dann hat er nicht die Energie gehabt auch seine Verstimmtheit das wirklich umzusetzen, was er vielleicht verstanden hat oder was auch möchte.

00:03:40: Darum habe ich ja dann als Verhaltenstherapeut von der Verhaltensmodifikation umgeschaltet auf eine kognitive Verhaltenserapie und die fokussiert sich eher auf die Haltung.

00:03:55: also was ist meine Haltung?

00:03:57: Wie beziehe ich mich aus Leben Das stehe und werde.

00:04:03: Wie beziehe ich mich auf meine Mitmenschen?

00:04:05: Wie bezieh' ich mich auch auf mich, da das Leben der letztendlich Beziehung ist die Körperzelle und dann bezieht sich ja alles.

00:04:14: Und es ist wichtig zu beobachten.

00:04:17: wie bezieh' ich mir?

00:04:19: meistens automatisch, indem ich automatisch etwas beurteile oder vergleiche Da versuche ich, ihm als Selbstentwickler sich das bewusst zu machen, dass es nicht so automatisch ist.

00:04:32: Und Sie sagen ja, dass Urteil und Vergleich eigentlich brandgefährlich sind um ein gelingendes Leben zu führen?

00:04:40: Wichtig!

00:04:40: Also das ist wohl die Erklärung für viele Verstimmtheiten, dass wir automatisch vergleichen... Das ist aber nicht so toll, das war mal besser früher was besser?

00:04:56: Wie?

00:04:56: wer weiß, wie es wird und das beurteilen.

00:05:01: Günstig ungünstig, unlustig lustig... Ich glaube dieses vergleichen und beurteilend steht im Dienste der Atterhaltung sozusagen nicht aus dem Überlebens-Modus des Gehirn.

00:05:16: Weiß ja nicht was Glück ist?

00:05:17: Das Gehirnen hat nur einen Auftrag überleben!

00:05:20: Und da muss ich mal schauen, ist das jetzt günstiger oder ungünstiger oder angenehm unangenehm?

00:05:26: Und daher ist das vom Gehirn her völlig logisch, dass es permanent beurteilt.

00:05:33: Ist es gefährlich?

00:05:34: Ist es nicht gefährlich angenehm und unangenehmlich?

00:05:37: Also biologisch gesehen ist es wichtig für Glück oder für Zufriedenheit?

00:05:44: ist es ungünstig wie ich sage weil wir ja dadurch permanent in so einem Defizit sind.

00:05:52: Wir vergleichen Jetzt gerade in der heutigen Zeit die Influencer, die ja immer so das Tolle zeigen.

00:06:03: Also heute fotografiert man ja das was man ist und schickt es dann in die Welt und alle machen dann so die Anerkennung und damit ihr immer beurteilt nicht?

00:06:13: Und es wird natürlich verglichen, ist mein Leben genauso erfolgreich wie dieses Foto!

00:06:20: Bin ich genauso schön?

00:06:21: Oh nein, ich bin nicht so schön.

00:06:22: Und deshalb kann man wohl verstehen dass Verstimmtheit immer die Folge von Permanenten beurteilen und vergleichen ist.

00:06:30: Und gleichzeitig müssen wir auch aufpassen Wir sind ja soziale Wesen uns wie versuchen unsere in das soziale Hierarchie permanent einzufinden und deswegen vergleichene er um einen eigenen Ort zu bestimmen

00:06:43: völlig richtig.

00:06:44: Das geht aber letztendlich immer ums überleben weil wenn wir uns völlig anders verhalten, weil wir nicht so richtig beurteilen können was angesagt ist.

00:06:54: Dann werden wir irgendwo nicht dazugehörigst und fühlen oder wir werden ausgeschieden weil wir komisch sind.

00:07:02: also es geht bei uns prima erst mal darum anecktern zu werden und es ist tragisch dass häufig Leute auf diese Erde sind um einen guten Eindruck zu machen.

00:07:14: Die sterben dann und haben einen guten Eindruck gemacht.

00:07:17: Und sagen aber, das Leben habe ich irgendwie nicht gelebt.

00:07:19: Aber sagt das Gehirn ja, aber ich hab' dir doch ganz schön, achtzig, fünfundachzig Jahre, neunzig Jahre aufgepasst, dass du überlebst was du erlebt hast oder glücklich warst oder gelacht hast, das interessiert mich nicht.

00:07:31: Aber ich habe doch meine Arbeit getan.

00:07:34: Du warst wohl unglücklich, aber hast doch ganz viel lange

00:07:37: gelebt.".

00:07:38: Gleichzeitig sagen Sie ja, dass viele Leute gegen das Leben sind?

00:07:42: Jetzt, wenn Sie jemanden fragen, bist du gegen das Leben?

00:07:45: Bitte natürlich sagen nein.

00:07:47: Woran erkennt man, dass man in dem Moment grativen gegen das leben ist?

00:07:52: Wenn man klagt... Also wir haben ja eine klare Kultur, wenn man so rumhört, ob es jetzt die Talkshows sind oder bei Freunden und am Stammtisch ... Es wird sehr viel geklagt!

00:08:04: Also gegen das Leben gibt's doch nicht.

00:08:07: blöder Stau Unverschämtheit.

00:08:10: Was machen denn die da oben?

00:08:12: Das ist ja ein Wahnsinn, das ist ja permanent der Gegensein.

00:08:16: oder dann sich beklagen über die Mitmenschen was sind das für einen Vollfossen?

00:08:20: und wie schaut denn die aus?

00:08:22: oder auch klagen über mich.

00:08:25: Mein Gott war ich wieder blöd, mein wie peinlich.

00:08:28: also wir sind an sich schon gegen das was isst weil wir immer vergleichen.

00:08:34: war es günstig für nicht ausgeschieden werden, also dazu zu gehören und deshalb ist es für die meisten Menschen wenn sie sehr unbewusst leben nur wichtig dass sie anerkannt werden und dabei sind.

00:08:54: Es ist nicht primär so.

00:08:56: das Gefühl vom Glück geht eher darum ums Überleben weniger ums Erleben.

00:09:02: Ich sehe das ja auch so bei meinen Managern.

00:09:05: Wir haben eine Führungsakademie, die Korsten-Drehs-Akademie und da begleiten wir Erführungskräfte.

00:09:11: Und da sehe ich dass sie fast nur im Überlebensmodus sind also immer nur Wettbewerb besser sein schneller sein und dass sie dann überfordert sind.

00:09:22: Und ich muss ihnen dann beibringen ein paar kleine Inseln des Erlebens zu schaffen, dass hier mal in die Stille kommen wenn es nur ist essenlich reden oder so nicht.

00:09:33: Oder dass sie mal innehalten und im Sein sind, wo muss ich hin?

00:09:41: Das ist ja meine Aufgabe Menschen zu helfen wie Sie vorhin gesagt haben das ihr Leben gelingt.

00:09:48: Und das ist insofern sehr interessant weil als sich mit Klaus Eidenschen gesprochen hatte der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben.

00:09:58: und den nimmt die Gängen in Konzepte unter anderem aus der Coaching-Praxis.

00:10:04: zum Beispiel alle versuchen, dass die beste Version seine selbst zu werden.

00:10:10: Und er sagt – das ist ja eigentlich Selbstentwickleransatz?

00:10:15: Aber!

00:10:16: Und deswegen wollte ich sagen, da wird es irgendwann so eine Versklavung des Prozesses um jeden Preis besser zu werden, dass es Selbstentwirkungen versus Selbstoptimierung vs...

00:10:27: Das stimmt an sich.

00:10:28: An sich ist es so, dass die Selbstoptimierung eher System immer nennt das Verstärkersystem.

00:10:35: Also das System von besser schneller.

00:10:38: Während die Selbstentwicklung ja was mit Bewusstheit zu tun hat und auch mit der Entscheidung mal etwas anderes zu machen aus meinen Fehlern zu lernen, auch mein Wagnis einzugehen, auch mal das Wagniss abgelehnt zu werden um mich darüber zu entwickeln.

00:10:55: also Die Selbstoptimierung ist eher anstrengend und nicht so günstig, während aus meiner Sicht die Selbstentwicklung ein noch mehr Erleben erschafft.

00:11:07: Weil ich mir wage und weil ich reflektierter bin und dass sich nichts mitmachen muss was die Masse

00:11:13: macht.".

00:11:15: Herr Hütte – Sie haben den Nervient – der sagte, selbst Entwicklung mag er nicht als Begriff Weil man das gefühlt hat, da wird jemand gezogen.

00:11:24: Er mag Selbstentfaltung.

00:11:26: Ja gut!

00:11:27: Das sind so manchmal Begriffe selbst.

00:11:29: Entwicklung würde ich eher, wenn ich es so auf das Selbst gucke dann ist das vielleicht nicht so gezogen aber die Entfaltung ist vielleicht noch Treffner.

00:11:43: Ich mache der Gerad hier sehr schön weil er immer auf die Potenziale guckt und immer sagt dass wie die Eltern die Kinder dazu führen, dass sie ihre Bedürfnisse befriedigen und dass sie nicht gucken ob sie die Einzigartigkeit des Kindes fördern.

00:12:05: Und da ist natürlich die Entfaltung vielleicht noch näher weil man dann die Potenziale entfaltet und er hat ja so als Fokuspotenzialentfaltung während bei mir die Selbstentwicklung eher in Richtung Bewusstheit geht und der Boss meiner Gedanken zu werden, dass ich mich aus der Verwicklung des automatischen Denkens was sich übernommen habe wie ich konditioniert bin, mich daraus aus der Entwicklung entwickle und bewusster werde.

00:12:40: Das bei mir ist es eher so übernehmen die Verantwortung für deine Gestimmtheit wird sich dann aber auch die Entfaltung ergeben, weil einer der verstimmt ist und ängstlich ist, der wird sie nicht entfalten.

00:12:56: Weil er immer nur aufpassen muss, dass er überlebt.

00:12:59: Und das reicht ihm schon.

00:13:02: Ich habe das Buch vor drei Jahren in die Hände bekommen.

00:13:06: Das Hörbuch muss ich gestehen.

00:13:08: Ich finde es ein Extrem.

00:13:09: Warum müssen

00:13:09: Sie das gestehn?

00:13:11: weil ich finde, das Hörbuch besser ist als ihr Buch.

00:13:14: Das

00:13:15: stimmt ja!

00:13:16: Und es ist nicht ein gesprochenes Buch sondern eine Art Podcast und dass es konginial gemacht ist.

00:13:24: Deswegen empfehle ich wenn man bei Ihnen einsteigen möchte, das alte Interview in vier Teilen.

00:13:32: und wenn wir zurück springen Sie haben ja, seitdem sich auch weiterentwickelt oder potenzial entfaltet und einige weitere Erkenntnisse.

00:13:39: Das ist zum Beispiel diese gehobene Gestimmtheit

00:13:42: mit Angriffen.

00:13:43: Gab es noch etwas was sie neu aufgenommen haben in den letzten zwanzig Jahren?

00:13:50: Ja ich habe vielleicht auch selber an mir gesehen dass das Wissen über Liebe und über Beziehung und über Wertschätzung und Respekt nicht ausreicht.

00:14:05: Ja, weil das Wissen eher so... Das liegt da irgendwo so rum.

00:14:15: Im Buch oder in der CD.

00:14:18: aber ich bin mir im Augenblick meines Denkens dann trotzdem nicht bewusst.

00:14:23: Ich habe so ein Wissen.

00:14:24: ja das sind die ganzen Bücher Aber ich werde weiterhin so gedacht wie ich immer gedacht wurde.

00:14:33: das heißt also ich mache im Augenblick zu Übungen dass wenn ich also ich nicht so zielorientiert bin und zu kriegen muss oder so, aber wenn ich spazieren gehe oder bei Rewe anstehe, wenn ich was einkaufe, dass ich dann mehr Zeit habe zu beobachten wie es mich denkt.

00:14:53: Also wie ich automatisch beurteile und vergleiche.

00:14:57: Ja das war doch früher so und das war so.

00:15:01: oder wie sieht der aus?

00:15:02: Es ist wirklich erstaunlich wie mein Gehirn gegen Neues und gegen Fremdes ist.

00:15:12: Also ich könnte sogar sagen, mich erschreckt es dass mein Gehirn so rassistisch ist.

00:15:18: Das ist jetzt nicht so das ich gegen Ausländer allgemein bin aber mein Gehörn ist gegen Femdes und Ausland ist fremd.

00:15:27: Da spricht einer komisch, der hat auch etwas Komisches an, da isst einer was... Das ist ja bedrohlich und mein Geheirn fängt sofort an fight, flight Orphries, also Kämpfe weglaufen.

00:15:40: Das Gehirn fühlt sich verantwortlich, dass ich überlebe und alles fremde.

00:15:45: Also ich merke das ja sogar wenn ich Zug fahre.

00:15:48: Und ich sitze hier im Abteil in so einem Abteil, wo man sechs Sitze sind, wo mal die Tür noch abzumachen kann, also nicht dem Großraum.

00:15:56: Da sitzt ich ganz alleine.

00:15:57: Da sitze ich drei Stunden allein.

00:15:59: Es ist fantastisch!

00:16:00: Ich kann telefonieren, ich kann schnarig hin.

00:16:04: Dann kommt plötzlich da einer rein Und da beobachte ich, wie ich den ablehne.

00:16:10: Also ich bin automatisch gesagt was will denn der hier?

00:16:14: Das ist mein Abteil, Blödmann!

00:16:18: Ja und dann merke ich das, weil man Gehirn ist ja gegen den Eindringling, so jeder Stichling sich wehrt wenn er an dem Zunah kommt, dass es ein biologischer Mechanismus ist.

00:16:31: Der dringt ja meinen Raum ein Automatisch erst mal gegen ihn und zwar nicht nur gegen seinen Verhalten die Tür aufzumachen, sondern gegen

00:16:41: ihn als Mensch.

00:16:43: Was macht er hier?

00:16:44: Blödmann!

00:16:47: Da ich es aber gewöhnt bin mein automatische Beurteilung zu beobachten also wenn ich nicht so im Stress bin und dann stehe ich auf das mache ich bewusst... Also das ist der Prozess der Menschwertung dass sich von meinem Gehirn Gassi geführt werde, sondern dass ich bewusst bin und dann stehe ich auf.

00:17:12: Und kann ich denn helfen?

00:17:15: Vielleicht Koffer noch oben... Hallo!

00:17:17: Grüß Gott!

00:17:19: Wo fahren Sie denn hin?

00:17:20: Kurze Small Talk!

00:17:22: Wollen sie ein Teil meiner Zeitung haben?

00:17:24: Ja gerne!

00:17:26: Dann kann ich zwei Stunden lesen und die noch nicht mehr beachten.

00:17:29: Habe ich auch wieder meine Ruhe.

00:17:31: aber der Anfang ist wichtig.

00:17:33: Das habe ich früher dann nichts so gemacht Und dann habe ich gemerkt, wie mich das beunruhigt hat.

00:17:40: Das war immer eine Spannung.

00:17:41: Vielleicht kennen Sie das ja auch nicht?

00:17:43: Wenn man etwas nicht anspricht ... Dann ist es immer so eine Spanne von fremd da.

00:17:48: Da sitzt der Feind und die gucken kaum an oder lesen sich so.

00:17:51: So streichert er bald aus!

00:17:53: In dem Augenblick wo ich mich beziehe... Also nicht äh du, sondern ich beziehe mich auch mit Mensch.

00:18:00: Ja?

00:18:02: Und lächle, so atavistisch ist ja das Lächeln Ich zeig dir meine Zähne.

00:18:09: Also ich bin nicht bewaffnet hier, das sind meine Waffen.

00:18:13: Ich lächle und in dem Moment wo ich schlecht leh, dachte anderer gut, ich kenne jetzt so eine Waffe mich lächler auch.

00:18:18: ja und dann sind wir friedlich.

00:18:21: und deshalb ist es wichtig möglichst schnell So zu denken oder sich zu verhalten wie man es will und nicht wie es automatisch ist.

00:18:31: Was extrem wertvoll zu verstehen ist, dass die Welt eine reciproke Beziehung darstellt.

00:18:37: So wie ich zu der Welt bin, ist tendenziell ohne irrationalen Mussannahmen so zu mir.

00:18:43: Wenn nicht die zehn Menschen anlächeln, lächeln acht Menschen zurück und gegen ein Lächeln sich zu wehren – es ist verdammt schwer!

00:18:52: Ja ja das ist sehr wichtig.

00:18:54: gibt dem anderen das was du von ihnen willst

00:18:58: oder vor allem das was vielleicht Für sich wünscht, dann ist das ja noch diese goldenen Regel zwei Punkt Null.

00:19:04: Ja... Wie man in den Wald hinein ruft, zerschaltet es heraus als Sprichwort.

00:19:11: Deshalb habe ich ja den Selbstentwickler kreiert weil ich sage warte nicht darauf dass einer freundlich mit dir ist und schimpft nicht wie Hass er für die Welt ist und das ist ja furchtbar sondern fang doch bei dir an.

00:19:27: Es gibt so eine Übung, die ganz einfach ist.

00:19:29: Das heißt abschließloses Lächeln.

00:19:33: Ja?

00:19:33: Das kennen Sie doch nicht von mir!

00:19:35: Nein... Aber was ist das

00:19:36: Neues?!

00:19:37: Abschließloses Lächel mache ich manchmal wenn ich dann so durch die Gegend gehe und es grübelt mich, dass sich bewusst so machen.

00:19:46: Und dann gehe ich zur Gewohnzollernstraße und plötzlich ist sie schöner.

00:19:50: Die Menschen sind irgendwie freundlicher und eingelächeln mich auch an.

00:19:54: Also ich bedenne Befreundlichkeit.

00:19:58: Es gibt sogar eine abstrose Sache, die wir in unserer Akademie da machen.

00:20:02: Wo die Führungskräfte erst entsetzt sind.

00:20:06: Wenn ich so in unserem Talk dann... Ich mache so einen Zoom-Talk mit den zwei Monaten und dann sage ich zu denen, Führungen ist ne Rolle!

00:20:17: Ihr müsst ja nicht authentisch sein.

00:20:19: Wir sagen die Javi also mein Coach sagt, ich muss authentisch seien.

00:20:25: Das ist sehr schwierig.

00:20:25: Wenn du authentisch bist, dann lässt du die Sau raus und du lässt dir die Stimmung raus.

00:20:30: Und ich finde das ein Führungskraft einer Aufgabe hat und dass es eine Rolle ist um gute Stimmung zu machen und die Leute zu fördern und dass sie sich wohlfühlen, psychologische Sicherheit alt ist.

00:20:43: Und das schaffst du nicht wenn du einfach deinen automatischen Gedanken freien Lauf lässt und denkst was sollen das ja schon wieder?

00:20:53: Sondern gespielt gute Führungskraft vor.

00:20:57: Und es ist wirklich komisch, dass ich sogar irgendein CEO, ich sage nicht wer das war, könnte mich noch damit beweihräuchern.

00:21:04: Dem habe ich da mal aufgezeigt wie man geht als Führungskraft zu der Erkorsen.

00:21:10: Ich sag ja also sie schlurfen da so über die Gänge Ja?

00:21:14: Sie bewegen die Arme nicht so froh, das ist ein Zeichen von Lamen.

00:21:18: und dann gehen sie nach unten und gucken so missmutig.

00:21:22: und die Mitarbeiter sind auch wie Kinder.

00:21:23: und die sagen oh Gott Uns geht schlecht, der Chef ist völlig fertig.

00:21:27: Wir werden verkauft, es geht

00:21:29: runter.".

00:21:30: Weil die keine Informationen bekommen.

00:21:32: und dann machen sie sich ein Bild.

00:21:36: Es wird sehr komisch mit ihm geübt wie eine charismatische Führungskraft geht!

00:21:43: Die schwingt mir den Arm.

00:21:45: Wo steht der Klavier?

00:21:46: Sagt der Berliner also im Tag gehubne Gestimmtheit Denken die Mitarbeiter, mit uns geht's bergauf.

00:21:58: Das ist ganz einfach!

00:21:59: Dann sagen die Leute ja aber ich kann doch nicht Freundlichkeit vorspielen, sag ich warum nicht?

00:22:06: Ich habe sogar mit einem Chef der eher mürrisch war.

00:22:10: Er war ganz entsetzt dass er eine Fremdbeurteilung hat und da hat er gehört das Leute Angst zu ihm hatten und dass er unfreundlich wird.

00:22:21: Der war ganz enttäuscht weil ich dachte er ist ein Kumpel.

00:22:26: Jetzt könnten Sie doch mal freundlicher werden, Herr Korsen.

00:22:30: Ich glaube ich bin irgendwie immer so ein misslauniger Typ und so.

00:22:35: Das müssen sie nicht sein!

00:22:36: Also auch ein introvertierter kann freundlich sein.

00:22:40: Ja also das ist eine Auswege.

00:22:42: Sie können freundliche vorspielen.

00:22:45: Und dann habe ich mit ihm einen Rollenspiel gemacht.

00:22:47: Ich bin ja Redisseur und jetzt sind sie ein freundlichen Mensch.

00:22:51: Und dann habe ich mit ihm geredet und er hat mich immer angelächelt.

00:22:54: Also lächel, also freundlich heißt Lächeln, Blickkontert nicken.

00:22:58: Dann habe ich gesagt, also lächeln Sie immer, Blick nicken!

00:23:01: Da hat er das gelernt.

00:23:03: Und dann hat der Leute angeschaut ... Er krossen.

00:23:07: aber ehrlich gesagt Ich bin ja gar nicht so freundliche und ich interessiere mich auch nicht für das Leben meiner Personal-Assisten, hat er gesagt Sag ich, spinn sie es doch vor.

00:23:20: Also Herr Korn, ist das die Könne vorspielen?

00:23:22: Dass Sie sich für das Leben Ihrer Sekretärin interessieren!

00:23:28: Ja wie mache ich das denn hier?

00:23:31: Wie geht's Ihnen?

00:23:32: Was macht Ihr Kind?

00:23:33: Geht's Ihrem Kind besser?

00:23:35: Ist es wieder gesund?

00:23:36: Wie war es auf Mallorca?

00:23:38: Ja, wir waren aus Komat trinken.

00:23:39: erzählen Sie mal ja Das kann man doch vorspilen.

00:23:43: Der Jabe ist das dann okay sage ich.

00:23:45: Es ist immer gut freundlich zu sein.

00:23:47: Gucken Sie die Amerikaner an.

00:23:49: Have a nice day!

00:23:50: Das ist da wahnsinnig freundlich, dahinter ist das alles nicht so freundliche aber es doch nett.

00:23:55: und jetzt kommt es Fake it until you make it.

00:23:59: Du spielst Freundlichkeit wo obwohl du nicht freundlicher bist.

00:24:03: Aber was passiert?

00:24:04: Das Gehirn des anderen fühlt sich wohl.

00:24:07: Der fragt mich nach Ich bin etwas wert Oh ich mag den Und dann bin ich auch freundlig Dann werde ich sogar nicht so schnell krank Weil ich mag ihn ja.

00:24:18: Und plötzlich merkt mein Gehirn, ach so geht es.

00:24:22: Wenn ich was gebe wenn ich freundlich bin das rechnet sich ja!

00:24:25: Das ist jetzt gar nicht nur Ethik und liebe deine Nichten sondern es ist biologisch sinnvoll dass das Gehirnt das wiederholt was mir etwas bringt.

00:24:37: So kommt es von dem.

00:24:38: Ich spiele es erst vor kommt es dann zu einem internalisierten Verhalten dass ich das wiederhole weil günstig für mich ist.

00:24:48: Und so kann man, wie Sie vorhin gesagt haben die Welt verändern.

00:24:54: wenn ich anfange, wenn ich freundlich bin und ich respektvoll bin bekomme ich zurück.

00:25:01: aber wenn ich natürlich ein Hater bin dann wundere ich mich dass ich irgendwann erschlagen werde.

00:25:07: Herr Gosling glaube was extrem hilfreich für mich war abzugrenzen was authentisch ist was echtes das authentische wirken ist, dass es das was Sie grativen beschreiben der Rolle entsprechend und was integer ist.

00:25:22: Und viele verwechseln authentisch mit Integrität weil authentisch für mich bedeutet nicht, dass ich Vater bin mit einem Kind gleich umgehen wird mit meinem Mitarbeiter an und das ist nicht authentisch!

00:25:36: Das ist nicht adäquates Spielen oder Wirken der Rolle gegenüber.

00:25:41: Was für mich extrem wichtig ist Integer mit meinem Wertesystem in mein Klang zu sein in unterschiedlichen Situationen.

00:25:48: Weil Vorspielen hat immer so ein Beigeschmack des Unechten, deswegen glaube ich viele... Ja

00:25:54: aber das musst du dir nochmal erklären!

00:25:56: Es ist natürlich unecht, dass ich vorspiele, dass sich mich interessiere für das Leben des Anderen.

00:26:05: Das interessiert mich nicht.

00:26:07: Aber wenn ich ein besseres Leben führen will Wenn ich mehr Liebe haben möchte, wenn ich erfolgreicher sein will Kann ich das trainieren?

00:26:18: Obwohl, wie gesagt, es ist nicht so... Ich bin immer schon nicht so freundlich gewesen.

00:26:25: Da können Sie sich nicht drauf ausruhen.

00:26:27: Sie können mindestens fünfzig Prozent trainieren, freundliche zu sein.

00:26:32: Jeder hat seine Wesen und sie können aus einem introvertierten, kein extrovertiertem Menschen machen.

00:26:39: aber habe nichts dagegen, dass ich am Anfang es vorspiele.

00:26:45: Was Sie ja sagen?

00:26:47: Dass das nicht so gut ist doch... Es ist gut, am Anfang vorzuspielen weil man dann ein anderes Feedback bekommt.

00:26:54: Wenn ich immer verstimmt bin bekomme ich nie ein positives Feedback.

00:26:58: also deshalb Ich kann integer sein indem mich meine Werte einhalte in dem ich ehrlich bin soweit es geht oder dass ich großzügig bin also dass ich meine Ethik fest halte und meine Integrität bewahre.

00:27:14: und trotzdem kann ich aber eine Rolle vorspielen.

00:27:18: Ich kann auch, wenn ich mein Sohn letztendlich dick habe muss ich ihm das nicht immer sagen!

00:27:24: Ich kann auf Vorspiele sagen Junge du bist stark Du gehst da in den Weg Und das mache ich diplomatisch weil ich weiß dass es ihm hilft.

00:27:33: Ja ich bin nicht gegen Vorspielen diesen Beigeschmack, was viele da draus ableiten.

00:27:39: Deswegen habe ich auch authentisch wirken ein bisschen reframed damit sie Leute sagen okay das kann nicht mehr annehmen.

00:27:46: Das ist nie gegen meine Werte sondern einfach für einen anderen

00:27:49: Spiel.

00:27:50: Genau und Herr Kossen Sie haben ja gesagt Ich fange bei mir an.

00:27:55: Ja!

00:27:56: Ich habe häufig darüber auch irgendwie gepostet und eine Reaktion war auf solche Postings wo die Verantwortung liegt bei dir.

00:28:06: Du machst den ersten Schritt.

00:28:07: Viele sagen, naja das wird ja dazu, dass wir das System nicht mehr anfassen sollen weil man die Schuld immer auf das Individuum herunter schiebt und kümmert sich nicht um die Verbesserung des Systems.

00:28:22: Man kann ihm jeder immer einreden du hast dich nicht angestrengt, du hast mich nicht selbst entwickelt.

00:28:28: deswegen bist du da wo du bist obwohl das System Schuld ist.

00:28:32: Ja also ich weiß es war der ganze Kampf immer früher zwischen den Studenten, den Soziologen und den Psychologen.

00:28:41: Was die Soziologen gesagt haben.

00:28:45: Ihr schult ja das Individuum damit es das System aushält.

00:28:52: Ja genau.

00:28:53: Das meinte ich jetzt.

00:28:54: Und man muss das System verändern.

00:28:57: Ich sehe das anders.

00:28:58: Das System ist immer die Folge menschlichen Denkens.

00:29:03: Der System wird ja erdacht Es wird ja erschaffen.

00:29:07: Und wenn es schon einem Verstimten erschaffen wird, von einem der die Menschen verachtet so wie ein Autokrat oder so, dann ist das sehr gefährlich zu sagen wir müssen das System ändern.

00:29:19: Das System ändert sich nur über das Elividuum.

00:29:24: also und ich jetzt übertrieben sage Ich fühle mich verantwortlich für alle Kriege auf dieser Erde.

00:29:29: Kann man sagen Kursen bist du größer wahnsinnig?

00:29:31: Naja... Ich habe mal so eine Diskussion zwischen Friedensforschern im Fernsehen gesehen und das war sehr enttäuschend.

00:29:41: Es waren ja Menschen, die sich um Frieden gekümmert haben, aber die haben sich nur beleidigt.

00:29:45: Also sie haben nur Krieg geführt.

00:29:46: Herr Kollege was Sie da sagen ist doch völlig alter Hut jetzt dann Quatsch und so.

00:29:50: Das war sehr deprimierend.

00:29:54: Dass alle nur reden in Talkshows, alle müssen sich ändern, alle muss anders sein.

00:29:58: Es gibt kaum einen der sagt also ich arbeite an mir möchte nicht mehr so viel Recht haben.

00:30:05: Ich habe mal irgendein Satz, ich glaube das war vom Kursen, da hab' ich mal den Satz gelesen wollen sie recht haben oder netten Abend verbringen?

00:30:12: und meisten wollen Recht

00:30:13: haben.".

00:30:14: Und ich meine es ist sehr politisch ... mein Selbstentwickler ist gesellschaftspolitisch sehr relevant weil wenn ich nicht bei mir anfange... Wenn ich nicht meine Stimmung verändere dass sich aus der Lebensverneinenden Stimmung, alles misst in eine lebensbejahende Stimmung komme.

00:30:37: Wenn ich nicht mein Mindset verändere sondern immer verlange dass die anderen das ändern werden wir unsere Gesellschaft nicht verändern.

00:30:45: es ist so dass wenn der einzelne nicht an sich arbeitet seine automatischen Gedanken beobachtet.

00:30:53: wie ich es vorhin gesagt habe wird sich nichts ändern.

00:30:56: Sie haben an davor mal erwähnt Wenn man so urteilt, wird man automatisch zum Richter.

00:31:03: Und das ist vielleicht keine gute Selbsterzählung?

00:31:06: Nein.

00:31:06: Ich habe einen Forscher vorgeschlagen.

00:31:08: Können Sie das aufgreifen?

00:31:10: Ja klar!

00:31:12: Das hab ich von meinem Kollegen Dr.

00:31:16: Thomas Fuchs mit ihm mal vor Jahren am Buch geschrieben.

00:31:19: Das hieß Familieenglück und er hat jetzt ein neues Buch geschrieben um sehr empfehlenswert.

00:31:25: Das heißt was Kinder wirklich brauchen Und von dem habe ich das, dass er sagt die Eltern meistens Väter sind Errichter.

00:31:36: Die richten über ihre Kinder, dass du es falsch gemacht hast.

00:31:40: Seinlich macht das so wie ich es gemacht hab.

00:31:43: wenn du Karriere machen willst dann musst du fleißig sein.

00:31:45: Also sie orientieren sich nicht an dem Wesen ihres Kindes oder an der Einzigartigkeit ihres kindes sondern an ihren Wahrheiten.

00:31:55: Sie haben sich eine Vorstellung gemacht die sie vor der Realität stellen, das ist ganz interessant.

00:32:01: Unser Leid entsteht ja meistens dass wir uns Vorstellungen machen und wenn die dann nicht erfüllt werden sind für Stocksauer.

00:32:09: es wäre besser sich an der Realitet zu überzeugen.

00:32:13: aber Eltern orientieren sich meistens nicht an dem wie ihr Kind ist an der Einzigartigkeit ihres Kindes Sondern sie machen sich ein Bildnis, ne?

00:32:23: Eine Vorstellung.

00:32:24: Du sollst ja kein Bildnis machen und das führt dann zu Neurosen und irgendwelchen komisch konditionierten Gehirnen.

00:32:34: Und es ist schon toll wenn man als Vater ich habe einen Klienten der sagt hat ihm sehr geholfen Der sein Sohn jetzt mit dem er eher so als Richter umgegangen ist und sie auch eine Beziehungsstörung hatten Seitdem er ihn als Forscher anschaut und sagt, ich will mal die Denkweise meines Kindes verstehen.

00:32:55: Wie denkt der eigentlich?

00:32:58: Das ist ja wahnsinnig!

00:32:59: Der denkt ja völlig anders als ich.

00:33:01: Das ist interessant wie der das sieht und nicht sofort richter und seit dem er sich für seinen Sohn interessiert was ja Forscher heißt.

00:33:13: Ich glaube sogar Wenn man das etwas weit übertreibt, könnte man sagen in dem Raum, wo ich mich entscheide ein Forscher zu sein.

00:33:21: Also die Mitmenschen verstehen so wollen würde ja sehr viel abgedeckt von Liebe, Respekt und Wertschätzung kommt ja alles drin vor.

00:33:30: wenn ich mir vornehme Ich interessiere mich für die Einzigartigkeit meines Kindes.

00:33:35: Das kann man auch im Umgang mit Kunden machen mit seinem Partner.

00:33:40: Ich habe es ja bei mir selber auch gesehen dass sich auch mit meiner Frau wenn ich nicht aufpasse Errichter bin.

00:33:46: Also ich habe eine sehr peinliche Sache vor ein paar Wochen erlebt, also meine Frau erzählt mir sie sei da zum Rotkreuzplatz im Karsstadt gefahren und wir gerade weiter erzählen was ihr erlebt habt und unterbreche ich sie und sagt wie bist du denn da hingefahren?

00:34:01: Sagt sie ja Frau Jürgenstraße, Elisabethstraße schwere Reiterstraße.

00:34:07: dann hab' ich gesagt völlig falsch.

00:34:11: Sagt er wie?

00:34:12: Ja der hätte es halt ganz anders fahren müssen.

00:34:14: Du hättest Schleißheimer Straße, Seidlstraße, Nymphenburger Straße.

00:34:18: Da war die Stocksauer!

00:34:20: Das hab ich auch verstanden.

00:34:21: und dann sagst du, das hab' ich dir denn gefragt... Ich war... das interessiert mich überhaupt nicht, ob ich dein Kilometer Umweg gefahren bin.

00:34:29: Ich will das gar nicht wissen, du Schlauberger.

00:34:31: Ja?

00:34:32: Und das kommt so häufig vor, dass wir das gar nich merken,... ...dass wir den Leuten ungefragte Ratschläge geben.

00:34:38: Ja, das ist eine meiner Schwächen, weil ich ja ein Schlauberger Bild sozusagen.

00:34:42: Und wenn mir einer was erzählt, so ja, kannst du aber alles machen.

00:34:47: Das wird gar keiner wissen!

00:34:48: Also wenn ich es mir ganz einfach mache noch als Verhaltenstherapeut alter Schule dann würde ich sagen brauchst nur drei vier Sachen zu verändern in deinem Verhalten und dann laufen die Beziehungen.

00:35:06: Dann kann man sogar von Liebe sprechen.

00:35:09: Keine ungefragten Ratschläge, also ungefragt unterstreichen.

00:35:14: Wie ich es gemacht habe?

00:35:15: Ich habe einen ungefrauten Ratschlag gegeben.

00:35:17: Wenn sie mich gefragt hätte, sagen wir jetzt... Du hast ein bisschen mal Taxi gefahren in München.

00:35:21: Was ist denn der kürzeste Weg zum Rotkreuzplatz?

00:35:25: Dann hätte ich gesagt ja so und so.

00:35:27: Aber die hat mir überhaupt nicht gefragt!

00:35:29: Das war nicht das Thema.

00:35:30: Sie wollte erzählen was ihr da erlebt habt oder habe ich sie einfach unterbrochen.

00:35:34: Warum mache ich das eigentlich?

00:35:36: Weil ich recht haben will.

00:35:38: Und warum will ich recht haben?

00:35:39: Weil dann fühle ich mich wohl.

00:35:42: Je verstimmter ich bin, desto mehr brauche ich Recht!

00:35:45: Weil wenn ich meine Wahrheit... Die stimmt, fühle Ich mich wohl.

00:35:52: Aber Ihre Wahrheit, dass ihr meint, das sei der kürzeste Weg, ist ja ganz schlecht.

00:35:57: Wenn ich es nochmal wiederhole, keine ungefhrachten Ratschläge Keine ungefrachten Beurteilung.

00:36:03: Wie häufig machen wir das?

00:36:04: Ja weil du das so gemacht hast kein Wunder Das war nicht toll.

00:36:09: Nichts einreden.

00:36:11: Du musst doch keine Angst haben, wie alt bist du?

00:36:13: Du bist ja schon acht Jahre.

00:36:14: deine Schwester Sechsun hat keine Angst.

00:36:17: Die Angst geht er nicht weg wenn ich an die angst aus rede.

00:36:20: und das Das vierte ist Also keine Keine ungefhrachten Ratschläge nichts beurteilen nichts einrehen und Ausrede nicht also nichts einredet.

00:36:33: Du musst jetzt können du bist so und zu alt und wenn man diese vier Sachen wirklich jeden tag beobachtet dann ist man sehr wertschätzend.

00:36:44: Also, man müsste gar nicht über Liebe schreiben.

00:36:46: Ich möchte einfach nur sagen, schätzt dich jeden Abend ein, hast du ungefragte Ratschläge gegeben und gefragte Beurteilung.

00:36:53: Und je weniger Du das machst, desto wohler fühlen sich die Leute – und wenn sie nicht gestorgen sind!

00:36:59: Dann leben sie noch heute.

00:37:00: Ja,

00:37:00: und ihr fünftet ... Hühnste Empfehlung, die ich sehr mag.

00:37:05: Willst du Recht haben und ein glücklich leben?

00:37:07: Auch in einer Beziehung funktioniert extrem... Ja

00:37:10: das habe ich mir erzählt nicht.

00:37:11: Willest du recht haben oder netten Abend verbringen mit deiner Frau oder deinem Partner?

00:37:15: ne?

00:37:15: Ich hebe das noch auf einem Meter Niveau weil aus der Perspektive glaube ich deutlich mehr als ein Abend ist sondern eine Beziehungen stärkt.

00:37:27: Willtest Du Recht haben?

00:37:28: Das ist Überleben oder willst Du Erleben?

00:37:33: Das Recht haben ist meistens nicht Erleben, sondern Überleben also Sicherheiten.

00:37:41: Und es gibt noch einen weiteren Vorteil Forscher zu sein.

00:37:45: ich weiß nicht ob sie den kennt.

00:37:46: kommt von Adam Grant und er sagte ein Forscher arbeitet daran eigene Annahmen permanent neu zu validieren und zu falsifizieren um neu zu erleben.

00:37:59: mit anderen Worten der irrt sich nach oben.

00:38:02: Ja, das stimmt.

00:38:03: Und dass es erlaubt mir meine eigene Annahmen nicht als Verlierer zu hinterfragen.

00:38:09: und wie ein Forscher?

00:38:11: Fertig richtig!

00:38:11: Das mache ich wenn ich mal eingeladen bin auf dem Fest und die Leute wissen was ich Psychologe bin.

00:38:17: und dann fragen sie mich immer und dann erzähle ich da meine Wahrheiten.

00:38:23: aber die kenne ich ja und ich mach mir manchmal so einen Reminder, so eine Erinnerung merkt man oft die Hand wie weh.

00:38:32: Und dann falle ich nicht so in meine Mechanik des Erklärens und einer psychologischen Dinge, sondern sage heute bin ich privat unterwegs und hört zu.

00:38:43: Das nenne ich Sammler von Wahrheitenwerten.

00:38:46: Und das ist das ein bisschen was mit dem Forscher.

00:38:49: In dem Augenblick wo ich Wahrheiten sammle, respektiere ich ja dass es verschiedene Wahrheiten gibt sonst würde ich ja nicht sammeln.

00:38:59: Wenn ich jetzt zehn Wahrheiten gesammelt habe und noch mehr denn relativiert es meine Wahrheit.

00:39:06: Und ich glaube, das könnte jedem sehr gut tun, dass er einfach genau zuhört als Forscher und sagt, oh, jetzt habe ich wieder eine neue

00:39:15: Wahrheit.".

00:39:17: Der Mann sieht die Frauen so, die Frau sieht die Männer so ja?

00:39:21: Dieser Geschäftsmann guckt oft auf das, ah ja interessant!

00:39:24: Und in dem Augenblick bin ich ja sehr wertschätzend wenn ich die Wahrheiten des anderen respektiere.

00:39:30: Das heißt hier nicht, dass ich sie unterstütze.

00:39:33: Also ich glaube sogar auch politisch, ist es auch.

00:39:37: wenn einer jetzt rechts wählt würde ich ihm trotzdem zuhören.

00:39:42: Ich würde sagen ja erzähl mal wie war das mit deinem Vater?

00:39:44: Ja mein Vater war gut drauf, das war früher Nazi und der hat auch recht gehabt und sage hier das verstehe ich sehr gut, wenn dann Vater Nationalsozialist war und das ja erzählt er mal wie kommst du denn?

00:39:57: ja meine Mama und so und indem auch mich wo ich hinzuhöre und ich sag ey Du Nazi!

00:40:03: Sondern in Wertschätze kann es sein, dass ich durch gutes Nachfragen und freundlich sein ihn irgendwann dazu bringe zu sagen ja wie sie das sehen.

00:40:14: Ja könnte man vielleicht auch sehen ausländer sind ja vielleicht auch Menschen ja habe ich gerade erdacht oder so nicht.

00:40:21: also dem auch mit wo ich Mit dem freundlichen bin und nicht gleich so.

00:40:26: Ja Kommt der ihr auf mehr zum nachdenken was sonst ist er immer nur in der reaktion.

00:40:32: Ich finde das Ich sehe es in meinen Talkshows, wenn dann irgendwie auch ein Rechter in der Talkrunde ist wie der immer so angegriffen wird.

00:40:42: Und wieder die da immer schon... Die werden immer rechter!

00:40:46: Weil sie sich recht haben wollen und ich finde auch da ist es wichtig, die Meinung des anderen zu respektieren.

00:40:54: Dann zu sagen, darf ich nochmal zusammenfassen, wie Sie das sehen?

00:40:58: Das sagt ihr ja genau und dann kann man sagen, dass ich bin Fall nicht dagegen, wie Sie das sehen.

00:41:04: Ja?

00:41:06: Sie sehen das so.

00:41:07: Wollen Sie mal sehen, wie ich das sehe und wenn der die Erfahrung gemacht hat, dass sich ihm zugehört habe wird er vielleicht sagen ja, wie sehen sie denn das?

00:41:15: Aber in diese respektvolle Kommunikation kommen wir heute immer weniger weil die Amts nimmt zu, die Verunsicherung nimmt zu und dadurch nimmt die Wut zu.

00:41:28: Und deshalb ist es sehr schwierig den anderen überhaupt noch zu verstehen

00:41:32: Und ich glaube, ihre Botschaft hier auch bei sich anzufangen.

00:41:37: Es ist manchmal einfach die Verantwortung abzugeben und ich glaube Siegmund Freud sagte, manchmal ist Leiden leichter als Handeln.

00:41:46: Ja das beobachte ich ja auch dass Leid einem Geborgenheit gibt weil man immer das selbe Gefühl hat Ich bin ein armes Schwein!

00:41:57: Ich habe keine Chance gehabt.

00:41:58: meine Eltern der hat es gut gehabt.

00:42:01: Das ist so eine Leier, dass ich irgendeine Geborgenheit spüre da drin.

00:42:06: Weil ich fühle mich dann irgendwie in meinem Opfer auch wohl und werde jetzt dem sagen du könntest ja was ändern.

00:42:13: das ist gar nicht so einfach weil der will seine Gewohnheit sein geborgenheitsgefühl in seinem Sumpf.

00:42:21: Das wird er gar nicht leicht verlassen.

00:42:23: also man hat es auch kein sehen.

00:42:24: jetzt wenn einer sagt das Leben ist furchtbar Das Leben ist furchtbar, ist ein Teil seines Gerüstes und erfüllt sich auch wenn es nicht schön ist.

00:42:41: Aber er fühlt sich wohl in seiner Rechthaberei dass das Leben ungerecht ist und

00:42:47: gemeint.".

00:43:00: Herr Kossen, wir haben mit Rolldobelle sehr viel darüber gesprochen dass in diesem Leben nicht alles auf eine eigene Leistung zurückzuführen ist sondern auch sehr sehr viel auf den Zufall.

00:43:12: In welchem Land man geboren ist?

00:43:14: Mit dem Filiku?

00:43:16: In welche Familie?

00:43:17: Dass diese Faktoren sind die man selbst als Person kaum beeinflussen kann aber einen unglaublichen Impact auf das gelingende Leben haben.

00:43:27: wie gehen sie mit diesen Fakten oben?

00:43:29: Ja, das ist völlig richtig.

00:43:32: Sehr viele Leute verkaufen sogar ihren Erfolg, dass es bei den Japanern so war.

00:43:41: Die Japaner haben ja die Idee, da ist kein Ego.

00:43:45: und wenn ein Japaner erzählt, warum er CEO geworden ist, dann war das nur Glück!

00:43:51: Nicht Ego-und Durchsetzung sondern... Da hatte ich Glück, da hatte ich... Ich weiß gar nicht warum ich CEO geworden bin um nur keinen Feind zu haben.

00:44:00: Man stellt so sein Ego zurück.

00:44:04: Aber wir werden noch mal die Frage...

00:44:06: Zufall!

00:44:07: Das heißt, in welcher Rolle ist das?

00:44:09: Das heißt also ich habe mal in einem Buch gelesen und einer gesagt Ich wäre nicht Uniprofessor geworden wenn meine Eltern nicht in die Nähe der Uni gezogen wären Und ich dann in die Uni gekommen wäre und hab' ich einen kennengelernt und soll's mich nie kennenlernen.

00:44:25: Das ist schon wichtig dass uns vieles zufällt, aber jetzt kommt es.

00:44:31: Wenn wir kein Resonanzboden haben, wenn wir verstimmt sind und gegen das Leben sind, die Abwehr haben oder recht haben wollen, dass alles ungerecht ist, dann begegnet uns nicht so viel.

00:44:45: Und ich glaube, das ist eine Mischung.

00:44:48: Wenn ich Glück hatte und die Tür geht auf, sagt man ja, da muss auch durchgehen durch die Tür, wenn du schon mal jetzt die Möglichkeit hast, aber eigentlich gehen ja nicht durch!

00:44:58: Die sind verstimmt und sagen, oh, mache ich nicht.

00:45:00: Also es ist eine Mischung zwischen Zufall und einem Resonanzboden der schon bereit ist irgendwas selber zu tun und sich einzulassen.

00:45:14: Ich glaube ein Verstimpfter, der misst dich drauf ist, wird weder Zufälle haben die ihn in die Karriere bringen.

00:45:27: Und wie würden Sie dann Themenkomplex Ego einordnen?

00:45:33: Wo findet Ego statt, weil das ja negativ belegter Begriff.

00:45:37: Wenn ich jetzt mit vielen Leuten rede die sagen wir extreme Leistungen im Leben erbracht haben, dann hat bei denen Ego eine bedeutende Rolle gespielt.

00:45:48: Also Ego setzt sich gleich mit Gehirnmechanismus.

00:45:53: also das ist Überlebensmodus.

00:45:57: Das Ego schaut wie überleb ich.

00:45:59: Wenn ich zwei Häuser habe oder drei Häuser, ist das Überleben eher gesichert als bei einem Haus?

00:46:06: Also die mehr Ich habe, mehr Macht und mehr Besitz, Einfluss des, wo er ist mein Überleben gesichern.

00:46:16: Und das ist aber das Gehirn.

00:46:18: Das Gehirnen weiß nicht was Glück ist.

00:46:28: gelesen, das hat mir sehr gut gefallen.

00:46:30: Das war der Eckhart Tolle.

00:46:32: Der Eckhart tolle hat mal sehr klug gesagt, der Mensch neigt dazu sein Glück an den Hausmeister zu delegieren und nicht einen Hausbesitzer.

00:46:43: Und der Hausmeist ist das Ego, des Hausmeisters ist das Gehirn.

00:46:49: Das ist günstig ungünstig, das kann ich reparieren da kann ich Geld, da kann Steuersparen.

00:46:56: Also das Ego ist im Dienste des Überlebens.

00:47:02: Das sagt er aber, führt nicht zu Glück.

00:47:04: Das führt dazu, dass ich reicher bin und Macht

00:47:07: habe.".

00:47:08: Er sagt, das Glück musst du an dein sogenanntes höhere Selbst biligieren...

00:47:14: Ist das der Hausbesitzer?

00:47:15: ...

00:47:15: wo es nicht ums Überleben geht!

00:47:17: Und ich glaube, das hat er gesagt oder ich hab selber erfahren Ich definiere Glück als das Gefühl von Verbundenheit.

00:47:28: Die meisten sagen, oh ich bin glücklich.

00:47:30: Ich habe im Lotte gewonnen.

00:47:31: das ist immer noch Ego und Überleben Und es gibt ja sehr viele Leute die sehr reich und sehr mächtig sind und sehr unglücklich sind Weil sie darauf eingefallen sind weil sie den Eltern geglaubt haben Dass wenn du reich bist und mächtige bist dass du glücklich bist.

00:47:45: das stimmt nicht Das ist Fake.

00:47:46: Du bist zufrieden vielleicht.

00:47:50: Du hast weniger Angst.

00:47:51: aber so diese Fülle zu erleben und so die Verbundenheit mit deinen Kindern, mit den Mitmenschen.

00:47:58: Mit der Natur, mit dir selber – das ist was ganz anderes!

00:48:03: Das ist ja auch eine andere Perspektive auf das Thema Glück im Vergleich zu Ihrem Konzept, dass ich gelernt hatte, weil ich Glück als Überwindungsprämie verinnerlicht habe?

00:48:12: Ja,

00:48:13: das ist schon ein Teil für Ego.

00:48:16: Also Ego ist schon Lust und Freude aber ich unterscheide es doch vom Gefühl von Glück.

00:48:22: Ich freue mich schon dass ich was geschafft habe und das ist auch für jeden einsichtig, wenn er das macht.

00:48:30: Also ich hab doch diese Übung mit Arme hoch und Kuckung schreibe.

00:48:35: Desensibilisierung.

00:48:36: Gerade viral.

00:48:37: Und dann ist es schon toll, dass dann die Leute auch, wenn ich mich überwunden habe und mich ablehnen lasse und die Leute denken der ist doof und schreit kukukkuk.

00:48:47: Dann sind die Leute, die fühlen sich hinterher besser.

00:48:50: Warum?

00:48:51: Weil sie eben gehören die Erfahrungen gegeben haben, du wirst gar nicht in die Psychiatrie eingeliefert.

00:48:58: Die Polizei kommt nicht, die Leute lachen ein bisschen aber es passiert nichts.

00:49:02: und dann freue ich

00:49:04: mich.".

00:49:05: Und da sage ich auch ist ja toll!

00:49:06: Ich habe mich überwunden und das ist schon Freude.

00:49:09: Aber wenn ich das richtig definiere, dann würde ich eher sagen vielleicht würde ich das sogar revidieren?

00:49:18: Wenn ich früher gesagt habe, Glück ist die Überwindungsprämie.

00:49:21: Dann würde ich vielleicht eher sagen, stolz ist eine Überwindungsprämie, dass sie mich überwunden haben.

00:49:27: Ich hatte mal ein Frankreich kleines Heuschen und da stand ich auf der Wiese.

00:49:34: Die hatte ich noch dann zugekauft.

00:49:36: Und dann hat meine Frau mich zum Essen gerufen und dann sage ich komm gleich, sagst du was machst du?

00:49:41: Da hab' ich beschrien, ich freue mich... Und dann hat sie gesagt, ja über was hast du dich denn gefreut Jens?

00:49:48: Dann habe ich heute etwas peinlich.

00:49:51: aber so war es.

00:49:53: Ich habe mich gefreud, dass alles mir gehört.

00:49:56: Das ist mein Besitz!

00:49:58: Ich bin nicht stolz darauf gewesen und das habe ich mir alles erquatscht.

00:50:03: Aber nichts geerbt.

00:50:04: Ja, ich habe mir das erquetscht und darauf bin ich stolz.

00:50:08: Das sind meine Büsche und die habe ich dahingesetzt und das hab' ich auch schön gemacht.

00:50:12: Aber es war nicht wirklich Glück, es war Ego-Stolz und Freude.

00:50:18: Wenn ich auf der Wiese gestanden hätte und hätte die Augen zugemacht und hätte den Vögeln gehört und hätte ich höre oder spüre, dann wäre ich langsam in das Gefühl von Verbundenheit gekommen – also sozusagen in das Sein!

00:50:37: Und dann hätte ich das Gefühl für Verbundenkeit gehabt und für Fülle und das ist Glück.

00:50:42: Da hat das einen Unterschied.

00:50:44: Das eine war stolz und das wirkliche Glück war nicht die Verbundenheit, sondern eher Ego des Gottes.

00:50:52: Alles mir.

00:50:53: Und dadurch bin ich sicher hier kann mich keiner wegjagen.

00:50:56: usw.

00:50:59: Wie gehen Sie mit dem Geld um?

00:51:00: Was ist für Sie Geld in diesem Konto?

00:51:03: Gelte Sicherheit!

00:51:04: Geld ist im Dienste des Egos überleben.

00:51:08: also es gibt ja Leute die nicht reich sind und mehr lachen als die Reichen.

00:51:15: Ich habe mir das schon mal damals gedacht, wenn ich da an der Iser langgefahren bin und alle haben Volleyball gespielt und gelacht und gebadet.

00:51:21: Und dann habe ich gedacht ist was falsch?

00:51:24: Irgendwas mache ich ja falsch!

00:51:25: Ich sause hier im Anzug herum zum nächsten Vortrag und so mache ich irgendwas falsch.

00:51:31: Aber die lachen ja viel mehr als ich.

00:51:33: Die haben vielleicht weniger Geld oder wisselt vielleicht weniger.

00:51:38: Aber sie lachen und dann grillen Sie da und hatte ich manchmal schon das Gefühl ob ich da auf dem falschen Weg bin ob ich da irgendwo mal was gehört habe, man ist glücklich wenn man das und das hat.

00:51:50: Und ich würde mir vielleicht sogar sagen dass die, die aufgehört haben reich werden zu wollen, dass sie mehr Chance haben in die Gegenwart zu kommen also wirklich in das Erleben zu kommen weil sie ja nicht immer den Antrieb haben.

00:52:06: Ich muss aufpassen, dass wir mich nichts wegnehmen, dass ich nichts verliere.

00:52:13: Es ist ein Erdturm, dass man, da es ja auch eine Binsen weiß hat das du nicht glücklich bis wir doch reich bist.

00:52:20: Das denken natürlich alle, oh wenn ich meine fünffünfzig Millionen im Lotto dann habe ich das ewige Lachen im Gesicht.

00:52:29: Ja meint er stimmt nicht!

00:52:31: Es gibt ja viele Beobachtungen wie die Leute nicht nicht glücklicher geworden sind.

00:52:35: Wobei gleichzeitig ist es ein Spannungsfeld zwischen ihm Gegenwart zu leben Und trotzdem ein bisschen für die Zukunft vorzusorgen.

00:52:42: Nein, das sind jetzt zwei Sachen!

00:52:44: Also es ist doch schlau, denn ich sage Ich will überleben Aber das Gehirn will immer mehr.

00:52:52: Ja und irgendwann müsste man sagen Jetzt habe ich mich beraten lassen.

00:52:55: also Das und das Steuerberat hat gesagt ja das und da haben sie das.

00:53:00: Also Herr Korsen Sie müssen nicht mehr arbeiten.

00:53:04: Ich hab' das ausgerechnet.

00:53:05: Die sind durch Hab mir alle gesagt vor ungefähr fünfzehn Jahren, ja sie sind durch.

00:53:12: Sie haben da einen Besitz und da und die leben ja auch nicht so großspurig.

00:53:15: also sie könnten wenn ihr Lebenstil so ist wie jetzt könnten sie überleben ohne zu arbeiten.

00:53:23: Und dann sagt meine Frau Worm hast du denn?

00:53:26: Da zwei drei Vorträger in einem Tag gemacht?

00:53:28: das ist da völlig wahnsinnig in deinem Alter.

00:53:30: Du was machst du denn da?

00:53:32: wir sind doch durch das sag ich.

00:53:36: aber warum fährst du dahin?

00:53:37: Sagt, was mir Spaß macht und weil ich nicht blöd werden will.

00:53:40: Ja?

00:53:41: Weil ich werde zu schneller dement wenn ich mich nicht überwinde.

00:53:45: Dann sagt der Firma zu mir Herr Korsen Sie sind ja ein bisschen älter schon dürfen wir sie mit einem Taxi nach Unterfranken abholen aus München.

00:53:53: Da sag' ich nein erst ICE dann regional und vielleicht noch Bus.

00:53:59: Und da komme ich bei ihnen an.

00:54:01: Ja wer Korses ist?

00:54:01: doch sehr anstrengend sei er aber das brauche ich.

00:54:04: Ich brauche Hindernisse, ich brauche Überwindung.

00:54:06: Wenn ich da in Frankfurt in einem großen Bahnhof rumlaufe... Da muss ich mich aufskennen!

00:54:12: Wo geht das dahin?

00:54:14: Aha und der und Handy ist ja toll.

00:54:18: Also Glück ist eine Überwindungsprämie.

00:54:22: könnte man sagen also dass ich mich darum wie freue und sage guck mal das kriegt doch alles noch ganz schön hin habe mich nicht verfahren.

00:54:30: Ja und hab' ich auch da gewährt.

00:54:32: In dem Augenblick wo ich meinen Gehirn folge und mein Gehirnt sagt, hey Junge du bist durch leg dich hin und schau irgendwelche Serien an geht es runter.

00:54:42: Ja also deshalb ist das immer sehr wichtig dass ich so lange ich irgendwie kann mich bewege was neues lerne eine neue Idee habe.

00:54:56: Ich mache zum Beispiel jetzt aber seit einem Jahr dran ich versuche so ein Twin Das habe ich doch keinem erzählt.

00:55:05: Ich versuche so einen Twin zu machen, so

00:55:08: ein Avatar.

00:55:09: Also dass wenn ich nicht bei da bin... Dass sie

00:55:12: trotzdem da sind?

00:55:13: ...können Sie mit mir noch reden!

00:55:15: Hallo Jens, was meinst du denn?

00:55:17: und dann?

00:55:20: Inhaltlich haben wir den Twin in drei Vierteljahren schon gut hingekriegt.

00:55:23: Ich hab ihn gestern nochmal getestet.

00:55:25: Der ist wirklich Philosophisch jetzt einwandfrei.

00:55:28: Der hat mit mir, der hat sogar irgendwann gesagt Jens du kannst dann gehen nicht umprogrammen, das ist sehr schwierig sondern du kannst es beobachten und durch die Beobachtung kannst du was anderes tun.

00:55:40: Das war toll, er selber erarbeitet, ich sage Mensch Twin wir sind kurz davor Ich bin mit der Stimme nicht zufrieden weil der redet noch zu sachlichst ja eben wie eine Maschine und ich möchte dass dir bisschen ... Modulation hat, um mal bisschen lacht und mal bisschen eine Pause macht.

00:55:57: Er unterbricht mich dann ab und zu noch.

00:55:58: Dann müssen wir wieder hinschreiben und er bricht mich.

00:56:00: Und das ist ein wahnsinniger Prozess was mir sehr Spaß macht.

00:56:04: Das sagen einige finde ich aber toll in deinem Alter.

00:56:06: Ja ja das macht mir Spaß!

00:56:08: Und das hält mich lebendig... ...und ich werde ihn auch nicht machen wenn er mir nicht gefällt.

00:56:15: Vielleicht können Sie den ja

00:56:16: mal anhören?

00:56:17: Sehr gerne.

00:56:18: Und dann sagen sie, ja bin ich einverstanden oder peinlich?

00:56:20: da mach es nicht.

00:56:21: Herr Kossen, weil Sie ja in Ihrem Alter unglaublich dynamisch und lebendig wirklich Werken rüberkommen.

00:56:31: Aktuell gibt es diesen Trend Longevity.

00:56:33: Wir haben sie bestimmt mitbekommen.

00:56:35: Wie viel ist da Ego?

00:56:37: Und wieviel Sinnhaftigkeit?

00:56:40: Was machen Sie um überhaupt abgesehen davon, dass sich einfach geistig fit halten?

00:56:46: Ja diese Langlebigkeit Ich weiß nicht, ob viele Leute einfach nicht sterben wollen weil sie so viel Besitz haben oder sich loslassen wollen und immer noch mehr haben wollen.

00:56:59: Noch bekannter werden wollen.

00:57:01: also viele glaube ich sagen wollen lange leben um nicht sterbend zu müssen wahrscheinlich.

00:57:11: Und ich bin der Meinung dass es bestimmt gut ist gesund zu essen und auch zu schlafen und sich zu bewegen.

00:57:18: aber man darf das Zu sehen im Fokus stellen.

00:57:24: Zum Selbstzweck

00:57:25: zu machen?

00:57:25: Ja, weil wenn ich verstimmt bin und misst dich drauf bin und alles Idioten finde, ja unglücklich bin aber wir gern essen und ein Teil Alkohol trinke dann könnte ich vielleicht auch für mal neunzig werden.

00:57:44: Aber das war doch blöd!

00:57:46: Das war doch ein anstrengendes Leben.

00:57:50: Ja, also deshalb meine ich es ist gut gesund zu essen.

00:57:54: Aber noch wichtig gibt's ja viele Berichte darüber, dass in Sizilien und da unten im Süden die Leute sehr alt werden.

00:58:06: Und dann hat man gedacht, weil die jeden Tag zum Glas Rotwein trinken und nicht wie wir denn zinkblasen.

00:58:11: Wir sind eben bescheiden.

00:58:14: Nein, ich glaube das Soziale... Was Sie vorhin gesagt haben, der Mensch als soziales Wesen.

00:58:20: Ich glaube dieses auf dem Marktplatz zu sitzen und sich unterhalten um ein kleines Weinchen zu trinken oder Karten zu spielen und zu reden und Familie mit den Enkeln... ich glaube das ist eher das was uns am Leben hält.

00:58:37: Das ist die Liebe des Geben, der Austausch, die Dankbarkeit, die Verbundenheit.

00:58:44: Und es wird mir jetzt etwas zu materiell fokussiert nur in Richtung gesunde Nahrung.

00:58:52: Ich glaube, es ist beides nicht?

00:58:54: Also ich glaube wenn ich sehr verstimmt bin dann kann ich noch so gut essen und dann sterbe ich dann gebrochen im Herzen oder so.

00:59:00: Und man darf jetzt nicht vergessen Stress Level hat einen enormen Einfluss auf unsere Empfinden und körperliche Verfassung und wenn sie in gehobene Gestimmtheit sind ist der Stress Level höchstwahrscheinlich niedriger.

00:59:13: Allein das könnte dazu beitragen dass Sie so wirken wie Sie wirken Und nicht vorspiegeln?

00:59:17: Ja,

00:59:18: ja.

00:59:19: Es könnte auch... Also einmal dieses Neugierig sein, dieses sich überwinden und vielleicht auch dieses was ich jetzt stärker habe das ich alleine spazieren gehe allein im Rad meine Radturmache mich in die Wiese lege also diese was ich vorhin schon mal gesagt habe diese kurzen Momente des Seins dass ich die häufiger hole und ich finde das sehr wichtig für die Leute, auch die noch jetzt im Stress sind.

00:59:56: Es hat keinen Sinn zu dem zu sagen, ihr Arzt sagt, dass sie bei den Herzinfarkt klingen, jetzt hören Sie doch mal auf und arbeiten sie weniger.

01:00:03: machen sie nur.

01:00:04: achtzig Prozent habe ich bei keinem geschafft.

01:00:07: wenn einer Karriere macht Wenn er unterwegs ist dann kann eine achtzig prozent machen.

01:00:12: Das ist gegen alles.

01:00:15: Aber ich sage, okay machen Sie hundert Prozent.

01:00:17: Ab und zu Entspannung ab und zu mal Stille, ab und so mal ein Gedicht lesen, mein Musikhören Romanlesen sich mal rausholen aus dem Rad spazieren gehen nicht mit dem Hund alleine um wieder in das große Karo zu kommen also nicht zu dem kleinen Karo im Hamsterrad sondern wieder das Ganze sehen auch wenn es jetzt etwas pathetisch klingt, also wenn es einem gelingt das Wunder des Lebens wiederzusehen.

01:00:51: Also wie aus so einem Samenfahrten und einer Eizelle da ein herrlicher Mensch wird.

01:00:56: und was ist mit der Seele?

01:00:57: Und was ist da eins los?

01:01:00: Dass man stärker wieder sich bewusst wird dass das hier ein Wunder ist.

01:01:07: Das ist natürlich leichter wenn man älter wird, weil man dann vielleicht lieber ganz zum Überlebensmotus ist.

01:01:14: Wahrscheinlich werden Nicht einfach mal die Augen zu machen und sagen, ich bin im Sein.

01:01:24: Aber ab fünfzehn sollte man schon, wenn es auf die Tod langsamer zugeht, etwas bewusster sein und in die Gegenwart kommen.

01:01:36: Ich meine sowieso, sage ich als Psychologe, dass die Philosophie der größeren Lebens ... Bessere Lebensberater ist, heißt die Psychologie.

01:01:49: Ich finde, die Psychologie ist zu Recht hervor.

01:01:53: Die ist auch so pädagogisch.

01:01:55: Ja du bist da rotisch, du bist der Beziehungsgestör, alles so manko und... Also ich glaube so in die Philosophie dass man sich anfreundet das man nicht weiß wann man stirbt aber dass man irgendwann stirbt Dass man sich anfreundet, dass alles fließt.

01:02:13: Das ist ja gerade in der heutigen Zeit so wichtig den Change nicht als bedrohung ansieht, sondern der Change ist ja nur ein Zynonym für Leben.

01:02:23: Ja also ich hab mir vor paar Jahren habe ich mir dieses Satz von Picasso rausgeschrieben und der unterstützt mich immer noch sehr in meinem Leben und er heißt sich geborgen fühlen in der Ungewissheit... Ich meine das is natürlich ein Wahnsinn!

01:02:37: Wie soll ich mich geborgan fühlen?

01:02:39: In der Unwissheit dass ich nicht weiß ob die KI mir mein Arbeitsplatz wegnimmt oder falls meine Frau mich verlässt, oder mein Kind überfahren wird.

01:02:48: Das halte ich ja nicht aus!

01:02:49: Ich werd verrückt und das zu schaffen dass man so weit kommt, dass man fürs Leben ist und einfach weiß, dass das Synonym für Leben ungewiss ist.

01:03:00: Und wenn ich das liebe... Also es hat meine Frau mir letzten Sommer vorgeworfen sie wollte das Hotel planen.

01:03:09: wir sind nach Apulien gefahren und einmal übernachten Und dann guckt sie da so ein Hotel und was.

01:03:15: Und sogar die Beurteilung, nicht?

01:03:18: Und das sage ich nie!

01:03:19: Wir fahren einfach los ohne Hotel.

01:03:21: Dann sagt sie, du bist so wahnsinnig!

01:03:22: Da führen wir doch keinen Hotel!

01:03:24: Soll ich sich geborgen fühlen in der

01:03:27: Ungewissheit?!

01:03:29: Sagt er, du wirst schon sehen... Du wirst ja sehen, wir werden kein Hotel finden.

01:03:32: Er hat sie auch triumphiert.

01:03:33: Wir haben wirklich keinen Hotel gefreut.

01:03:35: Alles war am Garde.

01:03:36: Sie wollten übernachten.

01:03:38: Sagt sie, siehst du, siehst du, du mit deiner Philosophie da?

01:03:41: Und dann sagt er, ah, warten wir mal.

01:03:43: Irgendwie so ein Schädt gesehen.

01:03:49: Privatleute haben einen Zimmer vermietet und dann haben wir bei Privat Leuten gewohnt, die waren so nett!

01:03:54: Wir können ein bisschen italienisch, haben uns mit ihr unterhalten... Wir sind sogar eine Nacht länger geblieben.

01:04:00: Da sag ich zu Jürgen, wenn wir alles geplant hätten da wäre nichts Neues gekommen.

01:04:05: Und jetzt dieses Ungewisse.

01:04:07: das hat mich lebendig gemacht.

01:04:09: Sonst ist es nur überleben gut überleben ja aber so.

01:04:14: Ich habe auch gemerkt Das ist alles möglich und wir kriegen schon was.

01:04:17: Also, wir müssen viel mehr wagen ins Ungewisse zu gehen weil wir uns nicht mehr entwickeln.

01:04:23: Es ist ja immer das same.

01:04:25: Zwarzig Jahre sah der See Ost.

01:04:27: Ich fahre doch mal west!

01:04:28: Ja, weiß ich nicht.

01:04:29: Das ist ganz wichtig auch für Wachs sein dass man sich zwingt jeden Tag etwas Neues zu tun.

01:04:36: Kleinigkeiten.

01:04:37: Das erzähle ich ja immer Spaghetti Bolognese und nicht Spaghetti Arabiata Dass man in ganz kleinen Schritten sich immer wieder überwindet Wach zu bleiben, Neues zu machen.

01:04:47: Sonst wird unser Mindset ein Auslaufmodell nicht und deshalb muss man auch aufpassen.

01:04:54: Das war ganz gut.

01:04:54: Ein bisschen Angst könnte man ruhig haben dann überbindet man sich eher wenn man Angst hat von der KI ersetzt zu werden.

01:05:00: da muss man originell werden Weil die Taillis war die so ganz originell.

01:05:04: Du musst irgendwie menschlich, kreativ also entwickeln dich damit du nicht ausgetauscht bist aber nicht immer der Ja und Oh Gott, ich bleib das Außen, die KI ersetzt mich.

01:05:14: ja, die kann dich ersetzen wenn du in Maschine bist Aber wenn du mehr bist als die Maschine dann wird sie dich nicht ersetzen

01:05:22: können.

01:05:22: Herr Kostann wie viele Jahre sind Sie mit Ihrer Frau zusammen?

01:05:26: Bevor fast fünfzig Jahre.

01:05:28: Wir haben ja über einige Erfolgsfaktoren gesprochen, wie man so lange an die Ehe am Leben erfüllt hält.

01:05:38: Was ist für Sie Liebe?

01:05:39: Weil sie da auch eine sehr ungewöhnliche Perspektive einnehmen?

01:05:44: Ja, das ist leider in der Rechthaberei von mir aber ich finde es okay.

01:05:48: also ich finde dass Liebe eine Haltung ist.

01:05:51: Was meinen Sie damit?

01:05:52: weil viele das nicht verstehen?

01:05:54: Das ärgert hier auch einige.

01:05:56: Ich finde es auch nicht so schlau von dem Verlag.

01:05:58: Ich habe das Buch Lieben geschrieben, also nicht die Liebe sondern Lieben, also aktiv und die haben den Untertitel sich ausgedacht.

01:06:07: Das große Gefühl ist in Wirklichkeit einer Haltung Und ich würde das Buch ja gar nicht belesen.

01:06:14: Ja du weißt sie doch alles schon?

01:06:16: Also ich finde das verkaufstechnisch Nicht sehr schlauer dass alles zu verraten.

01:06:22: wenn ich dann noch meine Ich lieb doch meine Frau, weil ich die so mag und Gefühle und Erotik.

01:06:28: Ja, das ist doch ein Spinner, der sagt es ist eine Haltung.

01:06:31: was meint er eigentlich dafür?

01:06:33: Da traue ich das Buch nicht mehr!

01:06:34: Den haben sie gesagt.

01:06:35: ja Herr Krossen Sie haben ein intellektuelleres Publikum und Long Seller Und die Spiegelleser werden das schon verstehen und sonst könnten wir ja brigittemäßig Frauenzeitschrift mäßig schreiben wie sie ihre Liebe erhalten.

01:06:50: aber das steht ja überall drin.

01:06:52: Wir haben das etwas Intellektueller und es ist schon nicht verkrossfördert.

01:06:58: Also ich meine, dass die Verliebtheit... Das ist noch nicht Liebe, also das ist auch sehr was Mechanisches.

01:07:09: Ich verliebe mich häufig in Menschen, die letztendlich nicht so gut sind für mich Aber die ziehen mich an und man sagt ja Gegensätze ziehen sich an Und Erotik und Arterhaltung, irgendwelche Bilder.

01:07:27: Das ist schon sehr automatisch das Verlieben.

01:07:32: Ich finde es gefährlich wenn man verliebt ist wie verlaufen und verrechneten Versämmeln dass man dann das ganze Leben lang mit einem zusammen ist indem er nur verliebt war.

01:07:45: Es ist leichter mit einem zusammenzuleben, wo man sich entscheidet seine Einzigartigkeit als Forscher zu erkennen auch wenn einem was stört an seinem Verhalten aber sich entscheidet.

01:08:01: ich liebe diese Person Als Gesamtpaket und das ist eine Haltung.

01:08:07: Und wenn ich mich auch noch lebe Das schreibe hier in meinem Buch und das Leben liebe.

01:08:12: also ich behaupte wenn einer gegen das Leben ist, immer nur meckert.

01:08:18: Auf ein Hund gekommen ist weil er sich einen Dackel gekauft hat.

01:08:21: Ich kann eigentlich sagen die mag die Menschen nicht sie hat sich einen dackelgekauft.

01:08:25: also wenn einer permanent gegen das leben ist, gegen die menschen sich nicht mag dann behaupte ich bin ich nicht liebensfähig!

01:08:37: Ich kann meinen Partner nicht leben wenn ich in einem solchen mystischen Stimmung bin und deshalb ist die voraussetzung Für Liebe ist das, ich den anderen nicht brauche.

01:08:48: Und die meisten Beziehungen auch Ehen sind gefährdet weil man auch weit nicht so bewusst aber letztendlich den Partner auch gewählt hat wenn man ihn braucht.

01:09:01: Entweder brauche ich die tolle Figur oder das Lachen oder das Geld oder die Sicherheit oder mein Mann ist Bodybuilder der haut jeden um der mich verletzt.

01:09:13: also Es ist sehr schwierig, das auseinander zu halten.

01:09:16: Brauche ich den oder liebe ich den?

01:09:20: Meine Idee ist – das habe ich eben in dem Buch beschrieben «Haus der Liebe», dass die Basis für mein Haus der Liebe ist, dass ich einen Fundament habe und das Fundament ist es, dass sie mich entschieden haben, das Leben zu lieben!

01:09:35: Ich bin für den Change, ich bin für.

01:09:38: Ich bin für den Stau, weil der Stau ist ein Teil des Lebens.

01:09:41: ich bin für alles was isst denn es ist das Leben.

01:09:44: da bin ich nicht verbittert so und jetzt entscheide ich mich die menschliche Natur zu lieben.

01:09:49: natürlich gibt's bös gut aber mein Gott!

01:09:55: Es ist doch einfach schlau den Menschen in seiner willersprüchlichkeit zu lieb'n.

01:10:00: So wenn ich...das sind dann die Wände Und wenn ich dann auch mich noch liebe Dann ist das Dach und die Fenster dass ich sage, mein Gott es ist nicht alles so toll was ich mache aber unterm Strich.

01:10:13: Komm Jensi!

01:10:13: Ich liebe dich und wenn ich das geschafft habe, dass sich das Leben lebe also auch für das Sterb und Werte bin und dass sie mich entschieden haben den Menschen in seiner Widersprüchlichkeit zu lieben und mich zu leben dann kann ich wirklich lieben.

01:10:33: Und da bin ich ganz stolz darauf, dass mir das eingefallen ist weil das ist originell dass ich sage, der Partner ist nur die Inneneinrichtung im Haus.

01:10:43: Das ist die Möbel und das ist der Grundleuchter.

01:10:46: D.h.,

01:10:47: also ich komme nach Hause, habe mir das Haus gebaut, ich habe keine Angst, kann allein überleben... Ich brauche den Partner nicht aber freue mich auf ihn wenn ich in mein Haus komme!

01:10:59: Und er besägt Milch und wir nehmen uns einen Arm und es ist wahnsinnig schön.

01:11:03: Aber auch wenn er weg ist Dann habe ich immer noch ein Haus und ich habe keine Angst.

01:11:07: Und es ist warm, ich verdiene mein Geld.

01:11:09: Ich bin nicht abhängig.

01:11:11: Ich glaube das man nur ein Leben kann den man nicht

01:11:14: braucht.".

01:11:17: Sehr tiefgründig Herr Kossin!

01:11:18: Aber wenn die das Haus von dem Haus des Lebens aufgreifen und es ein Tsunami vorbeizieht und das Haus zerstört, passiert immer wieder dass man das Gefühl hat, das Leben bricht zusammen?

01:11:30: Ja... ...und man weiß ja, dass man fürs Leben ist aber hatten das Gefühl, dass gerade eben das Haus zusammengebrochen ist.

01:11:36: Was empfehlen Sie dann?

01:11:38: Wenn ich allgemein fürs Leben bin und mich entschieden habe, Herr!

01:11:43: Ich bin es zufrieden heißt das in der Bibel.

01:11:46: Der Herr nimmt's mir oder er gibt's mehr und der Herr nimmt wir mit dem Tsunami mein Haus.

01:11:51: Darum sind ja die, die religiös sind immer besser drauf.

01:11:54: wenn sie wirklich an Gott glauben weil sie sagen Gottes Wege sind wunderbar kann ich nicht so erklären.

01:11:59: also Es ist ja nicht gemein wenn ein Tsunamy kommt um ihr mein haus zerstört.

01:12:06: Ich habe mich ja entschieden fürs Leben und zum Leben gehört das Tsunami.

01:12:11: Und auch die Überschwemmung, der Orkan!

01:12:15: Wenn ich das nicht weiß bin ich ein Kind, ein kleines Kind.

01:12:19: Der Erwachsene weiß wenn er ein Haus am Fluss baut dann kann der Fluss über die Ufer treten und zerstört sein Haus.

01:12:27: Dann wird er wohl traurig sein aber bitte nicht so lange weil er ist dafür verantwortlich.

01:12:31: Ich hätte ja auch sein Haus dort bauen können wo es kein Fluss gibt.

01:12:36: Leute können das Leben besser ertragen, wenn sie die Verantwortung dafür übernehmen, dass Sie sich entschieden haben zu leben.

01:12:46: Man muss ja nicht leben und kann sein Leben an Ende setzen!

01:12:51: Aber wenn ich mich entschieden habe zu leben dann bin ich bereit und das ist eine Übung von mir, dass ich mich auf dem Stuhl stelle morgens und sage Willkommen in Tag Ich erwähle Dich.

01:13:04: mit allem was Du bringst kommt bin ich schon da sozusagen.

01:13:10: Ich habe mich entschieden, dass ich für alles bin was mir das Leben bringt und dass sie es als Trainingseinheit nehme um nicht als Unverschämtheit.

01:13:21: Wenn mir der Zug wegfährt dann ärgere ich mich kurz und dann sage ich Was ist meine Trainingsseinheit?

01:13:29: Ja ja ich hätte das Taxi früher bestellen müssen weil ich hab den Staunich eingerichtet.

01:13:35: Danke, Situation!

01:13:36: Du bist mein Coach.

01:13:37: Haben wir hier etwas gelernt?

01:13:39: Es gibt also keine Katastrophe.

01:13:41: Es gibt eine Lerneinheit, dass ich sage das nächste Mal mache ich es anders.

01:13:45: Ich fahre einfach früher weg aber wenn nicht nur Jama komme ich nicht da auf die Idee, früher wegzufahren sondern dann ist der Verkehr schuld.

01:13:54: Viele Menschen jagen das Glück und wenn sie nicht im Zustand der Euphoriesen sind sie unglücklich und das ist kein gutes Frame so zu lieben, weil man dann in falscher Wartung permanent den Tag verbringt.

01:14:10: Ja also wenn Sie sagen sie jagen das Glück, da ist es ja irgendein Wild was man erschießen will oder so nicht?

01:14:15: Also man jagt was nach dem Glückjagen haben wir ja schon in Märchen gehört und so ja das bringt ja nichts.

01:14:22: das Glück ist ja jetzt in der Gegenwart.

01:14:25: Jetzt Verbundenheit sein.

01:14:27: ich bin mit einem verbunden Das ist für mich ein Glücksgefühl.

01:14:32: Und wenn aber einer meint Er sei dann glücklich, wenn er eben mächtig ist wie ich vorhin gesagt habe und sehr viel Besitz hat.

01:14:40: Dann wird er merken dass er ab und zu stolz ist und auch sich freut aber das Glück nicht wirklich bleibt.

01:14:50: die Verbundenheit bleibt aber.

01:14:53: Und Verwundenheit hatte auch gewisse Sinnhaftigkeit.

01:14:58: bei ihnen findet man dieses Thema Sinn nie sehr stark ausgeprägt.

01:15:05: Glücksforschung und langlebig.

01:15:07: Und alles andere, Harvard-Studie, die jetzt über, weiß ich, in siebzig Jahre läuft, achtzig Jahre, da war die Beziehungen so ein Faktor der angeblich maßgeblich war.

01:15:17: Viele sagen ohne Sinn im Leben wird man nicht gelingendes Leben führen.

01:15:24: Wie sehen Sie das?

01:15:26: Das ist klar.

01:15:26: also... Da gibt es ja so viel Sinnstifter.

01:15:30: Echt mal die Menschen brauchen schon Orientierung.

01:15:35: Ich sehe nur da eine Gefahr, dass wenn ich selber nicht so richtig weiß was mein Sinn ist.

01:15:41: Dass sich dann irgendein Nachlauf wird der behauptet er hätte den Sinn.

01:15:45: Ja also es gibt ja viele die den Sinn prälihen.

01:15:48: Also mein Sohn das Sinn ist auf dem Fluss gucken Der Sinn ist viel Kohle, der Sinn isst viel Helfen, der Sinn ist viel Meditieren.

01:15:58: Ich bin der Meinung dass wenn einer mir sagt Bruder oder Schwester, dein Sinn sei Folgendes.

01:16:05: Da würde ich mich fragen was will er von mir?

01:16:08: Immer wenn mir einer sagt der Sinn ist das fragt dich was bleibt von dir?

01:16:15: Willer dich als jünger?

01:16:16: will er dass wenn er tausend Jünger hat in Hemel kommt?

01:16:19: will er das für ihn den Astram aufbaust und entgeltlich weil du sagst Arbeit ist schön ja frag dich was will einer Wenn ihr dir den Sinn erklärt?

01:16:29: Ich meine setzte ich hin und schreibt dann sinn auf.

01:16:35: Was ist für mich sinnvoll, was is für mich von großer Bedeutung?

01:16:40: Und das lebe ich.

01:16:41: Dann guck' ich jeden Abend wieder rein.

01:16:43: Ich hab hingeschrieben, von großer Bedeutung sind Beziehungen oder Natur oder das und was... ...und dann gucke ich lebig des!

01:16:52: Wenn ich mir jeden Tag Rechenstrakt abgeben, bin ich auf Schiene, lebig das, was ich als für mich bedeutsam definiert habe dann bin ich doch glücklich, da sind wir am Anfang wieder ein gelingendes Leben.

01:17:10: Wenn mir aber einer den Sinn ditiert und ich gar nicht dafür einen Resonanzboden habe, ja... Dann wäre ich unglücklich!

01:17:19: Was ist das

01:17:19: für Sie?

01:17:20: Das Sinn des Lebens?

01:17:21: Mein Sinn des Lebens ist der Selbstentwickler.

01:17:23: Das ist ja also das was ich so als Notprogramm anbieten kann.

01:17:28: wenn einer noch keinen besseren Sinn hat, dann heißt es, dass der Sinn meines Lebens ist, am Leben zu wachsen.

01:17:36: Alles, was ich erlebe ist eine Trainingsseinheit hin in Richtung Gelassenheit.

01:17:40: Also der Selbstentwickler ist ja nicht la pour là.

01:17:43: Der Selbstentwickeler entwickelt sich hin in Gelassenkeit, dass er nicht dort kämpft wo es keinen Sinn hat.

01:17:49: Da kann er sich hin zur Freude, zur Lebensfreude entwickeln.

01:17:54: also nicht nur mal Defizit orientiert sondern Seins orientiert.

01:17:58: und das dritte ist zu Zuversicht.

01:18:00: Ja, der Selbst-Entwickler entwickeln zu Versicht, weil er die Methode hat mit allem so umzugehen dass er nicht verzagt.

01:18:09: Weil er ja immer nicht denkt das gibt es doch nicht und Unverschämtheit, sondern dass er denkt oh interessant für mich Trainingseinheit.

01:18:17: und dadurch ist er wie ich von erklärt habe in einem koerrenten Gefühlzustand.

01:18:24: also er fühlt sich nicht angespannt, sondern er fühlte sich bei sich.

01:18:29: warum?

01:18:30: weil er nicht dem Widerstand ist, sondern er ist dafür.

01:18:34: Weil das Leben ihm wieder eine Trainingsseinheit gibt.

01:18:37: also wenn der Zug mir wegfährt sage ich nicht blöder Zug sein und dann sagt hey danke was mache ich damit er mir nicht fährt?

01:18:43: Ich fahre zwei Stunden vorher weg, da können wir keinen Zug wegfahren dann nehme ich den nächsten.

01:18:47: Und das ist mein Sinn.

01:18:49: Der Sinn ist dass das Leben mir Aufgaben gibt.

01:18:54: auch die Beziehung Zu meiner Frau ist sinnvoll weil meine Frau mich spiegelt und ich mich dadurch erkenne.

01:19:04: Also jede Beziehung kann man ja auch als Sinnvoll definieren, wenn man sagt, warum habe ich denn Erwin den Psychopathen kennengelernt?

01:19:13: Weil das brauche, dass einer mich nicht sieht um sich zu lernen damit umzugehen.

01:19:21: und in dem Augenblick wo man die Partnerschaft als Wachstumsort sieht, dass der Partner mein Coach ist lebe ich doch leichter mit ihm als wenn ich denke, mein Partner ist mein Sagnagel.

01:19:34: Ja und das ist der Sinn.

01:19:35: Mein Sinn ist dass alles sinnvoll ist in Richtung Entwicklung.

01:19:41: Bei der Entwicklung gibt es ja immer wieder das Thema, dass man häufig aus der Entwicklung Selbstablenung entsteht weil man sagt Ich muss noch das und da muss sich unbedingt weiter lernen.

01:19:53: wie sehen Sie das?

01:19:54: Naja also erstens sage ich ja du musst überhaupt nichts, du musst noch sterben Was irgendwie sehr vielen Leuten hilft, wenn ich sage Beobachte mal wie häufig du sagst Ich muss das machen.

01:20:04: Ich muss noch zum Fusseur.

01:20:05: Ich musst noch dass ich muss noch den Kunden Mach dich da nicht irgendwie so kirre weil Du musst gar nichts.

01:20:12: Du willst es?

01:20:14: Nein nein ich will das nicht.

01:20:16: Sag doch wo du bist.

01:20:17: da willst du sein?

01:20:18: Das stimmt doch nicht.

01:20:19: Ich sag ja nicht wo du bis willst du gerne sein aber unter dem Strich wirst du dann ruhiger Wenn du letztendlich merkst, dass du auch von dir irgendwo nicht gerne bist.

01:20:30: Dass es günstig ist für dein Ziel Geld verdienen startest.

01:20:35: Also du bist kein Opfer!

01:20:37: Du bist ein ausgeschlafener Mensch.

01:20:39: Du überlegst dir genau was rechnet sich für mich und dann bist du dort wo du bist weil du dort sein bist.

01:20:50: Und wenn du da sein willst und wenn du denkst ich will das nicht stimmt es nicht sondern wählst immer das geringste Übel und das ist das Beste.

01:21:02: Herr Kossmann, wenn Sie an Ihren digitalen Twin denken, stellen Sie sich folgendes vor alle Ihre Bücher Material ins Reels wurden vernichtet.

01:21:10: es blieb nur eine Botschaft und Ihr digitale Twin darf diese sechzehntig Sekunden nutzen.

01:21:17: welche Botschaft wäre das?

01:21:19: Letztendlich zusammengefasst dass du das Sterb und Werte bejaßt.

01:21:26: Stürb und wähle dieses Pantaré, diesen Change bejaßt.

01:21:32: Also das Lebens ist ja a change, es ist nur ein Synonym dafür und dass du den Stau als ein Teil des Lebens bejahst und dass Du Dich nicht in den Widerstand begibst sondern für das Biss was im Augenblick ist denn es ist ja da Und dass du dann ist, versuchst in Richtung deine Ethik oder deine Ziele zu verändern.

01:21:58: Wenn du es nicht schaffst, hast du dein Bestes gegeben und hast das Indoor-Spiel gewonnen.

01:22:03: Du hast dich angestrengt!

01:22:06: Das wäre meine Botschaft.

01:22:07: Schöne Botschaft!

01:22:09: Ich bedanke mich herzlichst für alles was Sie jetzt mir ermöglicht haben.

01:22:16: Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich sehr viele Menschen auf der Straße antreffe, die sie erkennen sich bei Ihnen bedanken.

01:22:22: Ja, da gibt es schon.

01:22:24: Komplimente haben mich ja auch gut gefragt.

01:22:28: Sie haben es ein bisschen philosophischer gemacht.

01:22:31: Also das ist will anstrengender dem Podcast wirklich zu verstehen.

01:22:35: Ist will anstrengender als die anderen wahrscheinlich?

01:22:37: Ich

01:22:38: habe einen intellektuellen Publikum gehört von Ihrem Verlag.

01:22:43: Man muss schon etwas geübt im Denken sein um Ihre Fragen zu verstehen!

01:22:47: Ich danke Ihnen herzlichst.

01:22:49: Okay, Dankeschön.